<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" >

<channel><title><![CDATA[KUBAKUNDE - Neues]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues]]></link><description><![CDATA[Neues]]></description><pubDate>Sat, 15 Aug 2026 11:29:29 +0200</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Turkish Airlines fliegt wieder nach Kuba: Neue Route Moskau–Istanbul–Havanna im Oktober]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/turkish-airlines-fliegt-wieder-nach-kuba-neue-route-moskau-istanbul-havanna-im-oktober]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/turkish-airlines-fliegt-wieder-nach-kuba-neue-route-moskau-istanbul-havanna-im-oktober#comments]]></comments><pubDate>Sat, 15 Aug 2026 02:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/turkish-airlines-fliegt-wieder-nach-kuba-neue-route-moskau-istanbul-havanna-im-oktober</guid><description><![CDATA[15.08.2026 08:00 Uhr         Kuba verlor im ersten Halbjahr rund zwei Drittel seiner russischen G&auml;ste. Mit der R&uuml;ckkehr von Turkish Airlines Ende Oktober soll die wichtigste Zubringerroute aus Moskau wieder &ouml;ffnen.      Turkish Airlines nimmt ihre Fl&uuml;ge nach Kuba wieder auf. Ab dem 25. Oktober 2026 soll eine&nbsp; Verbindung vom Moskauer Flughafen Wnukowo &uuml;ber Istanbul zum Internationalen Flughafen Jos&eacute; Mart&iacute; in Havanna f&uuml;hren. Das berichtet die staatl [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">15.08.2026 08:00 Uhr</font></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/710667223.jpg?1786773122" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><strong>Kuba verlor im ersten Halbjahr rund zwei Drittel seiner russischen G&auml;ste. Mit der R&uuml;ckkehr von Turkish Airlines Ende Oktober soll die wichtigste Zubringerroute aus Moskau wieder &ouml;ffnen.</strong></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Turkish Airlines nimmt ihre Fl&uuml;ge nach Kuba wieder auf. Ab dem 25. Oktober 2026 soll eine&nbsp; Verbindung vom Moskauer Flughafen Wnukowo &uuml;ber Istanbul zum Internationalen Flughafen Jos&eacute; Mart&iacute; in Havanna f&uuml;hren. Das berichtet die staatliche kubanische Website <em>Cubadebate</em>. Russische Reiseveranstalter bewerben die Route bereits.</span><br /><br /><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Bislang bef&ouml;rderte Turkish Airlines Reisende nach Havanna mit Zwischenstopp in Panama, wo Passagiere Flugzeug und Fluggesellschaft wechseln mussten. Beim neuen Streckenverlauf &uuml;ber Istanbul entf&auml;llt dieser Umstieg.</span></div>  <div class="paragraph">Auf der Website der Airline sind seit dieser Woche wieder Angebote f&uuml;r die Strecke Moskau&ndash;Havanna abrufbar.&nbsp;<em style="color:rgb(42, 42, 42)">Tourbus</em><span style="color:rgb(42, 42, 42)"> berichtete zudem, das Angebot enthalte zwei aufgegebene Gep&auml;ckst&uuml;cke von je bis zu 23 Kilogramm. Zur geplanten Frequenz und zum eingesetzten Flugger&auml;t liegen keine Angaben der Airline vor. Ebenso wenig ist best&auml;tigt, ob die bisherige Verbindung &uuml;ber Panama parallel weitergef&uuml;hrt wird oder entf&auml;llt. Eine offizielle Pressemitteilung von Turkish Airlines zur Wiederaufnahme liegt bisher nicht vor</span></div>  <h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Aussetzung im M&auml;rz wegen Kerosinmangel</font></h2>  <div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Turkish Airlines hatte ihre Kuba-Verbindungen im Fr&uuml;hjahr zur&uuml;ckgefahren</span><span style="color:rgb(42, 42, 42)">. Als Gr&uuml;nde wurde die Treibstoffknappheit auf Kuba und die r&uuml;ckl&auml;ufige Passagiernachfrage; &uuml;ber eine Fortsetzung werde je nach Entwicklung der Lage entschieden. Das Kuba-Gesch&auml;ft der Airline st&uuml;tzte sich in erheblichem Ma&szlig; auf russische Urlauber, die Istanbul als Zwischenstopp nutzten. Die Aussetzung fiel in eine Hochphase des russischen Reiseverkehrs;&nbsp;<br /></span><br /><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Der Treibstoffmangel betraf mehrere Gesellschaften. Im Februar erkl&auml;rten kubanische Beh&ouml;rden vor dem Rat der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), fehlendes Jet A-1 an den internationalen Flugh&auml;fen f&uuml;hre zu Umleitungen, Annullierungen und h&ouml;heren Kosten f&uuml;r die Airlines. Mehrere Gesellschaften strichen Verbindungen, reduzierten Frequenzen oder legten technische Zwischenlandungen zum Tanken in Drittstaaten ein. </span><span style="color:rgb(42, 42, 42)">&nbsp;Mindestens elf Fluggesellschaften stellten ihren Kuba-Betrieb ein, darunter Air Canada, Air France, WestJet, Sunwing, Air Transat, Iberia und LATAM Per&uacute;. Die staatliche Website&nbsp;</span><em style="color:rgb(42, 42, 42)">Cubadebate</em><span style="color:rgb(42, 42, 42)"> wertet die R&uuml;ckkehr von Turkish Airlines als Anzeichen einer verbesserten Versorgungslage, verweist aber zugleich auf fortbestehende Zweifel an der Stabilit&auml;t der Lieferungen. Angaben der Airline oder kubanischer Stellen zur aktuellen Treibstoffversorgung liegen nicht vor.</span></div>  <h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Tourismuszahlen im ersten Halbjahr</font></h2>  <div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Zwischen Januar und Juni 2026 empfing Kuba nach offiziellen Angaben 387.591 ausl&auml;ndische Besucher &ndash; 39,3 Prozent des Vorjahreswerts und damit ein R&uuml;ckgang um 60,7 Prozent. Im Juni kamen 28.100 internationale Reisende an. Der Monat geh&ouml;rt</span><span style="color:rgb(42, 42, 42)">&nbsp;traditionell zu den schw&auml;chsten des Jahres, die Zahl lag jedoch unter Werten aus Phasen der Pandemie. Experten ordnen die Entwicklung als schwersten Besuchereinbruch seit mehr als drei Jahrzehnten ein.<br /></span><br /><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Der russische Markt ging &uuml;berdurchschnittlich zur&uuml;ck.&nbsp; Daten des Statistikamts ONEI weisen f&uuml;r das erste Halbjahr 21.235 Reisende aus Russland aus, gegen&uuml;ber 64.010 im Vorjahreszeitraum &ndash; ein Minus von 66,8 Prozent. Russland z&auml;hlte in den vergangenen Jahren zu den wichtigsten Quellm&auml;rkten Kubas.</span></div>  <div class="paragraph"><font size="1">Quellen: <a href="http://www.cubadebate.cu/noticias/2026/08/14/turkish-airlines-retoma-vuelos-a-cuba-en-octubre-con-nueva-ruta-moscu-estambul-la-habana/" target="_blank" style="">Cubadebate</a>, <a href="https://www.cubanet.org/turkish-airlines-reabre-la-venta-de-boletos-moscu-la-habana-los-vuelos-comenzaran-en-octubre/" target="_blank" style="">Cubanet</a>, <a href="https://www.14ymedio.com/cuba/turkish-airlines-reanudara-25-octubre_1_1129811.html" target="_blank" style="">14ymedio</a>, <a href="https://tourbus.ru/news/24720.html" target="_blank" style="">Tourbus</a>, <a href="https://www.turizmajansi.com/haber/thy-den-flas-kuba-karari-h71828" target="_blank" style="">Turizm Ajans&#305;</a>, <a href="https://www.granma.cu/mundo/2026-02-19/denuncia-cuba-ante-consejo-de-la-oaci-politica-criminal-de-estados-unidos-19-02-2026-11-02-39" target="_blank" style="">Granma</a>, <a href="https://www.onei.gob.cu/sites/default/files/publicaciones/2026-08/arribo-de-viajeros-visitantes-internacionales-junio-2026.pdf" style="">ONEI</a>, <a href="https://www.prensa-latina.cu/2026/08/14/turismo-ruso-hacia-cuba-cayo-en-la-primera-mitad-del-ano/" target="_blank" style="">Prensa Latina</a>, <a href="https://www.turkishairlines.com/en/flights-from-moscow-to-havana" target="_blank" style="">Turkish Airlines</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Hegseth: Militärische Optionen gegen Kuba bleiben auf dem Tisch]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/hegseth-militarische-optionen-gegen-kuba-bleiben-auf-dem-tisch]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/hegseth-militarische-optionen-gegen-kuba-bleiben-auf-dem-tisch#comments]]></comments><pubDate>Fri, 14 Aug 2026 21:30:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/hegseth-militarische-optionen-gegen-kuba-bleiben-auf-dem-tisch</guid><description><![CDATA[14.08.2026 23:00 Uhr         US-Verteidigungsminister Hegseth h&auml;lt eine Milit&auml;raktion gegen Kuba weiter f&uuml;r m&ouml;glich. Im Umgang mit Kuba l&auml;gen alle Optionen auf dem Tisch, milit&auml;rische eingeschlossen.&nbsp;      Abbildung: Symbolbild&nbsp;Secretary of Defense Pete Hegseth April 2026, von &nbsp;SECWAR, Zuschnitt KUBAKUNDE, CC0 1.0  Der US-amerikanische &bdquo;Kriegsminister&ldquo; Pete Hegseth hat in Panama erkl&auml;rt, dass die US-Regierung im Umgang mit Kuba alle O [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">14.08.2026 23:00 Uhr</font></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/395057859.jpg?1786776027" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><strong>US-Verteidigungsminister Hegseth h&auml;lt eine Milit&auml;raktion gegen Kuba weiter f&uuml;r m&ouml;glich. I<strong style="color:rgb(42, 42, 42)">m Umgang mit Kuba l&auml;gen alle Optionen auf dem Tisch, milit&auml;rische eingeschlossen.&nbsp;</strong></strong></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1"><span style="color: rgb(51, 51, 51);">Abbildung: Symbolbild&nbsp;</span><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Secretary_of_Defense_Pete_Hegseth_and_Chairman_of_the_Joint_Chiefs_of_Staff_U.S._Air_Force_General_Dan_Caine_at_a_press_briefing_on_Operation_Epic_Fury_at_the_Pentagon,_USA_on_April_8,_2026_-_14.jpg" target="_blank" style="">Secretary of Defense Pete Hegseth April 2026</a><span style="color: rgb(51, 51, 51);">, von &nbsp;SECWAR, Zuschnitt KUBAKUNDE, </span><a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/legalcode" target="_blank" style="">CC0 1.0</a></font></div>  <div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Der US-amerikanische &bdquo;Kriegsminister&ldquo; Pete Hegseth hat in Panama erkl&auml;rt, dass die US-Regierung im Umgang mit Kuba alle Optionen offenhalte, einschlie&szlig;lich milit&auml;rischer. Er &auml;u&szlig;erte sich auf die Frage eines Reporters, ob es angesichts der Aussage von Pr&auml;sident Donald Trump, Kuba sei &bdquo;als N&auml;chstes dran", eine milit&auml;rische Rolle f&uuml;r das Ministerium gebe.