Neues aus Kuba
|
Ein Airbus A330-300 der Airline World2fly musste am Flughafen Holguín den Start nach Prag abbrechen. Die Passagiere saßen daraufhin mehrere Tage fest, bis ein Ersatzflugzeug den Weiterflug ermöglichte.
14.01.2026 07:30 Uhr
Am Flughafen Holguín ist es am 10. Januar 2026 zu einem schweren Zwischenfall mit einem Langstreckenflug aus Kuba gekommen. Ein Airbus A330-300 der spanischen Airline World2fly, der als Flug 2W-8548 von Holguín nach Prag starten sollte, musste den Startlauf abbrechen, nachdem es auf der Startbahn zu einem technischen Defekt kam.
Nach Angaben von Passagieren und Reiseveranstalter platzte während der Beschleunigung ein Reifen des Flugzeugs. Trümmerteile wurden demnach vom linken Triebwerk eingesaugt, beschädigten die großen Roptorenblätter der Turbine und führten zu einem Triebwerksausfall, der von Flammen begleitet gewesen sein soll. Die Cockpitbesatzung brach den Start ab und brachte das Flugzeug zurück auf das Vorfeld. Die Airline erklärte hingegen, der Startabbruch sei auf einen Vogelschlag zurückzuführen gewesen. Für die Reisenden hatte der Vorfall erhebliche Folgen. Drei Tage nach dem Ereignis saßen sie weiterhin in Kuba fest. Der Reiseveranstalter brachte die Passagiere in Hotels unter und kündigte an, ein Ersatzflugzeug nach Holguín zu entsenden. Am 13. Januar traf schließlich ein Airbus A330-200 der Airline Privilege Style ein, der den Flug nach Prag übernehmen sollte. Die betroffenen Passagiere sollen nach ihrer Ankunft in Tschechien eine Ausgleichszahlung in Höhe von 600 Euro erhalten. Der Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die Anfälligkeit des Flugverkehrs in Kuba für operative Störungen. Autor: Leon Latozke
Letzte Meldungen
0 Kommentare
Ihr Kommentar wird veröffentlicht, sobald er genehmigt ist.
Antwort hinterlassen |
Dossiers
Mediathek
Anzeige (M2) Anzeige (G4) Archiv
August 2026
|


RSS-Feed