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<channel><title><![CDATA[KUBAKUNDE - Neues]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues]]></link><description><![CDATA[Neues]]></description><pubDate>Tue, 14 Apr 2026 23:37:10 +0200</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[„Kubaner sind sehr gut darin, aus allem das Beste zu machen“]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kubaner-sind-sehr-gut-darin-aus-allem-das-beste-zu-machen]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kubaner-sind-sehr-gut-darin-aus-allem-das-beste-zu-machen#comments]]></comments><pubDate>Tue, 14 Apr 2026 22:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/kubaner-sind-sehr-gut-darin-aus-allem-das-beste-zu-machen</guid><description><![CDATA[05.04.2026 09:00 UhrWie lebt es sich in einem Land im Dauer-Ausnahmezustand? Ein deutscher Auswanderer berichtet über Kubas Realität – geprägt von Mangel, Kreativität und bemerkenswerter Widerstandskraft.​Die Versorgungslage auf Kuba verschärft sich weiter – ein Umstand, der sich tief in den Alltag der Menschen eingeschrieben hat.&nbsp;In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL beschreibt der deutsche Auswanderer Jochen Beckmann die Situation als zunehmend belastend. ? [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">05.04.2026 09:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/848721367.jpg?1775371488" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>Wie lebt es sich in einem Land im Dauer-Ausnahmezustand? Ein deutscher Auswanderer berichtet &uuml;ber Kubas Realit&auml;t &ndash; gepr&auml;gt von Mangel, Kreativit&auml;t und bemerkenswerter Widerstandskraft.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="442797151735361010" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src='https://vg06.met.vgwort.de/na/72b18b23f2aa4c4ab420c59c3f9df2d4' width='1' height='1' alt=''></div></div><div class="paragraph">&#8203;Die Versorgungslage auf Kuba versch&auml;rft sich weiter &ndash; ein Umstand, der sich tief in den Alltag der Menschen eingeschrieben hat.&nbsp;In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL beschreibt der deutsche Auswanderer Jochen Beckmann die Situation als zunehmend belastend. &bdquo;Der Alltag wird jeden Tag beschwerlicher&ldquo;, sagt er und liefert damit eine pr&auml;gnante Zustandsbeschreibung eines Landes in der Dauerkrise.<br><br>Beckmann, der seit den 1990er-Jahren in Havanna lebt und<span>&nbsp;dort als freiberuflicher Kameramann und Dokumentarfilmer arbeitet</span>, schildert massive Engp&auml;sse bei Energie und Treibstoff. Benzin sei nur noch schwer erh&auml;ltlich, oft nur gegen Devisen und nach langen Wartezeiten. Gleichzeitig habe sich ein Schwarzmarkt etabliert, auf dem Kraftstoff zu extrem hohen Preisen gehandelt wird. &bdquo;Privat wird Benzin inzwischen f&uuml;r zehn Dollar pro Liter gehandelt, und die Preise steigen permanent&ldquo;, berichtet Beckmann. Die Folgen sind im Stra&szlig;enbild sichtbar: &bdquo;Auf den Stra&szlig;en gibt es kaum noch Verkehr.&ldquo;<br><br>Besonders gravierend ist die Stromknappheit. Elektrizit&auml;t steht vielerorts nur f&uuml;r wenige Stunden t&auml;glich zur Verf&uuml;gung &ndash; und das zu unvorhersehbaren Zeiten. Sobald Strom flie&szlig;t, versuchen die Menschen, alle notwendigen T&auml;tigkeiten gleichzeitig zu erledigen. Beckmann beschreibt diese Situation anschaulich: &bdquo;Wenn es Strom gibt, rennen alle nach Hause, um ihre Waschmaschinen und Reiskocher anzustellen und alle Ger&auml;te zu laden.&ldquo; Seine eigene Wohnung ist zu einem improvisierten Versorgungszentrum geworden: &bdquo;In unserem Wohnzimmer laden oft 20 Handys der Nachbarn gleichzeitig.&ldquo;<br><br>Diese gegenseitige Unterst&uuml;tzung ist f&uuml;r ihn ein zentrales Merkmal der kubanischen Gesellschaft. Trotz wachsender Armut beobachtet er kaum Missgunst: &bdquo;Hier neidet niemand dem anderen etwas, alle halten zusammen.&ldquo; Gleichzeitig hebt er die besondere Anpassungsf&auml;higkeit der Menschen hervor: &bdquo;Kubaner sind sehr gut darin, aus allem das Beste zu machen und kreative L&ouml;sungen zu finden.&ldquo; Diese Haltung zeigt sich im Alltag immer wieder &ndash; etwa wenn bei Hitze oder Stromausf&auml;llen das soziale Leben kurzerhand nach drau&szlig;en verlagert wird: &bdquo;Wenn es drinnen zu hei&szlig; ist, verlagert man das Wohnzimmer einfach auf die Stra&szlig;e.&ldquo;<br><br>Auch die Wasserversorgung ist zunehmend instabil. Viele Haushalte speichern Wasser in Tanks, doch ohne Strom k&ouml;nnen Pumpen nicht betrieben werden. &bdquo;Nun passiert es aber immer h&auml;ufiger, dass es genau dann, wenn Wasser verf&uuml;gbar w&auml;re, keinen Strom gibt&ldquo;, erkl&auml;rt Beckmann. Diese Kombination aus Energie- und Wasserknappheit versch&auml;rft die ohnehin schwierige Lage zus&auml;tzlich.<br><br>Parallel dazu w&auml;chst die wirtschaftliche Belastung f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung. Die Diskrepanz zwischen Einkommen und Preisen sei enorm. Beckmann bringt dies mit einem konkreten Beispiel auf den Punkt: &bdquo;Die Mindestrente liegt bei 3000 kubanischen Pesos. Allein ein Pfund Limonen kostet aber schon 900 Pesos.&ldquo; Auch Grundnahrungsmittel sind f&uuml;r viele kaum noch erschwinglich. &bdquo;Die Diskrepanz zwischen den Durchschnittsgeh&auml;ltern und den Preisen ist wirklich enorm. Das Land verarmt zusehends.&ldquo;<br><br>Gleichzeitig beobachtet er strukturelle Ver&auml;nderungen. In vielen Vierteln h&auml;tten kleine private Gesch&auml;fte er&ouml;ffnet, die das staatliche Angebot erg&auml;nzen. Zudem entwickeln sich neue Mobilit&auml;tsformen: Elektrische Dreir&auml;der und Roller ersetzen zunehmend klassische Verkehrsmittel. Diese improvisierten L&ouml;sungen zeigen, wie flexibel die Bev&ouml;lkerung auf die Krise reagiert.<br><br>Ein Hoffnungstr&auml;ger k&ouml;nnte langfristig die Solarenergie sein. Zwar sind entsprechende Anlagen f&uuml;r viele Kubaner kaum finanzierbar, doch Beckmann sieht darin Potenzial. R&uuml;ckblickend sagt er &uuml;ber seine eigene Investition: &bdquo;Wie wichtig eine eigene Solaranlage mal werden k&ouml;nnte, haben wir nicht geahnt.&ldquo; Die aktuelle Energiekrise k&ouml;nnte seiner Einsch&auml;tzung nach ein Umdenken ausl&ouml;sen und Kuba st&auml;rker in Richtung erneuerbarer Energien bewegen.<br><br>Trotz der schwierigen Lebensbedingungen zieht Beckmann eine R&uuml;ckkehr nach Deutschland nicht in Betracht. Seine Bindung an das Land und seine Familie ist zu stark. Zudem blickt er vorsichtig optimistisch in die Zukunft: &bdquo;Ich sehe auch durchaus optimistisch in die Zukunft.&ldquo; Die Menschen auf Kuba wollten ihre Lebensverh&auml;ltnisse verbessern &ndash; allerdings aus eigener Kraft.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: SPIEGEL+ (<a href="https://t1p.de/rzehg" target="_blank">https://t1p.de/rzehg</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kuba wirft USA vor, Handelspartner zu erpressen]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kuba-wirft-usa-vor-handelspartner-zu-erpressen]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kuba-wirft-usa-vor-handelspartner-zu-erpressen#comments]]></comments><pubDate>Tue, 14 Apr 2026 21:28:17 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/kuba-wirft-usa-vor-handelspartner-zu-erpressen</guid><description><![CDATA[14.10.2026 22:00 UhrDer kubanische Außenminister bezichtigt Washington Handelspartner Kubas&nbsp;einzuschüchtern und zu erpressen und verteidigt das Recht des Landes auf unbedingten Brennstoffimport. Diese Anschuldigungen folgen auf widersprüchliche US-Signale zur Lockerung der Versorgungsblockade und zeitgleich mit der möglichen Ankunft eines weiteren russischen Öltankers.​Die kubanische Regierung wirft den Vereinigten Staaten erneut vor, mit gezieltem Druck internationale Handelsbeziehu [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">14.10.2026 22:00 Uhr</font></div><div class="paragraph"><strong>Der kubanische Au&szlig;enminister bezichtigt Washington <span style="color:rgb(42, 42, 42)">Handelspartner Kubas&nbsp;</span>einzusch&uuml;chtern und zu erpressen und verteidigt das Recht des Landes auf unbedingten Brennstoffimport. Diese Anschuldigungen folgen auf widerspr&uuml;chliche US-Signale zur Lockerung der Versorgungsblockade und zeitgleich mit der m&ouml;glichen Ankunft eines weiteren russischen &Ouml;ltankers.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="240437723691036909" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img id='defaultImage' style='display: none' src='uploads/2/3/6/8/23680458/kubaunterderlupe_orig.webp' width='1' height='1' alt=''></div></div><div class="paragraph">&#8203;Die kubanische Regierung wirft den Vereinigten Staaten erneut vor, mit gezieltem Druck internationale Handelsbeziehungen der Insel zu sabotieren. Au&szlig;enminister Bruno Rodr&iacute;guez bezichtigte Washington am Dienstag, durch Einsch&uuml;chterung und Erpressung Drittstaaten davon abhalten zu wollen, souver&auml;n mit Kuba Handel zu treiben. Im Zentrum der aktuellen Auseinandersetzung steht das Recht des karibischen Staates, Brennstoffe zu importieren &ndash; ein Vorgang, den Rodr&iacute;guez als durch internationales Recht gedeckte Normalit&auml;t verteidigte. Jedes Land habe das Recht, Treibstoff nach Kuba zu exportieren und Handelsbeziehungen zu entwickeln, ohne Einmischung einer fremden Macht, so der Minister.<br><br>"Die von der US-Regierung gegen unser Land verh&auml;ngte Energiesperre internationalisiert die Blockade (&hellip;) und zeigt, dass es sich nicht um eine bilaterale Angelegenheit handelt; sie sch&uuml;chtert ein, &uuml;bt Druck aus und erpresst jene, die souver&auml;n mit Kuba Handel treiben", prangerte der Chef der kubanischen Diplomatie in seinen sozialen Netzwerken an.<br><br>Diese Stellungnahme ist eine direkte Reaktion auf die j&uuml;ngste US-Politik. Nachdem Ende M&auml;rz der russische Tanker &bdquo;Anatoly Kolodkin&ldquo; mit 100.000 Tonnen Roh&ouml;l in Kuba anlegen durfte, verk&uuml;ndete die Regierung von US-Pr&auml;sident Donald Trump, k&uuml;nftig jede &Ouml;llieferung &bdquo;fallweise&ldquo; pr&uuml;fen zu wollen. Rodr&iacute;guez wertete dieses Vorgehen sowie widerspr&uuml;chliche &Auml;u&szlig;erungen Trumps, der eine Fokussierung auf Kuba erst nach Beendigung des Iran-Konflikts in Aussicht stellte, als taktische Verwirrung. Ihr Ziel sei es, weiterhin den Zugang Kubas zu Treibstoffen zu blockieren.<br><br>Der diplomatische Vorsto&szlig; aus Havanna erfolgt vor dem Hintergrund erwarteter weiterer Energiehilfen. Nach der Ankunft des &bdquo;Kolodkin&ldquo; k&uuml;ndigte Moskau die Entsendung eines weiteren Tankers an. Schiffsdaten und Expertenanalysen deuten stark darauf hin, dass es sich dabei um den &Ouml;ltanker &bdquo;Universal&ldquo; handelt, ein unter EU- und US-Sanktionen stehendes Schiff der russischen Reederei Sovcomflot. Das Schiff bewegt sich derzeit durch den Nordatlantik und k&ouml;nnte die karibischen Gew&auml;sser in etwa zwei Wochen erreichen.&nbsp;</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: EFE (<a href="https://t1p.de/ozq84" target="_blank" style="">https://t1p.de/ozq84</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Iberia stoppt Flüge nach Kuba: Strecke ab Juni ausgesetzt]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/iberia-stoppt-fluge-nach-kuba-strecke-ab-juni-ausgesetzt]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/iberia-stoppt-fluge-nach-kuba-strecke-ab-juni-ausgesetzt#comments]]></comments><pubDate>Tue, 14 Apr 2026 03:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/iberia-stoppt-fluge-nach-kuba-strecke-ab-juni-ausgesetzt</guid><description><![CDATA[14.04.2026 08:00 UhrDie spanische Airline Iberia unterbricht ab Juni ihre Kuba-Route. Die Nachfrage ist aufgrund der Lage auf der Insel stark zurückgegangen. Eine Rückkehr der Direktflüge von Madrid ist für November vorgesehen.Abbildung: Symbolbild&nbsp;Iberia Airbus A350&nbsp;von&nbsp;Adam Moreira (AEMoreira042281),&nbsp;&nbsp;Zuschnitt KUBAKUNDE,&nbsp;CC BY-SA 4.0Die spanische Fluggesellschaft Iberia wird ab Juni vorübergehend ihre Direktflüge von Madrid nach Kuba aussetzen. Grund ist di [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">14.04.2026 08:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/777324091.jpg?1776144296" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span>Die spanische Airline Iberia unterbricht ab Juni ihre Kuba-Route. Die Nachfrage ist aufgrund der Lage auf der Insel stark zur&uuml;ckgegangen. Eine R&uuml;ckkehr der Direktfl&uuml;ge von Madrid ist f&uuml;r November vorgesehen.</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="807232665514923600" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src='https://vg04.met.vgwort.de/na/04de1cd8cb864d03b7427f28db39e6c8' width='1' height='1' alt=''></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung: Symbolbild&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Iberia_Airbus_A350-941XWB_EC-NDR_departing_JFK_Airport.jpg" target="_blank">Iberia Airbus A350</a><font color="#333333">&nbsp;von&nbsp;</font><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:AEMoreira042281" target="_blank">Adam Moreira (AEMoreira042281)</a><span style="color:rgb(51, 51, 51)">,&nbsp;</span><span style="color:rgb(51, 51, 51)">&nbsp;Zuschnitt KUBAKUNDE,&nbsp;</span><a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode" target="_blank">CC BY-SA 4.0</a></font></div><div class="paragraph">Die spanische Fluggesellschaft Iberia wird ab Juni vor&uuml;bergehend ihre Direktfl&uuml;ge von Madrid nach Kuba aussetzen. Grund ist die anhaltende Krise auf der Karibikinsel, die in den letzten Monaten zu einem massiven Einbruch der Passagiernachfrage gef&uuml;hrt hat, wie Vertreter der Airline am Montag (13.) gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur EFE best&auml;tigten.<br><br>Allerdings h&auml;lt Iberia den Verkauf von Tickets f&uuml;r Fl&uuml;ge ab November bereits offen. Sollte es die Lage erlauben, plant das Unternehmen, die Route zu diesem Zeitpunkt wieder aufzunehmen. Bereits im laufenden April zeigt sich die angespannte Situation: Statt wie &uuml;blich wird Iberia nur noch drei w&ouml;chentliche Verbindungen zwischen Madrid und Havanna anbieten. Im Mai wird das Angebot weiter auf zwei Fl&uuml;ge pro Woche reduziert, bevor die Direktverbindungen schlie&szlig;lich im Juni komplett pausieren.<br><br>F&uuml;r betroffene Passagiere gibt es eine Umleitungsm&ouml;glichkeit. W&auml;hrend der Aussetzung der Direktfl&uuml;ge k&ouml;nnen Kunden von Iberia mit einem Codeshare-Partner weiterreisen: Die Route f&uuml;hrt zun&auml;chst nach Panama City, von wo aus Copa Airlines den Anschluss nach Kuba bedient. Die B&uuml;ros von Iberia in Havanna bleiben f&uuml;r Kundenservice und Unterst&uuml;tzung ge&ouml;ffnet.<br><br>Die aktuellen Probleme zeichneten sich bereits seit Februar ab. Seit dem 9. Februar mussten die Maschinen auf dem R&uuml;ckflug von Havanna nach Madrid einen technischen Zwischenstopp in Santo Domingo einlegen &ndash; Folge des akuten Treibstoffmangels auf der Insel, die eine Betankung f&uuml;r den Transatlantikflug vor Ort unm&ouml;glich macht.<br><br>Iberia betont, dass es sich um eine ausschlie&szlig;lich auf Kuba bezogene, vor&uuml;bergehende Ma&szlig;nahme handelt, die durch die au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Umst&auml;nde dort erforderlich wurde. Das &uuml;brige Streckennetz der Fluggesellschaft wird planm&auml;&szlig;ig bedient. F&uuml;r den kommenden Sommer k&uuml;ndigt Iberia sogar ein Rekordangebot von insgesamt 21,4 Millionen Sitzpl&auml;tzen an &ndash; ein Kontrast zur eingestellten Kubaroute, der die wirtschaftlichen Herausforderungen des Zielmarktes umso deutlicher hervorhebt.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: EFE (<a href="https://t1p.de/7jrue" target="_blank" style="">https://t1p.de/7jrue</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Im Nordatlantik unterwegs: Russischer Öltanker „Universal“ könnte Kurs auf Kuba nehmen]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/im-nordatlantik-unterwegs-russischer-oltanker-universal-konnte-kurs-auf-kuba-nehmen]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/im-nordatlantik-unterwegs-russischer-oltanker-universal-konnte-kurs-auf-kuba-nehmen#comments]]></comments><pubDate>Tue, 14 Apr 2026 02:45:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/im-nordatlantik-unterwegs-russischer-oltanker-universal-konnte-kurs-auf-kuba-nehmen</guid><description><![CDATA[14.04.2026 16:00 UhrDer russischer Tanker "Universal" steuert auf die Karibik zu und könnte in etwa zwei Wochen Kuba erreichen. Experten halten es für wahrscheinlich, dass es sich um eine zweite Lieferung von Treibstoff als humanitäre Hilfe aus Russland handelt.&nbsp;Abbildung: Symbolbild&nbsp;von&nbsp;Haydn&nbsp;auf&nbsp;Unsplash​Im Nordatlantik, auf Kurs in Richtung Karibik, befindet sich der russische Tanker „Universal“. Sein Ziel könnte Kuba sein – und damit das zweite Verspreche [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">14.04.2026 16:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/foto-von-haydn-auf-unsplash-2026-04-14-um-16-20-01.png?1776176515" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>Der russischer Tanker "Universal" steuert auf die Karibik zu und k&ouml;nnte in etwa zwei Wochen Kuba erreichen. Experten halten es f&uuml;r wahrscheinlich, dass es sich um eine zweite Lieferung von Treibstoff als humanit&auml;re Hilfe aus Russland handelt.&nbsp;</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="167659330451338203" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src='https://vg05.met.vgwort.de/na/069b43c281794f24a91bb43addf929c1' width='1' height='1' alt=''></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung: Symbolbild&nbsp;<span style="color: rgb(17, 17, 17);">von&nbsp;</span><a href="https://unsplash.com/de/@hgpound?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" style="">Haydn</a><span style="color: rgb(17, 17, 17);">&nbsp;auf&nbsp;</span><a href="https://unsplash.com/de/fotos/ein-grosses-frachtschiff-mitten-auf-dem-ozean-mISMgFBDc9o?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" style="">Unsplash</a></font></div><div class="paragraph">&#8203;Im Nordatlantik, auf Kurs in Richtung Karibik, befindet sich der russische Tanker &bdquo;Universal&ldquo;. Sein Ziel k&ouml;nnte Kuba sein &ndash; und damit das zweite Versprechen Moskaus einl&ouml;sen, der von einer schweren Energiekrise geplagten Insel mit Hilfe beizustehen. Die Lieferung w&auml;re ein weiteres deutliches Zeichen der politischen Unterst&uuml;tzung aus Russland, kann die strukturellen Engp&auml;sse Kubas jedoch nur vor&uuml;bergehend lindern. Dies geht aus aktuellen Schiffsverfolgungsdaten sowie Einsch&auml;tzungen von Experten hervor.<br><br>Der Tanker mit der Identifikationsnummer IMO 9384306, der auf den Transport von Erd&ouml;lderivaten spezialisiert ist, geh&ouml;rt zur russischen Reederei Sovcomflot. Bereits Ende M&auml;rz hatte ein Tanker derselben Flotte, die &bdquo;Anatoli Kolodkin&ldquo;, mit 730.000 Barrel &Ouml;l den Hafen in Matanzas erreicht. Der &bdquo;Universal&ldquo; verlie&szlig; Anfang April einen Ostseehafen und passierte am 8. April, begleitet von einer russischen Fregatte, den &Auml;rmelkanal &ndash; eine Vorsichtsma&szlig;nahme, um Konfrontationen mit britischen Beh&ouml;rden zu vermeiden. Obwohl das Schiff kein offizielles Ziel deklariert hat, deuten seine Route und sein Profil stark auf Kuba hin.<br><br>&bdquo;Aufgrund seines Profils ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sein Ziel Kuba ist&ldquo;, best&auml;tigte der kubanische Energieexperte Jorge Pi&ntilde;&oacute;n vom Energy Institute der University of Texas auf Nachfrage der Nachrichtenagentur EFE. Diese Einsch&auml;tzung wird durch die Ank&uuml;ndigung des russischen Energieministers Sergej Tsiviliov gest&uuml;tzt, der kurz nach der Ankunft der &bdquo;Anatoli Kolodkin&ldquo; einen zweiten Brennstofflieferung f&uuml;r die Insel in Aussicht stellte, ohne weitere Details preiszugeben.<br><br>Die Lieferungen sind vor allem ein symbolischer Akt, der die prek&auml;re Energieversorgungslage Kubas nur kurzfristig entsch&auml;rfen kann. Wie Kubas Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel selbst einr&auml;umte, reichen die Mengen bei weitem nicht aus, um die strukturelle Krise zu bew&auml;ltigen. Der t&auml;gliche Bedarf der Insel liegt bei etwa 100.000 Barrel Erd&ouml;l, von denen lediglich 40.000 Barrel durch inl&auml;ndische F&ouml;rderung gedeckt werden. Die restlichen 60.000 Barrel m&uuml;ssten importiert werden &ndash; ein seit Jahren nahezu unl&ouml;sbares Problem aufgrund des chronischen Devisenmangels des Staates und des US-amerikanischen Embargos.