Neues aus Kuba
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19.03.2026 18:00 Uhr
Ein „langsamer Regimewechsel“ in Kuba? US-Finanzminister Bessent sieht entsprechende Entwicklungen. Washington weist Spekulationen über aktive Eingriffe zurück.
Abbildung: U.S. Department of the Treasury, US-Finanzminister Scott Bessent (borderless), als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons
Der US-Finanzminister Scott Bessent rechnet mit einem schrittweisen politischen Wandel in Kuba. In einem Interview mit dem Sender Fox Business skizzierte er am Donnesrtag (19.) die Möglichkeit eines „Regimewechsels im Zeitlupentempo“. Als möglichen Auslöser nannte er geopolitische Verschiebungen in der Region, insbesondere im Zusammenhang mit Venezuela.
Bessent argumentierte, dass sich die Dynamik in Lateinamerika verändern könnte, falls es in Caracas zu einem Machtwechsel kommt. Ein solcher Prozess könne auch in Havanna langfristige Folgen haben. Seine Einschätzung bleibt jedoch spekulativ und steht im Kontext einer angespannten politischen Lage zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba. Gleichzeitig wies die US-Regierung Berichte zurück, wonach Washington aktiv auf einen Führungswechsel in Kuba hinarbeite, ohne dabei einen grundlegenden Systemwechsel zu verlangen. Sowohl das Weiße Haus als auch Außenminister Marco Rubio kritisierten entsprechende Medienberichte scharf und bezeichneten sie als unbegründet. Rubio warf Teilen der Presse vor, sich auf unzuverlässige Quellen zu stützen und Fehlinformationen zu verbreiten. In dem Interview äußerte sich Bessent zudem zu weiteren internationalen Konflikten. Den Iran bezeichnete er als bedeutenden Förderer globalen Terrorismus und erklärte, dessen militärische Fähigkeiten seien inzwischen deutlich geschwächt. Auch im Hinblick auf den Krieg in Osteuropa zeigte er sich vorsichtig optimistisch. Eine Lösung zwischen Russland und der Ukraine sei mittelfristig denkbar, was sich auch stabilisierend auf die Energiepreise auswirken könnte. Kuba selbst befindet sich seit Jahren in einer schweren wirtschaftlichen und sozialen Krise. Diese hat sich zuletzt weiter verschärft, unter anderem durch neue Einschränkungen bei der Energieversorgung. Die Vereinten Nationen bewerten Teile der US-Politik gegenüber der Insel weiterhin kritisch und sehen darin Verstöße gegen internationales Recht.
Quelle: EFE (https://t1p.de/sffdn)
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