Neues aus Kuba
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US-Prominente und Politiker aus den Vereinigten Staaten haben in einem offenen Brief an Donald Trump die jüngsten wirtschaftlichen Maßnahmen gegen Kuba kritisiert. Unterzeichner wie Susan Sarandon, Mark Ruffalo und Roger Waters warnen vor einer Verschärfung der humanitären Krise auf der Insel und fordern: „Lasst Kuba leben!“
11.02.2026 09:30 Uhr
Eine Gruppe prominenter US‑Amerikaner hat in einem offenen Brief dén US‑Präsidenten Donald Trump aufgefordert, die aktuellen wirtschaftlichen Maßnahmen gegen Kuba zu stoppen. Zu den Unterzeichnern gehören die Schauspieler Susan Sarandon und Mark Ruffalo, der Musiker und Pink-Floyd-Mitbegründer Roger Waters sowie linke Politiker, Akademiker und weitere Persönlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft.
In dem Schreiben wird Trump vorgeworfen, durch seine Politik eine humanitäre Krise auf Kuba zu verschärfen. Die Unterzeichner argumentieren, die Maßnahmen zielten darauf ab, eine Nahrungsmittelknappheit und weitreichendes Leid auf der Insel zu verursachen, und stellten eine Ablenkung von innenpolitischen Problemen in den USA dar. Zudem werde auf Parallelen zu Venezuela verwiesen, wo ähnliche Eskalationen nach Ansicht der Autoren ein Vorbote eines militärischen Eingreifens gewesen seien. Kern der Kritik sind die jüngsten Entscheidungen der US-Regierung, die den Import von Öl nach Kuba einschränken und Sanktionen gegen Länder androhen, die weiterhin Energie liefern. Die Unterzeichner warnen, diese Maßnahmen würden insbesondere die versorgungsrelevante Infrastruktur betreffen: Öffentlicher Verkehr, medizinische Einrichtungen sowie die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten seien bereits beeinträchtigt. Besonders gefährdet seien Kinder, ältere Menschen und chronisch Kranke. Der Brief richtet sich auch gegen die grundsätzliche Rechtfertigung der US-Politik: „Kuba stellt keine Bedrohung für die Vereinigten Staaten dar. Eine Bevölkerung durch Hunger gefügig zu machen ist keine Diplomatie, sondern eine Form des Terrorismus.“ Weiter heißt es: „Diese Politik ist unverantwortlich. Sie verschärft eine humanitäre Krise, die wir selbst geschaffen haben.“ Abschließend fordern die Unterzeichner: „Lasst Kuba leben! Kuba ist keine Bedrohung!“ Neben bekannten Künstlern unterzeichneten zahlreiche lokale Mandatsträger aus Städten wie New York und Chicago sowie Professoren verschiedener Universitäten.
Quelle: Forbes/EFE
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