<br><br>Dieses Defizit hat seit Mitte 2024 zu einer anhaltenden Serie von Stromausf&auml;llen und zu einem graduellen Stillstand weiter Teile der Wirtschaft gef&uuml;hrt, insbesondere im staatlichen Sektor. Der in den letzten drei Monaten versch&auml;rfte US-amerikanische Druck auf die &Ouml;lversorgung hat eine ohnehin schon langwierige Strukturkrise weiter zugespitzt. Zwischen 2020 und 2025 schrumpfte die kubanische Wirtschaft um rund 15 Prozent.<br><br>Der letzte offizielle &Ouml;limport vor der aktuellen russischen Lieferung stammte vom liberianischen Tanker &bdquo;Ocean Mariner&ldquo;, der am 9. Januar mit 86.000 Barrel aus Mexiko eintraf. Die nun erwartete Ankunft der &bdquo;Universal&ldquo; unterstreicht erneut die strategische Partnerschaft zwischen Havanna und Moskau, bleibt aber angesichts des immensen Bedarfs ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein. Die Reise des Tankers wird von den internationalen Sanktionen gegen Russland &uuml;berschattet: Sowohl die USA als auch die Europ&auml;ische Union haben das Schiff mit Restriktionen belegt.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: EFE (<a href="https://t1p.de/gana8" target="_blank" style="">https://t1p.de/gana8</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kubas Benzin-Krise: Staat verpachtet Tankstellen an Privatfirmen]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kubas-benzin-krise-staat-verpachtet-tankstellen-an-privatfirmen]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kubas-benzin-krise-staat-verpachtet-tankstellen-an-privatfirmen#comments]]></comments><pubDate>Tue, 14 Apr 2026 02:30:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/kubas-benzin-krise-staat-verpachtet-tankstellen-an-privatfirmen</guid><description><![CDATA[14.04.2026 08:00 UhrAls Reaktion auf den akuten Treibstoffmangel verpachtet der kubanische Staat Tankstellen an private Unternehmen. Deren US-Importe unterliegen der Auflage, ausschließlich den Privatsektor zu bedienen – eine schwer überprüfbare Vorgabe, wie Experten anmerken.In der kubanischen Hauptstadt vollzieht sich ein stiller Wandel, der die tiefgreifende Energiekrise des Landes und die verzweifelten Versuche, sie zu bewältigen, offenbart. Während die staatliche Treibstoffversorgung [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">14.04.2026 08:00 Uhr</font></div><div class="paragraph"><strong><span>Als Reaktion auf den akuten Treibstoffmangel verpachtet der kubanische Staat Tankstellen an private Unternehmen. Deren US-Importe unterliegen der Auflage, ausschlie&szlig;lich den Privatsektor zu bedienen &ndash; eine schwer &uuml;berpr&uuml;fbare Vorgabe, wie Experten anmerken.</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="625297497946762699" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src='https://vg06.met.vgwort.de/na/053ec37277fd499f817515e32105c13e' width='1' height='1' alt=''></div></div><div><div id="767072990914494324" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img id='defaultImage' style='display: none' src='https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/kubakundebanner_orig.jpeg' width='100%' alt='KUBAKUNDE-Standardbild | Bilder sind in der Regel urheberrechtlich gesch&uuml;tzt' title='KUBAKUNDE-Standardbild | Bilder sind in der Regel urheberrechtlich gesch&uuml;tzt'></div></div><div class="paragraph">In der kubanischen Hauptstadt vollzieht sich ein stiller Wandel, der die tiefgreifende Energiekrise des Landes und die verzweifelten Versuche, sie zu bew&auml;ltigen, offenbart. W&auml;hrend die staatliche Treibstoffversorgung f&uuml;r die breite Bev&ouml;lkerung nahezu zum Erliegen gekommen ist &ndash; in der vergangenen Woche wurden landesweit sch&auml;tzungsweise nur 17.500 Liter f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit bereitgestellt &ndash;, rollt der Verkehr in Havanna dennoch wieder merklich st&auml;rker. Diese scheinbare Paradoxie f&uuml;hrt in das Herz eines undurchsichtigen neuen Systems: die schleichende Verpachtung staatlicher Tankstellen an private Kleinst- und Kleinunternehmen, sogenannte Mipymes.<br><br>Ein Beispiel, das die Website <em>14ymedio</em> beschreibt, ist der Servicentro Acapulco in Havannas Stadtteil Nuevo Vedado. Die Angestellten best&auml;tigen, dass die Station an ein privates Unternehmen vermietet wurde und nun ausschlie&szlig;lich deren angeschlossene Betriebe mit Kraftstoff versorgt. Die Identit&auml;t des Unternehmens bleibt im Dunkeln, und die Beh&ouml;rden schweigen zu der Praxis. Diese informelle Privatisierung von Teilen des staatlichen Monopolisten Cupet deutet auf einen pragmatischen, aber intransparenten Schachzug der Regierung hin, um die Versorgungskrise zu umgehen.<br><br>Die eigentliche Quelle des neu zirkulierenden Benzins liegt jedoch woanders: in Importen aus den Vereinigten Staaten. Seit die Trump-Administration Kraftstoffexporte an private Akteure auf der Insel freigegeben hat, flie&szlig;t Treibstoff in Isotanks von H&auml;fen in Texas, Louisiana und Florida nach Kuba. Allein im Februar beliefen sich diese Lieferungen auf einen Wert von &uuml;ber 2,5 Millionen US-Dollar. Sechs Unternehmen sind nach Angaben von John Kavulich, Pr&auml;sident des US-Kuba Wirtschaftsrats, in diesem Gesch&auml;ft aktiv und operieren mit Gewinnspannen von 20 bis 25 Prozent.<br><br>Doch dieses neue Modell wirft gravierende Kontrollfragen auf. Experten wie Jorge Pi&ntilde;&oacute;n vom Energieinstitut der Universit&auml;t Texas bezweifeln, dass die US-Auflagen &ndash; dass der Kraftstoff ausschlie&szlig;lich im Privatsektor verwendet wird &ndash; durchsetzbar sind. "Es gibt keine Bundespolizisten oder FBI-Agenten, die ganz Kuba durchwandern", zitiert 14ymedio Pi&ntilde;&oacute;n. Die Grenze zwischen staatlichen und privaten Empf&auml;ngern scheint in der Praxis flie&szlig;end zu sein. Hinzu kommen Berichte &uuml;ber einen schwunghaften Weiterverkauf der ohnehin knappen staatlichen Kraftstoffkontingente durch Besch&auml;ftigte im &ouml;ffentlichen Sektor, die so ein Vielfaches ihres Monatslohns erzielen.<br><br>Die Situation offenbart somit eine dreifache Realit&auml;t: das fast vollst&auml;ndige Versagen der offiziellen Treibstoffversorgung, den Aufstieg eines neuen, von US-Importen gespeisten privaten Versorgungsnetzwerks und einen undurchsichtigen Graubereich, in dem staatliche und private Sph&auml;ren unkontrolliert verschmelzen. W&auml;hrend die Bev&ouml;lkerung in endlosen Warteschlangen um winzige Kontingente k&auml;mpft, etabliert sich parallel eine informelle, kapitalintensive &Ouml;konomie des Benzins. Sie sichert die Mobilit&auml;t einiger, vertieft aber gleichzeitig die sozialen Ungleichheiten und entzieht sich jeder demokratischen Kontrolle.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: 14ymedio (<a href="https://t1p.de/zaqyv" target="_blank" style="">https://t1p.de/zaqyv</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Abstecher nach Kuba? Trump will nach Iran-Krieg vielleicht in Kuba „vorbeischauen“]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/abstecher-nach-kuba-trump-will-nach-iran-krieg-vielleicht-in-kuba-vorbeischauen]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/abstecher-nach-kuba-trump-will-nach-iran-krieg-vielleicht-in-kuba-vorbeischauen#comments]]></comments><pubDate>Tue, 14 Apr 2026 02:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/abstecher-nach-kuba-trump-will-nach-iran-krieg-vielleicht-in-kuba-vorbeischauen</guid><description><![CDATA[14.04.2026 07:00 UhrUS-Präsident Donald Trump hat angekündigt, sich nach Beendigung des Konflikts mit Iran möglicherweise auf Kuba zu konzentrieren. Er bekräftigte das US-Ölembargo gegen die Insel und bezeichnete das Land als "gescheiterten Staat".Abbildung: Symbolbild (The White House,&nbsp;President Donald J. Trump Wishes a Happy Passover, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf&nbsp;Wikimedia Commons)Der amerikanische Präsident Donald Trump hat am Montag (13.) angedeutet, dass seine  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">14.04.2026 07:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/the-white-house-president-donald-j-trump-wishes-a-happy-passover-2026-04-14-um-07-15-29.png?1776143825" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span>US-Pr&auml;sident Donald Trump hat angek&uuml;ndigt, sich nach Beendigung des Konflikts mit Iran m&ouml;glicherweise auf Kuba zu konzentrieren. Er bekr&auml;ftigte das US-&Ouml;lembargo gegen die Insel und bezeichnete das Land als "gescheiterten Staat".</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="432890985830816311" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src='https://vg06.met.vgwort.de/na/03b47f2e16fb4cac9297824b0ece2f71' width='1' height='1' alt=''></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung: Symbolbild (<span style="color: rgb(51, 51, 51);">The White House,&nbsp;</span><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:President_Donald_J._Trump_Wishes_a_Happy_Passover_(0m24s)_(3x4_cropped).jpg" target="_blank" style="">President Donald J. Trump Wishes a Happy Passover</a><span style="color: rgb(51, 51, 51);">, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf&nbsp;</span><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:PD-US" target="_blank" style="">Wikimedia Commons</a>)</font></div><div class="paragraph">Der amerikanische Pr&auml;sident Donald Trump hat am Montag (13.) angedeutet, dass seine Regierung sich m&ouml;glicherweise verst&auml;rkt auf Kuba konzentrieren werde, sobald der Konflikt mit Iran beigelegt sei. Diese &Auml;u&szlig;erung f&auml;llt in eine Zeit, in der Washington einerseits betont, den Dialog mit Havanna aufrechtzuerhalten, andererseits die kubanische Insel jedoch weiterhin unter einer von den USA verh&auml;ngten Erd&ouml;lblockade leidet.<br><br>Auf eine Nachfrage von Journalisten w&auml;hrend eines Termins im Wei&szlig;en Haus bez&uuml;glich der j&uuml;ngsten Entscheidung, vereinzelt Tanker nach Kuba passieren zu lassen, erkl&auml;rte Trump: &bdquo;Kuba ist eine gescheiterte Nation. Wir werden diese Initiative &ndash; also die Unterbindung regelm&auml;&szlig;iger &Ouml;llieferungen &ndash; fortsetzen, und es ist m&ouml;glich, dass wir einen Stopp in Kuba einlegen, sobald wir mit der Sache [dem Iran-Konflikt] fertig sind.&ldquo; Die Insel ist t&auml;glich auf den Import von etwa 60.000 Barrel Roh&ouml;l angewiesen, um ihre Energieversorgung aufrechtzuerhalten.<br><br>Die US-Regierung hatte Ende M&auml;rz bekannt gegeben, dass sie k&uuml;nftig jede Erd&ouml;llieferung &bdquo;fallweise&ldquo; pr&uuml;fen werde. Diese Ank&uuml;ndigung folgte auf die Genehmigung f&uuml;r das russische Tankschiff &bdquo;Anatoly Kolodkin&ldquo;, 100.000 Tonnen Roh&ouml;l nach Kuba zu bringen. Die Lieferung erfolgte vor dem Hintergrund einer schweren Energiekrise, die durch die US-&Ouml;lblockade noch versch&auml;rft wurde. Diese Blockade war versch&auml;rft worden, nachdem die USA im Januar den venezolanischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro gest&uuml;rzt und festgenommen hatten.<br><br>In seinen Ausf&uuml;hrungen griff Trump erneut scharfe rhetorische Keulen gegen das kubanische System heraus. &bdquo;Es war ein sehr repressives Regime, wie Sie wissen. Wir haben viele gro&szlig;artige kubanisch-st&auml;mmige Amerikaner &ndash; praktisch alle haben mich gew&auml;hlt &ndash;, und sie sind furchtbar behandelt worden. In vielen F&auml;llen wurden ihre Angeh&ouml;rigen get&ouml;tet. Sie wurden geschlagen und misshandelt; dort sind wirklich abscheuliche Dinge geschehen&ldquo;, so der Pr&auml;sident. Weiter f&uuml;hrte er aus, das Land sei &bdquo;&uuml;ber viele Jahre hinweg schrecklich von (Fidel) Castro regiert&ldquo; worden.<br><br>Seit der Versch&auml;rfung der Erd&ouml;lsanktionen hat Trump mehrfach behauptet, die castristische Regierung unter Miguel D&iacute;az-Canel stehe kurz vor dem Zusammenbruch. Dabei ging er so weit, anzudeuten, die USA k&ouml;nnten eine &bdquo;freundliche &Uuml;bernahme&ldquo; Kubas in Erw&auml;gung ziehen. Diese &Auml;u&szlig;erungen kontrastieren mit der j&uuml;ngsten, von der Regierung D&iacute;az-Canel bekr&auml;ftigten Haltung, dass die kubanische Bev&ouml;lkerung notfalls &bdquo;sterben&ldquo; w&uuml;rde, um die Insel gegen eine m&ouml;gliche US-Invasion zu verteidigen. Die Situation bleibt somit gespannt, wobei die US-Politik weiterhin auf einem schmalen Grat zwischen diplomatischen Kontakten und wirtschaftlichem Druck agiert.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: APT/YouTube (<a href="https://t1p.de/ty5tu" target="_blank" style="">https://t1p.de/ty5tu</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kuba-Umfrage: 78,6% sehen Lage als negativ – Krise erreicht jeden Haushalt]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kuba-umfrage-786-sehen-lage-als-negativ-krise-erreicht-jeden-haushalt]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kuba-umfrage-786-sehen-lage-als-negativ-krise-erreicht-jeden-haushalt#comments]]></comments><pubDate>Tue, 14 Apr 2026 01:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/kuba-umfrage-786-sehen-lage-als-negativ-krise-erreicht-jeden-haushalt</guid><description><![CDATA[       Laut einer Umfrage sehen 78,6 % der Kubaner die Lage im Land negativ. Die Inflation ist f&uuml;r zwei Drittel das gr&ouml;&szlig;te Problem. &Uuml;ber 60 % erleben t&auml;glich lange Stromausf&auml;lle. In 40 % der Haushalte fehlt es an Essen. Die Studie zeigt eine Krise, die sich direkt im Alltag der Menschen manifestiert.      Abbildung: Screenshot von DIARIO DE CUBA&nbsp;&nbsp;https://t1p.de/0q4j3  &#8203;Ein aktueller Bericht des in Madrid ans&auml;ssigen DIARIO DE CUBA zeichnet ein d [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/screenshot-diario-de-cuba-2026-04-14-um-08-28-11.png?1776148230" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><strong><span>Laut einer Umfrage sehen 78,6 % der Kubaner die Lage im Land negativ. Die Inflation ist f&uuml;r zwei Drittel das gr&ouml;&szlig;te Problem. &Uuml;ber 60 % erleben t&auml;glich lange Stromausf&auml;lle. In 40 % der Haushalte fehlt es an Essen. Die Studie zeigt eine Krise, die sich direkt im Alltag der Menschen manifestiert.</span></strong></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph"><font size="1">Abbildung: Screenshot von DIARIO DE CUBA&nbsp;&nbsp;<a href="https://t1p.de/0q4j3" target="_blank" style="">https://t1p.de/0q4j3</a></font></div>  <div class="paragraph">&#8203;Ein aktueller Bericht des in Madrid ans&auml;ssigen DIARIO DE CUBA zeichnet ein d&uuml;steres Bild der Lebensrealit&auml;t auf der Karibikinsel. Wie die Online-Publikation unter Berufung auf ihre zweite gro&szlig;angelegte Umfrage berichtet, die vom Forschungsunternehmen Cubadata durchgef&uuml;hrt wurde, sehen mittlerweile 78,6 Prozent der befragten Kubaner die Lage in ihrem Land als &bdquo;schlecht&ldquo; oder &bdquo;sehr schlecht&ldquo; an. Besonders alarmierend ist laut dem Bericht die rapide Verschlechterung der pers&ouml;nlichen Lebensumst&auml;nde innerhalb der eigenen vier W&auml;nde. W&auml;hrend im Januar 2026 noch 25 Prozent der Befragten die Situation ihres Haushalts als &bdquo;sehr schlecht&ldquo; beschrieben, stieg dieser Wert in der zwischen dem 23. Februar und 13. M&auml;rz 2026 durchgef&uuml;hrten Erhebung auf 36,5 Prozent. Insgesamt ordneten 62,1 Prozent ihre h&auml;usliche Situation in den negativen Bereich ein. Die Umfrage mit dem Titel &bdquo;Pulso 2&ldquo;, an der 1.807 internetverbundene Personen vorwiegend aus urbanen Zentren wie Havanna, Santiago de Cuba und Holgu&iacute;n teilnahmen, legt den Fokus auf &bdquo;Lebensbedingungen, Dienstleistungen, Sicherheit und t&auml;gliche Anpassungen&ldquo;.<br /><br />Den Kern der Krise bilden demnach drei sich verst&auml;rkende Faktoren: inflation&auml;re Preise, permanente Stromausf&auml;lle und akute Nahrungsmittelknappheit. Konkret geben 66,6 Prozent der Teilnehmer an, dass die hohen Preise ihr Hauptproblem seien. Die Energiekrise schl&auml;gt sich in ersch&uuml;tternden Zahlen nieder: 60,8 Prozent der Befragten erlitten t&auml;gliche Stromsperren, bei 67,1 Prozent dauerten diese Unterbrechungen acht Stunden oder l&auml;nger an. &bdquo;Nicht nur, dass die Leute Essen besorgen m&uuml;ssen, sie m&uuml;ssen es auch zubereiten, aufbewahren und eine minimale Kochroutine aufrechterhalten k&ouml;nnen &ndash; und das mitten in Stromausf&auml;llen und Knappheit&ldquo;, zitiert der DIARIO DE CUBA aus der Analyse der Daten. Die Ern&auml;hrungslage wird als besonders prek&auml;r beschrieben. In 40,6 Prozent der Haushalte z&auml;hlt der Mangel an Lebensmitteln oder die Schwierigkeit, diese zu beschaffen, zu den drei gr&ouml;&szlig;ten Problemen. Noch drastischer sind die konkreten Auswirkungen: In 61,7 Prozent der Haushalte musste sich in den letzten 30 Tagen mindestens einmal jemand eine Mahlzeit ausbleiben lassen, und in 40,3 Prozent der F&auml;lle hungerte sogar jemand einen ganzen Tag lang.<br /><br />Die wirtschaftliche &Uuml;berlebensstrategie der Bev&ouml;lkerung ist, wie der Bericht darlegt, von einer paradoxen Dualit&auml;t gepr&auml;gt. Zwar sind 39 Prozent der Befragten ganz oder &uuml;berwiegend von einem staatlichen Einkommen abh&auml;ngig, gleichzeitig gehen jedoch 56,5 Prozent zus&auml;tzlichen informellen oder unabh&auml;ngigen Wirtschaftst&auml;tigkeiten nach &ndash; ein klares Indiz daf&uuml;r, dass das offizielle Gehalt nicht zum Leben ausreicht. Die Strategien zur Deckung des Grundbedarfs zeugen von fortgeschrittener Verarmung: 57,2 Prozent weichen auf billigere oder minderwertige Produkte aus, 43,2 Prozent reduzieren ihren Konsum, 30,6 Prozent verkaufen Haushaltsgegenst&auml;nde und 20,8 Prozent tauschen Waren. &bdquo;Die Anpassung ist nicht mehr konjunkturell: Sie ist eine normalisierte &Uuml;berlebensform&ldquo;, fasst der DIARIO DE CUBA die Ergebnisse zusammen. Auch die oft als wichtiger Wirtschaftsfaktor genannten Auslands&uuml;berweisungen scheinen keine breite Rettung zu bringen. Nur 5,4 Prozent der Befragten gaben an, regelm&auml;&szlig;ig monatliche Remesas zu erhalten.<br /><br />Die Krise erstreckt sich laut dem Medienbericht auch auf die grundlegende Infrastruktur. Neben der Elektrizit&auml;t ist die Wasserversorgung betroffen: 46,6 Prozent erleben t&auml;gliche oder mehrmals w&ouml;chentliche Unterbrechungen. Der Zugang zum Internet, eine f&uuml;r die Umfrage relevante Voraussetzung, ist ebenfalls eingeschr&auml;nkt; nur 22,9 Prozent hatten in der Woche vor der Befragung durchg&auml;ngig funktionierenden Zugang. Das Gesundheitssystem wird von der Mehrheit nicht als St&uuml;tze, sondern als H&uuml;rde wahrgenommen. Nur 4,8 Prozent der Befragten konnten ben&ouml;tigte Medikamente ohne Schwierigkeiten beschaffen. 80 Prozent hatten mindestens einige Probleme, medizinische Versorgung in Anspruch zu nehmen. Der leitende Forscher von Cubadata, Ar&iacute;stides Vara Horna, wird mit den Worten zitiert: &bdquo;Die Gesundheitskrise erscheint hier nicht als abstrakte Wahrnehmung des Systems, sondern als effektive Zugangsschwierigkeit. Es ist nicht nur so, dass die Leute denken, die Gesundheitsversorgung sei schlechter; es ist so, dass die Leute keine Medikamente bekommen und nicht leicht Zugang zu Versorgung finden, wenn sie sie brauchen.&ldquo;<br /><br />Trotz einer in den letzten Jahren sichtbaren Protestdynamik in verschiedenen Landesteilen deutet die Umfrage auf einen gesellschaftlichen R&uuml;ckzug hin. 44,5 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu oder stark zu, dass es unter den aktuellen Umst&auml;nden besser sei, &ouml;ffentliche Angelegenheiten nicht zu diskutieren &ndash; eine Haltung, die Vara Horna als &bdquo;&Uuml;berlebensstrategie&ldquo; interpretiert. Auch die Sorge um die &ouml;ffentliche Sicherheit ist vorhanden; 67,4 Prozent f&uuml;hlen sich in ihrer Nachbarschaft etwas oder sehr unsicher. Dennoch rangiert dieses Thema mit 20,2 Prozent Nennungen deutlich hinter den existenziellen N&ouml;ten wie Inflation und Versorgungsengp&auml;ssen.<br /><br />Insgesamt, so die Schlussfolgerung des DIARIO DE CUBA, zeige diese zweite von zehn geplanten Umfragen, dass die kubanische Krise nicht l&auml;nger nur als eine Ansammlung nationaler Probleme verstanden werden k&ouml;nne. Sie manifestiere sich vielmehr als t&auml;glicher Druck auf das Zuhause, den Esstisch, den Zugang zu Gesundheit, Strom, Wasser und Geld. Das Bild, das entstehe, sei das eines Landes, das improvisiere, um weiterzufunktionieren, aber dabei zunehmend an Spielraum verliere.</div>  <div class="paragraph"><font size="1">Quelle: Diario De Cuba (<a href="https://t1p.de/0q4j3" target="_blank">https://t1p.de/0q4j3</a>,&nbsp;<a href="https://t1p.de/8t32q" target="_blank">https://t1p.de/8t32q</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kuba wirbt um US-Ölinvestitionen]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kuba-wirbt-um-us-olinvestitionen]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kuba-wirbt-um-us-olinvestitionen#comments]]></comments><pubDate>Mon, 13 Apr 2026 04:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/kuba-wirbt-um-us-olinvestitionen</guid><description><![CDATA[13.04.2026 09:00 UhrKubas Präsident Miguel Díaz-Canel hat sich in einem US-Interview für amerikanische Investitionen in die Öl-Förderung offen gezeigt. Die überraschende Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund einer schweren Energiekrise, nachdem Lieferungen aus Venezuela und Mexiko weggebrochen sind.