</span><br /><br /><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Hegseth best&auml;tigte nicht, dass eine Entscheidung &uuml;ber ein Eingreifen gefallen sei. Kuba t&auml;te gut daran, der Bereitschaft Trumps Beachtung zu schenken, amerikanische strategische Interessen durchzusetzen, sagte er. Die Insel sei &bdquo;gewiss kein Gegner" f&uuml;r die Vereinigten Staaten.</span><br /><br /><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die &Auml;u&szlig;erungen fielen am Dionnerstag (13.) w&auml;hrend eines Aufenthalts in Panama, wo Hegseth an einem Treffen der von Washington initiierten Anti-Kartell-Koalition der Amerikas teilnahm und das dortige Trainingszentrum f&uuml;r Dschungeloperationen besuchte. Der Koalition, die dem Austausch von Aufkl&auml;rungserkenntnissen und der Koordinierung von Eins&auml;tzen gegen als terroristisch eingestufte Drogenorganisationen dient, war zuvor Kolumbien als 19. Mitglied beigetreten.</span></div>  <div class="paragraph">Bei einer zweiten Pressebegegnung an Bord des in Panama-Stadt liegenden Zerst&ouml;rers USS Gridley formulierte Hegseth die Forderung nach Verhaltens&auml;nderungen deutlicher. Man wolle mehr Kooperation von Kuba, &bdquo;ob es ihnen gef&auml;llt oder nicht", sagte er. Er warf der kubanischen Regierung vor, &uuml;ber Jahre zugelassen zu haben, dass ausl&auml;ndische Staaten und von ihm als b&ouml;sartig bezeichnete Akteure die Insel nutzten, um die USA auszusp&auml;hen.<br /><br />Kuba sei gewarnt, sagte Hegseth mit Blick auf die Position Washingtons; man werde derartigen Einfluss in der westlichen Hemisph&auml;re nicht dulden. Unmittelbar zuvor hatte er angek&uuml;ndigt, in den kommenden Wochen werde es &bdquo;sehr wichtige" Entwicklungen geben. Er stellte keinen ausdr&uuml;cklichen Bezug zwischen dieser Ank&uuml;ndigung und Kuba her und nannte keine konkreten Ma&szlig;nahmen.<br /><br />Der Spionagevorwurf steht im Zusammenhang mit Berichten aus dem Fr&uuml;hjahr. Im Mai meldete das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf als geheim eingestufte US-Erkenntnisse, Kuba habe seit 2023 mehr als 300 Angriffsdrohnen aus Russland und Iran bezogen. Die kubanische Regierung wies die Darstellung zur&uuml;ck und bezeichnete sie als Vorwand f&uuml;r milit&auml;risches Handeln. Im selben Zeitraum nahmen nach Berichten der New York Times und von CNN die amerikanischen Aufkl&auml;rungsfl&uuml;ge in der Umgebung der Insel zu.<br /><br />Hegseth nannte Kuba im Zusammenhang mit Russland, China und Iran. Diese Staaten h&auml;tten &uuml;ber Jahre die Abwesenheit oder Schw&auml;che der USA genutzt, um ihren Einfluss auszuweiten. Diese Situation &auml;ndere sich derzeit, argumentierte er; lateinamerikanische Regierungen n&auml;herten sich Washington an, weil sie erkennten, wo das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis liege. Das gelte auch f&uuml;r Kuba. Es st&uuml;nden dort &bdquo;viele Optionen" zur Verf&uuml;gung.<br /><br />Warnungen dieser Art hatte Hegseth bereits zuvor ausgesprochen. Bei einem Besuch des St&uuml;tzpunkts Guant&aacute;namo im Juni erkl&auml;rte er, es w&auml;re unklug, wenn Havanna Waffen erwerbe, die die Basis oder amerikanisches Territorium erreichen k&ouml;nnten; damit lade das Land eine Konfrontation ein, die es nicht aushalten k&ouml;nne. Kubas St&auml;ndiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, Ernesto Sober&oacute;n, erwiderte, die Zukunft der Insel liege ausschlie&szlig;lich beim kubanischen Volk.<br /><br />Trump &auml;u&szlig;erte im Juli, in Kuba w&uuml;rden &bdquo;vielleicht in den n&auml;chsten zwei Monaten" viele Dinge geschehen; ein milit&auml;risches Vorgehen w&auml;re nicht schwierig. Er grenzte den Fall zugleich von Venezuela ab und verwies auf die dortigen &Ouml;lvorkommen.<br /><br />Neben der milit&auml;rischen Rhetorik bestehen Gespr&auml;chskan&auml;le zwischen beiden Regierungen. Miguel D&iacute;az-Canel best&auml;tigte am 13. M&auml;rz erstmals &ouml;ffentlich Kontakte mit US-Vertretern und beschrieb diese als erste Phase, in der die zentralen Probleme der bilateralen Beziehungen identifiziert werden sollten. Im selben Monat k&uuml;ndigte Havanna die Freilassung von 51 politischen Gefangenen an; Anfang April folgten mehr als 2.000 weitere Entlassungen.<br /><br />Im Mai bot US-Au&szlig;enminister Marco Rubio humanit&auml;re Hilfe im Umfang von 100 Millionen US-Dollar an, verbunden mit dem Vorwurf, die kubanische Regierung verhindere deren Verteilung. Hegseth hatte Wochen zuvor einger&auml;umt, dass im Ministerium milit&auml;rische Optionen zur Vorlage an den Pr&auml;sidenten ausgearbeitet w&uuml;rden, zugleich aber erkl&auml;rt, Washington strebe langfristig ein kooperatives Verh&auml;ltnis an, sofern Havanna grundlegende &Auml;nderungen vornehme.<br /><br />Die &Auml;u&szlig;erungen fallen in eine Phase anhaltender Versorgungskrise. Nach dem US-Eingreifen in Venezuela und dem Sturz von Nicol&aacute;s Maduro entfielen Kubas wichtigste &Ouml;llieferungen. Ende Januar unterzeichnete Trump eine Verf&uuml;gung, die Z&ouml;lle gegen Staaten vorsieht, die Kuba direkt oder indirekt mit &Ouml;l beliefern. Seit Februar werden Tanker abgefangen; die New York Times bezeichnete das Vorgehen als erste wirksame Blockade der Insel seit 1962.<br /><br />Das kubanische Energieministerium erkl&auml;rte am 14. Mai, Diesel und Schwer&ouml;l seien aufgebraucht. In Teilen des Landes f&auml;llt der Strom nach Angaben unabh&auml;ngiger Medien bis zu 25 Stunden t&auml;glich aus. Die UN-Wirtschaftskommission CEPAL erwartet f&uuml;r 2026 einen R&uuml;ckgang der Wirtschaftsleistung um 6,5 Prozent. Das UN-Menschenrechtsb&uuml;ro berichtete im Juni von einer auf 9,9 je 1.000 Geburten gestiegenen S&auml;uglingssterblichkeit, von auf 65 Prozent gesunkenen &Uuml;berlebensraten bei Krebserkrankungen von Kindern und von einem R&uuml;ckgang der Nahrungsmittelproduktion um 60 Prozent. UN-Sonderberichterstatter stuften die Blockadeverf&uuml;gung als Versto&szlig; gegen das V&ouml;lkerrecht ein.<br />&#8203;<br />Eine Entscheidung &uuml;ber ein milit&auml;risches Vorgehen gegen Kuba hat die US-Regierung bislang nicht bekanntgegeben. Hegseths Formulierung, alle Optionen l&auml;gen auf dem Tisch, schlie&szlig;t eine solche M&ouml;glichkeit jedoch ausdr&uuml;cklich nicht aus.</div>  <div class="paragraph"><font size="1">Quellen:&nbsp;<a href="https://www.martinoticias.com/a/hegseth-sobre-cuba-todas-las-opciones-est%C3%A1n-sobre-la-mesa-incluidas-las-militares/475027.html" target="_blank" style="">Mart&iacute; Noticias</a>, <a href="https://diariodecuba.com/cuba/1786728793_68464.html" target="_blank" style="">Diario de Cuba</a>, <a href="https://www.periodicocubano.com/secretario-de-guerra-de-eeuu-advierte-a-cuba-de-movimientos-muy-importantes-en-las-proximas-semanas/" style="">Peri&oacute;dico Cubano</a>, <a href="https://oncubanews.com/cuba-ee-uu/secretario-de-guerra-pete-hegseth-dice-que-eeuu-no-descarta-una-intervencion-militar-en-cuba" target="_blank" style="">OnCuba News</a>, <a href="https://www.axios.com/2026/05/17/us-military-drones-cuba" target="_blank" style="">Axios</a>, <a href="https://www.bbc.com/news/articles/ckgpyg9peq9o" target="_blank" style="">BBC</a>, <a href="https://www.theguardian.com/world/2026/mar/13/cuba-us-talks-miguel-diaz-canel-trump" target="_blank" style="">The Guardian</a>, <a href="https://www.reuters.com/world/americas/trump-impose-tariffs-goods-nations-nations-giving-oil-cuba-white-house-says-2026-01-29/" target="_blank" style="">Reuters</a>, <a href="https://www.nytimes.com/2026/02/20/world/americas/cuba-oil-blockade-trump.html" target="_blank" style="">The New York Times</a>, <a href="https://apnews.com/article/cuba-us-oil-embargo-blockade-healthcare-6fa86704197b96be84372ef84fdf474f" target="_blank" style="">Associated Press</a>, <a href="https://news.un.org/en/story/2026/06/1167671" target="_blank" style="">UN News</a>, <a href="https://www.ohchr.org/en/press-releases/2026/02/un-experts-condemn-us-executive-order-imposing-fuel-blockade-cuba" target="_blank" style="">OHCHR</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Dominikanische Republik weist kubanische Diplomaten aus]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/dominikanische-republik-weist-kubanische-diplomaten-aus]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/dominikanische-republik-weist-kubanische-diplomaten-aus#comments]]></comments><pubDate>Fri, 14 Aug 2026 02:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/dominikanische-republik-weist-kubanische-diplomaten-aus</guid><description><![CDATA[14.08.2026 07:00 Uhr​Die Dominikanische Republik hat neun Mitarbeiter der kubanischen Botschaft samt Familien ausgewiesen – ohne Angabe von Gründen.&nbsp;​Nach Ecuador und Costa Rica ist es das dritte Land, das Havanna in diesem Jahr zum Abzug von Personal zwingt.Abbildung:&nbsp;Symbolbild. Diplomatische Krise zwischen Havanna und Santo Domingo.Die Regierung der Dominikanischen Republik hat neun Mitglieder der kubanischen Botschaft in Santo Domingo aufgefordert, das Land zu verlassen. Bet [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">14.08.2026 07:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/cuba-domrep-teaser_orig.png" alt="Symbolbild: Diplomatische Krise zwischen Havanna und Santo Domingo." style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>&#8203;Die Dominikanische Republik hat neun Mitarbeiter der kubanischen Botschaft samt Familien ausgewiesen &ndash; ohne Angabe von Gr&uuml;nden.&nbsp;&#8203;Nach Ecuador und Costa Rica ist es das dritte Land, das Havanna in diesem Jahr zum Abzug von Personal zwingt.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung:&nbsp;Symbolbild. Diplomatische Krise zwischen Havanna und Santo Domingo.