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Frankreich und Kuba haben ein Kooperationsabkommen zwischen den UNESCO-Biosphärenreservaten Camargue und Ciénaga de Zapata unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, den wissenschaftlichen Austausch zu fördern und gemeinsame Projekte in den Bereichen Naturschutz, Biodiversität, Agroökologie und Ausbildung umzusetzen
11.10.2025 8:30 Uhr
Frankreich und Kuba haben ein neues Kooperationsabkommen geschlossen, das die Zusammenarbeit zwischen zwei international anerkannten Naturschutzgebieten stärken soll: dem französischen Biosphärenreservat Camargue und dem kubanischen Ciénaga de Zapata. Beide Gebiete sind UNESCO-Biosphärenreservate – die Camargue seit 1977, die Ciénaga de Zapata seit 2000 – und zugleich nach der Ramsar-Konvention als Feuchtgebiete von weltweiter Bedeutung eingestuft.
Unterzeichnet wurde das Abkommen am 9. Oktober 2025 in Frankreich vom Bürgermeister der südfranzösischen Gemeinde Le Grau-du-Roi, Robert Crauste, und dem kubanischen Botschafter Otto Vaillant. Der kubanische Diplomat hob dabei die wechselseitigen Vorteile hervor, die sich aus dieser Partnerschaft ergeben: Sie solle nicht nur den wissenschaftlichen Austausch fördern, sondern auch zur nachhaltigen sozioökonomischen Entwicklung beider Regionen beitragen. Konkret sieht das Abkommen gemeinsame Projekte in den Bereichen Schutzgebietsmanagement, Biodiversität, Agroökologie und Ausbildung von Fachpersonal vor. Dabei sollen französische und kubanische Expertinnen und Experten künftig enger zusammenarbeiten, um ökologische Herausforderungen wie den Erhalt sensibler Ökosysteme, die Anpassung an den Klimawandel und die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen gemeinsam anzugehen. Besonderes Gewicht erhält zudem ein begleitendes technisches, wissenschaftliches und kulturelles Kooperationsprojekt, das durch die Organisation Cuba Coopération France ermöglicht wurde. Diese Vereinigung unterstützt Kuba seit über drei Jahrzehnten bei sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungsinitiativen und spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der neuen Vereinbarung. Mit dem Abkommen setzen beide Länder ein Zeichen für internationale Zusammenarbeit im Umwelt- und Klimaschutz. Es unterstreicht zugleich Kubas Engagement, trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten und externer Restriktionen an nachhaltigen Entwicklungsstrategien festzuhalten – und knüpft an die lange Tradition solidarischer Partnerschaften zwischen Kuba und europäischen Gemeinden an.
Quelle: Prensa Latina (https://t1p.de/jysnv)
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Text: Leon Latozke
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