&nbsp;Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: Cuban leader does not commit to releasing political prisoners amid U.S. demands. Rechte beim Uploadenden.Inmitten einer beispiellosen Energ [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">13.04.2026 09:00 Uhr</font></div><div><div id="214172103782252992" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="width:100%; aspect-ratio:16/9; overflow:hidden; position:relative; background:#000; isolation: isolate; border-radius: 2px;"><img src="https://img.youtube.com/vi/zYstlp_sbGc/maxresdefault.jpg" style="position:absolute; top:-5.64%; left:-7.33%; width:117%; height:auto; max-width:none !important; min-width:100%; display:block; border:none; margin:0; padding:0;" alt="Bildquelle: Cuban leader does not commit to releasing political prisoners amid U.S. demands von NBC News"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span>Kubas Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel hat sich in einem US-Interview f&uuml;r amerikanische Investitionen in die &Ouml;l-F&ouml;rderung offen gezeigt. Die &uuml;berraschende Ank&uuml;ndigung erfolgt vor dem Hintergrund einer schweren Energiekrise, nachdem Lieferungen aus Venezuela und Mexiko weggebrochen sind.&nbsp;</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="805449137224744397" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="text-align:right; margin-top:6px;"><font size="1" style="color:#777; font-family: sans-serif;">Abbildung: Symbolbild/Screenshot. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zYstlp_sbGc" target="_blank" style="color:#777; text-decoration:underline;">Bildquelle: Cuban leader does not commit to releasing political prisoners amid U.S. demands</a>. Rechte beim Uploadenden.</font></div></div></div><div class="paragraph">Inmitten einer beispiellosen Energiekrise zeigt sich Kubas Staatschef Miguel D&iacute;az-Canel gegen&uuml;ber den Vereinigten Staaten in einer seltenen Doppelrolle: als werbender Wirtschaftspartner und zugleich als milit&auml;rischer Hardliner. In einem Interview mit NBCs &bdquo;Meet the Press&ldquo; erkl&auml;rte der Pr&auml;sident die Insel f&uuml;r Investitionen US-amerikanischer Konzerne in die &Ouml;lexploration und -f&ouml;rderung f&uuml;r offen. &bdquo;Wir erkunden neue Vorkommen und sind offen f&uuml;r ausl&auml;ndische Investitionen in Kuba in den Bereichen Exploration und Bohrungen&ldquo;, so D&iacute;az-Canel. &bdquo;Kuba wird amerikanische Unternehmen gerne willkommen hei&szlig;en, die kommen und sich beteiligen wollen.&ldquo; Diese vers&ouml;hnliche Geste steht jedoch in scharfem Kontrast zu einer gleichzeitigen, unmissverst&auml;ndlichen Drohung: Sollte es zu einer milit&auml;rischen Invasion kommen, werde das Land mit einer totalen Mobilmachung von Streitkr&auml;ften und Bev&ouml;lkerung reagieren.<br><br>Diese ambivalente Botschaft f&auml;llt in eine Zeit extremen Drucks. Kubas Energiesystem steht am Rande des Kollapses. Die heimische F&ouml;rderung liegt bei lediglich etwa 40.000 Barrel pro Tag, w&auml;hrend der Bedarf zwischen 90.000 und 110.000 Barrel t&auml;glich liegt. Dieses strukturelle Defizit hat sich Anfang des Jahres 2026 katastrophal versch&auml;rft. Die Festnahme des venezolanischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro im Januar beendete abrupt die seit zwei Jahrzehnten laufende Lieferung von 25.000 bis 35.000 Barrel pro Tag aus Caracas. Kurz darauf setzte Mexiko auf Druck Washingtons seine Lieferungen aus. Den finalen Schlag versetzte eine Exekutivverordnung von Pr&auml;sident Donald Trump vom 29. Januar 2026, die die kubanische Regierung zur &bdquo;au&szlig;erordentlichen Bedrohung&ldquo; erkl&auml;rte und Z&ouml;lle auf Drittstaaten verh&auml;ngte, die &Ouml;l nach Kuba liefern.<br><br>Trotzdem gew&auml;hrte die US-Administration Ende M&auml;rz eine Ausnahmegenehmigung f&uuml;r die Lieferung von rund 730.000 Barrel russischen Roh&ouml;ls. Trump begr&uuml;ndete diesen Schritt damit, das &Ouml;l &bdquo;das kubanische Volk brauche&ldquo;. Doch wie D&iacute;az-Canel in dem Interview einr&auml;umte, deckt diese einmalige Lieferung kaum ein Drittel des monatlichen Bedarfs. Die Regierung sehe sich daher gezwungen, eine &bdquo;Strategie des Energiewandels&ldquo; zu verfolgen, die auf erneuerbare Quellen und Energieeinsparung setzt. Vor diesem Hintergrund gewinnt das Angebot an US-&Ouml;lfirmen eine existentielle Dimension.<br><br>Parallel zu diesen wirtschaftlichen Signalen laufen diplomatische Gespr&auml;che, die am 13. M&auml;rz 2026 offiziell best&auml;tigt wurden. Seither hat das Regime mindestens 20 von der Organisation Justicia 11J best&auml;tigte politische Gefangene freigelassen und am 2. April ein Begnadigungsdekret f&uuml;r 2.010 Inhaftierte erlassen. Menschenrechtsorganisationen wie Prisoners Defenders und Human Rights Watch kritisieren jedoch, dass sich unter den Begnadigten fast keine politischen Gefangenen bef&auml;nden. Zudem signalisierte Havanna die Bereitschaft, die Wirtschaft f&uuml;r Investitionen von im Ausland lebenden Kubanern zu &ouml;ffnen.<br><br>D&iacute;az-Canel wies jedoch entschieden zur&uuml;ck, dass die USA im Gegenzug f&uuml;r wirtschaftliche Zugest&auml;ndnisse konkrete politische Forderungen gestellt h&auml;tten. Er bestritt, mit Au&szlig;enminister Marco Rubio gesprochen zu haben, und verwahrte sich dagegen, dass Washington die Freilassung politischer Gefangener, die Abhaltung von Mehrparteienwahlen oder die Anerkennung freier Gewerkschaften und einer unabh&auml;ngigen Presse eingefordert habe. Rubio seinerseits hat jegliche wirtschaftliche Erleichterung von einem vollst&auml;ndigen Systemwechsel auf der Insel abh&auml;ngig gemacht. Trump und seine Verb&uuml;ndeten streben offenbar einen Ersatz f&uuml;r D&iacute;az-Canel an, den sie f&uuml;r unf&auml;hig halten, einen politischen und wirtschaftlichen &Uuml;bergang zu f&uuml;hren &ndash; ein Schicksal, das ihn nach Maduro zum zweiten lateinamerikanischen F&uuml;hrer machen w&uuml;rde, der von der Trump-Administration verdr&auml;ngt wird.<br><br>Auf diese existenzielle Bedrohung antwortet D&iacute;az-Canel mit der Doktrin des &bdquo;Krieges des ganzen Volkes&ldquo;. &bdquo;Es gibt keinen Feind, der nicht besiegt werden kann&ldquo;, erkl&auml;rte er und f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Jeder kubanische Mann und jede kubanische Frau hat eine Mission, einen Zweck, einen Ort, den es zu verteidigen gilt, und sie werden ihren eigenen Platz in der Verteidigung haben.&ldquo; Damit zieht der Pr&auml;sident eine klare Linie: W&auml;hrend die T&uuml;r f&uuml;r US-Kapital im &Ouml;lsektor einen Spalt offensteht, bleibt sie f&uuml;r politische Einmischung verriegelt. Die kubanische F&uuml;hrung scheint bereit, wirtschaftliche Pragmatik zu zeigen, um das Regime zu stabilisieren, ohne von ihrem machtpolitischen Kurs abzur&uuml;cken. Ob diese Gratwanderung angesichts des enormen inneren Drucks durch die Energiekrise und des unverminderten &auml;u&szlig;eren Drucks aus Washington gelingen kann, bleibt die entscheidende Frage f&uuml;r die Zukunft der Insel.</div><div class="paragraph"><font size="1"><span style="color: rgb(42, 42, 42);">Quelle:&nbsp;</span><a href="https://www.youtube.com/watch?v=dHOKYmqLxJ0" target="_blank" style="">NBC/YouTube</a></font></div><div class="paragraph">&#8203;</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[US-Abgeordnete fordern Ende der Kubablockade: "Grausame Kollektivstrafe"]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/us-abgeordnete-fordern-ende-der-kubablockade-grausame-kollektivstrafe]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/us-abgeordnete-fordern-ende-der-kubablockade-grausame-kollektivstrafe#comments]]></comments><pubDate>Mon, 13 Apr 2026 03:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/us-abgeordnete-fordern-ende-der-kubablockade-grausame-kollektivstrafe</guid><description><![CDATA[13.04.2026 09:00 UhrZwei demokratische US-Kongressabgeordnete haben nach einem Besuch in Kuba die US-Blockadepolitik scharf kritisiert. Sie bezeichneten die Sanktionen als "grausame Kollektivstrafe" und "Kriegsakt", die zu einer humanitären Krise führen.Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: Exclusive Interview | U.S. Lawmakers Pramila Jayapal & Jonathan Jackson Speak in Cuba. Rechte beim Uploadenden.In einem ungewöhnlich deutlichen Vorstoß haben zwei demokratische US-Abgeordnete nach [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">13.04.2026 09:00 Uhr</font></div><div><div id="289581176215877144" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="width:100%; aspect-ratio:16/9; overflow:hidden; position:relative; background:#000; isolation: isolate; border-radius: 2px;"><img src="https://img.youtube.com/vi/M3kX3xjez4A/maxresdefault.jpg" style="position:absolute; top:0.00%; left:-67.61%; width:181%; height:auto; max-width:none !important; min-width:100%; display:block; border:none; margin:0; padding:0;" alt="Bildquelle: Exclusive Interview | U.S. Lawmakers Pramila Jayapal &amp; Jonathan Jackson Speak in Cuba von Belly of the Beast"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span>Zwei demokratische US-Kongressabgeordnete haben nach einem Besuch in Kuba die US-Blockadepolitik scharf kritisiert. Sie bezeichneten die Sanktionen als "grausame Kollektivstrafe" und "Kriegsakt", die zu einer humanit&auml;ren Krise f&uuml;hren.</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="897465518270690627" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="text-align:right; margin-top:6px;"><font size="1" style="color:#777; font-family: sans-serif;">Abbildung: Symbolbild/Screenshot. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=M3kX3xjez4A" target="_blank" style="color:#777; text-decoration:underline;">Bildquelle: Exclusive Interview | U.S. Lawmakers Pramila Jayapal & Jonathan Jackson Speak in Cuba</a>. Rechte beim Uploadenden.</font></div></div></div><div class="paragraph">In einem ungew&ouml;hnlich deutlichen Vorsto&szlig; haben zwei demokratische US-Abgeordnete nach einem Besuch in Havanna die seit Jahrzehnten andauernde Blockadepolitik ihrer Regierung gegen&uuml;ber Kuba scharf verurteilt und als kontraproduktiv sowie inhuman bezeichnet. Pramila Jayapal aus Washington und Jonathan Jackson aus Illinois beendeten eine f&uuml;nft&auml;gige Reise mit drastischen Worten: In mit einem Interview mit der Journalistin Liz Oliva Fern&aacute;ndez verglich Jackson die Sanktionen mit einem &bdquo;Kriegsakt&ldquo;, Jayapal sprach von einer &bdquo;grausamen Kollektivstrafe&ldquo;, die sich anf&uuml;hle wie die Bombardierung der Energieinfrastruktur.<br><br>Besonders nachhaltig beeindruckt zeigten sich die Parlamentarier vom Besuch auf einer neonatologischen Intensivstation in Havanna, wo sie Fr&uuml;hgeborene in von Stromausf&auml;llen bedrohten Inkubatoren sahen. &bdquo;Es war herzzerrei&szlig;end&ldquo;, sagte Jayapal und bezweifelte, dass irgendein Amerikaner solches Leid f&uuml;r kubanische Kinder und M&uuml;tter bewusst in Kauf nehmen wolle. Die Abgeordneten schilderten eine fatale Kettenreaktion aus Treibstoffmangel, zusammengebrochener Lebensmittelproduktion, ausgefallenen Wasserpumpen und unterbrochenen Krebstherapien. &bdquo;Mit der Blockade erw&uuml;rgen wir das kubanische Volk&ldquo;, so Jayapals Fazit.<br><br>Die Reise der beiden Kongressmitglieder, die unter anderem Gespr&auml;che mit Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel, Au&szlig;enminister Bruno Rodr&iacute;guez sowie Vertretern der Zivilgesellschaft, von Unternehmen und Dissidenten f&uuml;hrte, ist Teil einer wachsenden inneramerikanischen Opposition gegen die bisherige Cuba-Politik. Bereits Anfang des Monats unterzeichneten 52 Demokraten aus Repr&auml;sentantenhaus und Senat einen Brief, der die unter Pr&auml;sident Trump versch&auml;rften Restriktionen scharf verurteilt und vor einer Verschlimmerung der humanit&auml;ren Krise warnt. Sie argumentieren, jahrzehntelanger &bdquo;maximaler Druck&ldquo; habe keinen politischen Wandel bewirkt, beschleunige aber nun den infrastrukturellen Kollaps und treffe die Schw&auml;chsten.<br><br>Parallel dazu wurden im April in beiden Kammern des Kongresses Gesetzesinitiativen eingebracht, die darauf abzielen, die Blockade deutlich zu lockern. Jackson brachte die Forderung nach einem Kurswechsel auf den Punkt: &bdquo;Wir k&ouml;nnen mit Russland sprechen, wir k&ouml;nnen mit China sprechen. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen wir auch mit Kuba sprechen.&ldquo; Jayapal erg&auml;nzte, nur durch das Erz&auml;hlen der Geschichten der Leidenden w&uuml;rden die Amerikaner verstehen, dass Sanktionen in erster Linie einfache Menschen tr&auml;fen, nicht Regierungen. Ob diese Appelle im tief gespaltenen US-Kongress Geh&ouml;r finden, bleibt jedoch ungewiss.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: Belly of the Beat/YouTube (<a href="https://t1p.de/l4iii" target="_blank" style="">https://t1p.de/l4iii</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Díaz-Canel: Die kubanische Bevölkerung kämpft bei einer US-Invasion „bis zum Tod“]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/diaz-canel-die-kubanische-bevolkerung-kampft-bei-einer-us-invasion-bis-zum-tod]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/diaz-canel-die-kubanische-bevolkerung-kampft-bei-einer-us-invasion-bis-zum-tod#comments]]></comments><pubDate>Sun, 12 Apr 2026 18:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/diaz-canel-die-kubanische-bevolkerung-kampft-bei-einer-us-invasion-bis-zum-tod</guid><description><![CDATA[12.02.2026 20:00 UhrIn einem Interview mit dem US-Sender NBC bekräftigte Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel die Verteidigungsbereitschaft der Insel. Auf die Frage nach einer möglichen US-Invasion erklärte er, die Kubaner würden ihr Land verteidigen und, falls nötig, dafür sterben.Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: Cuban president says ‘if we need to die, we’ll die’ to prevent U.S. invasion: Full interview. Rechte beim Uploadenden.In einem seltenen Interview mit einem gro? [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">12.02.2026 20:00 Uhr</font></div><div><div id="544991329305861475" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="width:100%; aspect-ratio:16/9; overflow:hidden; position:relative; background:#000; isolation: isolate; border-radius: 2px;"><img src="https://img.youtube.com/vi/dHOKYmqLxJ0/maxresdefault.jpg" style="position:absolute; top:-11.27%; left:-54.85%; width:156%; height:auto; max-width:none !important; min-width:100%; display:block; border:none; margin:0; padding:0;" alt="Bildquelle: Cuban president says &lsquo;if we need to die, we&rsquo;ll die&rsquo; to prevent U.S. invasion: Full interview von NBC News"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span>In einem Interview mit dem US-Sender NBC bekr&auml;ftigte Kubas Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel die Verteidigungsbereitschaft der Insel. Auf die Frage nach einer m&ouml;glichen US-Invasion erkl&auml;rte er, die Kubaner w&uuml;rden ihr Land verteidigen und, falls n&ouml;tig, daf&uuml;r sterben.</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="710009821682220196" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="text-align:right; margin-top:6px;"><font size="1" style="color:#777; font-family: sans-serif;">Abbildung: Symbolbild/Screenshot. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=dHOKYmqLxJ0" target="_blank" style="color:#777; text-decoration:underline;">Bildquelle: Cuban president says &lsquo;if we need to die, we&rsquo;ll die&rsquo; to prevent U.S. invasion: Full interview</a>. Rechte beim Uploadenden.</font></div></div></div><div class="paragraph">In einem seltenen Interview mit einem gro&szlig;en US-Nachrichtensender hat Kubas Staatspr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel eine klare Botschaft an Washington gesendet: Das kubanische Volk w&auml;re bereit, im Falle einer US-Invasion bis zum Letzten zu k&auml;mpfen und f&uuml;r die Verteidigung der Heimat zu sterben. Das Gespr&auml;ch mit der NBC-Moderatorin Kristen Welker, bereits vorab in Teilen ver&ouml;ffentlicht, wurde am Sonntag (12.) in voller L&auml;nge ausgestrahlt. Es ist das erste Mal, dass ein kubanisches Staatsoberhaupt in einem gro&szlig;en US-Format zu Wort kommt.<br><br>Auf die hypothetische Frage nach einer milit&auml;rischen Konfrontation antwortete D&iacute;az-Canel mit den Worten der kubanischen Nationalhymne: &bdquo;Wenn es so weit kommt, wird es K&auml;mpfe geben, wir werden uns verteidigen. Und wenn wir sterben m&uuml;ssen, dann sterben wir, denn wie es in unserer Hymne hei&szlig;t: &sbquo;F&uuml;r das Vaterland zu sterben hei&szlig;t zu leben&lsquo;.&ldquo; Er lie&szlig; keinen Zweifel daran, dass ein solcher Schritt aus seiner Sicht v&ouml;llig unbegr&uuml;ndet sein w&uuml;rde: &bdquo;Ich glaube nicht, dass es je eine Rechtfertigung f&uuml;r die USA geben k&ouml;nnte, eine milit&auml;rische Aggression gegen Kuba zu starten, sei es einen chirurgischen Eingriff oder die Entf&uuml;hrung eines Pr&auml;sidenten.&ldquo;<br><br>Die angespannte Atmosph&auml;re des Treffens, das mit Hilfe eines Dolmetschers in Havanna aufgezeichnet wurde, zeigte sich besonders, als die Interviewerin die Frage nach einem m&ouml;glichen R&uuml;cktritt des Pr&auml;sidenten stellte. D&iacute;az-Canel reagierte gereizt und wies dies scharf zur&uuml;ck: &bdquo;Abdanken geh&ouml;rt nicht zu unserem Vokabular.&ldquo; In einer spitzen Replik fragte er seinerseits, ob Welker dieselbe Frage auch an Donald Trump richten w&uuml;rde oder ob diese Anfrage eine Order des US-Au&szlig;enministeriums sei.<br><br>Die schroffen &Auml;u&szlig;erungen fallen in eine Phase extrem polarisierter Beziehungen zwischen Washington und Havanna. Seit der Festnahme des venezolanischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro im Januar hat die Trump-Administration die Sanktionsschraube weiter angezogen und eine energiewirtschaftliche Blockade gegen Kuba verh&auml;ngt. Dies hat die seit Jahren schwelende Energie- und Versorgungskrise auf der Insel massiv versch&auml;rft. Pr&auml;sident Trump selbst sprach vergangenen Monat von Pl&auml;nen f&uuml;r eine &bdquo;freundliche oder unfreundliche &Uuml;bernahme&ldquo; Kubas, und Au&szlig;enminister Marco Rubio erkl&auml;rte das kubanische Wirtschaftsmodillon f&uuml;r gescheitert.<br><br>Gleichzeitig zeichnet sich jedoch auch ein vorsichtiger diplomatischer Austausch ab. Beide Seiten k&uuml;ndigten Verhandlungen zur Konfliktl&ouml;sung an, und bereits im M&auml;rz erlaubte Washington die Lieferung eines &Ouml;ltankers zur Linderung der akuten Treibstoffknappheit. Das Interview mit D&iacute;az-Canel spiegelt somit die gegenw&auml;rtige Doppelstrategie wider: einerseits der unvermindert harte rhetorische und wirtschaftliche Druck aus Washington, andererseits die Suche nach Gespr&auml;chskan&auml;len, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Die kubanische F&uuml;hrung macht indes unmissverst&auml;ndlich klar, dass sie im &auml;u&szlig;ersten Fall zum bewaffneten Widerstand bereit ist &ndash; eine Haltung, die tief im nationalen Narrativ der Revolution verwurzelt ist.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=dHOKYmqLxJ0" target="_blank" style="">NBC/YouTube</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Nicht ohne Miami! Der geheime dritte Spieler im Poker zwischen den USA und Kuba]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/nicht-ohne-miami-der-geheime-dritte-spieler-im-poker-zwischen-den-usa-und-kuba]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/nicht-ohne-miami-der-geheime-dritte-spieler-im-poker-zwischen-den-usa-und-kuba#comments]]></comments><pubDate>Sun, 12 Apr 2026 08:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/nicht-ohne-miami-der-geheime-dritte-spieler-im-poker-zwischen-den-usa-und-kuba</guid><description><![CDATA[12.04.2026 15:00 Uhr         Die Gespr&auml;che zwischen den USA und Kuba werden von Experten als ein Dreiecksverh&auml;ltnis beschrieben, bei dem die einflussreiche kubanisch-amerikanische Gemeinde in Miami eine entscheidende dritte Rolle spielt.       