</font></div><div><div id="360663162538048029" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg06.met.vgwort.de/na/2b7afbc2da1f4da987c00c9c3a879b44" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die Regierung der Dominikanischen Republik hat neun Mitglieder der kubanischen Botschaft in Santo Domingo aufgefordert, das Land zu verlassen. Betroffen sind auch deren Familienangeh&ouml;rige; die Frist betr&auml;gt sieben Tage und endet damit am Sonntag, dem 16. August. Das Au&szlig;enministerium (Mirex) teilte die Entscheidung am Donnerstag in einer knappen Mitteilung mit &ndash; ohne die Gr&uuml;nde zu nennen. Nach Angaben der dominikanischen Tageszeitung &bdquo;List&iacute;n Diario" m&uuml;ssen insgesamt rund 21 Personen ausreisen.</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Das Ministerium verwies lediglich darauf, die Ma&szlig;nahme bewege sich im Rahmen dessen, was das V&ouml;lkerrecht dem Empfangsstaat zugestehe, und st&uuml;tze sich auf das Wiener &Uuml;bereinkommen &uuml;ber diplomatische Beziehungen. Man werde die Angelegenheit &bdquo;mit der gebotenen Diskretion" &uuml;ber die etablierten diplomatischen Kan&auml;le weiterf&uuml;hren, um die Beziehungen zwischen beiden L&auml;ndern zu bewahren. Weitere Ausk&uuml;nfte werde es nicht geben.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Formal keine &bdquo;Persona non grata"</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Den Ausdruck</span> <em style="color:rgb(42, 42, 42)">persona non grata</em> <span style="color:rgb(42, 42, 42)">vermied Santo Domingo &ouml;ffentlich. Der Sache nach entspricht das Vorgehen jedoch Artikel 9 des Wiener &Uuml;bereinkommens, der es einem Staat erlaubt, die Abberufung von Mitgliedern einer Mission zu verlangen, ohne dies begr&uuml;nden zu m&uuml;ssen. Au&szlig;enminister Roberto &Aacute;lvarez best&auml;tigte die Ausweisung sp&auml;ter und betonte, es handele sich nicht um einen Bruch mit Kuba, sondern um eine Ma&szlig;nahme gegen einzelne Funktion&auml;re.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Weder die Namen noch die Funktionen der neun Diplomaten wurden bekannt. Diese Informationsl&uuml;cke hat Spekulationen &uuml;ber nachrichtendienstliche Aktivit&auml;ten oder ein mit dem Diplomatenstatus unvereinbares Verhalten befeuert. Der kubanische Botschafter &Aacute;ngel Arzuaga hatte gegen&uuml;ber Medien am Donnerstagmorgen noch gesagt, das Au&szlig;enministerium habe ihn nicht &uuml;ber einen Abzug informiert.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Havanna spricht von US-Druck</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Kubas Au&szlig;enminister Bruno Rodr&iacute;guez wies die Entscheidung &bdquo;auf das Sch&auml;rfste" zur&uuml;ck. Es gebe keinerlei Grund, der dieses Vorgehen rechtfertige; die einzige Erkl&auml;rung sei die Unterwerfung der dominikanischen Regierung unter den Druck der USA, die Kuba isolieren und seine Beziehungen zu den L&auml;ndern der Region besch&auml;digen wollten. In seiner Erkl&auml;rung sprach Rodr&iacute;guez von zehn ausgewiesenen Funktion&auml;ren &ndash; die dominikanische Seite nennt neun. Das kubanische Au&szlig;enministerium erkl&auml;rte, der Schritt besch&auml;dige die bilateralen Beziehungen sp&uuml;rbar, werde die historischen Bindungen zwischen beiden V&ouml;lkern aber nicht ber&uuml;hren.<br>&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die Gr&ouml;&szlig;enordnung ist ungew&ouml;hnlich: Einzelne Ausweisungen dienen meist als politische Geste oder Reaktion auf konkrete Vorf&auml;lle. Der gleichzeitige Abzug von neun Botschaftsmitarbeitern deutet dagegen auf ein Problem hin, das die dominikanischen Beh&ouml;rden als weitreichender einstufen.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Symboltr&auml;chtiges Datum</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die Ank&uuml;ndigung fiel auf den 13. August &ndash; den 100. Geburtstag Fidel Castros. Erst einen Tag zuvor hatte die staatliche kubanische Agentur Prensa Latina einen ausf&uuml;hrlichen Text &uuml;ber die historischen Verbindungen Castros zur Dominikanischen Republik ver&ouml;ffentlicht: von seiner Teilnahme an der Expedition von Cayo Confites 1947 &uuml;ber den Staatsbesuch in Santo Domingo 1998 bis zu seinem Verh&auml;ltnis zum fr&uuml;heren Pr&auml;sidenten Juan Bosch.<br>&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Das Verh&auml;ltnis zwischen beiden L&auml;ndern hatte sich schon l&auml;nger abgek&uuml;hlt. Im Mai hatte Pr&auml;sident Luis Abinader in einem Interview erkl&auml;rt, Kuba sei &bdquo;offensichtlich kein demokratischer Staat"; er glaube, die F&uuml;hrung in Havanna erkenne selbst die Notwendigkeit von Ver&auml;nderungen. Bei der Abstimmung der UN-Generalversammlung &uuml;ber die Aufhebung des US-Embargos enthielt sich Santo Domingo. Zuvor hatte die dominikanische Regierung Kuba gemeinsam mit Venezuela und Nicaragua vom Amerika-Gipfel in Punta Cana ausgeschlossen, der schlie&szlig;lich nicht stattfand.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Dritter R&uuml;ckschlag binnen f&uuml;nf Monaten</font></h2><div class="paragraph">Die Entscheidung kommt rund f&uuml;nf Monate, nachdem Ecuador das gesamte Personal der kubanischen Botschaft zur unerw&uuml;nschten Person erkl&auml;rt und die Schlie&szlig;ung der Mission angeordnet hatte &ndash; begr&uuml;ndet mit wiederholter Einmischung kubanischer Funktion&auml;re in innere Angelegenheiten. Havanna nannte den Schritt &bdquo;willk&uuml;rlich" und &bdquo;unfreundlich". Zwei Wochen sp&auml;ter schloss Costa Rica seine Botschaft in Havanna und reduzierte die Beziehungen unter Verweis auf die Menschenrechtslage auf die konsularische Ebene.<br><br>Ein weiterer Verlust zeichnet sich in Kolumbien ab: Der am 7. August vereidigte Pr&auml;sident Abelardo de la Espriella hat bekr&auml;ftigt, die diplomatischen Beziehungen zu Kuba und Nicaragua abzubrechen &ndash; das Ende der Ann&auml;herung unter Gustavo Petro.<br><br>Der Staatssender teleSUR ordnet die Ausweisung in eine breitere wirtschaftliche und politische Offensive der US-Regierung gegen Kuba ein und verweist auf ein Treffen der &bdquo;Koalition der Amerikas gegen die Kartelle" in Panama, an dem auch die Dominikanische Republik teilnahm.<br>&#8203;<br>Angesichts der Verschwiegenheit beider Seiten d&uuml;rften die konkreten Gr&uuml;nde kurzfristig kaum bekannt werden. Der Umfang der Ma&szlig;nahme, die Weigerung Santo Domingos, sie zu erl&auml;utern, und die j&uuml;ngsten Vorg&auml;nge in Quito und San Jos&eacute; verdichten sich jedoch zu einem Befund: Kubas Diplomatie erlebt in Lateinamerika eine der isoliertesten Phasen seit Beginn der Amtszeit von Miguel D&iacute;az-Canel.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quellen: <a href="https://www.14ymedio.com/cuba/republica-dominicana-expulsa-explicacion-nueve_1_1129763.html" target="_blank" style="">14ymedio</a>, <a href="https://efe.com/mundo/2026-08-13/republica-dominicana-expulsa-diplomaticos-cuba/" target="_blank" style="">EFE</a>, <a href="https://www.telesurtv.net/dominicana-retiro-diplomaticos-cuba/" target="_blank" style="">teleSUR</a>, <a href="https://www.dw.com/es/rep%C3%BAblica-dominicana-expulsa-a-nueve-miembros-de-la-embajada-de-cuba/a-78360014" target="_blank" style="">Deutsche Welle</a>,&nbsp;<a href="https://listindiario.com/la-republica/20260813/gobierno-dominicano-expulsa-diplomaticos-cuba_917906.html" target="_blank" style="">List&iacute;n Diario</a>, <a href="https://mirex.gob.do/comunicado-7/" target="_blank" style="">MIREX</a>, <a href="https://cubaminrex.cu/es/cuba-rechaza-acto-de-subordinacion-del-gobierno-de-republica-dominicana-la-politica-agresiva-de-los" target="_blank" style="">MINREX</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[China liefert Kuba erneut 15.000 Tonnen Reis]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/china-liefert-kuba-erneut-15000-tonnen-reis]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/china-liefert-kuba-erneut-15000-tonnen-reis#comments]]></comments><pubDate>Fri, 14 Aug 2026 01:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/china-liefert-kuba-erneut-15000-tonnen-reis</guid><description><![CDATA[14.08.2026 08:00 UhrEs ist die größte chinesische Nahrungsmittelhilfe für Kuba seit Jahren: 60.000 Tonnen Reis, verteilt auf vier Lieferungen, dazu 80 Millionen Dollar. Am Donnerstag wurde die dritte Ladung im Hafen von Havanna übergeben.Abbildung: Symbolbild&nbsp;Hafeneinfahrt von Havanna&nbsp;von&nbsp;Mariordo, Zuschnitt KUBAKUNDE, CC BY-SA 3.0Im Hafen von Havanna hat Kuba am Donnerstag (13.) die dritte von insgesamt vier Reislieferungen aus China entgegengenommen. 15.000 Tonnen des Getrei [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">14.08.2026 08:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/610627325.JPG?1786687673" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>Es ist die gr&ouml;&szlig;te chinesische Nahrungsmittelhilfe f&uuml;r Kuba seit Jahren: 60.000 Tonnen Reis, verteilt auf vier Lieferungen, dazu 80 Millionen Dollar. Am Donnerstag wurde die dritte Ladung im Hafen von Havanna &uuml;bergeben.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="736005366318886091" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg06.met.vgwort.de/na/2c16405527234ec0989c4918f3cee820" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung: Symbolbild<span style="color: rgb(51, 51, 51);">&nbsp;</span><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Habana_01_2014_7500.JPG" target="_blank" style="">Hafeneinfahrt von Havanna</a>&nbsp;von&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Mariordo" target="_blank" style="">Mariordo</a><span style="color: rgb(51, 51, 51);">, Zuschnitt KUBAKUNDE,</span> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode" target="_blank" style="">CC BY-SA 3.0</a></font></div><div class="paragraph"><span>Im Hafen von</span> <span>Havanna hat Kuba am Donnerstag (13.) die</span> <span>dritte von insgesamt vier</span> <span>Reislieferungen aus China</span> <span>entgegengenommen. 