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27.02.2026 00:00 Uhr
Mindestens eine der beim Schusswechsel in kubanischen Gewäer getöteten Personen ist US-Bürger, weitere hatten eventuell US-Aufenthaltsstatus.
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Bei einem operativen Eingriff in kubanischen Hoheitsgewässern sind am Mittwoch vier Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden. Nach Angaben eines US-Beamten gehörte mindestens einer der Verstorbenen der US-Staatsbürgerschaft an, während die übrigen möglicherweise über eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung in den Vereinigten Staaten verfügten. Eine der Opferpersonen besaß ein K-1-Visum, das eine Einreise in die USA für Heiratszwecke erlaubt.
Die kubanischen Behörden bezeichneten den Einsatz als Reaktion auf einen „terroristischen Versuch“ und argumentierten, alle Personen an Bord seien Kubaner, die in den USA leben. Kubas stellvertretender Außenminister Carlos Fernández de Cossío betonte, dass die Betroffenen bewaffnet gewesen seien und Anweisungen der Sicherheitskräfte ignoriert hätten. Die offizielle Darstellung wirft damit ein Schlaglicht auf die Sicherungspraktiken Kubas gegenüber Rückkehrern aus dem Ausland. Aus US-amerikanischer Sicht gibt es Forderungen nach einer eingehenden Untersuchung. Der Kongressabgeordnete Carlos Giménez, selbst kubanischer Herkunft und Vertreter Miamis, verlangte präzise Informationen zu den Vorfällen sowie Zugang zu den sechs verletzten US-Bürgern, die weiterhin in kubanischer Obhut stehen. „Ich möchte genau wissen, was in diesem Vorfall passiert ist“, erklärte Giménez. Sein Misstrauen gegenüber der kubanischen Regierung unterstreicht die historische Skepsis Washingtons gegenüber der Durchsetzung von Sicherheits- und Rechtsstandards auf der Insel. Zusätzlich sorgt die Eigentumsfrage für Aufmerksamkeit: Der 65-jährige Besitzer des Boots aus Florida berichtete, dass ein Mitarbeiter seiner Firma das Fahrzeug entwendet habe. Die Koordination zwischen US-amerikanischen und kubanischen Behörden in solchen Fällen ist historisch kompliziert, da unterschiedliche Auffassungen zu Eigentumsrechten und Sicherheitsprozeduren bestehen. Die kubanische Regierung veröffentlichte die Namen der Opfer: Die vier Getöteten sind Pavel Peña, Manuel Ortega Casanova, Levian Padrón Guevara und Héctor Juan Cruz Correa; die Verletzten heißen Cristian Ernesto Acosta Guevara, Conrado Galindo Sariol, José Manuel Rodríguez Castelló, Leordan Cruz Gómez, Amijail Sánchez González und Roberto Álvarez Ávila. Angaben zu deren Staatsbürgerschaft machte Kuba nicht; die US-Seite bestätigte jedoch die Beteiligung von US-Bürgern. Autor: Leon Latozke
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