Abbildung: Symbolbild Ocean Drive, Miami Beach, FL, USA&nbsp;von Hector Falcon auf Unsplash  Die Ann&auml;herung zwischen Washington und Havanna gleicht weniger einem bilateralen Austausch als vielmehr einem komplexen Dreiecksverh&auml;ltnis. Jed [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">12.04.2026 15:00 Uhr</font></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/symbolbild-ocean-drive-miami-beach-fl-usa2026-04-12-um-14-43-07.png?1775998122" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><strong><span>Die Gespr&auml;che zwischen den USA und Kuba werden von Experten als ein Dreiecksverh&auml;ltnis beschrieben, bei dem die einflussreiche kubanisch-amerikanische Gemeinde in Miami eine entscheidende dritte Rolle spielt. </span></strong></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung: Symbolbild <span style="color:rgb(118, 118, 118)">Ocean Drive, Miami Beach, FL, USA&nbsp;</span>von <a href="https://unsplash.com/de/@hectorfalcon?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Hector Falcon</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/orange-weisser-oldtimer-tagsuber-neben-palme-geparkt-pzb9xmBe_wM?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></font></div>  <div class="paragraph">Die Ann&auml;herung zwischen Washington und Havanna gleicht weniger einem bilateralen Austausch als vielmehr einem komplexen Dreiecksverh&auml;ltnis. Jede Verst&auml;ndigung muss, so sehen es Experten, die kubanisch-amerikanische Community in Miami einbeziehen &ndash; einen Akteur mit eigenen, oft von den Regierungen der USA und Kubas divergierenden Zielen und Interessen.<br /><br />Der politische Einfluss dieser Diaspora, deren prominentestes Vertreter US-Au&szlig;enminister Marco Rubio ist, pr&auml;gt jede m&ouml;gliche &Uuml;bereinkunft. Auch wenn Miami nicht als gleichberechtigter Pol neben Washington und Havanna gelten kann, ist seine Rolle entscheidend. Michael Bustamante, Professor f&uuml;r Geschichte an der University of Miami, erkl&auml;rt angesichts des US-Drucks auf wirtschaftliche und politische Reformen auf der Insel von einem &bdquo;kubanischen Dreieck&ldquo; gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur EFE: &bdquo;Es gibt immer eine Spannung zwischen den drei Eckpunkten.&ldquo;<br /><br />Besonders interessant sei derzeit, so Bustamante, dass man trotz vermeintlicher totaler &Uuml;bereinstimmung zwischen Washington und Miami gewisse Signale sehe, die auf Differenzen hindeuteten.<br /><br /><strong>Marco Rubio: Schl&uuml;sselfigur in einem Spannungsfeld</strong><br />In dieser Konstellation komme Au&szlig;enminister Rubio eine &bdquo;entscheidende Rolle&ldquo; zu, erkl&auml;rt Bustamante. Als Hauptverbindung zwischen den beiden Polen Washington und Miami stehe er in einer komplexen Position, in der er unterschiedliche Interessen ausbalancieren m&uuml;sse: die seiner politischen Heimatgemeinschaft und die des Wei&szlig;en Hauses.<br /><br />Ric Herrero, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der US-Denkfabrik Cuba Study Group, betont diesen Zwiespalt: &bdquo;Rubio ist der Sohn Miamis, aber jetzt ist er Au&szlig;enminister und muss den Anordnungen von Pr&auml;sident Trump folgen. Er f&uuml;hrt nicht die Politik Miamis aus, sondern die von Trump.&ldquo; Zwar werde Rubio stets die Interessen seiner Community im Hinterkopf behalten, doch seine Aufgabe sei es, Priorit&auml;ten zu setzen. Sein pragmatischer und strategischer Kurs gegen&uuml;ber Kuba sei in seinen Reden erkennbar und weiche von den maximalistischen Forderungen Miamis ab.<br /><br />Genau hier, so warnt Bustamante, k&ouml;nne die &bdquo;Spannung&ldquo; zwischen Washington und Miami entstehen. Rubio habe zwar Anzeichen f&uuml;r eine pragmatischere Haltung gezeigt, doch seine Community in S&uuml;dflorida und ihre Repr&auml;sentanten im Kongress d&auml;chten anders und forderten, dass ein Wirtschaftsabkommen nicht ausreiche.<br /><br /><strong>Die Erwartungen Miamis und die Realpolitik Washingtons</strong><br />Bustamante verweist auf eine bedeutende Aussage Rubios: Dieser habe anerkannt, dass es keine politische Kraft gebe, die den kubanischen Staat ersetzen k&ouml;nne, und auch keine &bdquo;kubanische Delcy Rodr&iacute;guez&ldquo; in Sicht sei &ndash; in Anspielung auf die &Uuml;bergangspr&auml;sidentin Venezuelas. Dies deute darauf hin, dass Washington nicht beabsichtige, auf der Insel einen radikalen Neuanfang zu machen, wie ihn sich Miami w&uuml;nsche.<br /><br />Gleichzeitig h&auml;tten Diplomaten des US-Au&szlig;enministeriums und der Gesch&auml;ftstr&auml;ger in Kuba, Mike Hammer, 2026 zum &bdquo;Jahr der Freiheit und des Wandels&ldquo; erkl&auml;rt. &bdquo;Sie selbst haben so hohe Erwartungen geschaffen, dass es viele entt&auml;uschen k&ouml;nnte, wenn Miami nicht irgendeine Form dramatischen Wandels erh&auml;lt. Dieses Risiko w&auml;chst mit der Zeit&ldquo;, folgert Bustamante.<br /><br /><strong>Ver&auml;nderte Machtverh&auml;ltnisse: Miami verliert an Hebelwirkung?</strong><br />Ric Herrero vertritt eine andere Einsch&auml;tzung der aktuellen Einflussm&ouml;glichkeiten Miamis. Seiner Ansicht nach habe die kubanoamerikanische Community in den letzten Jahren politischen Einfluss verloren, weil sie sich bedingungslos Trump anvertraut habe. Florida habe sich als republikanischer Staat konsolidiert und sei kein &bdquo;Swing State&ldquo; mehr, was sein f&ouml;derales Gewicht verringere.<br /><br />&bdquo;Nat&uuml;rlich wollen sie Einfluss nehmen, aber wir werden sehen, wie viel sie letztlich erreichen k&ouml;nnen&ldquo;, so Herrero. Die radikalsten Gruppen seien zudem &bdquo;gefangen&ldquo;, da sie politisch nirgendwo anders hingehen k&ouml;nnten, sollte Trump ihre Erwartungen nicht erf&uuml;llen. Herrero geht davon aus, dass republikanische Abgeordnete aus Miami jedes erzielte Abkommen mit Havanna &bdquo;als Sieg verkaufen&ldquo; m&uuml;ssten &ndash; auch wenn es ihnen nicht gefalle.<br /><br />Bustamante widerspricht dieser Einsch&auml;tzung teilweise. Der Druck bestimmter Gruppen in Miami habe durchaus &bdquo;die Macht, die Dynamik zwischen den anderen beiden Eckpunkten erheblich zu st&ouml;ren&ldquo;. Darin unterscheide sich die kubanoamerikanische Community etwa von der venezolanischen Diaspora in den USA, die demografisch und politisch in Washington weniger Gewicht habe.<br /><br />&bdquo;Das l&auml;sst mich vermuten, dass es im Fall Kubas schwieriger sein wird, der Community ein Abkommen zu verkaufen, das nur wirtschaftlich ist und die politischen Grundfragen nicht ber&uuml;hrt &ndash; anders als vielleicht mit Caracas&ldquo;, schlussfolgert Bustamante. Der dritte Pol im Dreieck werde also weiterhin f&uuml;r Komplexit&auml;t sorgen.</div>  <div class="paragraph"><font size="1">Quelle: <a href="https://efe.com/mundo/2026-04-12/estados-unidos-dialogo-cuba-papel-miami-washington/" target="_blank" style="">EFE</a>&nbsp;</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA["Wir brauchen Wandel, aber nicht durch Erpressung": Kubas berühmtester Autor spricht Klartext]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/wir-brauchen-wandel-aber-nicht-durch-erpressung-kubas-beruhmtester-autor-spricht-klartext]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/wir-brauchen-wandel-aber-nicht-durch-erpressung-kubas-beruhmtester-autor-spricht-klartext#comments]]></comments><pubDate>Sun, 12 Apr 2026 04:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/wir-brauchen-wandel-aber-nicht-durch-erpressung-kubas-beruhmtester-autor-spricht-klartext</guid><description><![CDATA[12.04.2026 10:00 UhrEnergiekrise, Inflation und US-Sanktionen belasten Kuba stark. Während die Regierung vorsichtige Reformen für Auslandsinvestoren ankündigt, vertieft sich die soziale Ungleichheit im Land. Der kubanische Autor Leonardo Padura betont, dass echter Wandel aus der Gesellschaft selbst kommen muss, nicht durch externen Druck.Abbildung:&nbsp;Leonardo Padura São Paulo 2017, von Fronteiras do Pensamento&nbsp;Zuschnitt KUBAKUNDE,&nbsp;CC BY-SA 2.0In&nbsp;einem Beitrag für die spani [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">12.04.2026 10:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/leonardo-padura-2027-2026-04-12-um-09-52-29.png?1775980658" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span>Energiekrise, Inflation und US-Sanktionen belasten Kuba stark. W&auml;hrend die Regierung vorsichtige Reformen f&uuml;r Auslandsinvestoren ank&uuml;ndigt, vertieft sich die soziale Ungleichheit im Land. Der kubanische Autor Leonardo Padura betont, dass echter Wandel aus der Gesellschaft selbst kommen muss, nicht durch externen Druck.</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="375937655626709674" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src='https://vg04.met.vgwort.de/na/fd22693920724de7af18e45db5170129' width='1' height='1' alt=''></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung:&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Leonardo_Padura_no_Fronteiras_do_Pensamento_S%C3%A3o_Paulo_2017_(35948253614).jpg" target="_blank" style="">Leonardo Padura S&atilde;o Paulo 2017</a>, von <a href="https://www.flickr.com/people/61838152@N06" target="_blank" style="">Fronteiras do Pensamento</a>&nbsp;Zuschnitt KUBAKUNDE,&nbsp;<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/legalcode" target="_blank" style="">CC BY-SA 2.0</a></font><br></div><div class="paragraph">In&nbsp;<span style="color:rgb(42, 42, 42)">einem Beitrag f&uuml;r die spanische Tageszeitung EL PA&Iacute;S besch&auml;ftigt sich der kubanische Schriftsteller und Chronist Leonardo Padura mit der schwersten wirtschaftlichen und soziale Krise der j&uuml;ngeren Geschichte seiner Heimat.</span>&nbsp;In seinem Artikel, der tiefe Einblicke in die komplexe Gemengelage der Insel gew&auml;hrt, beschreibt Padura eine Nation, die von einer &bdquo;Policrisis&ldquo; heimgesucht wird: Ein energischer US-amerikanischer Druck, verk&ouml;rpert durch die Politik der &bdquo;m&aacute;xima presi&oacute;n&ldquo; unter Donald Trump und dessen j&uuml;ngste Androhungen, Kuba &bdquo;einzunehmen&ldquo;, trifft auf eine innerkubanische Realit&auml;t von chronischen Stromausf&auml;llen, galoppierender Inflation, zerfallender Infrastruktur und einer zutiefst gespaltenen Gesellschaft.<br><br>Laut Paduras Analyse ist die aktuelle Krise jedoch nicht allein auf die von au&szlig;en auferlegte Blockade zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Sie befinde sich vielmehr auf einer kritischen Gef&auml;llelinie, die sich seit Jahren aufgebaut habe. Er verweist auf die wirtschaftlichen Reformen unter Ra&uacute;l Castro, die unter dem Motto &bdquo;sin pausa pero sin prisa&ldquo; (ohne Pause, aber ohne Eile) zwar &bdquo;ungeb&uuml;hrliche Gratisleistungen&ldquo; abschafften, aber auch das einst homogene soziale Gef&uuml;ge aufbrachen und wirtschaftliche Unterschiede vertieften. Die kurzzeitige Entspannung unter Barack Obama habe keine grundlegenden Kurskorrekturen der kubanischen F&uuml;hrung bewirkt, und die Pandemie traf die vom Tourismus abh&auml;ngige Wirtschaft ins Mark. Die verheerende W&auml;hrungsreform, die &bdquo;tarea ordenamiento&ldquo;, die zu einem massiven Wertverlust des Peso und explodierenden Preisen f&uuml;hrte, habe die Lage der Bev&ouml;lkerung zus&auml;tzlich versch&auml;rft.<br><br>Ein zentraler Unterschied zur tiefen Krise der 1990er Jahre, dem &bdquo;Periodo Especial&ldquo;, liege, wie Padura betont, in der sozialen Dimension. Damals seien die Entbehrungen horizontal, also von fast allen gleicherma&szlig;en getragen worden. Heute hingegen verhalte sich die Krise vertikal: &bdquo;Viele sind am Boden, aber ein sichtbarer Sektor hat sich bereichert&ldquo;, w&auml;hrend er gleichzeitig mit den M&auml;ngeln operiere, die der Staat nicht beheben k&ouml;nne. Diese wachsende Ungleichheit unterminiere den sozialen Zusammenhalt.<br><br>Unter diesem immensen &auml;u&szlig;eren Druck und angesichts <span style="color:rgb(42, 42, 42)">&bdquo;</span>innerer G&auml;rung<span style="color:rgb(42, 42, 42)">&ldquo;</span> beginne die kubanische F&uuml;hrung nun, vorsichtig Schritte zu setzen, auch wenn dies, wie Padura schreibt, &bdquo;unter einem Damoklesschwert&ldquo; geschehe. Eine der j&uuml;ngsten und bedeutendsten Ma&szlig;nahmen sei die &Ouml;ffnung f&uuml;r ausl&auml;ndische Investitionen und insbesondere die Erlaubnis f&uuml;r emigrierte Kubaner, nahezu jede Art von Gesch&auml;ft auf der Insel zu er&ouml;ffnen &ndash; inklusive produktiver Sektoren, Infrastruktur und Bankwesen. Diese Entscheidung, so analysiert der Autor, scheine jedoch die im Land lebenden Kubaner zu benachteiligen, deren unternehmerische M&ouml;glichkeiten vorerst auf Klein- und Mittelbetriebe beschr&auml;nkt blieben. Es wirke, &bdquo;als ob angenommen w&uuml;rde, dass die hier Lebenden so arm sind, dass sie nicht einmal eine Schuhladen er&ouml;ffnen k&ouml;nnten&ldquo;, oder als solle die Ma&szlig;nahme lediglich eine &bdquo;&ouml;ffnende Haltung&ldquo; demonstrieren.<br><br>Die Glaubw&uuml;rdigkeit dieser Reformbem&uuml;hungen werde jedoch, wie Padura weiter ausf&uuml;hrt, durch mangelndes Vertrauen untergraben. Potenzielle Investoren seien angesichts eines Staates, der &bdquo;die Spielregeln nach Belieben &auml;ndert und seine Schulden oft wenig oder schlecht bezahlt&ldquo;, &auml;u&szlig;erst vorsichtig. Die kubanische Regierung wiederum beharre auf ihren Prinzipien &ndash; Souver&auml;nit&auml;t und Erhalt des politischen Systems &ndash; und habe erst nach wochenlanger Leugnung zugestanden, &uuml;berhaupt Gespr&auml;che mit US-Vertretern zu f&uuml;hren, deren Inhalt jedoch im Dunkeln bleibe.<br><br>Inmitten dieser hochpolitischen und &ouml;konomischen Gro&szlig;wetterlage zeichnet Padura ein eindr&uuml;ckliches Bild des kubanischen Alltags. Er beschreibt eine Szene vor seiner Haust&uuml;r: die Besitzer der elektrischen Motorroller, die inzwischen den &ouml;ffentlichen Transport dominieren, machen Pause an einer privaten Cafeter&iacute;a. &bdquo;Mit Strom oder ohne Strom&ldquo;, sie h&ouml;ren &uuml;ber selbst installierte Lautsprecher lautstark aktuellen Reggaeton &ndash; Bad Bunny oder Bebeshito. Dieses Bild stehe symbolisch f&uuml;r eine widerspr&uuml;chliche Realit&auml;t: &bdquo;Es gibt eine Krise, das ist wahr, viele Probleme, das ist die Wahrheit, aber im Moment ist es auch wahr, dass wir Bad Bunny und Bebeshito haben. Und nat&uuml;rlich eine gro&szlig;e Lust zu leben.&ldquo;<br><br>Doch diese Lebenslust, so die Kernbotschaft des Artikels, k&ouml;nne die tiefe Erm&uuml;dung und Verzweiflung nicht &uuml;berdecken. Padura bringt die Stimmung vieler seiner Landsleute auf den Punkt, wenn er schreibt: &bdquo;Das Unbestreitbare ist, dass Kuba sich &auml;ndern muss, aber es sollte nicht sein, weil exogene Kr&auml;fte es erw&uuml;rgen, sondern weil wir Kubaner, verarmt, &uuml;berdr&uuml;ssig, hoffnungslos, diese Ver&auml;nderung in vielerlei Hinsicht brauchen.&ldquo; Besorgniserregend sei, dass es bereits Menschen gebe, die Ver&auml;nderung &bdquo;um jeden Preis&ldquo; herbeisehnten, unabh&auml;ngig davon, woher der Ansto&szlig; komme.<br><br>Paduras Fazit ist somit ambivalent. Einerseits sieht er unter Druck verk&uuml;ndete Reformen, die schon l&auml;ngst h&auml;tten umgesetzt werden k&ouml;nnen. Andererseits konstatiert er eine gef&auml;hrliche Dynamik, in der &auml;u&szlig;erer Erpressungsdruck und innere soziale Sprengkraft zusammenkommen, w&auml;hrend die politische F&uuml;hrung zwischen zaghaften &Ouml;ffnungssignalen und ideologischem Beharrungsverm&ouml;gen laviert. Die Frage, was in Kuba geschehen wird, bleibt auch f&uuml;r den scharfsichtigen Beobachter Padura unbeantwortbar &ndash; die Bandbreite der Szenarien reiche, wie er einr&auml;umt, &bdquo;davon, dass sich etwas &auml;ndert, damit alles so bleibt, wie es ist, bis hin zu irgendeiner Art von milit&auml;rischer Operation mit unvorhersehbaren Konsequenzen&ldquo;. Die Zukunft der Insel, so der Tenor des Berichts, wird im Spannungsfeld zwischen dem Dr&auml;ngen der Stra&szlig;e, dem Kalk&uuml;l der Machthaber und den geopolitischen Ambitionen Washingtons entschieden.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: EFE (<a href="https://t1p.de/urfgs" target="_blank" style="">https://t1p.de/urfgs</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[​Betrugsmasche mit fingierten Paketdiensten: Transfermóvil-User abgezockt]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/betrugsmasche-mit-fingierten-paketdiensten-in-kuba-cor]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/betrugsmasche-mit-fingierten-paketdiensten-in-kuba-cor#comments]]></comments><pubDate>Sun, 12 Apr 2026 02:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/betrugsmasche-mit-fingierten-paketdiensten-in-kuba-cor</guid><description><![CDATA[Die kubanische Bevölkerung wird vor einer neuen digitalen Betrugsform gewarnt. Kriminelle rufen an, geben sich als Mitarbeiter eines Paketdiensts aus, und bitten darum, eine Zahlung in der App Transfermóvil zu „berichtigen“.In der kubanischen Provinz Sancti Spíritus häufen sich derzeit Betrugsfälle im Zusammenhang mit digitalen Zahlungsdiensten. Mehrere Betroffene haben in Filialen der Banco Popular de Ahorro (BPA) Anzeige erstattet, nachdem unautorisierte Abbuchungen von ihren Konten f [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><strong><span>Die kubanische Bev&ouml;lkerung wird vor einer neuen digitalen Betrugsform gewarnt. Kriminelle rufen an, geben sich als Mitarbeiter eines Paketdiensts aus, und bitten darum, eine Zahlung in der App Transferm&oacute;vil zu</span> <span style="color:rgb(42, 42, 42)">&bdquo;berichtigen&ldquo;</span><span>.</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="869114008834112211" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img id='defaultImage' style='display: none' src='https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/kubakundebanner_orig.jpeg' width='100%' alt='KUBAKUNDE-Standardbild | Bilder sind in der Regel urheberrechtlich gesch&uuml;tzt' title='KUBAKUNDE-Standardbild | Bilder sind in der Regel urheberrechtlich gesch&uuml;tzt'></div></div><div class="paragraph">In der kubanischen Provinz Sancti Sp&iacute;ritus h&auml;ufen sich derzeit Betrugsf&auml;lle im Zusammenhang mit digitalen Zahlungsdiensten. Mehrere Betroffene haben in Filialen der Banco Popular de Ahorro (BPA) Anzeige erstattet, nachdem unautorisierte Abbuchungen von ihren Konten festgestellt wurden. Die Transaktionen erfolgten &uuml;ber die mobile kubanische Zahlungsanwendung Transferm&oacute;vil.<br><br>Nach Angaben von Yamila Acosta Meneses, zust&auml;ndig f&uuml;r Kommunikation und Marketing bei der BPA in Sancti Sp&iacute;ritus, stehen die meisten F&auml;lle im Zusammenhang mit einer gezielten Betrugsstrategie. Gegen&uuml;ber der staatlichen Lokalzeitung Escambray erkl&auml;rte sie, dass sich die T&auml;ter als Mitarbeiter internationaler Paketdienstleister ausgeben.<br><br>Das Vorgehen folgt einem klaren Muster: Die mutma&szlig;lichen Betr&uuml;ger kontaktieren ihre Opfer telefonisch und informieren sie &uuml;ber eine angeblich bereits bezahlte Paketsendung, die jedoch &bdquo;berichtigen&ldquo; werden m&uuml;sse. Im weiteren Verlauf werden die Angerufenen angewiesen, die App Transferm&oacute;vil zu &ouml;ffnen, sich einzuloggen und im Bereich f&uuml;r &Uuml;berweisungen eine bestimmte Kontonummer einzugeben. Statt eines Geldbetrags sollen sie dort einen vermeintlichen &bdquo;Code&ldquo; eintragen.<br><br>Bankvertreter warnen ausdr&uuml;cklich vor diesem Vorgehen. Die Eingabe eines solchen &bdquo;Codes&ldquo; entspricht technisch einer regul&auml;ren &Uuml;berweisung. Dabei wird ein besonderer Effekt ausgenutzt: F&uuml;hrende Nullen in der Betragseingabe werden von der Anwendung ignoriert. Eine Eingabe wie &bdquo;00012000&ldquo; wird somit als &Uuml;berweisung von 12.000 Pesos interpretiert.<br><br>Unklar bleibt bislang, wie die T&auml;ter an die pers&ouml;nlichen Daten der Betroffenen gelangen. Ein Gesch&auml;digter &auml;u&szlig;erte den Verdacht, dass Informationen von Paketsendungen abgegriffen werden k&ouml;nnten. Auf den Sendungen seien h&auml;ufig Namen, Adressen und Telefonnummern offen sichtbar angebracht, was einen Missbrauch erleichtere.<br><br>Die Vorf&auml;lle sind Teil einer breiteren Entwicklung: Digitale Betrugsformen nehmen auch in Kuba zu und nutzen gezielt das Vertrauen in staatliche Institutionen sowie die zunehmende Verbreitung mobiler Zahlungsdienste aus. F&uuml;r zus&auml;tzliche Kritik sorgt die Reaktion einzelner Stellen, die in einigen F&auml;llen eine Mitschuld der Betroffenen nahelegten &ndash; eine Haltung, die unter den Opfern auf deutliche Ablehnung st&ouml;&szlig;t.<br><br>Gleichzeitig berichten Beh&ouml;rden von ersten Erfolgen bei der Strafverfolgung. In einzelnen F&auml;llen konnten Tatverd&auml;chtige identifiziert und rund 230.000 Pesos sichergestellt werden, die zuvor durch &auml;hnliche Methoden erbeutet worden waren.