15.000 Tonnen des</span> <span>Getreides wurden &uuml;bergeben &ndash; ein</span> <span>Teilbetrag jener Nahrungsmittelhilfe,</span> <span>die zusammengenommen 60.000 Tonnen</span> <span>umfasst und damit die gr&ouml;&szlig;te Zuwendung</span> <span>dieser Art darstellt, die</span> <span>Peking der Insel in den vergangenen</span> <span>Jahren zukommen lie&szlig;. Das vierte und</span> <span>letzte Schiff wird nach Angaben des</span> <span>Ministeriums f&uuml;r Au&szlig;enhandel und Auslandsinvestitionen</span> <span style="color:rgb(42, 42, 42)">(</span><em style="color:rgb(42, 42, 42)">Ministerio de Comercio Exterior y la Inversi&oacute;n Extranjera</em> <span style="color:rgb(42, 42, 42)">-</span> <span style="color:rgb(42, 42, 42)">MINCEX</span><span>), das die Ankunft &uuml;ber soziale Netzwerke</span> <span>bekanntgab, im September erwartet.</span><br><br><span>Die</span> <span>Lieferung ist Bestandteil eines</span> <span><strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/china-bewilligt-neue-nothilfe-fur-kuba-80-millionen-dollar-und-60000-tonnen-reis">Hilfspakets</a></strong>, das der chinesische</span> <span>Staats- und Parteichef Xi Jinping im</span> <span>Januar bewilligt hatte. Neben den</span> <span>60.000 Tonnen Reis sieht es</span> <span>Finanzhilfen in H&ouml;he von 80 Millionen</span> <span>US-Dollar vor. Bereits 2024 hatte die</span> <span>Volksrepublik eine Zuwendung von 100</span> <span>Millionen Dollar</span> <span>gew&auml;hrt. Erst in der vergangenen Woche</span> <span>&uuml;bergab die chinesische Botschaft in</span> <span>Havanna zudem ein zweites Kontingent</span> <span>von <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/peking-hilft-havanna-5000-solarsysteme-gegen-kubas-blackouts">5.000 Photovoltaikanlagen</a></strong>, mit</span> <span>denen die Stromversorgung l&auml;ndlicher</span> <span>Gebiete stabilisiert werden soll &ndash; ein</span> <span>Vorhaben, das angesichts der</span> <span>anhaltenden Energiekrise</span> <span>auf der Insel besondere Dringlichkeit</span> <span>besitzt. Versch&auml;rft hat sich die Lage</span> <span>seit Januar</span> <span>zus&auml;tzlich durch die von Washington</span> <span>verh&auml;ngte &Ouml;lblockade.</span><br><br><span>Die Zeremonie am</span> <span>Kai geriet erwartungsgem&auml;&szlig; zur</span> <span>politischen Demonstration. Chinas</span> <span>Botschafter Hua Xin verband die</span> <span>&Uuml;bergabe mit der Botschaft, sein Land</span> <span>stehe an der Seite Kubas. Man werde</span> <span>Kuba und sein Volk, das sich der</span> <span>Einmischung der Vereinigten Staaten</span> <span>entschieden widersetze,</span> <span>weiterhin unterst&uuml;tzen, sagte der</span> <span>Diplomat nach Berichten staatlicher</span> <span>Medien. Vizeministerpr&auml;sident Oscar</span> <span>P&eacute;rez-Oliva, der zugleich</span> das MINCEX&nbsp;<span>&nbsp;f&uuml;hrt, sprach von &bdquo;tiefer Dankbarkeit&ldquo; und bezeichnete</span> <span>das Verh&auml;ltnis beider</span> <span>L&auml;nder als &bdquo;unzerst&ouml;rbar&ldquo;. China reiche</span> <span>Kuba die Hand, w&auml;hrend sich die</span> <span>Blockade versch&auml;rfe und die</span> <span>energiepolitische Einkreisung durch die</span> <span>USA zunehme, so der Vizepremier.</span><br><br><span>Hinter</span> <span>der Rhetorik steht</span> <span>eine wirtschaftliche Notlage von</span> <span>erheblichem Ausma&szlig;. Offiziellen Angaben</span> <span>zufolge ist die kubanische</span> <span>Volkswirtschaft in den vergangenen f&uuml;nf</span> <span>Jahren um 15 Prozent geschrumpft.</span> <span>Lebensmittel, Medikamente und</span> <span>Kraftstoff sind chronisch knapp,</span> <span>hinzu kommen fl&auml;chendeckende</span> <span>Stromausf&auml;lle und eine hohe Inflation.</span> <span>Reis z&auml;hlt zu den Grundnahrungsmitteln</span> <span>der Insel; die</span> <span>eigene Produktion deckt den Bedarf seit</span> <span>Jahren nicht ann&auml;hernd, w&auml;hrend die</span> <span>Devisenknappheit kommerzielle Importe</span> <span>in ausreichendem Umfang verhindert.</span> <span>Staatliche Zuwendungen wie die</span> <span>chinesische</span> <span>f&uuml;llen damit eine L&uuml;cke, die Havanna</span> <span>aus eigener Kraft derzeit nicht</span> <span>schlie&szlig;en kann.<br>&#8203;</span><br><span>F&uuml;r Peking wiederum</span> <span>ist das</span> <span>Engagement vergleichsweise g&uuml;nstig zu</span> <span>haben &ndash; und au&szlig;enpolitisch</span> <span>anschlussf&auml;hig. Die Volksrepublik</span> <span>geh&ouml;rt seit Langem zu den wichtigsten</span> <span>Partnern Kubas und nutzt</span> <span>Hilfslieferungen dieser</span> <span>Gr&ouml;&szlig;enordnung, um ihre Pr&auml;senz in der</span> <span>Karibik sichtbar zu machen und sich</span> <span>zugleich als</span> <span>Gegengewicht zur US-amerikanischen</span> <span>Politik in der Region zu positionieren.</span> <span>Ob den Donationen</span> <span>mittelfristig auch Investitionen</span> <span>folgen, die Kubas Produktionsstrukturen</span> <span>tats&auml;chlich stabilisieren k&ouml;nnten,</span> <span>bleibt offen.</span> <span>Vorerst &uuml;berbr&uuml;cken die Schiffsladungen</span> <span>aus China vor allem den Mangel &ndash;</span> <span>Monat f&uuml;r Monat, Lieferung f&uuml;r</span> <span>Lieferung.</span></div><div class="paragraph"><font size="1"><span style="color: rgb(42, 42, 42);">Quellen:</span> <a href="https://www.abc.com.py/internacionales/2026/08/13/cuba-recibe-de-china-un-nuevo-donativo-de-15000-toneladas-de-arroz/" target="_blank" style="">EFE</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="https://www.escambray.cu/2026/nuevo-donativo-de-arroz-chino-a-cuba/" target="_blank" style="">Escambray</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="https://www.radiotaino.icrt.cu/cuba-recibe-una-nueva-entrega-de-15-mil-toneladas-de-arroz-procedentes-de-china/" target="_blank" style="">Radio Ta&iacute;no</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="https://www.cubaheadlines.com/articles/337745" target="_blank" style="">Cuba Headlines</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="https://cubaminrex.cu/es/cuba-recibe-nuevo-donativo-de-arroz-de-china-0" target="_blank" style="">Minrex</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="https://www.canalcaribe.icrt.cu/china-dona-arroz-para-apoyar-seguridad-alimentaria-en-cuba/" target="_blank" style="">Canal Caribe</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="https://www.acn.cu/cuba/agradece-cuba-nuevo-donativo-de-arroz-del-gobierno-y-pueblo-chinos" target="_blank" style="">ACN</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="https://www.radiohc.cu/cuba-agradece-a-china-nuevo-donativo-de-arroz/" target="_blank" style="">Radio Habana Cuba</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="https://oncubanews.com/cuba/economia/china-dona-a-cuba-30-mil-toneladas-de-arroz-que-se-distribuiran-de-manera-inmediata-y-gratuita/" target="_blank" style="">OnCuba</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="https://www.infobae.com/america/agencias/2026/05/23/cuba-recibe-un-donativo-chino-de-15000-toneladas-de-arroz/" target="_blank" style="">Infobae</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="https://www.elfinanciero.com.mx/mundo/2026/03/25/emergencia-alimentaria-cuba-recibe-donativo-de-15600-toneladas-de-arroz-por-parte-de-china/" target="_blank" style="">El Financiero</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="https://www.elsiglodetorreon.com.mx/noticia/2026/cuba-recibe-un-nuevo-cargamento-de-unas-15-mil-toneladas-de-arroz-donadas-por-china.html" target="_blank" style="">El Siglo de Torre&oacute;n</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="https://www.tvsantiago.icrt.cu/2026/03/agradece-cuba-a-china-nuevo-donativo-de-arroz-como-aporte-solidario-fotos/" target="_blank" style="">TV Santiago</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Heute wäre Fidel Castro 100 geworden - oder 99]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/fidel-castro-geburtstag]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/fidel-castro-geburtstag#comments]]></comments><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 22:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[1aMeldung]]></category><category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/fidel-castro-geburtstag</guid><description><![CDATA[13.08.2026 08:00 UhrOffiziell wurde Fidel Castro am 13. August 1926 geboren. Doch viel spricht dafür, dass das erst ein Jahr später geschah und er wegen der kubanischen Revolutions-Numerologie am Geburtsdatum mit der 26 festhielt.Abbildung von&nbsp;Aline Dassel&nbsp;auf&nbsp;Pixabay„In diesem Haus kam ich am 13. August 1926 um zwei Uhr morgens zur Welt" — so schildert es Fidel Castro seinem autorisierten Biografen Ignacio Ramonet. Der Nachsatz fällt in den meisten Zitierungen unter den Ti [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">13.08.2026 08:00 Uhr</font></div><div class="wsite-spacer" style="height:10px;"></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:right"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/fidel-castro-1872545-1280_1_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span></span></strong><strong>Offiziell wurde Fidel Castro am 13. August 1926 geboren. Doch viel spricht daf&uuml;r, dass das erst ein Jahr sp&auml;ter geschah und er wegen der kubanischen Revolutions-Numerologie am Geburtsdatum mit der 26 festhielt.</strong><strong><span></span></strong></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1"><span style="color:rgb(25, 27, 38)">Abbildung von&nbsp;</span><a href="https://pixabay.com/de/users/dassel-989431/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1872545">Aline Dassel</a><span style="color:rgb(25, 27, 38)">&nbsp;auf&nbsp;</span><a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1872545">Pixabay</a></font></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="516118418626328273" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/2accc0b5cbd549d683d54751ecc7a2a6" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph">&bdquo;In diesem Haus kam ich am 13. August 1926 um zwei Uhr morgens zur Welt" &mdash; so <a href="https://books.google.de/books?hl=de&amp;id=pDrOVt7lyuAC&amp;q=%22En+esa+casa+nac%C3%AD+yo+el+13+de+agosto+de+1926%22" target="_blank">schildert</a> es Fidel Castro seinem autorisierten Biografen Ignacio Ramonet. Der Nachsatz f&auml;llt in den meisten Zitierungen unter den Tisch: &bdquo;seg&uacute;n cuentan", wie man erz&auml;hlt.