Neues aus Kuba
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27.03.2026 22:00 Uhr
Zwei Segelboote mit humanitärer Hilfe für Kuba galten nach einem Kontaktabbruch im Karibischen Meer als vermisst. Nun gibt es Entwarnung: Beide Schiffe haben ihr Ziel offenbar sicher erreicht.
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Zwei Segelboote, die von Mexiko aus mit humanitärer Hilfe in Richtung Kuba unterwegs waren und zwischenzeitlich als vermisst galten, sind inzwischen wohlbehalten auf der Insel angekommen. Dies wurde am Freitag (27.) von offizieller Seite in den Vereinigten Staaten bestätigt. Demnach habe die US-Küstenwache am Vormittag eine Meldung erhalten, wonach beide Schiffe ihre Route ohne Zwischenfälle fortsetzen konnten und sicher kubanisches Gewässer erreicht hätten.
Die beiden Boote waren Teil einer Solidaritätsflottille, die Hilfsgüter nach Kuba transportieren sollte. Sie hatten am 21. März von Isla Mujeres aus abgelegt. Nachdem der Kontakt zu den kleineren Segelschiffen abgebrochen war, wurde zunächst eine Suchaktion eingeleitet, die vor allem von mexikanischen Behörden koordiniert wurde. Mexikos Marine aktivierte daraufhin ein Such- und Rettungsprotokoll, um die vermissten Boote ausfindig zu machen. An Bord befanden sich insgesamt neun Personen unterschiedlicher Nationalitäten. Die Situation sorgte vorübergehend für Besorgnis, da eines der begleitenden Schiffe zwar zuvor noch Funkkontakt hatte, dieser jedoch nach einigen Stunden plötzlich abbrach. Während ein größeres Versorgungsschiff seine Fahrt erfolgreich fortsetzen und Kuba erreichen konnte, blieb der Verbleib der beiden kleineren Segelboote zunächst unklar. Die mexikanische Regierung bestätigte, dass intensiv nach ihnen gesucht wurde, bis schließlich Entwarnung gegeben werden konnte. Nach aktuellen Informationen scheint es sich bei dem Kontaktverlust um eine vorübergehende Kommunikationsstörung gehandelt zu haben. Hinweise auf einen Unfall oder andere Zwischenfälle liegen bislang nicht vor. Die erfolgreiche Ankunft der Boote beendet damit eine kurzfristige, aber ernsthafte Suchaktion im Karibischen Meer. Die Behörden betonten, dass weitere Details zu den Umständen des Vorfalls noch durch die zuständigen Stellen veröffentlicht werden sollen.
Quelle: DW (https://t1p.de/bdw0p)
Autor: Leon Latozke
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