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: <a href="https://www.escambray.cu/2026/esperaban-paquetes-y-terminaron-estafados/" target="_blank" style="">Escambray</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Hohe Gewinne und Corona-Gelder: So verdient der kubanische Staat am Tabakgeschäft in der Schweiz mit]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/hohe-gewinne-und-corona-gelder-so-verdient-der-kubanische-staat-am-tabakgeschaft-in-der-schweiz-mit-cor]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/hohe-gewinne-und-corona-gelder-so-verdient-der-kubanische-staat-am-tabakgeschaft-in-der-schweiz-mit-cor#comments]]></comments><pubDate>Sun, 12 Apr 2026 00:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/hohe-gewinne-und-corona-gelder-so-verdient-der-kubanische-staat-am-tabakgeschaft-in-der-schweiz-mit-cor</guid><description><![CDATA[       Die kubanische Regierung profitiert in erheblichem Ma&szlig;e vom Schweizer Zigarrenhandel. Finanzberichte belegen Gewinne von &uuml;ber 50 Millionen Franken in f&uuml;nf Jahren f&uuml;r die staatlich mitbeteiligte Intertabak AG. Sogar Schweizer Corona-Hilfen gelangten so indirekt nach Havanna.      Abbildung: Symbolbild&nbsp;Cigars at Guantanamo&nbsp;von Seth Leigh, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf&nbsp;Wikimedia Commons  &#8203;In der verschwiegenen Welt der Luxuszigarren hat  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/437779934.jpg?1775982522" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><strong><span>Die kubanische Regierung profitiert in erheblichem Ma&szlig;e vom Schweizer Zigarrenhandel. Finanzberichte belegen Gewinne von &uuml;ber 50 Millionen Franken in f&uuml;nf Jahren f&uuml;r die staatlich mitbeteiligte Intertabak AG. Sogar Schweizer Corona-Hilfen gelangten so indirekt nach Havanna.</span></strong></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung: Symbolbild&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:(Non-cuban...)_Cigars_at_Guantanamo.jpg" target="_blank" style="">Cigars at Guantanamo</a><span style="color: rgb(51, 51, 51);">&nbsp;von Seth Leigh, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf&nbsp;</span><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:PD-US" target="_blank" style="">Wikimedia Commons</a></font></div>  <div class="paragraph">&#8203;In der verschwiegenen Welt der Luxuszigarren hat ein investigativer Bericht der NZZ am Sonntag erstmals detaillierte Finanzeinblicke in ein lukratives Gesch&auml;ft geliefert, von dem das von einer tiefen Krise gesch&uuml;ttelte kubanische Regime ma&szlig;geblich profitiert. Wie die Zeitung in ihrer Ausgabe vom 12. April unter Berufung auf exklusive Dokumente berichtet, flie&szlig;en aus dem Import kubanischer Zigarren in die Schweiz j&auml;hrlich Gewinne in zweistelliger Millionenh&ouml;he nach Kuba&nbsp; &ndash; und ein erheblicher Teil dieses Geldes landet direkt in den Kassen des Einparteienstaates. Besonders brisant: Sogar Schweizer Corona-Steuergelder f&uuml;r Kurzarbeiterentsch&auml;digungen haben auf diesem Weg mindestens indirekt ihren Weg nach Havanna gefunden.<br /><br />Laut dem Bericht ist der gesamte Import kubanischer Zigarren in die Schweiz durch die Firma Intertabak AG mit Sitz in Pratteln im Kanton Baselland monopolisiert. Diese Firma, ein Joint Venture zwischen dem kubanischen Staatskonzern Habanos (50 Prozent) und den Schweizer Familienunternehmen Villiger und L&eacute;vy (je 25 Prozent), erzielte im Jahr 2024 einen Gewinn nach Steuern von &uuml;ber 20 Millionen Franken &ndash; bei nur 21 Mitarbeitenden. &Uuml;ber einen F&uuml;nfjahreszeitraum summierten sich die Gewinne demnach auf mehr als 50 Millionen Franken. Diese Zahlen stammen aus den Gesch&auml;ftsberichten der kubanischen Exportorganisation Altabana, die die Gewinne pro Land ausweist. &bdquo;Die Schweiz ist neben Asien einer der wichtigsten Absatzm&auml;rkte f&uuml;r kubanische Zigarren weltweit &ndash; und damit eine zentrale Einnahmequelle f&uuml;r Havanna&ldquo;, fasst die NZZ am Sonntag die Bedeutung zusammen.<br /><br />Die Kooperation, die auf eine Initiative des verstorbenen Revolutionsf&uuml;hrers Fidel Castro zur&uuml;ckgehe, der die begehrten Deviseneinnahmen st&auml;rker kontrollieren wollte, besteht seit den sp&auml;ten 1980er Jahren. Der binationale Verwaltungsrat halte seine Sitzungen mal in Pratteln, mal in einem Hotel in Madrid ab, so der Bericht. Ein bemerkenswertes Detail findet sich im Gesch&auml;ftsbericht f&uuml;r 2020: Damals erhielt Intertabak rund 30.000 Franken an staatlichen Corona-Entsch&auml;digungen f&uuml;r Kurzarbeit, wie die Firma best&auml;tigt habe. Damit habe der kubanische Staat mindestens indirekt von Schweizer Steuergeld profitiert.<br /><br />Auf die Anfrage der Redaktion, ob das Schweizer Gesch&auml;ftsgebaren direkt das kubanische Regime unterst&uuml;tze &ndash; vor dem Hintergrund von willk&uuml;rlichen Festnahmen und &bdquo;gravierenden Defiziten bei Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit&ldquo;, wie die EU feststelle &ndash;, antwortete Intertabak schriftlich: &bdquo;Intertabak ist ein Unternehmen mit legaler Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit im Tabakhandel und h&auml;lt s&auml;mtliche anwendbaren gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben ein. Unsere T&auml;tigkeit ist ausschliesslich operativer Natur.&ldquo; Man habe &bdquo;keinen Einblick&ldquo;, wie die Ertr&auml;ge auf kubanischer Seite weitergeleitet w&uuml;rden.<br /><br />Die wirtschaftliche Bedeutung dieses Handelszweigs f&uuml;r Kuba sei angesichts des landesweiten Zusammenbruchs kaum zu &uuml;bersch&auml;tzen, zitiert die NZZ am Sonntag den Hamburger Politologen und Kuba-Experten Bert Hoffmann. &bdquo;Der Tourismus, der mit Abstand wichtigste Wirtschaftszweig des Landes, ist in den vergangenen Monaten praktisch zusammengebrochen, seit die USA fast alle &Ouml;llieferungen an die Insel blockieren&ldquo;, sagte Hoffmann. &bdquo;Dies hat die schon zuvor schwierige Verslage dramatisch versch&auml;rft, so dass ein normaler Alltag auf Kuba kaum noch m&ouml;glich ist.&ldquo; Vor diesem Hintergrund seien die Devisen aus dem Zigarrenexport nicht nur f&uuml;r den &bdquo;Regimeerhalt&ldquo; wichtig. &bdquo;Es geht auch um Strom in den Krankenh&auml;usern, den Schulbetrieb oder Diesel f&uuml;r die Pumpen, die die Menschen mit Trinkwasser versorgen&ldquo;, so Hoffmann.<br /><br />Die Verflechtungen reichen, wie der Bericht weiter ausf&uuml;hrt, &uuml;ber die Schweiz hinaus. &Uuml;ber die in S&uuml;ddeutschland gegr&uuml;ndete Firma 5th Avenue Products Trading, ein weiteres Joint Venture zwischen dem kubanischen Staat und der Familie Villiger, werden Zigarren nach Deutschland, &Ouml;sterreich und Polen vertrieben. Auch dieses Unternehmen erziele hohe Gewinne, 2024 &uuml;ber 14 Millionen Euro.<br /><br />Gleichzeitig mehren sich laut der Untersuchung die Risiken f&uuml;r Unternehmen, die im Kuba-Gesch&auml;ft t&auml;tig sind. Zwar sei Intertabak nicht direkt von US-Sanktionen betroffen, schreibe die Firma, man leide aber unter &bdquo;indirekten Auswirkungen des US-Embargos im Zahlungsumfeld&ldquo;, weil Banken Transaktionen verweigerten. Ein deutliches Warnsignal sei der &uuml;berraschende R&uuml;cktritt der Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft PwC Schweiz als Revisionsstelle der Intertabak AG Ende 2025 &ndash; nach &uuml;ber zwanzig Jahren und &bdquo;mit sofortiger Wirkung&ldquo;. Ob PwC das Gesch&auml;ft mit kubanischer Beteiligung zu heikel geworden sei, dazu &auml;u&szlig;ere sich das Unternehmen nicht. Intertabak spricht von einem &bdquo;globalen Entscheid auf Ebene der PwC-Gruppe&ldquo; und verneint einen Zusammenhang mit der eigenen T&auml;tigkeit.<br /><br />Hinzu kommen erhebliche Reputationsrisiken, auf die die NZZ am Sonntag hinweist. So war zeitweilig der asiatische Unternehmer Chen Zhi, der k&uuml;rzlich wegen mutma&szlig;lichen Milliardenbetrugs verhaftet wurde, &uuml;ber ein Firmengeflecht am staatlichen Habanos-Konzern beteiligt. Die Branche treibe zudem ein Bericht &uuml;ber Zwangsarbeit in der kubanischen Tabakproduktion um. Die Zeitung selbst hatte im Herbst 2025 &uuml;ber Vorw&uuml;rfe einer NGO berichtet, wonach zehntausende Strafgefangene auf Kuba unter Zwang Zigarren rollen m&uuml;ssten. Der kubanische Staat habe damals erstmals einr&auml;umen m&uuml;ssen, dass Gefangene an der Produktion beteiligt seien.<br /><br />Der Bericht zeichnet das Bild eines hochprofitablen, aber zunehmend prek&auml;ren Gesch&auml;fts, das f&uuml;r das kriselnde Regime in Havanna zu einem der letzten finanziellen Rettungsanker geworden ist. W&auml;hrend internationale Sammler und H&auml;ndler auf dem &bdquo;Festival del Habano&ldquo; &ndash; das diesen Februar aufgrund der Energiekrise abgesagt wurde &ndash; f&uuml;r limitierte Humidore Millionenbetr&auml;ge zahlen, flie&szlig;en aus dem strukturierten Vertrieb in Europa, mit der Schweiz als Drehscheibe, kontinuierlich dringend ben&ouml;tigte Devisen in den karibischem Inselsstaat. Die exklusiven Dokumente, so die NZZ am Sonntag, beleuchten damit, wie stark das Schweizer Handels- und Finanzsystem mit einem Regime verflochten ist, das international wegen systematischer Menschenrechtsverletzungen kritisiert wird.</div>  <div class="paragraph"><font size="1">Quelle: NZZ (<a href="https://t1p.de/n91ih" target="_blank" style="">https://t1p.de/n91ih</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Russland stärkt Kuba den Rücken: Mehr Öl und klare Botschaft an die USA]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/russland-starkt-kuba-den-rucken-mehr-ol-und-klare-botschaft-an-die-usa]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/russland-starkt-kuba-den-rucken-mehr-ol-und-klare-botschaft-an-die-usa#comments]]></comments><pubDate>Sat, 11 Apr 2026 02:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/russland-starkt-kuba-den-rucken-mehr-ol-und-klare-botschaft-an-die-usa</guid><description><![CDATA[11.04.2026 07:00 UhrRussland bekräftigt seine Unterstützung für Kuba. Vizeminister Sergej Rjabkow deutete nach einem Treffen mit Präsident Díaz-Canel in Havanna weitere Öllieferungen an und betonte die besonderen bilateralen Beziehungen. Zugleich sandte er eine klare Botschaft an die USA.Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: Vice-chanceler russo visita Cuba em meio a tensões entre Havana e Washington | AFP. Rechte beim Uploadenden.Im Zuge der anhaltenden Energiekrise Kubas hat Rus [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">11.04.2026 07:00 Uhr</font></div><div><div id="638996040571520485" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="width:100%; aspect-ratio:16/9; overflow:hidden; position:relative; background:#000; isolation: isolate; border-radius: 2px;"><img src="https://img.youtube.com/vi/VJHma30gnKA/maxresdefault.jpg" style="position:absolute; top:0.00%; left:-23.29%; width:143%; height:auto; max-width:none !important; min-width:100%; display:block; border:none; margin:0; padding:0;" alt="Bildquelle: Vice-chanceler russo visita Cuba em meio a tens&otilde;es entre Havana e Washington | AFP von AFP Portugu&ecirc;s"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span>Russland bekr&auml;ftigt seine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kuba. Vizeminister Sergej Rjabkow deutete nach einem Treffen mit Pr&auml;sident D&iacute;az-Canel in Havanna weitere &Ouml;llieferungen an und betonte die besonderen bilateralen Beziehungen. Zugleich sandte er eine klare Botschaft an die USA.</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="917965562711658984" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src='https://vg04.met.vgwort.de/na/0481ec67168b47fab70943fb986d6041' width='1' height='1' alt=''></div></div><div><div id="560453281590069333" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="text-align:right; margin-top:6px;"><font size="1" style="color:#777; font-family: sans-serif;">Abbildung: Symbolbild/Screenshot. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=VJHma30gnKA" target="_blank" style="color:#777; text-decoration:underline;">Bildquelle: Vice-chanceler russo visita Cuba em meio a tens&otilde;es entre Havana e Washington | AFP</a>. Rechte beim Uploadenden.</font></div></div></div><div class="paragraph">Im Zuge der anhaltenden Energiekrise Kubas hat Russland seine Solidarit&auml;t mit der Inselnation bekr&auml;ftigt und gleichzeitig eine klare Botschaft an die Vereinigten Staaten gerichtet. Der russische Vizeminister f&uuml;r ausw&auml;rtige Angelegenheiten, Sergei Ryabkov, stellte nach einem Treffen mit Kubas Staatspr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel in Havanna unmissverst&auml;ndlich klar, dass sein Land nicht beabsichtige, die westliche Hemisph&auml;re zu verlassen. Diese Aussage erfolgt vor dem Hintergrund der von der zweiten Regierung Donald Trumps proklamierten &sbquo;Donroe-Doktrin&lsquo;, die auf eine unangefochtene US-Vorherrschaft in der Region abzielt.<br><br>W&auml;hrend eines Pressegespr&auml;chs am Freitag (10.) betonte Ryabkov die besondere Natur der bilateralen Beziehungen: &bdquo;Unsere Beziehung zu Kuba ist etwas ganz Besonderes, sowohl politisch als auch emotional. Russland bedeutet den Kubanern viel, und die Kubaner sind unsere Br&uuml;der. Kuba zu verraten ist f&uuml;r uns undenkbar; wir k&ouml;nnen die Insel nicht ihrem Schicksal &uuml;berlassen.&ldquo;<br><br>In Bezug auf die akute Energiekrise Kubas deutete der hochrangige Diplomat an, dass die russische Unterst&uuml;tzung &uuml;ber die bereits erfolgte Lieferung von 700.000 Barrel Roh&ouml;l hinausgehen werde. Der Tanker &bdquo;Anatoly Kolodkin&ldquo; hatte diese Ladung am 31. M&auml;rz mit US-amerikanischer Genehmigung in Kuba gel&ouml;scht. &bdquo;Die Gew&auml;hrleistung der Energiesicherheit der Insel hat f&uuml;r uns Priorit&auml;t&ldquo;, so Ryabkov, lie&szlig; jedoch konkrete Details zu weiteren Lieferungen offen: &bdquo;Es ist verfr&uuml;ht, &uuml;ber die n&auml;chsten Schritte zu sprechen.&ldquo; Diese Ank&uuml;ndigung ist von besonderer Bedeutung, da die US-Administration Kuba auf eine Liste von L&auml;ndern gesetzt hat, denen &Ouml;ltransfers mit Russland untersagt sind, und zuvor bereits Venezuela vom Liefern abgehalten hatte.<br><br>Pr&auml;sident D&iacute;az-Canel dankte seinerseits f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung und &uuml;bermittelte Gr&uuml;&szlig;e an Wladimir Putin. Er verwies auf die durch einen &bdquo;energetischen Belagerungsring&ldquo; versch&auml;rfte Lage seines Landes.<br><br>Die sch&auml;rfste politische Spitze der Pressekonferenz war jedoch Ryabkovs klare Absage an die US-amerikanische Hemisph&auml;renpolitik. Er wies die von Trump ausgerufene &sbquo;Donroe-Doktrin&lsquo;, eine moderne Variante der bereits 1823 proklamierten Monroe-Doktrin, entschieden zur&uuml;ck. &bdquo;Russland hat nicht die Absicht, die westliche Hemisph&auml;re zu &sbquo;verlassen&lsquo;, egal was Washington sagt. Sie sind besessen davon, Russland &ndash; und China &ndash; aus der Region zu vertreiben. Wir betrachten diese neue Auflage der US-amerikanischen Monroe-Doktrin als v&ouml;llig &uuml;berholt im Kontext der modernen internationalen Beziehungen.&ldquo;</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: Bloomberg (<a href="https://t1p.de/lqfo4" target="_blank" style="">https://t1p.de/lqfo4</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[7 Wege, in Kuba zu investieren – Chancen nach dem Embargo]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/7-wege-in-kuba-zu-investieren-chancen-nach-dem-embargo]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/7-wege-in-kuba-zu-investieren-chancen-nach-dem-embargo#comments]]></comments><pubDate>Sat, 11 Apr 2026 01:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/7-wege-in-kuba-zu-investieren-chancen-nach-dem-embargo</guid><description><![CDATA[11.04.2026 08:00 UhrFür risikobereite Investoren, die auf eine Normalisierung zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten setzen, identifiziert ein US-amerikanisches Nachrichtenmagazin&nbsp;aktuell sieben konkrete Investmentwege - eine spekulative Investition abhängig von der politischen Entwicklung.Abbildung:&nbsp;Strand von Varadero&nbsp;von J. Drevet,&nbsp;Zuschnitt KUBAKUNDE,&nbsp;CC BY-SA 3.0Investoren, die darauf setzen, dass sich die Beziehungen zwischen den USA und Kuba normalisieren, k? [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">11.04.2026 08:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/618633211.JPG?1775885597" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span>F&uuml;r risikobereite Investoren, die auf eine Normalisierung zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten setzen, identifiziert ei</span>n US-amerikanisches Nachrichtenmagazin<span style="color:rgb(108, 108, 108)">&nbsp;</span><span>aktuell sieben konkrete Investmentwege - eine spekulative Investition abh&auml;ngig von der politischen Entwicklung.</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="512565927218885192" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src='https://vg04.met.vgwort.de/na/04d037c0dda64755acb880904f08738d' width='1' height='1' alt=''></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung:&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Varaderobeach1.JPG" target="_blank" style="">Strand von Varadero</a>&nbsp;<span style="color: rgb(51, 51, 51);">von</span> <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Kirua" target="_blank" style="">J. Drevet</a><span style="color: rgb(51, 51, 51);">,&nbsp;Zuschnitt KUBAKUNDE,&nbsp;</span><a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode" target="_blank" style="">CC BY-SA 3.0</a></font></div><div class="paragraph">Investoren, die darauf setzen, dass sich die Beziehungen zwischen den USA und Kuba normalisieren, k&ouml;nnten von attraktiven Chancen profitieren. Nach Jahrzehnten politischer Spannungen und US-Embargos versuchte die Regierung unter Barack Obama in den sp&auml;ten 2010er-Jahren, die Beziehungen zu der Karibikinsel zu verbessern, indem sie Botschaften wiederer&ouml;ffnete, diplomatische Bindungen kn&uuml;pfte sowie Handels- und Reisebeschr&auml;nkungen lockerte. Unter Pr&auml;sident Donald Trump versch&auml;rfte sich der Kurs jedoch wieder: Kuba wurde 2021 erneut als &bdquo;Staatlicher F&ouml;rderer des Terrorismus&ldquo; eingestuft, Wirtschafts- und Reiseregeln wurden versch&auml;rft. Zuletzt deutete Trump sogar an, Kuba &bdquo;in irgendeiner Form&ldquo; zu &uuml;bernehmen. Die Lage bleibt somit volatil und risikobehaftet. F&uuml;r optimistische Anleger, die eine Wiederann&auml;herung erwarten, bieten sich jedoch noch einer U.S.-NEWS-Analyse sieben konkrete Investmentm&ouml;glichkeiten:<ul><li>1. Copa Holdings SA (CPA)<br>Die panamaische Fluggesellschaft verbindet Nord-, Mittel- und S&uuml;damerika sowie die Karibik und bietet bereits heute t&auml;gliche Verbindungen von wichtigen US-Flugh&auml;fen nach Havanna &ndash; allerdings nur f&uuml;r US-Reisende mit einem der 13 erlaubten Reisegr&uuml;nde (z.B. Familienbesuche, gesch&auml;ftliche oder journalistische T&auml;tigkeiten). Sollte das US-Tourismusverbot aufgehoben werden, ist Copa logistisch bestens aufgestellt, um amerikanische Touristen direkt nach Kuba zu bringen.</li><li>2. <strong>Royal Caribbean Group (<a href="https://share.google/RVVf0ZRZaK4jSqx2q" target="_blank">RCL</a>)&nbsp;</strong><br>Das in Miami ans&auml;ssige Unternehmen ist einer der weltgr&ouml;&szlig;ten Kreuzfahrtanbieter. W&auml;hrend der Phase der Ann&auml;herung zwischen 2017 und 2019 steuerte Royal Caribbean bereits kubanische H&auml;fen an. Falls die Reisebeschr&auml;nkungen wieder gelockert werden, k&ouml;nnte die Reederei problemlos erneut Routen nach Kuba aufnehmen.</li><li>3. <strong>Carnival Corp. (<a href="https://share.google/JtMuFL0U6E8UUykTx" target="_blank">CCL</a>)</strong><br>Carnival z&auml;hlt ebenfalls zu den global f&uuml;hrenden Kreuzfahrtkonzernen und schrieb 2016 Geschichte, als es als erstes US-Unternehmen seit 50 Jahren eine Kreuzfahrt nach Kuba anbot. Die Bereitschaft, dorthin zur&uuml;ckzukehren, ist gro&szlig;. Allerdings sollten Investoren beachten, dass die Bilanz vieler Kreuzfahrtunternehmen noch unter den Folgen der COVID-19-Pandemie leidet &ndash; hohe Verschuldung k&ouml;nnte das Risiko erh&ouml;hen.</li><li>4. <strong><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. (<a href="https://share.google/NXb3qx0OO7jj50wlF" target="_blank">NCLH</a>)</span></strong><br>Norwegian bot zwischen 2017 und 2019 bereits viert&auml;gige Kuba-Kreuzfahrten von Miami und Port Canaveral an und w&auml;re voraussichtlich schnell wieder dabei. Besonders interessant: Kuba-Kreuzfahrten waren in der Vergangenheit tendenziell teurer und exklusiver als Standardrouten in der Karibik. Daher k&ouml;nnten Norwegian-Premiummarken wie Oceania Cruises und Regent Seven Seas besonders profitieren.</li><li>5. <strong>American Airlines Group Inc. (AAL)</strong><br>American Airlines ist unter den drei US-Fluggesellschaften, die f&uuml;r Kuba-Fl&uuml;ge zugelassen sind, mit Abstand marktf&uuml;hrend. Das Unternehmen bedient rund 77 % aller Fl&uuml;ge von den USA nach Kuba und bietet w&ouml;chentlich etwa 70 Verbindungen von Miami nach Havanna sowie zu f&uuml;nf weiteren kubanischen Flugh&auml;fen. Bei einer Aufhebung des Tourismusverbots w&auml;re American in einer &auml;u&szlig;erst starken Position.