Neues aus Kuba
"Zu langsam!" – Trump zeigt sich frustriert, dass kubanische Regierung weiterhin an der Macht12/5/2026
11.05.2026 10:00 Uhr
US-Präsident Trump drängt auf einen schnelleren Sturz des kubanischen Regimes. Während US-Beamte von einem möglichen Kollaps ohne Militäreinsatz bis Jahresende ausgehen, ist Trump dieser Zeitplan zu langsam.
Donald Trump wird zunehmend ungeduldig. Der US-Präsident, so berichten es mehrere mit den Vorgängen vertraute Quellen, zeige sich frustriert darüber, dass das kubanische Regime unter Miguel Díaz-Canel seinen wirtschaftlichen und politischen Druck bislang standhält. Obwohl die US-Regierung seit Monaten mit Sanktionen und diplomatischer Isolation arbeitet, bleibt die Führung in Havanna nach Einschätzung der Geheimdienste stabiler als erwartet.
Nach Informationen von NBC News gehen ranghohe US-Beamte zwar weiterhin davon aus, dass die Regierung in Kuba noch in diesem Jahr ohne militärisches Eingreifen zusammenbrechen könnte. Trump aber hält diesen Zeitplan für nicht ausreichend. Der Präsident verlange von seinen Beratern konkrete Erklärungen, warum der ökonomische Druck nicht schneller wirke. In dieser angespannten Lage habe das Verteidigungsministerium begonnen, bestehende Operationspläne für einen möglichen Militäreinsatz auf Kuba zu aktualisieren. Das berichten zwei US-Beamte sowie ein ehemaliger Regierungsvertreter. Die Pläne würden nun für den Fall verfeinert, dass Trump einen Angriff anordne. Nach einer CNN-Analyse wurden darüberhinaus seit Anfang Februar mindestens 25 US-Aufklärungsflüge nahe Kuba registriert, vergleichbar mit den Bewegungen vor den Operationen in Venezuela und im Iran. Die Entwicklung markiert eine deutliche Eskalation in der US-Kuba-Politik, die seit Trumps Amtsantritt zunehmend konfrontativer geworden ist. Während das Weiße Haus öffentlich weiter auf die Wirksamkeit von Wirtschaftssanktionen setzt, deuten die Berichte internen Drucks auf eine wachsende Bereitschaft hin, auch militärische Optionen zu prüfen. Die genauen Details der aktualisierten Pläne sind nicht bekannt, doch sie zeigen, wie weit sich die Administration bereits auf ein mögliches militärisches Szenario vorbereitet hat. Dass Trump persönlich auf eine Beschleunigung des Regimewechsels drängt, unterstreicht die Dringlichkeit, die er dem Thema beimisst. Seine Geduld, so heißt es, sei an einem Punkt angelangt, an dem er selbst die von den eigenen Experten als realistisch eingestufte Zeitspanne bis zum Jahresende nicht mehr akzeptieren wolle. Die Frage, ob die USA tatsächlich zu militärischen Mitteln greifen, bleibt offen, aber der Druck auf die Entscheidungsträger in Washington und Havanna wächst rasant.
Quelle: The Express (https://is.gd/MjLmwX)
Autor: Leon Latozke
Letzte Meldungen
0 Kommentare
Ihr Kommentar wird veröffentlicht, sobald er genehmigt ist.
Antwort hinterlassen |


RSS-Feed