<br><br>An diesem Datum h&auml;lt Kuba fest, seit es ein revolution&auml;res Kuba gibt. Auch Castros nach Miami geflohene Schwester Juanita, die vom Bruder sonst wenig Gutes berichtet, hat 1926 nie bestritten. Andere Biografen berufen sich dagegen auf Aussagen der beiden &auml;lteren Geschwister Angelita und Ram&oacute;n und nennen 1927.<br><br>Die Unsicherheit hat einen banalen Grund. Fidel kam als uneheliches Kind der Hausangestellten Lina Ruz zur Welt; sein Vater &Aacute;ngel Castro war zu diesem Zeitpunkt noch mit Mar&iacute;a Luisa Argota verheiratet. Kinder aus solchen Verh&auml;ltnissen wurden im l&auml;ndlichen Osten Kubas oft erst Jahre sp&auml;ter beim Standesamt angemeldet &mdash; Fidel wurde auch erst mit acht Jahren getauft. Wo ein Geburtsdatum nachtr&auml;glich beurkundet wird, ist es beweglich.<br><br>Wie beweglich, zeigte die brasilianische Journalistin Claudia Furiati. Bei den Recherchen zu ihrer &uuml;ber neun Jahre entstandenen Biografie &bdquo;<a href="https://archive.org/details/fidelcastrolahis0000furi" target="_blank">Fidel Castro: la historia me absolver&aacute;</a>" erhielt sie Zugang zum Fidel-Castro-Archiv des kubanischen Staatsrats und stie&szlig; dort auf gleich drei Geburtsurkunden, ausgestellt 1938, 1941 und 1943. Von Bedeutung ist das Dokument von 1941: Es weist 1926 als Geburtsjahr aus &mdash; ein Jahr fr&uuml;her als die Urkunde von 1938.<br><br>Der Zeitpunkt passt zur Biografie. Mit dem korrigierten Alter konnte Fidel 1942 die ersehnte Oberschule in Havanna besuchen, das Jesuiteninternat Colegio de Bel&eacute;n. F&uuml;r die Urkunde d&uuml;rfte sein Vater am zust&auml;ndigen Kreisgericht eine erhebliche Summe hinterlegt haben.<br><br>Sp&auml;ter, als Staatschef, h&auml;tte Castro die Sache ohne jedes Risiko richtigstellen k&ouml;nnen. Ein um ein Jahr verj&uuml;ngter Schuljunge aus der Provinz Oriente h&auml;tte niemandem geschadet, im Gegenteil: Die Anekdote h&auml;tte gut in die Erz&auml;hlung vom aufstiegswilligen Landkind gepasst. Castro schwieg.<br><br>Eine m&ouml;gliche Erkl&auml;rung liegt in der Zahl selbst. Das Doppelte von 13, Castros Geburtstag, ergibt 26 &mdash; sein Geburtsjahr. Das Doppelte davon 52, das Jahr, in dem sich Fulgencio Batista an die Macht putschte. Am 26. Juli 1953 startete Castro mit dem Sturm auf die Moncada-Kaserne seinen ersten, erfolglosen Versuch, den Diktator zu st&uuml;rzen. Der Tag gab der Bewegung des 26. Juli (Movimiento 26 de Julio, M-26-7) ihren Namen, als deren Anf&uuml;hrer Fidel Batista sechs Jahre sp&auml;ter vertrieb. Dass der Angriff auf die Moncada ausgerechnet im hundertsten Geburtsjahr Jos&eacute; Mart&iacute;s (1853&ndash;1895) stattfand, machte die Zahlenkette endg&uuml;ltig zum Bestandteil des revolution&auml;ren Selbstbildes.<br><br>Belegen l&auml;sst sich diese Deutung nicht &mdash; Castro selbst hat sie nie ausgesprochen. Nachweisbar ist nur, wie systematisch die Revolution mit Jubil&auml;umsdaten arbeitet. Noch die <a href="https://www.wipo.int/edocs/lexdocs/laws/es/cu/cu054es.pdf" target="_blank">Verfassung von 1976</a> verankerte das in ihrer Pr&auml;ambel: &bdquo;Wir, die kubanischen B&uuml;rger, die Erben und Fortf&uuml;hrer [...] der Generation der Hundertjahrfeier des Geburtstags von Mart&iacute;, die [...] uns zum revolution&auml;ren Volkssieg vom Januar gef&uuml;hrt hat [...]". Die <a href="https://www.granma.cu/file/pdf/gaceta/Nueva%20Constituci%C3%B3n%20240%20KB-1.pdf" target="_blank">Verfassung von 2019</a> hat die Formel &uuml;bernommen&nbsp;und stellt Fidel dort ausdr&uuml;cklich neben Mart&iacute;, Marx, Engels und Lenin.<br>&#8203;<br>Bleibt Castros Nachsatz gegen&uuml;ber Ramonet. &bdquo;Seg&uacute;n cuentan" ist im Spanischen eine Alltagsfloskel &mdash; niemand erinnert die eigene Geburt. Aus dem Mund eines Mannes, in dessen Archiv drei verschiedene Geburtsurkunden lagen, klingt sie dennoch anders.</div><div class="paragraph"><font size="1"><span style="color: rgb(42, 42, 42);">Quellen:</span> <a href="https://books.google.de/books?hl=de&amp;id=pDrOVt7lyuAC&amp;q=%22En+esa+casa+nac%C3%AD+yo+el+13+de+agosto+de+1926%22" target="_blank" style="">Google Books</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="https://archive.org/details/fidelcastrolahis0000furi" target="_blank" style="">Internet Archive</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="http://www.cubadebate.cu/especiales/2010/08/20/la-victoria-estrategica-capitulo-1/" target="_blank" style="">Cubadebate</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="http://www.fidelcastro.cu/es/libros/la-victoria-estrategica" target="_blank" style="">Fidel Soldado de las Ideas</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="http://www.akal.com/libros/La-victoria-estratEgica/978844603723" target="_blank" style="">Akal</a></font></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Mehr zum Thema</font></h2><div class="paragraph"><strong><a href="https://www.kubakunde.de/fidel-castro" target="_blank">Fidel Castro - Ein Leben f&uuml;r die Revolution&#8203;. Die Biographie einer der umstrittensten und interessantesten Pers&ouml;nlichkeiten des 20. Jahrhunderts</a></strong></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kuba wie Osteuropa? Rubio erwartet „unumkehrbaren“ Wandel]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kuba-wie-osteuropa-rubio-erwartet-unumkehrbaren-wandel]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kuba-wie-osteuropa-rubio-erwartet-unumkehrbaren-wandel#comments]]></comments><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 21:30:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/kuba-wie-osteuropa-rubio-erwartet-unumkehrbaren-wandel</guid><description><![CDATA[12.08.2026 23:00 UhrUS-Außenminister Marco Rubio erwartet, dass Kuba noch vor dem Ende der Amtszeit von Donald Trump&nbsp;auf einem unumkehrbaren Weg zu einer anderen Zukunft ist. Als Vorbild nennt er Osteuropa.Abbildung: Symbolbild&nbsp;Secretary of State Marco, Mai 2026&nbsp;von&nbsp;The White House, Zuschnitt KUBAKUNDE, CC0 1.0US-Außenminister Marco Rubio hat sich zuversichtlich geäußert, dass Kuba noch vor dem Ende der laufenden US-Regierung auf einem unumkehrbaren Weg zu einer deutlich  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">12.08.2026 23:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/editor/402761431.jpg?1786597332" alt="US-Au&szlig;enminister Marco Rubio erwartet, dass Kuba noch vor dem Ende der Amtszeit von Donald Trump auf einem unumkehrbaren Weg zu einer anderen Zukunft ist.Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>US-Au&szlig;enminister Marco Rubio erwartet, dass Kuba noch vor dem Ende der Amtszeit von Donald Trump&nbsp;auf einem unumkehrbaren Weg zu einer anderen Zukunft ist. Als Vorbild nennt er Osteuropa.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="555822574222391534" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg06.met.vgwort.de/na/2ab806ab05ff4338a5e68197b21df823" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung: Symbolbild&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:P20260505MR-0897_Secretary_of_State_Marco_Rubio_delivers_remarks_to_members_of_the_media.jpg" target="_blank" style="">Secretary of State Marco, Mai 2026</a>&nbsp;von&nbsp;<span style="color: rgb(51, 51, 51);">The White House</span><span style="color: rgb(51, 51, 51);">, Zuschnitt KUBAKUNDE,</span> <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/legalcode" target="_blank" style="">CC0 1.0</a></font></div><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">US-Au&szlig;enminister Marco Rubio hat sich zuversichtlich ge&auml;u&szlig;ert, dass Kuba noch vor dem Ende der laufenden US-Regierung auf einem unumkehrbaren Weg zu einer deutlich anderen Zukunft sein werde. Die Amtszeit von Pr&auml;sident Donald Trump endet im Januar 2029.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Rubio, der zugleich das Amt des Nationalen Sicherheitsberaters aus&uuml;bt, &auml;u&szlig;erte sich dazu am Dienstag (11.) in einem Interview mit der Podcasterin Katie Miller im State Department in Washington. Anlass war die Frage, ob Kuba nach dem Zugriff auf den venezolanischen Machthaber Nicol&aacute;s Maduro das n&auml;chste Ziel der US-Politik sei.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Verweis auf Osteuropa</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Zugleich d&auml;mpfte Rubio Erwartungen an einen raschen Systemwechsel. Ein &uuml;ber rund 70 Jahre gewachsenes System lasse sich nicht &uuml;ber Nacht ersetzen; es brauche einen &Uuml;bergangsprozess. Als Vergleich nannte er die Transformationen in Osteuropa: Dort h&auml;tten mehrere Staaten drei bis f&uuml;nf Jahre gebraucht, um ihre Ver&auml;nderungen zu konsolidieren. Polen bezeichnete er als das beste Beispiel.</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Konkrete Etappen, Bedingungen oder Kriterien, an denen sich ein solcher Prozess messen lie&szlig;e, nannte Rubio nicht. Eine Garantie gab er ausdr&uuml;cklich nicht ab; Kuba habe f&uuml;r die Regierung aber Priorit&auml;t.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Begr&uuml;ndung mit US-Sicherheitsinteressen</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Rubio ordnete die Kuba-Politik ausdr&uuml;cklich als nationales Interesse der Vereinigten Staaten ein. &bdquo;Ich arbeite nicht f&uuml;r Kuba, ich arbeite f&uuml;r die Vereinigten Staaten&ldquo;, sagte der Sohn kubanischer Einwanderer; er habe zwar eine pers&ouml;nliche Verbindung zur Insel, entscheidend sei aber, dass ein sicheres, stabiles und an Washington angelehntes Kuba im Interesse der USA liege. Dasselbe gelte f&uuml;r Venezuela.