</li><li>6. <strong>Marriott International Inc. (MAR)</strong><br>Der Hotelkonzern er&ouml;ffnete 2016 das erste US-markierte Hotel in Kuba seit 1959 (Four Points by Sheraton Havanna). Weitere Projekte in und um Havanna waren bereits in Planung, mussten jedoch 2020 auf Druck der US-Regierung aufgegeben werden. Sobald die Restriktionen fallen, d&uuml;rfte Marriott zu den ersten geh&ouml;ren, die ihr Engagement auf der Insel wieder ausbauen.</li><li>7. <strong>Airbnb Inc. (<a href="https://share.google/fyntLwWmz0QD8Oqq7" target="_blank">ABNB</a>)</strong><br>Airbnb startete 2015 auf Kuba und verzeichnete innerhalb eines Jahres bereits 4.000 Unterk&uuml;nfte. Bis 2019 stieg die Zahl der Listings auf rund 35.000, sank jedoch aufgrund von Reisebeschr&auml;nkungen und der Pandemie bis Anfang 2022 auf etwa 12.000. Bei einer politischen &Ouml;ffnung k&ouml;nnte die Plattform von einem schnellen Wiederaufleben des privaten Unterkunftsmarktes profitieren.</li></ul>Eine Wiederann&auml;herung zwischen den USA und Kuba w&uuml;rde voraussichtlich einen signifikanten Schub f&uuml;r Tourismus, Transport und Hospitality-Sektor auf der Insel bedeuten. Die genannten Unternehmen verf&uuml;gen bereits &uuml;ber Erfahrung und Infrastruktur, um im Falle einer politischen Entspannung schnell zu expandieren. Gleichzeitig bleibt die Situation weiterhin von au&szlig;enpolitischen Entscheidungen abh&auml;ngig &ndash; Investitionen in diesem Umfeld erfordern daher Geduld und Risikobereitschaft.&nbsp; &nbsp;</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: U.S. News (<a href="https://t1p.de/pf4bm" target="_blank" style="">https://t1p.de/pf4bm</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Erste Amtshandlung: Solidarität mit Havanna – Mexikos neuer Außenminister betont Kontinuität in der Kubapolitik]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/erste-amtshandlung-solidaritat-mit-havanna-mexikos-neuer-aussenminister-betont-kontinuitat-in-der-kubapolitik]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/erste-amtshandlung-solidaritat-mit-havanna-mexikos-neuer-aussenminister-betont-kontinuitat-in-der-kubapolitik#comments]]></comments><pubDate>Sat, 11 Apr 2026 00:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/erste-amtshandlung-solidaritat-mit-havanna-mexikos-neuer-aussenminister-betont-kontinuitat-in-der-kubapolitik</guid><description><![CDATA[11.04.2026 08:00 UhrMexikos neuer Außenminister Velasco betonte in einem Telefonat mit seinem kubanischen Amtskollegen den Willen, die engen bilateralen Beziehungen zu stärken. Das Gespräch fand am selben Tag wie eines mit US-Außenminister Rubio statt und spiegelt Mexikos diplomatischen Balanceakt zwischen Washington und dem von Sanktionen betroffenen Havanna wider.Abbildung:&nbsp;R. Velasco (2025)&nbsp;von&nbsp;Omarwonca,&nbsp;Zuschnitt KUBAKUNDE,&nbsp;CC BY-SA 4.0Roberto Velasco, der neue  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">11.04.2026 08:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/r-velasco-2025-2026-04-11-um-07-54-25.png?1775886984" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span>Mexikos neuer Au&szlig;enminister Velasco betonte in einem Telefonat mit seinem kubanischen Amtskollegen den Willen, die engen bilateralen Beziehungen zu st&auml;rken. Das Gespr&auml;ch fand am selben Tag wie eines mit US-Au&szlig;enminister Rubio statt und spiegelt Mexikos diplomatischen Balanceakt zwischen Washington und dem von Sanktionen betroffenen Havanna wider.</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="837604908908802615" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src='https://vg04.met.vgwort.de/na/0b196c6a996a40ecb54b23ada3e113ae' width='1' height='1' alt=''></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung:<span style="color: rgb(51, 51, 51);">&nbsp;</span><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:R._Velasco_(cropped).png" target="_blank" style="">R. Velasco (2025)</a>&nbsp;von&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Omarwonca" target="_blank" style="">Omarwonca</a><span style="color: rgb(51, 51, 51);">,&nbsp;Zuschnitt KUBAKUNDE,&nbsp;</span><a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode" target="_blank" style="">CC BY-SA 4.0</a></font></div><div class="paragraph">Roberto Velasco, der neue Au&szlig;enminister Mexikos, hat seine Amtsgesch&auml;fte mit zwei bedeutungsvollen Telefonaten er&ouml;ffnet, die die feine Gratwanderung der mexikanischen Diplomatie unter Pr&auml;sidentin Claudia Sheinbaum verdeutlichen.&nbsp;<span>Zuerst gab er bekannt, dass er am Donnerstag (9.) ein Telefongespr&auml;ch mit Marco Rubio gef&uuml;hrt habe, tags darauf wurde bekannt, dass er am selben Tag auch mit seinem kubanischen Amtskollegen Bruno Rodr&iacute;guez gesprochen hat, wie das Au&szlig;enministerium best&auml;tigte.&nbsp;</span><br><br>In dem Gespr&auml;ch mit Rodr&iacute;guez betonte Velasco Mexikos Bestreben, die &bdquo;tiefen Bande&ldquo; zwischen beiden Nationen weiter zu st&auml;rken. Diese Position verteidigt die mexikanische Regierung beharrlich, seit die USA zu Jahresbeginn damit drohten, Handelssanktionen gegen L&auml;nder zu verh&auml;ngen, die &Ouml;l nach Kuba liefern &ndash; eine Versch&auml;rfung der seit Januar geltenden Blockadema&szlig;nahmen.<br><br><strong>Zwischen Solidarit&auml;t und Realpolitik</strong><br>Die parallelen Anrufe spiegeln die komplexe Au&szlig;enpolitik der Sheinbaum-Administration wider. Einerseits vermeidet Mexiko die Konfrontation mit seinem n&ouml;rdlichen Nachbarn und wichtigsten Handelspartner. Andererseits h&auml;lt es an der historischen Solidarit&auml;t mit Kuba fest, das von der US-Regierung unter Donald Trump mit Drohungen und der Andeutung einer m&ouml;glichen Intervention ins Visier genommen wurde.<br><br>Das Au&szlig;enministerium hob hervor, Velasco und Rodr&iacute;guez h&auml;tten &uuml;ber die &bdquo;innige Freundschaft, die ihre V&ouml;lker verbindet&ldquo;, gesprochen. Rodr&iacute;guez dankte seinerseits auf sozialen Plattformen f&uuml;r die &bdquo;Solidarit&auml;t und Unterst&uuml;tzung&ldquo; der mexikanischen Regierung angesichts der &bdquo;komplizierten Situation&ldquo;, die die Insel durch die US-&Ouml;lblockade erfahre. Der kubanische Au&szlig;enminister geh&ouml;rte auch zu den ersten, die Velasco &ouml;ffentlich zu seiner Ernennung gratulierten.<br><br><strong>Humanit&auml;re Korridore trotz Blockade</strong><br>Mexikos diplomatisches Geschick hat es erm&ouml;glicht, dass das Land trotz des amerikanischen Drucks f&uuml;hrend bei humanit&auml;ren Lieferungen auf die Insel bleibt. Bislang haben mehrere Schiffe mehr als 3.000 Tonnen Lebensmittel und Grundnahrungsmittel transportiert. Diese Unterst&uuml;tzung reicht bis in die h&ouml;chsten politischen Ebenen: Der ehemalige Pr&auml;sident Andr&eacute;s Manuel L&oacute;pez Obrador f&ouml;rderte eine zivile Organisation zum Kauf und Versand von G&uuml;tern des t&auml;glichen Bedarfs. Pr&auml;sidentin Sheinbaum selbst gab bekannt, bereits 20.000 Pesos (etwa 1.157 US-Dollar) gespendet zu haben.<br><br><strong>Ungewisse Zukunft der &Ouml;llieferungen</strong><br>Unklar bleibt hingegen der weitere Umgang mit &Ouml;lexporten nach Kuba. Ende M&auml;rz zeigte Washington erstmals wieder Flexibilit&auml;t und lie&szlig; den russischen Tanker *Anatoly Kolodkin* mit 730.000 Barrel Roh&ouml;l in kubanische Gew&auml;sser einlaufen. Es war der erste &Ouml;ltanker seit Januar, das die Insel ansteuern durfte. Obwohl diese Lieferung eine kurze Atempause bedeutete, reicht die Menge lediglich f&uuml;r eine Linderung der Energiekrise des Karibikstaates um wenige Tage. Die US-Regierung machte deutlich, dass sie die Einfuhr von Brennstoffen weiterhin &bdquo;von Fall zu Fall&ldquo; pr&uuml;fen werde. Mexiko beobachtet die n&auml;chsten Schritte Washingtons in dieser heiklen Angelegenheit daher mit gespannter Aufmerksamkeit.<br><br>Die ersten diplomatischen Kontakte des neuen Au&szlig;enministers zeigen somit eindr&uuml;cklich, dass Mexiko auch unter ver&auml;nderten internationalen Rahmenbedingungen an seinem Kurs festhalten will: enge Beziehungen zu den USA zu wahren, ohne die traditionelle Verbundenheit mit Kuba aufzugeben. Wie lange dieser Balanceakt angesichts des anhaltenden US-Drucks gelingen kann, bleibt eine der zentralen au&szlig;enpolitischen Fragen f&uuml;r die Regierung Sheinbaum.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: EL PA&Iacute;S (<a href="https://t1p.de/clm42" target="_blank" style="">https://t1p.de/clm42</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kubas Präsident Díaz-Canel: „Ich werde nicht zurücktreten“]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kubas-prasident-diaz-canel-ich-werde-nicht-zurucktreten]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kubas-prasident-diaz-canel-ich-werde-nicht-zurucktreten#comments]]></comments><pubDate>Fri, 10 Apr 2026 04:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/kubas-prasident-diaz-canel-ich-werde-nicht-zurucktreten</guid><description><![CDATA[10.04.2026 08:00 UhrKubas Staatschef Miguel Díaz‑Canel hat Spekulationen über einen Rücktritt zurückgewiesen. Er kritisierte US-Forderungen nach politischen Veränderungen und pochte auf Selbstbestimmung. Gleichzeitig zeigte er sich offen für Gespräche ohne Druck.Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: Exclusive: Cuban president reacts to Trump admin’s call for him to step down. Rechte beim Uploadenden.​Der kubanische Präsident Miguel Díaz‑Canel hat Spekulationen über eine [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">10.04.2026 08:00 Uhr</font></div><div><div id="872353963439948260" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="width:100%; aspect-ratio:16/9; overflow:hidden; position:relative; background:#000; isolation: isolate; border-radius: 2px;"><img src="https://img.youtube.com/vi/M8Y8uLUUm_8/maxresdefault.jpg" style="position:absolute; top:-12.53%; left:-44.56%; width:149%; height:auto; max-width:none !important; min-width:100%; display:block; border:none; margin:0; padding:0;" alt="Bildquelle: Exclusive: Cuban president reacts to Trump admin&rsquo;s call for him to step down von NBC News"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>Kubas Staatschef <span>Miguel D&iacute;az&#8209;Canel</span> hat Spekulationen &uuml;ber einen R&uuml;cktritt zur&uuml;ckgewiesen. Er kritisierte US-Forderungen nach politischen Ver&auml;nderungen und pochte auf Selbstbestimmung. Gleichzeitig zeigte er sich offen f&uuml;r Gespr&auml;che ohne Druck.</strong><br></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="125855588101038187" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src='https://vg06.met.vgwort.de/na/9e15bc768e334ccf8ba0c7b21b41c9f1' width='1' height='1' alt=''></div></div><div><div id="651192654109022450" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="text-align:right; margin-top:6px;"><font size="1" style="color:#777; font-family: sans-serif;">Abbildung: Symbolbild/Screenshot. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=M8Y8uLUUm_8" target="_blank" style="color:#777; text-decoration:underline;">Bildquelle: Exclusive: Cuban president reacts to Trump admin&rsquo;s call for him to step down</a>. Rechte beim Uploadenden.</font></div></div></div><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">&#8203;Der kubanische Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az&#8209;Canel hat Spekulationen &uuml;ber einen m&ouml;glichen R&uuml;cktritt entschieden zur&uuml;ckgewiesen. In einem Interview mit dem US-Sender NBC erkl&auml;rte er am Donnerstag (9.), dass ein Amtsverzicht &bdquo;nicht Teil unseres politischen Vokabulars&ldquo; sei. Auf die Frage, ob er erwogen habe, zur&uuml;ckzutreten, um sein Land zu stabilisieren, entgegnete D&iacute;az-Canel, dass die F&uuml;hrung Kubas nicht von der Regierung der Vereinigten Staaten bestimmt werde.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Er betonte, Kuba sei ein souver&auml;ner Staat mit eigenst&auml;ndigen Entscheidungsstrukturen. Die politischen Verantwortlichen w&uuml;rden nicht im Ausland legitimiert, sondern innerhalb des Landes bestimmt. Kuba verf&uuml;ge &uuml;ber Selbstbestimmung und Unabh&auml;ngigkeit, und diese Prinzipien seien nicht verhandelbar, erkl&auml;rte der Pr&auml;sident.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die &Auml;u&szlig;erungen erfolgten vor dem Hintergrund wachsender Spannungen mit der Regierung von Donald Trump. Washington erh&ouml;ht den Druck auf Havanna und fordert indirekt politische Ver&auml;nderungen. Trump hatte Kuba zuletzt als &bdquo;gescheiterten Staat&ldquo; bezeichnet. Zudem wurden nach der Festnahme von Nicol&aacute;s Maduro die venezolanischen &Ouml;llieferungen an die Karibikinsel gestoppt, was die Energieversorgung zus&auml;tzlich belastet.</span></div><div><div id="573945305221417206" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><link rel="stylesheet" href="https://www.kubakunde.de/files/theme/embed.css"><div class="kubakunde-embed" data-article="https://www.kubakunde.de/neues/neue-ollieferung-angekundigt-russland-starkt-allianz-mit-kuba"><a href="https://www.kubakunde.de/neues/neue-ollieferung-angekundigt-russland-starkt-allianz-mit-kuba" data-track-id="embed" target="_top" class="embed-title">Neue &Ouml;llieferung angek&uuml;ndigt: Russland st&auml;rkt Allianz mit Kuba</a><div class="embed-body"><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/sergej-rjabkow-2016-2026-04-10-um-07-21-44.png?1775798609" alt="Neue &Ouml;llieferung angek&uuml;ndigt: Russland st&auml;rkt Allianz mit Kuba"><div class="embed-teaser">Nach einer ersten &Ouml;llieferung k&uuml;ndigt Moskau weitere Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kuba an. Ein hochrangiger russischer Diplomat traf in Havanna ein, um die Zusammenarbeit zu vertiefen. Die Energiekrise bleibt jedoch gravierend: Stromabschaltungen und wirtschaftliche Einbu&szlig;en belasten die Bev&ouml;lkerung weiterhin.</div></div><a href="https://www.kubakunde.de/neues/neue-ollieferung-angekundigt-russland-starkt-allianz-mit-kuba" data-track-id="embed" target="_top" class="embed-readmore">Weiter lesen &rarr;</a><div class="embed-footer"><div class="embed-footer-left"><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/kubakundeembedlogo_orig.png" alt="KUBAKUNDE Logo"> <span>KUBAKUNDE</span></div><div class="embed-footer-right"><a href="#"><img style="width:32px" src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/share-alt-2.png" alt="Teilen"></a></div></div></div></div></div><div class="paragraph"><br>W&auml;hrend des Interviews reagierte D&iacute;az-Canel sichtbar ver&auml;rgert auf die R&uuml;cktrittsfrage. Er konterte, ob eine solche Frage auch dem US-Pr&auml;sidenten gestellt werde oder ob sie im Auftrag des Au&szlig;enministeriums erfolge. Gleichwohl signalisierte er Gespr&auml;chsbereitschaft. Verhandlungen seien m&ouml;glich, jedoch nur ohne Druck oder Androhung einer Intervention.<br><br>Zuletzt hatte US-Au&szlig;enminister Marco Rubio erkl&auml;rt, das kubanische Wirtschaftssystem sei gescheitert und ein Regierungswechsel denkbar. Parallel intensivieren sich die internationalen Aktivit&auml;ten: Der russische Vizeau&szlig;enminister Sergei Rjabkow reiste nach Havanna, um eine weitere &Ouml;llieferung aus Moskau anzuk&uuml;ndigen. Ziel ist es, die wirtschaftlichen Folgen der US-Ma&szlig;nahmen abzumildern und die Versorgung der Insel zu stabilisieren.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: EFE (<a href="https://t1p.de/hje04" target="_blank" style="">https://t1p.de/hje04</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[„Stolz auf Solidarität“: Mexikos Präsidentin widerspricht Kritik an Hilfe für Kuba]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/stolz-auf-solidaritat-mexikos-prasidentin-widerspricht-kritik-an-hilfe-fur-kuba]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/stolz-auf-solidaritat-mexikos-prasidentin-widerspricht-kritik-an-hilfe-fur-kuba#comments]]></comments><pubDate>Fri, 10 Apr 2026 03:30:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/stolz-auf-solidaritat-mexikos-prasidentin-widerspricht-kritik-an-hilfe-fur-kuba</guid><description><![CDATA[10.04.2026 08:00 UhrMexiko sieht seine Unterstützung für Kuba als Ausdruck souveräner Außenpolitik. Präsidentin Sheinbaum weist Kritik zurück und bestätigt Gespräche über neue Erdöllieferungen. Die Insel leidet weiterhin unter einer schweren Energiekrise.Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: “Estamos orgullosos de apoyar al pueblo cubano": Claudia Sheinbaum. Rechte beim Uploadenden.​Mexikos Präsidentin hat ihre Unterstützung für Kuba bekräftigt und zugleich Vorwürfe zu [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">10.04.2026 08:00 Uhr</font></div><div><div id="487078419728073143" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="width:100%; aspect-ratio:16/9; overflow:hidden; position:relative; background:#000; isolation: isolate; border-radius: 2px;"><img src="https://img.youtube.com/vi/WIWVPHznXW8/maxresdefault.jpg" style="position:absolute; top:0.00%; left:-17.14%; width:137%; height:auto; max-width:none !important; min-width:100%; display:block; border:none; margin:0; padding:0;" alt="Bildquelle: &ldquo;Estamos orgullosos de apoyar al pueblo cubano&quot;: Claudia Sheinbaum von La Jornada"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>Mexiko sieht seine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kuba als Ausdruck souver&auml;ner Au&szlig;enpolitik. Pr&auml;sidentin Sheinbaum weist Kritik zur&uuml;ck und best&auml;tigt Gespr&auml;che &uuml;ber neue Erd&ouml;llieferungen. Die Insel leidet weiterhin unter einer schweren Energiekrise.</strong><br></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="314575559664420163" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src='https://vg06.met.vgwort.de/na/9fc47610eda8445ebaff605d6c65a7fb' width='1' height='1' alt=''></div></div><div><div id="584640880740865635" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img id='defaultImage' style='display: none' src='uploads/2/3/6/8/23680458/kubaunterderlupe_orig.webp' width='100%' alt='KUBAKUNDE-Standardbild | Bilder sind in der Regel urheberrechtlich gesch&uuml;tzt' title='KUBAKUNDE-Standardbild | Bilder sind in der Regel urheberrechtlich gesch&uuml;tzt'></div></div><div><div id="267396428362960487" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="text-align:right; margin-top:6px;"><font size="1" style="color:#777; font-family: sans-serif;">Abbildung: Symbolbild/Screenshot. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=WIWVPHznXW8" target="_blank" style="color:#777; text-decoration:underline;">Bildquelle: &ldquo;Estamos orgullosos de apoyar al pueblo cubano": Claudia Sheinbaum</a>. Rechte beim Uploadenden.</font></div></div></div><div class="paragraph">&#8203;Mexikos Pr&auml;sidentin hat ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kuba bekr&auml;ftigt und zugleich Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ckgewiesen, Informationen &uuml;ber Hilfslieferungen seien bewusst zur&uuml;ckgehalten worden. Claudia Sheinbaum erkl&auml;rte am Donnerstag (9.) in Mexiko-Stadt, ihr Land habe &bdquo;nichts zu verbergen&ldquo; und sei vielmehr stolz darauf, der kubanischen Bev&ouml;lkerung beizustehen. Die Hilfe entspreche einer langen diplomatischen Tradition Mexikos, die auf Solidarit&auml;t und Kooperation setze.<br><br>Die Pr&auml;sidentin reagierte damit auf Medienberichte, wonach Details zu Lieferungen auf Wunsch Havannas nicht &ouml;ffentlich gemacht worden seien. Diese Darstellung bezeichnete Sheinbaum als falsch. Kuba habe zu keinem Zeitpunkt verlangt, Informationen zu reservieren oder geheim zu halten. Ihr Regierung verf&uuml;ge &uuml;ber vollst&auml;ndige Dokumentationen zu den Exporten, die sowohl kommerzielle Lieferungen als auch humanit&auml;re Unterst&uuml;tzung umfassten.<br><br>Sheinbaum betonte erneut, dass Mexiko die Kooperation mit Kuba transparent gestalte. Die Hilfsma&szlig;nahmen seien Teil einer eigenst&auml;ndigen au&szlig;enpolitischen Linie, die auf Souver&auml;nit&auml;t beruhe und gleichzeitig nationale Interessen wahre. Neben humanit&auml;ren Hilfen umfasse die Zusammenarbeit auch Gespr&auml;che &uuml;ber Energieversorgung und soziale Unterst&uuml;tzung.<br><br>Bereits Ende M&auml;rz hatte die Pr&auml;sidentin angek&uuml;ndigt, dass ihre Regierung gemeinsam mit kubanischen Beh&ouml;rden an einer Wiederaufnahme von Erd&ouml;llieferungen arbeite. Hintergrund ist die angespannte Energiesituation auf der Insel. Gleichzeitig verwies Sheinbaum auf &Auml;u&szlig;erungen des damaligen US-Pr&auml;sidenten Donald Trump, der erkl&auml;rte, er habe &bdquo;kein Problem&ldquo; damit, dass Kuba &Ouml;l aus Russland erhalte, obwohl Washington zuvor einen energiewirtschaftlichen Druck auf die Insel ausge&uuml;bt hatte.