Neues aus Kuba
Der norwegische Musiker Sverre Indris Joner, bekannt für seine tief verwurzelte Leidenschaft für afrokubanische Musik, hat es geschafft, Klassiker von Bach, Beethoven und Brahms in einem völlig neuen Licht erscheinen zu lassen.
Joner, der schon 1985 für sein Musikstudium nach Havanna ging, hat sich seitdem intensiv mit der Musiktradition Kubas auseinandergesetzt. Zurück in Norwegen gründete er seine eigene Salsaband, doch die Magie der kubanischen Musik ließ ihn nicht los. Seine neueste künstlerische Leistung ist eine Kooperation mit dem Cuban Opera Orchestra, bei der er bekannte europäische Werke in kubanische Rhythmen und Klänge übersetzte. Diese außergewöhnliche Aufführung fand im Nationaltheater in Havanna statt und bot eine einmalige Verbindung von europäischer Klassik und kubanischer Musiktradition. Für Joner und das Orchester war es eine spannende Herausforderung, die jedoch zu einem unterhaltsamen und innovativen Erlebnis führte. hr 2 Kultur gibt einen Einblick in diese außergewöhnliche Fusion und würdigt die kulturelle Brücke, die Joner zwischen Europa und Kuba schlägt. Zusätzlich zur Vorstellung von Joners Projekt bietet der Podcast auch Empfehlungen für weitere spannende Musiker wie die brasilianische Sängerin Anna Setton, den deutschen Trompeter Till Brönner und die algerische Songwriterin Souad Massi. >> Jetzt Hörbar-Podcast hörenAutor: Leon Latozke
Letzte Meldungen
0 Kommentare
Ihr Kommentar wird veröffentlicht, sobald er genehmigt ist.
Antwort hinterlassen |

RSS-Feed