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16.03.2026 09:00 Uhr
Donald Trump erklärte, dass eine Einigung mit Kuba möglicherweise in absehbarer Zeit erreicht werden könnte. Zugleich kündigte er an, dass sich seine Regierung erst intensiver mit der Insel befassen werde, sobald der Konflikt mit dem Iran abgeschlossen sei.
Abbildung: Symbolbild Donald Trump bei Medal-of-Honor-Verleihung, 2. März 2026, Washington Bildquelle: The White House, P20260302DT-0614, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons)
US-Präsident Donald Trump erklärte an diesem Sonntag (15.) in Washington, ein Abkommen zwischen Kuba und dern Vereinigten Staaten könne möglicherweise „sehr bald“ zustande kommen. „Auch Kuba will zu einer Einigung kommen, und ich glaube, dass wir sehr bald eine Einigung erreichen werden oder tun werden, was notwendig ist“, so Trump.
Trump stellte jedoch klar, dass seine Regierung zunächst andere außenpolitische Prioritäten verfolgt. Die US-Administration wolle sich vorrangig mit dem Konflikt mit dem Iran befassen, bevor sie ihre Aufmerksamkeit stärker auf die Beziehungen zu Kuba richte. „Wir sprechen mit Kuba, aber wir werden uns zuerst mit dem Iran befassen, bevor wir uns mit Kuba befassen“, erklärte der USA-Präsident er. Gleichwohl zeigte sich der Präsident überzeugt, dass auch die kubanische Seite an einer Einigung interessiert sei. Die Aussagen fallen in eine Phase erhöhter Spannungen zwischen Washington und Havanna. Seit Januar haben die Vereinigten Staaten eine Ölblockade gegen die Karibikinsel verhängt und damit die ohnehin angespannte Energieversorgung des Landes weiter belastet. Zudem stoppte Washington Lieferungen von venezolanischem Erdöl nach Kuba. Ergänzend erließ die US-Regierung Strafzölle gegen Staaten, die weiterhin Rohöl an die Insel liefern. Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel bestätigte am Freitag erstmals öffentlich Kontakte mit der US-Regierung. Ziel der Gespräche sei es, Differenzen zwischen beiden Ländern „auf dem Weg des Dialogs“ zu lösen. Zuvor hatte Havanna entsprechende Gespräche öffentlich bestritten, obwohl Washington bereits Hinweise darauf gegeben hatte. Die politischen Signale bleiben jedoch widersprüchlich. In den vergangenen Wochen hatte Trump wiederholt scharfe Kritik an der Regierung in Havanna geäußert. Er erklärte mehrfach, das kubanische System stehe kurz vor dem Zusammenbruch und verwies dabei auf die wirtschaftliche Lage des Landes, die durch die Einschränkungen bei der Ölversorgung zusätzlich belastet wird.
Quelle: REUTERS (https://t1p.de/ja874)EFE (https://t1p.de/5cma5)
Autor: Leon Latozke
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