<br><br>Kuba befindet sich seit Mitte 2024 in einer tiefen Energiekrise. Ursachen sind ein veraltetes Stromnetz, strukturelle Investitionsdefizite und zuletzt eine versch&auml;rfte Versorgungslage bei Treibstoffen. Diese Faktoren haben zu h&auml;ufigen Stromausf&auml;llen und erheblichen wirtschaftlichen Belastungen gef&uuml;hrt. Vor diesem Hintergrund sieht Mexiko seine Unterst&uuml;tzung als Beitrag zur Stabilisierung der Lage und zur Entlastung der Bev&ouml;lkerung.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: EFE (<a href="https://t1p.de/rtifq" target="_blank" style="">https://t1p.de/rtifq</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kuba am Rand des Kollapses: Díaz-Canel spricht von „Hunger-Blockade“]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kuba-am-rand-des-kollapses-diaz-canel-spricht-von-hunger-blockade]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kuba-am-rand-des-kollapses-diaz-canel-spricht-von-hunger-blockade#comments]]></comments><pubDate>Fri, 10 Apr 2026 03:15:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/kuba-am-rand-des-kollapses-diaz-canel-spricht-von-hunger-blockade</guid><description><![CDATA[10.04.2025 08:00 Uhr​Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel hat in einer Video-Botschaft an eine UN-Konferenz in Genf eindringlich vor der dramatischen Lage seines Landes gewarnt. Besonders kritisch sei die Situation für tausende Patienten ohne gesicherte medizinische Versorgung. Kuba fordert internationale Unterstützung.Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: Intervención Presidente de #Cuba en II Conferencia Internacional Medidas Coercitivas Unilaterales. Rechte beim Uploadend [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">10.04.2025 08:00 Uhr</font></div><div><div id="781814904481824755" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="width:100%; aspect-ratio:16/9; overflow:hidden; position:relative; background:#000; isolation: isolate; border-radius: 2px;"><img src="https://img.youtube.com/vi/X1qIdafVe5Q/maxresdefault.jpg" style="position:absolute; top:0.00%; left:0.00%; width:100%; height:auto; max-width:none !important; min-width:100%; display:block; border:none; margin:0; padding:0;" alt="Bildquelle: Intervenci&oacute;n Presidente de #Cuba en II Conferencia Internacional Medidas Coercitivas Unilaterales von cubaminrex cu"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>&#8203;Der kubanische Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel hat in einer Video-Botschaft an eine UN-Konferenz in Genf eindringlich vor der dramatischen Lage seines Landes gewarnt. Besonders kritisch sei die Situation f&uuml;r tausende Patienten ohne gesicherte medizinische Versorgung. Kuba fordert internationale Unterst&uuml;tzung.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="477083919271795940" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="text-align:right; margin-top:6px;"><font size="1" style="color:#777; font-family: sans-serif;">Abbildung: Symbolbild/Screenshot. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=X1qIdafVe5Q" target="_blank" style="color:#777; text-decoration:underline;">Bildquelle: Intervenci&oacute;n Presidente de #Cuba en II Conferencia Internacional Medidas Coercitivas Unilaterales</a>. Rechte beim Uploadenden.</font></div></div></div><div class="paragraph">Der kubanische Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel hat sich mit einem eindringlichen Appell an die internationale Gemeinschaft gewandt und die Lage seines Landes als dramatisch und zunehmend untragbar beschrieben. In einer aufgezeichneten Botschaft an die UN-Konferenz &uuml;ber einseitige Wirtschaftssanktionen in Genf zeichnete er ein Bild eines Landes, das nach seiner Darstellung unter einem langanhaltenden &ouml;konomischen Drucksystem leidet, das gezielt auf die Schw&auml;chung der Bev&ouml;lkerung abzielt.<br><br>D&iacute;az-Canel sprach von einem &bdquo;kollektiven, anhaltenden Strafmechanismus&ldquo;, der darauf abziele, die kubanische Gesellschaft durch Mangel an Nahrung, Medikamenten und grundlegenden G&uuml;tern zu destabilisieren und letztlich politisch zu zerm&uuml;rben. &bdquo;Kuba ist Opfer einer verl&auml;ngerten kollektiven Strafe, die darauf abzielt, sein Volk durch Hunger, Krankheiten und schwere M&auml;ngel an grundlegenden G&uuml;tern in die Knie zu zwingen&ldquo;, sagte D&iacute;az-Canel. &bdquo;Diese Politik der Erstickung kommt zu 65 Jahren des h&auml;rtesten und l&auml;ngsten Wirtschafts-, Handels- und Finanzkriegs hinzu, der je gegen ein Land angewandt wurde&ldquo;, kritisierte der Pr&auml;sident.<br><br>Besonders versch&auml;rft habe sich die Situation durch zus&auml;tzliche Einschr&auml;nkungen im Energiesektor. Die Einschr&auml;nkungen bei der Treibstoffversorgung h&auml;tten die ohnehin fragile Strominfrastruktur weiter belastet. In der Folge komme es landesweit zu langanhaltenden und teils fl&auml;chendeckenden Stromausf&auml;llen, die ganze Regionen zeitweise lahmlegen. In Spitzenphasen sei es sogar zu vollst&auml;ndigen Systemzusammenbr&uuml;chen gekommen.<br><br>Die wirtschaftlichen Auswirkungen seien tiefgreifend. Die einst zentrale Zuckerproduktion, lange Zeit ein tragender Pfeiler der kubanischen Wirtschaft, sei faktisch zum Erliegen gekommen. Auch der privatwirtschaftliche Sektor stehe unter massivem Druck: Nach Regierungsangaben seien &uuml;ber 96 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durch Energieknappheit und hohe Kosten im informellen Treibstoffmarkt von der Schlie&szlig;ung bedroht.<br><br>Die Krise habe sich l&auml;ngst auf den Alltag der Bev&ouml;lkerung ausgeweitet. Bildungseinrichtungen arbeiten nur noch eingeschr&auml;nkt im Pr&auml;senzbetrieb, w&auml;hrend der &ouml;ffentliche Verkehr in vielen Regionen stark reduziert oder kaum noch funktionsf&auml;hig ist. Auch die Lebensmittelproduktion und industrielle Fertigung seien aufgrund fehlender Ressourcen erheblich eingeschr&auml;nkt, was die Versorgungslage zus&auml;tzlich versch&auml;rfe.<br><br>Besonders gravierend seien die Auswirkungen im Gesundheitswesen. Nach offiziellen Angaben warten zehntausende Patienten auf medizinische Eingriffe, darunter Tausende Kinder. Operationen k&ouml;nnten h&auml;ufig nicht durchgef&uuml;hrt werden, da Krankenh&auml;user keine stabile Stromversorgung garantieren k&ouml;nnen. Auch Patienten, die auf lebenswichtige Therapien wie Dialyse oder Strahlentherapie angewiesen sind, seien besonders gef&auml;hrdet, da selbst kurzfristige Stromausf&auml;lle lebensbedrohliche Folgen haben k&ouml;nnen.<br><br>D&iacute;az-Canel betonte, dass sich die Krise nicht mehr nur in Zahlen ausdr&uuml;cke, sondern als dauerhafte Belastung in das Alltagsleben eingedrungen sei. Wasser- und Gasversorgung seien vielerorts unterbrochen, was selbst grundlegende Haushaltsaufgaben erschwere. Die Bev&ouml;lkerung lebe unter Bedingungen permanenter Unsicherheit und Ersch&ouml;pfung.<br><br>Gleichzeitig rief der Pr&auml;sident die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Situation nicht zu ignorieren. Kuba ben&ouml;tige dringend humanit&auml;re und wirtschaftliche Unterst&uuml;tzung. Er stellte die Frage, wie ein kleines Entwicklungsland unter einem derartigen externen Druck &uuml;berhaupt stabil funktionieren solle, und kritisierte die seiner Ansicht nach einseitige Durchsetzung internationaler Ma&szlig;nahmen.<br><br>In seiner Rede verwies er zudem auf internationale Hilfslieferungen, darunter Tankerlieferungen aus Russland, die zeitweise zur Entlastung der Energiesituation beigetragen h&auml;tten. Diese Ereignisse h&auml;tten weltweit Aufmerksamkeit erregt und seien im Land selbst als wichtige Unterst&uuml;tzung wahrgenommen worden.<br><br>Auch L&auml;nder wie Mexiko stehen weiterhin an der Seite Havannas. Die mexikanische Pr&auml;sidentin Claudia Sheinbaum bekr&auml;ftigte, dass ihr Land humanit&auml;re Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kuba fortsetzen wolle und dies als Teil seiner au&szlig;enpolitischen Tradition verstehe.<br><br>Trotz der dramatischen Lage bekr&auml;ftigte D&iacute;az-Canel abschlie&szlig;end die Entschlossenheit der Regierung, an der nationalen Souver&auml;nit&auml;t festzuhalten und sich nicht politischem oder wirtschaftlichem Druck zu beugen. Kuba werde, so seine Botschaft, auch unter schwierigsten Bedingungen seinen politischen Kurs verteidigen und die internationale Unterst&uuml;tzung jener anerkennen, die sich solidarisch zeigen.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: MINREX/YouTube (<a href="https://t1p.de/8expl" target="_blank" style="">https://t1p.de/8expl</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Neue Öllieferung angekündigt: Russland stärkt Allianz mit Kuba]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/neue-ollieferung-angekundigt-russland-starkt-allianz-mit-kuba]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/neue-ollieferung-angekundigt-russland-starkt-allianz-mit-kuba#comments]]></comments><pubDate>Fri, 10 Apr 2026 03:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/neue-ollieferung-angekundigt-russland-starkt-allianz-mit-kuba</guid><description><![CDATA[10.04.2026 07:00 UhrNach einer ersten Öllieferung kündigt Moskau weitere Unterstützung für Kuba an. Ein hochrangiger russischer Diplomat traf in Havanna ein, um die Zusammenarbeit zu vertiefen. Die Energiekrise bleibt jedoch gravierend: Stromabschaltungen und wirtschaftliche Einbußen belasten die Bevölkerung weiterhin.Abbildung:&nbsp;Sergei Ryabkov (2026)&nbsp;von&nbsp;Tasnim News Agency,&nbsp;&nbsp;Zuschnitt KUBAKUNDE,&nbsp;CC BY 4.0Nach der Ankündigung einer zweiten Öllieferung aus Mos [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">10.04.2026 07:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/sergej-rjabkow-2016-2026-04-10-um-07-21-44.png?1775798609" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>Nach einer ersten &Ouml;llieferung k&uuml;ndigt Moskau weitere Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kuba an. Ein hochrangiger russischer Diplomat traf in Havanna ein, um die Zusammenarbeit zu vertiefen. Die Energiekrise bleibt jedoch gravierend: Stromabschaltungen und wirtschaftliche Einbu&szlig;en belasten die Bev&ouml;lkerung weiterhin.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="807532842837959746" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src='https://vg06.met.vgwort.de/na/9d544c9f6e66445c92ebd428efea5574' width='1' height='1' alt=''></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung:&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sergei_Ryabkov.jpg" target="_blank" style="">Sergei Ryabkov (2026)</a>&nbsp;von&nbsp;<a href="https://www.tasnimnews.ir/" style="">Tasnim News Agency</a><span style="color: rgb(51, 51, 51);">,&nbsp;&nbsp;Zuschnitt KUBAKUNDE,&nbsp;</span><a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode" target="_blank" style="">CC BY 4.0</a></font></div><div class="paragraph">Nach der Ank&uuml;ndigung einer zweiten &Ouml;llieferung aus Moskau hat ein hochrangiger russischer Diplomat Kuba besucht. Der stellvertretende russische Au&szlig;enminister Sergej Rjabkow traf am Donnerstag in Havanna mit dem kubanischen Au&szlig;enminister Bruno Rodr&iacute;guez zusammen. Das Treffen erfolgte vor dem Hintergrund zunehmender Energieprobleme auf der Insel und eines versch&auml;rften Drucks der Vereinigten Staaten auf den kubanischen &Ouml;lsektor.<br><br>Rodr&iacute;guez erkl&auml;rte in sozialen Netzwerken, dass er sich bei dem Gespr&auml;ch f&uuml;r die j&uuml;ngste Lieferung russischen Roh&ouml;ls bedankt habe. Das Tankerschiff &bdquo;Anatoly Kolodkin&ldquo; brachte rund 730.000 Barrel Roh&ouml;l nach Kuba. Es handelte sich um die erste Lieferung dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung seit etwa drei Monaten und um eine wichtige Entlastung f&uuml;r das von Treibstoffknappheit betroffene Land.<br><br>Der kubanische Au&szlig;enminister hob hervor, dass beide Staaten durch langj&auml;hrige und strategische Beziehungen verbunden seien. Gleichzeitig dankte er Russland ausdr&uuml;cklich f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung angesichts der von den USA verh&auml;ngten Energieeinschr&auml;nkungen. Moskau best&auml;tigte seinerseits erneut, Kuba weiterhin unterst&uuml;tzen zu wollen. Rjabkow bezeichnete die Karibikinsel als wichtigsten Partner Russlands in der Region.<br><br>Bereits Anfang April hatte der russische Vizeau&szlig;enminister angek&uuml;ndigt, dass die Zusammenarbeit fortgesetzt werde. Nach seinen Angaben erfolgte die Lieferung nicht nur aus wirtschaftlichen, sondern auch aus humanit&auml;ren Gr&uuml;nden. Kuba sei ein verl&auml;sslicher und enger Partner, weshalb Russland in der aktuellen Situation Hilfe leisten wolle.<br><br>Nachdem der Tanker Ende M&auml;rz erfolgreich den Hafen von Matanzas erreicht hatte, k&uuml;ndigte der russische Energieminister Sergej Ziwiljow eine zweite Lieferung an. Details zu Menge oder Zeitpunkt wurden bislang nicht ver&ouml;ffentlicht. Bei einem Energieforum in Kasan erkl&auml;rte er, ein russisches Schiff habe den &bdquo;Blockadedruck&ldquo; durchbrochen, w&auml;hrend ein weiteres bereits beladen werde. Russland werde Kuba nicht im Stich lassen.<br><br>Das Schiff geh&ouml;rt zur staatlichen russischen Reederei Sovkomflot, die seit 2024 unter US-Sanktionen steht. Die Ladung von etwa 100.000 Tonnen Roh&ouml;l traf in einer Phase schwerer Energieengp&auml;sse ein. Seit Jahresbeginn hat sich die Versorgungslage weiter verschlechtert, was zu h&auml;ufigen Stromausf&auml;llen und wirtschaftlichen Einschr&auml;nkungen gef&uuml;hrt hat.<br><br>Der damalige US-Pr&auml;sident Donald Trump spielte die Bedeutung der Lieferung herunter. Er erkl&auml;rte, die Ankunft eines Tankers werde die Lage auf der Insel kaum ver&auml;ndern. Zugleich kritisierte er die politische F&uuml;hrung Kubas scharf und stellte in Frage, dass zus&auml;tzliche &Ouml;limporte einen sp&uuml;rbaren Effekt h&auml;tten.<br></div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: REUTERS (<a href="https://t1p.de/5mvti" target="_blank" style="">https://t1p.de/5mvti</a>)&#8203;</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kein Kapitulieren: Kubas Zehn-Punkte-Plan gegen Blockade, Inflation und Energiekrise]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kein-kapitulieren-kubas-zehn-punkte-plan-gegen-blockade-inflation-und-energiekrise]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kein-kapitulieren-kubas-zehn-punkte-plan-gegen-blockade-inflation-und-energiekrise#comments]]></comments><pubDate>Thu, 09 Apr 2026 05:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/kein-kapitulieren-kubas-zehn-punkte-plan-gegen-blockade-inflation-und-energiekrise</guid><description><![CDATA[09.04.2026&nbsp; 09:00 UhrKuba kämpft an mehreren Fronten gleichzeitig: Blockade, Inflation, Energiekrise. Die Antwort der Regierung für 2026 ist ein Zehn-Punkte-Programm, das Energiesouveränität und Lebensmittelsicherheit in den Mittelpunkt stellt. Verlustbringende Staatsbetriebe sollen reformiert, Genossenschaftsstrukturen gestärkt und Korruption als Sicherheitsbedrohung behandelt werden.Foto von Ricardo Dominguez auf UnsplashMit dem umfassenden vom kubanischen Ministerium für Binnenhand [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">09.04.2026&nbsp; 09:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/cuban-flags-2026-04-09-um-08-24-57.png?1775715997" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>Kuba k&auml;mpft an mehreren Fronten gleichzeitig: Blockade, Inflation, Energiekrise. Die Antwort der Regierung f&uuml;r 2026 ist ein Zehn-Punkte-Programm, das Energiesouver&auml;nit&auml;t und Lebensmittelsicherheit in den Mittelpunkt stellt. Verlustbringende Staatsbetriebe sollen reformiert, Genossenschaftsstrukturen gest&auml;rkt und Korruption als Sicherheitsbedrohung behandelt werden.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="347102949264774172" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src='https://vg06.met.vgwort.de/na/9c10cbeb86154790981d8ed28ad7f16b' width='1' height='1' alt=''></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@gatolulu?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" style="">Ricardo Dominguez</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/menschen-in-der-nahe-von-fahnen-b0n-Qg2oF0w?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" style="">Unsplash</a></font><br></div><div class="paragraph">Mit dem umfassenden vom kubanischen Ministerium f&uuml;r Binnenhandel&nbsp;<span style="color:rgb(10, 10, 10)">(<em>Ministerio de Comercio Interior</em> - MINCIN) ver&ouml;ffentlichten&nbsp;</span>Wirtschafts- und Sozialprogramm f&uuml;r 2026 hat Kuba ein unmissverst&auml;ndliches Signal gesendet: Havanna gedenkt nicht, unter dem wachsenden Druck aus Washington klein beizugeben. Stattdessen setzt die sozialistische Inselrepublik auf das, was Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel als &bdquo;Einheit, Kontinuit&auml;t und kreativen Widerstand" bezeichnet. Die Botschaft ist klar: Kuba reagiert auf eine existenzielle Krise nicht mit R&uuml;ckzug, sondern mit struktureller Neuausrichtung.<br><br>Die Ausgangslage ist dabei alles andere als komfortabel. Seit 2019 hat das Bruttoinlandsprodukt des Landes nach kubanischen Angaben um rund drei Viertel seines Wertes eingeb&uuml;&szlig;t. Die Inflation bewegt sich auf einem Niveau, das den Alltag der Bev&ouml;lkerung massiv belastet. Die jahrzehntelange US-Wirtschaftsblockade hat tiefe Spuren hinterlassen &ndash; und seit dem Amtsantritt der Trump-Administration hat sich die Lage noch einmal deutlich zugespitzt. Ein gezieltes &Ouml;l-Embargo soll Kubas Treibstoffversorgung zum Erliegen bringen; in Washington wird &ouml;ffentlich &uuml;ber milit&auml;rische Optionen gesprochen. Vor diesem Hintergrund ist das neue Programm weit mehr als ein b&uuml;rokratisches Planungsdokument. Es ist eine politische Willenserkl&auml;rung.<br><br><strong>Energiesouver&auml;nit&auml;t als strategische Priorit&auml;t</strong><br><br>An erster Stelle der zehn Kernziele steht die R&uuml;ckgewinnung energiepolitischer Unabh&auml;ngigkeit. Washington versucht, Kuba buchst&auml;blich ins Dunkle zu treiben &ndash; die kubanische F&uuml;hrung antwortet mit einem ambitionierten Umbau der Energieversorgung. Erneuerbare Energien sollen auf einen Anteil von 15 Prozent an der nationalen Energiematrix ausgebaut werden. Gleichzeitig sollen thermische Kapazit&auml;ten im Umfang von 572 Megawatt reaktiviert werden. Hinzu kommen weitreichende Einsparprogramme: Verwaltungsgeb&auml;ude sollen sonntags vollst&auml;ndig vom Netz genommen werden. Das Programm bem&uuml;ht dabei die Worte Fidel Castros, wonach das Abschalten einer unn&ouml;tigen Gl&uuml;hbirne oder die Installation eines Solarpanels ebenfalls eine Form des Patriotismus sei. Energie, so die Logik des Dokuments, ist nicht nur ein wirtschaftliches, sondern ein nationales Sicherheitsthema.<br><br><strong>Nahrungsmittelproduktion: Widerstand beginnt auf dem Feld</strong><br><br>Unmittelbar verkn&uuml;pft mit der Energiefrage ist die zweite strategische S&auml;ule des Programms: die St&auml;rkung der nationalen Lebensmittelproduktion. Kuba importiert traditionell einen erheblichen Teil seiner Nahrungsmittel &ndash; eine Abh&auml;ngigkeit, die angesichts der Blockade zur systemischen Schwachstelle geworden ist. Das Programm setzt deshalb auf kommunale Selbstversorgung, auf organische D&uuml;ngemittel, auf den Einsatz tierischer Zugkraft und auf eine l&uuml;ckenlose Kontrolle von Anbaufl&auml;chen und Viehbestand. Es sind Ma&szlig;nahmen, die bewusst au&szlig;erhalb der Reichweite externer Sanktionsmechanismen liegen. Castro wird auch hier zitiert: Eine Blockade lasse sich &uuml;berstehen &ndash; nicht jedoch der Mangel an eigener Produktion.<br><br><strong>Wirtschaftsreform mit sozialistischem Vorzeichen</strong><br><br>Besonders bemerkenswert ist der angek&uuml;ndigte Kurswechsel im Umgang mit dem Staatssektor. Verlustbringende Staatsbetriebe sollen umstrukturiert, zusammengelegt oder aufgel&ouml;st werden. Ein neu zu schaffendes Institut f&uuml;r staatliche Unternehmenswerte soll diesen Reformprozess begleiten und die Effizienz im &ouml;ffentlichen Wirtschaftsbereich steigern. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit mit dem nicht-staatlichen Sektor ausgebaut werden &ndash; wobei das Programm ausdr&uuml;cklich auf genossenschaftliche Strukturen setzt und damit an sozialistischen Eigentumsformen festh&auml;lt. Dieser Ansatz ist pragmatisch, ohne ideologischen Boden preiszugeben.<br><br>Erg&auml;nzt wird dieser Reformschritt durch eine partielle Dollarisierung. Ziel ist es, bislang informelle oder auf dem Schwarzmarkt abgewickelte Transaktionen in legale Bahnen zu lenken und dem Staat damit wieder Kontrolle &uuml;ber Devisenfl&uuml;sse zu verschaffen. Einnahmen aus Exporten, dem Tourismus und Auslands&uuml;berweisungen sollen gezielt in Nahrungsmittelproduktion und Energiewende reinvestiert werden &ndash; ein Kreislauf, der auf strukturelle Widerstandsf&auml;higkeit ausgerichtet ist.