</span><br></div><div class="paragraph">Die &Auml;u&szlig;erungen fallen in eine Phase versch&auml;rfter US-Sanktionen. Die Trump-Regierung hat ihre Sanktionspolitik gegen&uuml;ber Havanna im Jahr 2026 ausgeweitet, um die wirtschaftlichen und politischen Kosten f&uuml;r die kubanische F&uuml;hrung zu erh&ouml;hen. Unabh&auml;ngige Menschenrechtsfachleute der Vereinten Nationen haben diese Sanktionspakete zuletzt kritisiert: Die Ma&szlig;nahmen setzten auf Drohung und Zwang, um die verfassungsm&auml;&szlig;ige Ordnung Kubas zu ver&auml;ndern.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quellen: <a href="https://www.state.gov/releases/office-of-the-spokesperson/2026/08/secretary-of-state-marco-rubiowith-katie-miller-of-the-katie-miller-podcast/" target="_blank" style="">U.S. Department of State</a>, <a href="https://t1p.de/0bos5" target="_blank" style="">YouTube</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kubas Nickelminen: Das steckt hinter dem Interesse der USA]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kobalt-aus-kuba-das-steckt-hinter-dem-interesse-der-usa]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kobalt-aus-kuba-das-steckt-hinter-dem-interesse-der-usa#comments]]></comments><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 21:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/kobalt-aus-kuba-das-steckt-hinter-dem-interesse-der-usa</guid><description><![CDATA[13.06.2026 09:00 UhrSeit Mai stehen Kubas Nickelminen unter US-Sanktionen, seit Juni steht die kanadische Raffinerie von Sherritt still. Nun konkurrieren zwei Investorengruppen um die Kontrolle über den angeschlagenen Konzern. Im Hintergrund geht es um einen Rohstoff, den die US-Rüstungsindustrie dringend braucht.Seit Mai sucht Sherritt International nach frischem Kapital. Die US-Sanktionen hatten das Unternehmen von seinem einzigen Erzlieferanten in Kuba abgeschnitten. Ein erster Bewerber, Gi [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">13.06.2026 09:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/197712620.jpg?1786603016" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong style="color:rgb(42, 42, 42)">Seit Mai stehen Kubas Nickelminen unter US-Sanktionen, seit Juni steht die kanadische Raffinerie von Sherritt still. Nun konkurrieren zwei Investorengruppen um die Kontrolle &uuml;ber den angeschlagenen Konzern. Im Hintergrund geht es um einen Rohstoff, den die US-R&uuml;stungsindustrie dringend braucht.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="154470964951596516" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/2acf9476809744babc1f12b5052ca317" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph">Seit Mai sucht Sherritt International nach frischem Kapital. Die US-Sanktionen hatten das Unternehmen von seinem einzigen Erzlieferanten in Kuba abgeschnitten. Ein erster Bewerber, Gillon Capital, hatte schon im Fr&uuml;hjahr eine Vorvereinbarung unterzeichnet. Nun meldet die <em>Financial Times</em>, dass sich ein zweiter Interessent formiert hat: ein vom Rohstoffkonzern Glencore gest&uuml;tztes Konsortium.<br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Gillon Capital &ndash; im Besitz der Familie von Ray Washburne, einem fr&uuml;heren Berater von Pr&auml;sident Donald Trump &ndash; hatte bereits vor drei Monaten eine Vorvereinbarung mit Sherritt unterzeichnet.</span> Das zweite Konsortium wird von einem US-Investor angef&uuml;hrt, dessen Name nicht &ouml;ffentlich ist. Mit den Verhandlungen vertraute Personen beschreiben ihn gegen&uuml;ber der <em>Financial Times</em> als bekanntes Family Office &ndash; eine Verm&ouml;gensverwaltung im Besitz einer einzelnen wohlhabenden Familie &ndash; und betonen, es best&uuml;nden keine Verbindungen zur US-Regierung. Diese Abgrenzung zielt erkennbar auf den Konkurrenten: Hinter Gillon Capital steht die Familie des fr&uuml;heren Trump-Beraters Ray Washburne. Dazu kommen die Londoner Kyma Capital Ltd. und der in Abu Dhabi ans&auml;ssige Trifon Natsis, Mitgr&uuml;nder des Hedgefonds Brevan Howard.<span style="color:rgb(42, 42, 42)">. Beide Bewerber wollen frisches Kapital einschie&szlig;en und mindestens 55 Prozent an Sherritt &uuml;bernehmen.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Ausl&ouml;ser der Krise bei Sherritt waren die US-Sanktionen vom vergangenen Mai gegen den kubanischen Staatsbetrieb Moa Nickel S.A., der</span>&nbsp;nickel- und kobalthaltiges Lateriterz im Tagebau f&ouml;rdert.&nbsp;<span style="color:rgb(42, 42, 42)">Sie drohen Managern und deren Angeh&ouml;rigen mit Strafverfahren und Einreisesperren. F&uuml;r Sherritt ist die Lage existenziell:&nbsp;</span>Die Raffinerie in Fort Saskatchewan in der kanadischen Provinz Alberta&#8203; <span style="color:rgb(42, 42, 42)">steht seit Juni still, weil die Erzvorr&auml;te aufgebraucht sind. Nach Konzernangaben bleibt sie geschlossen, bis Abbau und Verarbeitung in Moa wieder anlaufen und die Zuleitung zur Raffinerie erneuert ist. Es handelt sich um die einzige Kobaltraffinerie Nordamerikas und eine von drei Nickelraffinerien des Kontinents.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">&bdquo;Wie das &Ouml;l in Venezuela"</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Warum Washington ausgerechnet einen US-Investor im Boot sehen will, erkl&auml;rt William Pitt gegen&uuml;ber dem Nachrichtenportal</span> <em style="color:rgb(42, 42, 42)">14ymedio</em><span style="color:rgb(42, 42, 42)">. Der Unternehmer ist Erbe einer der Familien, die Anspr&uuml;che auf nach 1959 verstaatlichte Bergbaukonzessionen erheben. Glencore sei als wirtschaftlicher Anker gro&szlig; genug, sitze aber in England und der Schweiz &ndash; die USA wollten mitreden, um die Rohstoffstr&ouml;me ohne juristische und politische Umwege kontrollieren zu k&ouml;nnen.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Sherritt versuche derzeit schlicht, sich zu verkaufen, &bdquo;um langsam zu sterben" zu vermeiden, so Pitt. Washingtons eigentliches Ziel sei es, den kubanischen Bergbau unter das Dach einer US-gef&uuml;hrten Finanzstruktur zu bringen &ndash; womit Kubas Minen am Ende &auml;hnlich funktionierten wie das venezolanische &Ouml;lgesch&auml;ft.</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Der milit&auml;rische Hintergrund ist f&uuml;r Pitt offensichtlich: Nickel und Kobalt z&auml;hlten zu jenen Rohstoffen, die die US-R&uuml;stungsindustrie in gro&szlig;en Mengen verbrauche. Als Beleg verweist er auf eine Bestellung von Verteidigungsminister Pete Hegseth &uuml;ber 7.480 Tonnen Kobalt im Wert von 500 Millionen Dollar zur Auff&uuml;llung der strategischen Reserven. Zwar setze Washington stark auf heimische F&ouml;rderung kritischer Mineralien, doch reiche die Kapazit&auml;t bestehender Minen nicht aus, und neue Projekte brauchten Monate. Ein direkter Zugriff auf Moa sei deshalb f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie hochinteressant.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Das Helms-Burton-Dilemma</font></h2><div class="paragraph">Ein US-Einstieg br&auml;chte allerdings ein juristisches Problem mit sich: Wer 55 Prozent an Sherritt erwirbt, w&auml;re unmittelbar nach Titel III des Helms-Burton-Gesetzes klagbar. Pitts eigene Antwort darauf bleibt spekulativ. K&auml;me es zu einem politischen &Uuml;bergang wie dem in Caracas, lie&szlig;en sich Nickel- und Kobalterl&ouml;se wom&ouml;glich nach venezolanischem Muster auf Treuhandkonten sammeln und sp&auml;ter zur Begleichung von Entsch&auml;digungsanspr&uuml;chen nutzen. Denkbar sei aber auch, dass die Klagen vor US-Bundesgerichten weiter ausgesetzt w&uuml;rden &ndash; wie es seit Bill Clinton alle Pr&auml;sidenten getan haben.<br><br>F&uuml;r Havanna ist die Lage prek&auml;rer als f&uuml;r jeden Bewerber. Vertraglich kann Sherritt das Joint Venture aufl&ouml;sen, wenn Sanktionen eine sinnvolle Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit unm&ouml;glich machen &ndash; die Mine fiele dann vollst&auml;ndig an Kuba zur&uuml;ck. Ein Szenario, in dem Kuba die Anlage bes&auml;&szlig;e, aber weder das Prozesswissen noch den Absatzweg noch die Ersatzteilversorgung h&auml;tte.&nbsp;<span><a href="https://www.cubaheadlines.com/articles/328569" target="_blank"><span><span><br></span></span></a></span><br>Alternativ &uuml;bernimmt eine US-gef&uuml;hrte Struktur die kanadische Seite &ndash; und Kubas wichtigster Bergbaubetrieb hinge an einem Eigent&uuml;mer, der amerikanischem Recht untersteht. Pitt selbst pl&auml;diert weniger daf&uuml;r, US-Kapital zu blockieren, als f&uuml;r eine Verhandlungsl&ouml;sung: Kehre ein amerikanisches Unternehmen in die Minen zur&uuml;ck, lie&szlig;e sich wom&ouml;glich eine Lizenzgeb&uuml;hr f&uuml;r die Alteigent&uuml;mer vereinbaren.<br><br>Bis dahin bleibt es beim Status quo: Ein Tagebau in Holgu&iacute;n, der nicht f&ouml;rdert. Eine Raffinerie in Alberta, die nicht raffiniert. Und ein Rohstoff, den alle Beteiligten dringend brauchen.