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Die US‑Botschaft in Havanna weist in einer aktuellen Sicherheitswarnung auf die zunehmende Instabilität des Stromnetzes hin und warnt vor Protesten gegen die USA und antiamerikanischer Rhetorik.
04.02.2026 17:30 Uhr
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Die US-Botschaft in Havanna hat am Dienstag (3.) eine Sicherheitswarnung veröffentlicht, in der sie auf die zunehmende Instabilität des Stromnetzes und mögliche Proteste hinweist. Amerikanische Staatsbürger auf der Insel oder solche mit geplanten Reisen werden aufgefordert, Vorräte an Wasser, Lebensmitteln und Treibstoff bereitzuhalten.
„Das nationale Stromnetz Kubas wird immer instabiler, und sowohl geplante als auch ungeplante Stromausfälle kommen täglich im ganzen Land vor, einschließlich Havanna“, hieß es in der Warnung. Diese Unterbrechungen beeinträchtigen die Wasserversorgung, die Kühlung von Lebensmitteln und Medikamenten, die Kommunikation sowie den Verkehr. Die Botschaft weist darüberhinaus auf "eine Zunahme von regierungsunterstützten Protestaktionen gegen die USA, einschließlich antiamerikanischer Rhetorik" hin. Ein zentrales Problem ist die anhaltende Treibstoffknappheit, die den Betrieb von Notstromaggregaten in Krankenhäusern, Hotels und Unternehmen erschwert. Gleichzeitig kommt es zu Unterbrechungen im öffentlichen und privaten Transport, lange Warteschlangen an Tankstellen sind die Folge. Die Krise ist eng mit den verschärften Spannungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten verknüpft. Nach der Gefangennahme des ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und dem Ausfall venezolanischer Öllieferungen, die Kuba bisher einen Teil seines Energiebedarfs deckten, hat sich die Versorgungslage deutlich verschlechtert. Präsident Donald Trump hat in diesem Zusammenhang auf mögliche zusätzliche Einschränkungen hingewiesen, die den Ölbezug für Kuba weiter erschweren könnten. Die kubanische Regierung betont, dass keine offiziellen Verhandlungen mit den USA stattfinden. Der Vizeaußenminister Carlos Fernández de Cossío erklärte, ein bilateraler Dialog sei noch nicht begonnen worden, obwohl Präsident Trump öffentlich Gespräche mit Havanna erwähnt hatte.
Der Artikel wurde zuerst bei Mundus Novus 24 veröffentlicht.
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Text: Leon Latozke
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