<br><br><strong>Sozialpolitik als Herzst&uuml;ck des Systems</strong><br><br>Trotz aller wirtschaftlichen Notwendigkeiten besteht das Programm darauf, dass soziale Errungenschaften nicht verhandelbar sind. Das siebte der zehn Hauptziele widmet sich ausdr&uuml;cklich der &bdquo;Konsolidierung und Entwicklung der Sozialpolitik". Kinder, &auml;ltere Menschen und einkommensschwache Familien stehen dabei im Vordergrund. Dar&uuml;ber hinaus werden die Gleichstellung der Frau, die politische und gesellschaftliche Partizipation der Jugend sowie der Kampf gegen strukturellen Rassismus als verbindliche Ziele festgeschrieben. Sozialismus, so betont das Dokument, ist kein passives F&uuml;rsorgesystem, sondern ein Modell aktiver, w&uuml;rdevoller gesellschaftlicher Teilhabe.<br><strong>Korruption als Staatsfeind</strong><br>Ungew&ouml;hnlich scharf ist die Sprache, wenn es um Korruption und die Veruntreuung &ouml;ffentlicher Mittel geht. Das Programm stuft diese Vergehen ausdr&uuml;cklich als Frage der nationalen Sicherheit ein. Jeder veruntreute Peso fehle in der Schule, im Krankenhaus, bei alten Menschen &ndash; und das Dokument bezeichnet solche Taten als Verrat am Gemeinwesen. Diese Rhetorik ist nicht neu, aber die Explizitheit, mit der sie im Rahmen eines offiziellen Regierungsprogramms formuliert wird, deutet auf einen ernsthaften politischen Willen zur Ahndung solcher Vergehen hin.<br><br><strong>Ein Leitfaden f&uuml;r die t&auml;gliche Arbeit</strong><br><br>D&iacute;az-Canel hat betont, dass das Programm kein symbolisches Dokument sei, sondern ein konkretes Arbeitsinstrument &ndash; ein Leitfaden f&uuml;r die t&auml;gliche politische und administrative Praxis. Ob dieser Anspruch eingel&ouml;st werden kann, h&auml;ngt von mehreren Faktoren ab: von der Umsetzungskompetenz lokaler Verwaltungen, vom gesellschaftlichen Zusammenhalt einer durch Jahrzehnte der Entbehrung gepr&uuml;ften Bev&ouml;lkerung und nicht zuletzt von der weiteren Entwicklung des externen Drucks. Der US-Imperialismus, so das Programm, sei keine abstrakte Bedrohung, sondern eine t&auml;glich wachsende Realit&auml;t.<br><br>Was das kubanische Regierungsprogramm f&uuml;r 2026 dennoch auszeichnet, ist die Abwesenheit von Resignation. In einer Situation, die objektiv zur L&auml;hmung einl&auml;dt, formuliert Havanna einen Gestaltungsanspruch &ndash; und setzt damit auf die Kraft der Idee, dass Widerstand nicht nur reaktiv, sondern kreativ sein kann.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: MINCIN (<a href="https://t1p.de/jg7wd" target="_blank" style="">https://t1p.de/jg7wd</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[600 Notfallpakete für Kuba – USA erhöhen Hurrikan-Hilfe auf neun Millionen Dollar]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/600-notfallpakete-fur-kuba-usa-verdoppeln-hurrikan-hilfe-auf-neun-millionen-dollar]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/600-notfallpakete-fur-kuba-usa-verdoppeln-hurrikan-hilfe-auf-neun-millionen-dollar#comments]]></comments><pubDate>Thu, 09 Apr 2026 04:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/600-notfallpakete-fur-kuba-usa-verdoppeln-hurrikan-hilfe-auf-neun-millionen-dollar</guid><description><![CDATA[09.04.2026 09:00 UhrKuba erhält erneut humanitäre Hilfe aus den USA: 600 Lebensmittel- und Hygienekits wurden über Catholic Relief Services an Cáritas Kuba übergeben. Die Unterstützung gilt den Opfern des Hurrikans Melissa, der im Oktober 2025 den Osten der Insel verwüstete.&nbsp;Foto von tiago claro auf UnsplashFünf Monate nach dem verheerenden Durchzug des Hurrikans Melissa durch den Osten Kubas Ende Oktober 2025 erreicht die betroffene Bevölkerung weiterhin internationale Unterstütz [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">09.04.2026 09:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/cuba-us-flags-2026-04-09-um-08-47-34_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>Kuba erh&auml;lt erneut humanit&auml;re Hilfe aus den USA: 600 Lebensmittel- und Hygienekits wurden &uuml;ber Catholic Relief Services an C&aacute;ritas Kuba &uuml;bergeben. Die Unterst&uuml;tzung gilt den Opfern des Hurrikans Melissa, der im Oktober 2025 den Osten der Insel verw&uuml;stete.&nbsp;</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="593212810116095737" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src='https://vg06.met.vgwort.de/na/942aae6e908d47f283d231b38f1405dc' width='1' height='1' alt=''></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@tiagoclaro?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" style="">tiago claro</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/us-eine-flagge-auf-autoscheibe-lOrCEu4ooh4?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" style="">Unsplash</a></font></div><div class="paragraph">F&uuml;nf Monate nach dem verheerenden Durchzug des Hurrikans Melissa durch den Osten Kubas Ende Oktober 2025 erreicht die betroffene Bev&ouml;lkerung weiterhin internationale Unterst&uuml;tzung. Die katholische Hilfsorganisation C&aacute;ritas teilte am Mittwoch (8.) mit, dass eine neue Lieferung humanit&auml;rer G&uuml;ter aus den Vereinigten Staaten auf der Insel eingetroffen ist.<br><br>Die Sendung umfasst 600 Lebensmittel- und Hygienekits und wurde &uuml;ber Catholic Relief Services (CRS), den humanit&auml;ren Arm der US-amerikanischen katholischen Kirche, koordiniert. Die &Uuml;bergabe erfolgte am internationalen Flughafen Antonio Maceo in Santiago de Cuba, wo CRS-Vertreter die Pakete pers&ouml;nlich an C&aacute;ritas-Direktorin Carmen Mar&iacute;a Nodal aush&auml;ndigten.<br><br>Die Hilfsg&uuml;ter sind f&uuml;r Familien in den Di&ouml;zesen der Provinzen Holgu&iacute;n und Las Tunas bestimmt &ndash; zwei der am st&auml;rksten vom Sturm betroffenen Regionen im Osten der Insel. C&aacute;ritas setzt bei der Verteilung auf ein dezentrales Netzwerk aus Freiwilligen, Pfarr- und Di&ouml;zesanteams sowie lokalen Ordensgemeinschaften. Vorrang haben dabei besonders vulnerable Gruppen: alleinerziehende M&uuml;tter mit kleinen Kindern, Senioren sowie Menschen mit Behinderungen oder eingeschr&auml;nkter Mobilit&auml;t.<br><br>Die aktuellen Kits reihen sich in eine Serie von Hilfslieferungen ein, die bereits Mitte Januar auf dem Luft- und Seeweg die Insel erreicht hatten. Zu den bislang gelieferten G&uuml;tern z&auml;hlen Grundnahrungsmittel wie Reis, Bohnen, Speise&ouml;le und Zucker, aber auch Wasseraufbereitungstabletten, T&ouml;pfe, K&uuml;chenutensilien, Decken und Taschenlampen.<br><br>Die amerikanische Regierung hatte das Hilfsprogramm zun&auml;chst mit drei Millionen US-Dollar angek&uuml;ndigt. Im Februar stockte Washington das Paket um weitere sechs Millionen Dollar auf &ndash; insgesamt also neun Millionen Dollar f&uuml;r die Katastrophenhilfe auf Kuba.<br><br>Hurrikan Melissa hatte Ende Oktober 2025 den Osten Kubas als Kategorie-3-Sturm auf der Saffir-Simpson-Skala mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde und Niederschlagsmengen von stellenweise 400 Millimetern &uuml;berquert. Nach Angaben der kubanischen Regierung gab es keine Todesopfer. Der materielle Schaden war jedoch enorm: Mehr als 116.000 Wohngeb&auml;ude wurden besch&auml;digt oder zerst&ouml;rt, ebenso rund 600 staatliche Gesundheitseinrichtungen, &uuml;ber 2.000 Bildungszentren und ann&auml;hernd 100.000 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfl&auml;che. Auch die Infrastruktur in den Bereichen Transport, Telekommunikation, Strom- und Wasserversorgung erlitt erhebliche Sch&auml;den.<br><br></div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: EFE (<a href="https://t1p.de/a0t0a" target="_blank" style="">https://t1p.de/a0t0a</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Solidarität im Studio: Buarque und Rodríguez nehmen in Havanna gemeinsam auf]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/solidaritat-im-studio-buarque-und-rodriguez-nehmen-in-havanna-gemeinsam-auf]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/solidaritat-im-studio-buarque-und-rodriguez-nehmen-in-havanna-gemeinsam-auf#comments]]></comments><pubDate>Thu, 09 Apr 2026 01:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/solidaritat-im-studio-buarque-und-rodriguez-nehmen-in-havanna-gemeinsam-auf</guid><description><![CDATA[Der brasilianische Musiker und Schriftsteller Chico Buarque hat Kuba nach 34 Jahren erstmals wieder besucht – auf Einladung von Silvio Rodríguez. In Havanna nahmen beide eine Neuversion des Rodríguez-Klassikers Sueño con serpientes auf.Nach mehr als drei Jahrzehnten hat der brasilianische Musiker und Schriftsteller Chico Buarque erstmals wieder kubanischen Boden betreten. Buarque, 80, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der brasilianischen Populärmusik und Literatur – und folgte e [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><strong>Der brasilianische Musiker und Schriftsteller Chico Buarque hat Kuba nach 34 Jahren erstmals wieder besucht &ndash; auf Einladung von Silvio Rodr&iacute;guez. In Havanna nahmen beide eine Neuversion des Rodr&iacute;guez-Klassikers <em>Sue&ntilde;o con serpientes</em> auf.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="389180565597816870" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src='https://vg06.met.vgwort.de/na/989a4aa9ea8d4710bc9a49085f59db73' width='1' height='1' alt=''></div></div><div><div id="461684723881074541" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img id='defaultImage' style='display: none' src='uploads/2/3/6/8/23680458/kubaunterderlupe_orig.webp' width='100%' alt='KUBAKUNDE-Standardbild | Bilder sind in der Regel urheberrechtlich gesch&uuml;tzt' title='KUBAKUNDE-Standardbild | Bilder sind in der Regel urheberrechtlich gesch&uuml;tzt'></div></div><div class="paragraph"><br>Nach mehr als drei Jahrzehnten hat der brasilianische Musiker und Schriftsteller Chico Buarque erstmals wieder kubanischen Boden betreten. Buarque, 80, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der brasilianischen Popul&auml;rmusik und Literatur &ndash; und folgte einer Einladung seines langj&auml;hrigen Freundes Silvio Rodr&iacute;guez. Der kubanische Liedermacher machte den Besuch am Mittwoch (8.)&nbsp; &ouml;ffentlich: Er ver&ouml;ffentlichte auf Instagram ein Foto, das beide M&auml;nner auf dem Havannaer Malec&oacute;n zeigt, im Hintergrund ein restaurierter Oldtimer, wie er das Stadtbild der kubanischen Hauptstadt seit Jahrzehnten pr&auml;gt.<br><br>Die Reise f&auml;llt in eine au&szlig;enpolitisch aufgeladene Phase. Washington hat die Sanktionen gegen Havanna zuletzt erneut versch&auml;rft, die Versorgungslage auf der Insel bleibt angespannt, Strom- und Lebensmittelknappheit geh&ouml;ren zum Alltag. In der Bildunterschrift zu seinem Post beschrieb Rodr&iacute;guez den Besuch ausdr&uuml;cklich als &bdquo;Demonstration der Solidarit&auml;t mit dem kubanischen Volk und dem Land". Buarque war am Dienstag in Havanna gelandet; bereits am Donnerstag wollten die beiden K&uuml;nstler gemeinsam im Studio stehen &ndash; f&uuml;r eine Neuaufnahme von <em>Sue&ntilde;o con serpientes</em>, einem der bekanntesten Lieder von Rodr&iacute;guez.<br><br>Die Freundschaft zwischen beiden reicht rund f&uuml;nfzig Jahre zur&uuml;ck. Die neue Version des Klassikers soll zeitnah auf den g&auml;ngigen Streaming-Plattformen erscheinen. In dem Beitrag hei&szlig;t es, der Besuch &bdquo;st&auml;rke die Verbindung zwischen zwei zentralen Figuren der lateinamerikanischen Musik, die seit Jahrzehnten durch gemeinsame &auml;sthetische &Uuml;berzeugungen und politisches Engagement miteinander verbunden sind".<br><br>Rodr&iacute;guez, Jahrgang 1946, hatte zuletzt international f&uuml;r Schlagzeilen gesorgt. Er forderte &ouml;ffentlich eine Kalaschnikow, um Kuba im Falle eines milit&auml;rischen Angriffs der USA verteidigen zu k&ouml;nnen. Die kubanischen Beh&ouml;rden &uuml;berreichten ihm daraufhin eine Nachbildung. In einem anschlie&szlig;enden Interview mit <em>El Pa&iacute;s</em> pr&auml;zisierte er seine Haltung: &bdquo;Die Welt wird von einem autorit&auml;ren, kriegsl&uuml;sternen und r&auml;uberischen Regime regiert &ndash; und das ist nicht Kuba."<br><br>Neben der musikalischen Zusammenarbeit hatte Buarques Reise auch eine humanit&auml;re Komponente. Er &uuml;bergab dem kubanischen Gesundheitsministerium eine Spende von Medikamenten. Begleitet wurde er von seiner Frau, der Rechtswissenschaftlerin Carol Proner, sowie deren Sohn Francisco, der als Fotograf fungierte.<br>&#8203;<br>Im Unterschied zu seinen Generationsgenossen Caetano Veloso und Gilberto Gil, die beide weiterhin aktiv auf Tournee gehen, hat sich Buarque in den vergangenen Jahren weitgehend aus dem Konzertbetrieb zur&uuml;ckgezogen. 2023 wurde ihm in Portugal der Cam&otilde;es-Preis verliehen &ndash; die renommierteste Auszeichnung f&uuml;r Literatur in portugiesischer Sprache. Unter der Regierung Jair Bolsonaro war ihm der Preis trotz entsprechender Empfehlung der Jury jahrelang verweigert worden.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: EL PA&Iacute;S&nbsp;<a href="https://t1p.de/cspkl" target="_blank" style="">https://t1p.de/cspkl</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Fincimex: Künftig Dollar-Barauszahlung bei Cadeca]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/fincimex-kunftig-dollar-barauszahlung-bei-cadeca]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/fincimex-kunftig-dollar-barauszahlung-bei-cadeca#comments]]></comments><pubDate>Wed, 08 Apr 2026 03:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/fincimex-kunftig-dollar-barauszahlung-bei-cadeca</guid><description><![CDATA[08.04.2026 08:00 Uhr​Neue Regeln für Auslandsüberweisungen: Empfänger in Kuba sollen Dollar direkt bei den Wechselstuben erhalten können. Die Ankündigung wirft jedoch Fragen auf. Unklare Gebühren, begrenzte Infrastruktur und die Rolle staatlicher Finanzprodukte sorgen für Skepsis.Foto von Vladimir Solomianyi auf UnsplashDie kubanische Finanzgesellschaft Financiera CIMEX S.A. (Fincimex) hat angekündigt, dass Geldüberweisungen aus dem Ausland künftig in baren US-Dollar bei den staatlic [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">08.04.2026 08:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/us-dollar-2026-04-08-um-07-44-56.png?1775627153" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>&#8203;Neue Regeln f&uuml;r Auslands&uuml;berweisungen: Empf&auml;nger in Kuba sollen Dollar direkt bei den Wechselstuben erhalten k&ouml;nnen. Die Ank&uuml;ndigung wirft jedoch Fragen auf. Unklare Geb&uuml;hren, begrenzte Infrastruktur und die Rolle staatlicher Finanzprodukte sorgen f&uuml;r Skepsis.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="673880587293144840" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src='https://vg06.met.vgwort.de/na/7a4502e22e424694b3b909b78fac964b' width='1' height='1' alt=''></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@vsolomianyi?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" style="">Vladimir Solomianyi</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/100-us-dollar-banknote-rKPiuXLq29A?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" style="">Unsplash</a></font><br></div><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die kubanische Finanzgesellschaft Financiera CIMEX S.A. (Fincimex) hat angek&uuml;ndigt, dass Geld&uuml;berweisungen aus dem Ausland k&uuml;nftig in baren US-Dollar bei den staatlichen Wechselstuben&nbsp;</span><em style="color:rgb(42, 42, 42)">Casas de Cambio</em><span style="color:rgb(42, 42, 42)">&nbsp;(Cadeca) ausgezahlt werden k&ouml;nnen. Die Ma&szlig;nahme soll laut offiziellen Angaben den Zugang zu Devisen erleichtern und die Optionen f&uuml;r Empf&auml;nger von Auslands&uuml;berweisungen erweitern.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Nach Angaben von Fincimex k&ouml;nnen Empf&auml;nger Geldsendungen, die f&uuml;r Barauszahlung vorgesehen sind, k&uuml;nftig direkt in US-Dollar in Cadeca-Filialen abholen. Alternativ besteht die M&ouml;glichkeit, den Betrag ganz oder teilweise auf die sogenannte &bdquo;Cl&aacute;sica&ldquo;-Karte einzuzahlen, ein in US-Dollar gef&uuml;hrtes Prepaid-Produkt innerhalb des staatlichen Handelsnetzes.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die staatliche Finanzinstitution bezeichnete die Ma&szlig;nahme als Teil einer Strategie zur &bdquo;Erweiterung der M&ouml;glichkeiten&ldquo; bei der Verwaltung von Auslands&uuml;berweisungen sowie zur F&ouml;rderung des Zugangs zu frei konvertierbarer W&auml;hrung. Gleichzeitig verweist sie auf Vorteile der Cl&aacute;sica-Karte, etwa Rabatte im staatlichen Einzelhandel.</span></div><div><div id="402790332449601432" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><link rel="stylesheet" href="https://www.kubakunde.de/files/theme/embed.css"><div class="kubakunde-embed" data-article="https://www.kubakunde.de/neues/cashkrise-in-kuba-wenn-bargeld-zur-mangelware-wird"><a href="https://www.kubakunde.de/neues/cashkrise-in-kuba-wenn-bargeld-zur-mangelware-wird" data-track-id="embed" target="_top" class="embed-title">Cashkrise in Kuba: Wenn Bargeld zur Mangelware wird</a><div class="embed-body"><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/na-hay-2026-04-06-um-08-10-58.png?1775455937" alt="Cashkrise in Kuba: Wenn Bargeld zur Mangelware wird"><div class="embed-teaser">In Kuba w&auml;chst ein Problem, das den Alltag vieler Menschen zunehmend pr&auml;gt: Der Zugang zu Bargeld ist stark eingeschr&auml;nkt, obwohl Guthaben auf Bankkonten vorhanden ist. F&uuml;r die Bev&ouml;lkerung bedeutet das vor allem eines: mehr Aufwand im Alltag.</div></div><a href="https://www.kubakunde.de/neues/cashkrise-in-kuba-wenn-bargeld-zur-mangelware-wird" data-track-id="embed" target="_top" class="embed-readmore">Weiter lesen &rarr;</a><div class="embed-footer"><div class="embed-footer-left"><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/kubakundeembedlogo_orig.png" alt="KUBAKUNDE Logo"> <span>KUBAKUNDE</span></div><div class="embed-footer-right"><a href="#"><img style="width:32px" src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/share-alt-2.png" alt="Teilen"></a></div></div></div></div></div><div class="paragraph"><br>Mehrere Medienberichte heben hervor, dass wesentliche Details bislang fehlen. Unklar bleibt etwa, &uuml;ber welche internationalen Geldtransferdienste die neue Option tats&auml;chlich verf&uuml;gbar ist oder welche Geb&uuml;hren anfallen. Auch konkrete Angaben zu Wechselkursen und Bearbeitungszeiten wurden zun&auml;chst nicht ver&ouml;ffentlicht.<br><br>Zudem betonte Fincimex, dass &Uuml;berweisungen, die ausdr&uuml;cklich f&uuml;r Barzahlung gesendet werden, ausschlie&szlig;lich in dieser Form ausgezahlt werden sollen. Dennoch wird weiterhin f&uuml;r die Nutzung der Cl&aacute;sica-Karte geworben, wodurch Beobachter eine indirekte Lenkung hin zu elektronischen Zahlungsmitteln sehen.<br><br>Die Ank&uuml;ndigung f&auml;llt in eine Phase stark eingeschr&auml;nkter offizieller &Uuml;berweisungskan&auml;le. Nach Analysen unabh&auml;ngiger Medien sind formelle Geldtransfers nach Kuba seit 2019 deutlich zur&uuml;ckgegangen, unter anderem aufgrund von Sanktionen und der Aussetzung wichtiger Dienste wie &Uuml;berweisungen aus den USA.<br><br>Hinzu kommt, dass neue regulatorische Ma&szlig;nahmen, etwa eine Steuer auf Auslands&uuml;berweisungen in den Vereinigten Staaten, zus&auml;tzliche Kosten verursachen. Diese Faktoren haben die ohnehin angespannte Versorgung mit Devisen in Kuba weiter versch&auml;rft.<br><br>W&auml;hrend staatliche Medien die Neuerung als Erweiterung der M&ouml;glichkeiten darstellen, &auml;u&szlig;erten Nutzer in sozialen Netzwerken und Beobachter Zweifel an der praktischen Umsetzung. Kritische Stimmen verweisen auf m&ouml;gliche Engp&auml;sse bei Bargeld, fehlende Infrastruktur in einzelnen Regionen und die weiterhin dominierende Rolle staatlicher Finanzkan&auml;le.<br><br>Einige Kommentatoren sehen zudem die Gefahr, dass Empf&auml;nger aufgrund mangelnder Bargeldverf&uuml;gbarkeit faktisch zur Nutzung der Cl&aacute;sica-Karte gedr&auml;ngt werden k&ouml;nnten. Offizielle Stellen betonen jedoch, dass die Entscheidung &uuml;ber die Auszahlung beim Kunden liege.<br>&#8203;<br>Die M&ouml;glichkeit, Geldtransfers aus dem Ausland&nbsp;direkt in US-Dollar zu erhalten, k&ouml;nnte f&uuml;r viele Familien relevant sein, da Bargeld im Alltag h&auml;ufig flexibler einsetzbar ist als elektronische Guthaben. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, in welchem Umfang die Auszahlung tats&auml;chlich verf&uuml;gbar sein wird und ob gen&uuml;gend Devisen bereitgestellt werden k&ouml;nnen.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: Cubadebate (<a href="https://t1p.de/eeedz" target="_blank" style="">https://t1p.de/eeedz</a>)&#8203;</font></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>