|
Zwischen Berlin-Wedding und Kuba: Die „Interbrigadistas“ beweisen, dass Solidarität keine Grenzen kennt. Während das US-Embargo die Versorgung mit Medikamenten und Strom auf der Insel massiv lähmt, leisten die Berliner Ehrenamtlichen direkte Hilfe zur Selbsthilfe.
Während andere in den Feierabend gehen, beginnt im Berliner Büro der Interbrigadas die ehrenamtliche Arbeit. Der Verein, einst von David Wende während seiner Schulzeit initiiert, unterstützt seit Jahren soziale Projekte in Lateinamerika. Aktuell liegt der Fokus auf Kuba, das massiv unter der verschärften US-Blockade leidet. Der Mangel ist omnipräsent: In den Notaufnahmen fehlen Verbandsmaterial, Medikamente und Geräte zur Sterilisation von OP-Besteck. Besonders kritisch ist die Energieversorgung, da Exportverbote für Erdöl zu ständigen Stromausfällen führen.
Quelle: rbb Mediathek. Video verfügbar bis
Die Interbrigadisten setzen hier mit gezielter Hilfe an. Neben dem Sammeln von Sachspenden, die monatlich per Container verschifft werden, liegt ein Schwerpunkt auf nachhaltiger Infrastruktur. So finanziert der Verein Solarpanels für Krankenhäuser und kommunale Projekte. Ein Beispiel ist das Kulturprojekt in Viñales, wo die Berliner beim Bau einer Bühne und beim Anlegen eines Permakulturgartens halfen. Da staatliche Fördergelder für solche unabhängigen Initiativen oft fehlen, sind sie auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen.
Quelle: rbb (https://t1p.de/smo94)
0 Kommentare
Antwort hinterlassen |
|
