|
Die gebürtige Kubanerin Sonja Terrimora bringt Lebensfreude, Wärme und Energie nach Bremen – in die Villa Vita, eine sonderpädagogische Wohngruppe für Menschen mit geistigen und psychischen Beeinträchtigungen. Ihr Leben in Kuba, geprägt von Jura-Studium und Berufserfahrung, formte sie – doch in Deutschland fand sie ihre wahre Berufung: Türen zu öffnen, Vertrauen zu schenken und den Alltag anderer Menschen zu bereichern.
„Abre me la puerta“ – „Mach mir die Tür auf“. Dieser Satz beschreibt nicht nur ein Lied, das Sonja Terrimora liebt, sondern auch ihre Arbeit. Die gebürtige Kubanerin öffnet in Bremen Menschen die Tür zu einem selbstbestimmten Alltag in der sonderpädagogischen Wohngruppe „Villa Vita“. Hier wohnen elf Menschen mit geistigen und psychischen Beeinträchtigungen, für die Terrimora medizinische Versorgung, Pflege und Alltagsassistenz übernimmt – mit voller Hingabe.
Ihr Alltag beginnt um 6 Uhr. Nähe und Stabilität sind entscheidend, damit sich die Bewohner sicher fühlen. Bei Ritualen wie dem täglichen Rasieren eines älteren Bewohners zeigt sich ihr Einfühlungsvermögen. Ursprünglich Juristin in Kuba, fand sie in Deutschland ihre Berufung in der Altenpflege und absolvierte ihre Ausbildung als Jahrgangsbeste. „Wenn ich mich entscheide, etwas zu machen, dann mache ich das gut“, sagt sie. Für Terrimora ist Pflege mehr als ein Job: Es ist eine Herzensangelegenheit. Mit kubanischer Lebensfreude und Professionalität sorgt sie dafür, dass die Bewohner in der Villa Vita Sicherheit, Struktur und Lebensfreude erleben.
Quelle: Radio Bremen (https://t1p.de/pxvt1)
0 Kommentare
Antwort hinterlassen |
|