<br></div><div class="paragraph"><font size="1"><strong>Quellen:</strong> <a href="https://www.14ymedio.com/cuba/industria-militar-ee-uu-interesa_1_1129705.html" target="_blank">14ymedio</a>, <a href="https://www.ft.com/content/ba95957a-e4fa-4caf-8ddb-ad0e203eef29?syn-25a6b1a6=1" target="_blank">Financial Times</a>, <a href="https://www.theglobeandmail.com/business/article-sherritt-reverses-decision-to-shed-cuban-assets/" target="_blank">The Globe and Mail</a>, <a href="https://mexicobusiness.news/mining/news/sherritt-reverses-cuba-exit-keeps-operations-suspended" target="_blank">Mexico Business News</a>, <a href="https://thecubaneconomy.com/articles/2010/10/does-sherritt-international-have-a-future-in-cuba/" target="_blank">The Cuban Economy</a>, <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Sherritt_International" target="_blank">Wikipedia</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kuba eröffnet erste Solar-Schnellladestation für E-Autos]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kuba-eroffnet-erste-solar-schnellladestation-fur-e-autos-bei-santa-clara]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kuba-eroffnet-erste-solar-schnellladestation-fur-e-autos-bei-santa-clara#comments]]></comments><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 06:09:48 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/kuba-eroffnet-erste-solar-schnellladestation-fur-e-autos-bei-santa-clara</guid><description><![CDATA[12.08.2026 09:00 UhrBei Santa Clara ist Kubas erste solarbetriebene Schnellladestation für E-Autos in Betrieb gegangen. Die Anlage arbeitet komplett autark vom nationalen Stromnetz – aus gutem Grund.Abbildung: Das KI-generierte Symbolbild zeigt keine reale Szene.An der Autopista Nacional, rund fünf Kilometer vor den Toren von Santa Clara, steht seit dieser Woche eine Tankstelle, die keinen Treibstoff verkauft – und die nicht ans nationale Stromnetz angeschlossen ist. Kuba hat seine erste S [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">12.08.2026 09:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/autark-im-blackout-kubas-erste-solinera-fu-r-elektrofahrzeuge_orig.png" alt="Bei Santa Clara ist Kubas erste solarbetriebene Schnellladestation f&uuml;r E-Autos in Betrieb gegangen" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>Bei Santa Clara ist Kubas erste solarbetriebene Schnellladestation f&uuml;r E-Autos in Betrieb gegangen. Die Anlage arbeitet komplett autark vom nationalen Stromnetz &ndash; aus gutem Grund.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="722812268765068120" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg06.met.vgwort.de/na/293f50706a5749f89ec94ddce527aad3" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung: Das KI-generierte Symbolbild zeigt keine reale Szene.</font></div><div class="paragraph">An der Autopista Nacional, rund f&uuml;nf Kilometer vor den Toren von Santa Clara, steht seit dieser Woche eine Tankstelle, die keinen Treibstoff verkauft &ndash; und die nicht ans nationale Stromnetz angeschlossen ist. Kuba hat seine erste Schnellladestation f&uuml;r Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen, gespeist ausschlie&szlig;lich aus eigenen Photovoltaikmodulen. Die staatlichen Medien feiern die Anlage als Premiere; der Betreiber ist ein Privatunternehmen.<br><br>Die Station bietet zwei Leistungsstufen, eine Schnell- und eine&nbsp; Ultraschnellladefunktion, und h&auml;lt Stecker f&uuml;r mehrere internationale Ladestandards bereit &ndash; ein praktisches Detail auf einer Insel, deren E-Auto-Bestand aus chinesischen Importen, europ&auml;ischen Gebrauchtwagen und Eigenkonstruktionen zusammengesetzt ist. Wer kein Fahrzeug an der Autopista abstellt, kann trotzdem profitieren: Handys, Ventilatoren und aufladbare Lampen lassen sich kostenlos mit Strom versorgen. Es ist ein Angebot, das mehr &uuml;ber den kubanischen Alltag verr&auml;t als jede Statistik.<br><br>Entscheidend ist, was die Anlage <em>nicht</em> tut. Sie bezieht keinerlei Energie vom Sistema El&eacute;ctrico Nacional (SEN). Die Solinera, wie solche solarbetriebenen Ladepunkte in Kuba genannt werden, belastet das ohnehin kollabierende Verbundsystem nicht zus&auml;tzlich. Am Tag der Er&ouml;ffnungsmeldung prognostizierte die staatliche Elektrizit&auml;tsunion UNE f&uuml;r die Abendspitze ein Defizit von 2347 Megawatt. Wer in Kuba Ladeinfrastruktur aufbaut, muss sie zwangsl&auml;ufig autark denken.<br><br>Gebaut und betrieben wird die Station von Solguara, einer privaten Mipyme, &nbsp;so hei&szlig;en in Kuba die seit 2021 zugelassenen privaten Klein- und Mittelbetriebe (<em>micro, peque&ntilde;a y mediana empresa</em>).Dass Granma und Cubadebate eine Unternehmensgr&uuml;ndung des nichtstaatlichen Sektors als nationalen Meilenstein pr&auml;sentieren, ist bemerkenswert &ndash; und passt zur Linie des im Juni verk&uuml;ndeten Reformpakets, das private Akteure dort einbinden soll, wo der Staat nicht mehr liefern kann. Die Energiewende von unten ist in Kuba inzwischen weniger ideologische Entscheidung als betriebswirtschaftliche Notwendigkeit.<br><br>Eine Frage bleibt in beiden staatlichen Berichten unbeantwortet: Was kostet das Laden? In den Kommentarspalten von Cubadebate war sie binnen Stunden die meistgestellte &ndash; Abrechnung nach Kilowattstunde oder nach Zeit, und zu welchem Tarif? Die Auskunft fehlt. In einem Land, in dem ein Elektroauto ein Verm&ouml;gensgegenstand ist und der Mindestlohn im Staatssektor gerade erst angehoben wurde, entscheidet der Preis dar&uuml;ber, ob die Anlage Infrastruktur ist oder Symbolik.<br><br>Villa Clara gilt als Testfeld dieser Entwicklung. In der Provinz laufen bereits mehrere Solineras: eine im Consejo Popular Virginia mit 56 Modulen, 30 Kilowatt Leistung und 60 Kilowattstunden Speicher, weitere im Erdgeschoss eines Zw&ouml;lfgeschossers im Stadtteil Sandino sowie in den Vierteln Jos&eacute; Mart&iacute; und Ciro Redondo. Sie funktionieren als Quartiersinfrastruktur: Handys laden, kochen, Ger&auml;te betreiben, wenn der Bezirk wieder ohne Strom dasteht. Santa Clara vermarktet das als Modell, das Wirtschaftsakteure, Verwaltung und Nachbarschaft zusammenbringt &ndash; und nebenbei &ouml;ffentliche R&auml;ume zur&uuml;ckgewinnt.<br><br>Flankiert wird der Ausbau von einer regulatorischen &Ouml;ffnung. Seit dem 11. August d&uuml;rfen Privatpersonen Elektrofahrzeuge samt zugeh&ouml;riger Ladesysteme auf Basis erneuerbarer Energien direkt und ohne kommerziellen Charakter einf&uuml;hren; dasselbe gilt f&uuml;r Verbrennerdreir&auml;der bis 250 Kubikzentimeter. Kurz zuvor hatte die Regierung Photovoltaikanlagen, deren wesentliche Bauteile sowie erneuerbar gespeiste Ladeger&auml;te von Einfuhrz&ouml;llen befreit. Der Staat verzichtet auf Einnahmen, um Kapazit&auml;t ins Land zu holen, die er selbst nicht finanzieren kann.<br><br>Der Hintergrund ist eine Krise, die seit Mitte 2024 andauert und sich seit Januar versch&auml;rft hat. Kuba f&uuml;hrt das auf die von Washington verh&auml;ngte &Ouml;lblockade zur&uuml;ck, die die Vereinten Nationen als v&ouml;lkerrechtswidrig einstufen. Hinzu kommt der Zustand der W&auml;rmekraftwerke: jahrzehntelang betrieben, chronisch unterhalten, entsprechend st&ouml;ranf&auml;llig. Havarien f&uuml;hren regelm&auml;&szlig;ig zu Totalausf&auml;llen des Verbundnetzes; Blackouts von 20 Stunden und mehr sind in Teilen der Insel Routine.<br><br>Die Gr&ouml;&szlig;enordnungen zeigen, wie weit der Weg ist. Nach Angaben des Energie- und Bergbauministeriums stammen noch immer 95 Prozent der kubanischen Energiematrix aus fossilen Tr&auml;gern. F&uuml;r dieses Jahr rechnet das Ministerium mit einem Anstieg der erneuerbaren Erzeugung auf 6,3 Prozent, bis 2030 sollen es 24 Prozent aus Wasserkraft, Wind und Photovoltaik sein.<br>&#8203;<br>Gemessen daran ist eine Ladestation an der Autopista ein Tropfen. Die Solinera in Virginia liefert 30 Kilowatt &ndash; das Defizit der Abendspitze wird in Tausenden Megawatt gemessen. Dezentrale Inseln ersetzen kein Verbundnetz, und wer keinen Zugang zu Devisen, Importgenehmigungen oder einem Elektrofahrzeug hat, profitiert allenfalls von der Gratis-Handysteckdose. Was die Anlagen zeigen, ist dennoch relevant: In Kuba entsteht Energieversorgung inzwischen dort, wo Private sie bauen &ndash; nicht dort, wo der Plan sie vorsieht.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quellen:&nbsp;<a href="http://www.cubadebate.cu/noticias/2026/08/11/inauguran-la-primera-estacion-de-carga-solar-para-vehiculos-electricos-en-cuba/" target="_blank" style="">Cubadebate</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="https://www.granma.cu/cuba/2026-08-11/funciona-en-villa-clara-la-primera-estacion-de-carga-rapida-y-ultrarrapida-de-vehiculos-electricos-11-08-2026-09-08-59" target="_blank" style="">Granma</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="https://www.prensalibre.com/ahora/internacional/cuba-estrena-la-primera-estacion-solinera-de-carga-solar-rapida-para-autos-electricos/" target="_blank" style="">Prensa Libre</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="https://www.radioflorida.icrt.cu/139780-funciona-en-villa-clara-la-primera-estacion-de-carga-rapida-y-ultrarrapida-de-vehiculos-electricos/" target="_blank" style="">Radio Florida</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="https://www.radiorebelde.cu/inauguran-nuevos-servicios-en-centros-asistenciales-de-villa-clara-28072026/" target="_blank" style="">Radio Rebelde</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span> <a href="http://agendaeconomica.cubadebate.cu/cuatro-nuevas-solineras-fortalecen-en-santa-clara-el-camino-hacia-la-soberania-energetica/" target="_blank" style="">Agenda Econ&oacute;mica</a><span style="color: rgb(42, 42, 42);">,</span><span style="color: rgb(42, 42, 42);">&nbsp;</span><a href="http://www.cubadebate.cu/noticias/2026/08/11/la-une-pronostica-una-afectacion-de-2347-mw-en-horario-pico/" target="_blank" style="">UNE-Tagesbericht</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[„El Cangrejo" unter Druck: Castro-Enkel soll zur kubanischen Mafia haben]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/el-cangrejo-unter-druck-castro-enkel-soll-zur-kubanischen-mafia-haben]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/el-cangrejo-unter-druck-castro-enkel-soll-zur-kubanischen-mafia-haben#comments]]></comments><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 02:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/el-cangrejo-unter-druck-castro-enkel-soll-zur-kubanischen-mafia-haben</guid><description><![CDATA[12.08.2026 07:00 UhrEine NYT-Recherche belastet Raúl Castros Enkel: Gerichtsdokumente aus Miami sollen zeigen, dass „El Cangrejo" ein Schmuggelnetzwerk zwischen Kuba und Mexiko gedeckt hat.Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: Video. Rechte beim Uploadenden.Im Rahmen eines US-Verfahrens gegen die sogenannte kubanische Mafia im mexikanischen Bundesstaat Quintana Roo hat ein verurteilter Angeklagter Rodríguez Castro, Enkel des früheren Staatschefs Raúl Castro und einer der wichtigste [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">12.08.2026 07:00 Uhr</font></div><div><div id="942070272401230178" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="width:100%; aspect-ratio:16/9; overflow:hidden; position:relative; background:#000; isolation: isolate; border-radius: 2px;"><img src="https://img.youtube.com/vi/ToAnodXQGHY/maxresdefault.jpg" style="position:absolute; top:-22.34%; left:-71.28%; width:185%; height:auto; max-width:none !important; min-width:100%; display:block; border:none; margin:0; padding:0;" alt="Bildquelle: Video von YouTube. El Cangrejo unter Druck: Castro-Enkel soll Schmuggelnetz gedeckt haben"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Eine NYT-Recherche belastet Ra&uacute;l Castros Enkel: Gerichtsdokumente aus Miami sollen zeigen, dass &bdquo;El Cangrejo" ein Schmuggelnetzwerk zwischen Kuba und Mexiko gedeckt hat.</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="138838635799562339" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/28a01a3f7cf24e8bb2a59bb9f8edac6d" width="1" height="1" alt=""></div></div><div><div id="460922996696498963" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="text-align:right; margin-top:6px;"><font size="1" style="color:#777; font-family: sans-serif;">Abbildung: Symbolbild/Screenshot. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ToAnodXQGHY" target="_blank" style="color:#777; text-decoration:underline;">Bildquelle: Video</a>. Rechte beim Uploadenden.</font></div></div></div><div class="paragraph">Im Rahmen eines US-Verfahrens gegen die sogenannte kubanische Mafia im mexikanischen Bundesstaat Quintana Roo hat ein verurteilter Angeklagter <span style="color:rgb(42, 42, 42)">Rodr&iacute;guez Castro, Enkel des fr&uuml;heren Staatschefs Ra&uacute;l Castro und einer der wichtigsten informellen Gespr&auml;chspartner Washingtons in den Verhandlungen mit Havanna,&nbsp;</span>belastet. Das berichtet die <em>New York Times</em>&nbsp;(NYT) unter Berufung&nbsp;auf Dokumente eines Bundesgerichts in Miami sowie auf Aussagen verurteilter Mitglieder der sogenannten &bdquo;Mafia Cubana de Quintana Roo".<br><br>Die Organisation soll &uuml;ber Jahre gestohlene Boote aus Florida genutzt haben, um kubanische Migranten nach Mexiko zu bringen, wo sie laut den Ermittlungsunterlagen festgehalten wurden, bis sie f&uuml;r ihre Weiterreise zahlten. &Uuml;ber dieselben Kan&auml;le sei zugleich Schmuggelware nach Kuba gebracht worden, offenbar bezahlt mit in den USA gestohlenen Kreditkarten.<br><br>Im Zentrum der Vorw&uuml;rfe steht der 42-j&auml;hrige Rodr&iacute;guez Castro, bekannt unter dem Spitznamen &bdquo;El Cangrejo" &ndash; &bdquo;die Krabbe" &ndash; wegen eines sechsten Fingers, mit dem er geboren wurde. Der Oberst im kubanischen Innenministerium war jahrzehntelang vor allem als pers&ouml;nlicher Leibw&auml;chter seines Gro&szlig;vaters bekannt und tauchte auf Fotos an dessen Seite bei Treffen mit Staats- und Regierungschefs wie Wladimir Putin oder Barack Obama auf.<br><br>Laut den von der Times eingesehenen Gerichtsakten sagte Jos&eacute; Miguel Gonz&aacute;lez Vidal, ein wegen seiner Rolle in dem Netzwerk zu 25 Jahren Haft verurteilter Kubaner, aus, er habe Rodr&iacute;guez Castro ein Boot des Typs Fountain 38 geschenkt. Weitere Zeugen berichten von einer Rolex-Uhr, einem Suzuki-Motorrad und Kleidungsst&uuml;cken der Marke Louis Vuitton als Gegenleistung. Im Gegenzug habe der Castro-Enkel daf&uuml;r gesorgt, dass kubanische K&uuml;stenwache und Zoll den Schmuggelbetrieb in Ruhe lie&szlig;en, und gesuchten Kriminellen freien Zugang zur Insel erm&ouml;glicht.<br><br>Zu den Migranten, die &uuml;ber das Netzwerk aus Kuba herausgeschleust wurden, geh&ouml;rten demnach auch die sp&auml;teren MLB-Profis Yasiel Puig und Adeiny Hechavarr&iacute;a. Die Ermittlungen gegen die &bdquo;Mafia Cubana de Quintana Roo" hatten bereits 2020 zu mindestens 21 Verurteilungen gef&uuml;hrt, teils zu mehrj&auml;hrigen Haftstrafen.<br><br>Kubas Vizeau&szlig;enminister Carlos Fern&aacute;ndez de Coss&iacute;o wies die Vorw&uuml;rfe gegen&uuml;ber der Times als Verleumdung zur&uuml;ck. Zwar bestreite niemand, dass es in Lateinamerika kriminelle Organisationen gebe, die vom Migrantenschmuggel in die USA profitierten &ndash; eine Verbindung zur kubanischen Regierung existiere jedoch nicht. Rodr&iacute;guez Castro selbst hat sich bislang nicht &ouml;ffentlich zu den Vorw&uuml;rfen ge&auml;u&szlig;ert; auf US-Sanktionslisten steht er weiterhin nicht.<br><br>Die Enth&uuml;llungen treffen ihn zu einem heiklen Zeitpunkt. Seit Jahresbeginn 2026 hat sich der Oberst zu einem der wichtigsten inoffiziellen Kontakte zwischen Havanna und der Regierung Trump entwickelt: Er sprach im Januar mit Au&szlig;enminister Marco Rubio, traf sich im April mit dessen faktischem Kuba-Sonderbeauftragten Jeremy Lewin und war im Mai bei einem <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/cia-chef-reist-nach-havanna-usa-bieten-kuba-hilfe-an-aber-mit-deadline-und-bedingungen">Besuch von CIA-Direktor John Ratcliffe in Havanna</a></strong> zugegen. In einem Interview mit USA Today positionierte er sich im Juni als m&ouml;glicher Gespr&auml;chspartner f&uuml;r direkte Verhandlungen mit Washington &uuml;ber Kubas Zukunft, ohne dabei die Prinzipien der Revolution von 1959 infrage zu stellen. Laut einem weiteren NYT-Bericht wird er in US-Regierungskreisen inzwischen sogar als m&ouml;gliche &Uuml;bergangsfigur gehandelt, sollte es in Kuba zu einem Machtwechsel kommen &ndash; ein Szenario, das an die Rolle erinnert, die Delcy Rodr&iacute;guez nach der Festnahme von Nicol&aacute;s Maduro in Venezuela &uuml;bernahm.<br><br>Die Vorw&uuml;rfe fallen in eine Phase extremen Drucks auf Havanna: Seit Januar 2026 hat die Trump-Regierung mehr als 240 Sanktionen gegen Kuba verh&auml;ngt, darunter eine faktische &Ouml;lblockade, die die kubanischen Energieimporte um 80 bis 90 Prozent einbrechen lie&szlig; und in weiten Teilen des Landes zu Stromausf&auml;llen von bis zu 25 Stunden t&auml;glich f&uuml;hrt. F&uuml;r 2026 wird ein R&uuml;ckgang der Wirtschaftsleistung um 6,5 Prozent erwartet.<br><br>Ob die Vorw&uuml;rfe Rodr&iacute;guez Castros Rolle als informellen Vermittler besch&auml;digen, d&uuml;rfte auch davon abh&auml;ngen, wie die Trump-Regierung selbst reagiert. Eine offizielle Stellungnahme aus Washington dazu steht bislang aus.</div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Mehr zum Thema</font></h2><div class="paragraph"><strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/mutmasslicher-kopf-der-kubanisch-amerikanischen-mafia-el-milo-gefasst"><font size="3">&bdquo;El Milo&ldquo;: Mutma&szlig;licher Kopf der kubanisch-amerikanischen Mafia&nbsp; gefasst</font></a></strong></div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: <a href="https://www.nytimes.com/2026/08/11/world/americas/raul-castro-trump-cuba.html" target="_blank" style="">NYT</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kubas Ärztemissionen: Milliardengeschäft, Zwangsarbeitsvorwürfe und der Rückzug der Partnerländer]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kubas-arztemissionen-milliardengeschaft-zwangsarbeitsvorwurfe-und-der-ruckzug-der-partnerlander]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kubas-arztemissionen-milliardengeschaft-zwangsarbeitsvorwurfe-und-der-ruckzug-der-partnerlander#comments]]></comments><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 01:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/kubas-arztemissionen-milliardengeschaft-zwangsarbeitsvorwurfe-und-der-ruckzug-der-partnerlander</guid><description><![CDATA[12.08.2026 09:00 UhrStromausfälle, leere Apotheken, verfallende Kliniken – während Kuba Zehntausende Gesundheitskräfte ins Ausland schickt, kollabiert die Versorgung zu Hause. Ein Blick auf das lukrativste Exportgut der Insel.Abbildung: Das KI-generierte Symbolbild zeigt keine reale Szene.Es sind keine spektakulären Brüche, eher ein leises Bröckeln. Honduras verlängerte im März ein Abkommen mit Havanna nicht, nachdem eine interne Prüfung ergeben hatte, dass sich in der kubanischen Del [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">12.08.2026 09:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/das-gescha-ft-mit-den-wei-en-kitteln-wie-kuba-a-rzte-zu-devisen-macht_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>Stromausf&auml;lle, leere Apotheken, verfallende Kliniken &ndash; w&auml;hrend Kuba Zehntausende Gesundheitskr&auml;fte ins Ausland schickt, kollabiert die Versorgung zu Hause. Ein Blick auf das lukrativste Exportgut der Insel.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="527351131123286219" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/2999e1dfd4e74d00ba745209f5142ea2" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung: Das KI-generierte Symbolbild zeigt keine reale Szene.</font></div><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Es sind keine spektakul&auml;ren Br&uuml;che, eher ein leises Br&ouml;ckeln. <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/honduras-beendet-arzteabkommen-mit-kuba-havanna-spricht-von-politischer-kampagne">Honduras</a></strong> verl&auml;ngerte</span> im M&auml;rz <span style="color:rgb(42, 42, 42)">ein Abkommen mit Havanna nicht, nachdem eine interne Pr&uuml;fung ergeben hatte, dass sich in der kubanischen Delegation auch nichtmedizinisches Personal befand. <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/kubanische-medizinbrigaden-in-guatemala-vor-dem-ende">Guatemala</a></strong> und <a href="https://www.kubakunde.de/neues/lateinamerika-wendet-sich-von-kuba-ab" target="_blank">El Salvador</a> fuhren ihre Programme zur&uuml;ck. Die <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/us-druck-zeigt-wirkung-bahamas-beenden-kubanisches-arzteprogramm">Bahamas</a></strong> und <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/nicht-nur-ol-kubas-arzte-in-lateinamerika-unter-us-beschuss">Guyana</a></strong> verlangen inzwischen, die Geh&auml;lter direkt an die &Auml;rztinnen und &Auml;rzte zu &uuml;berweisen &ndash; und nicht l&auml;nger an den kubanischen Staat.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Damit wackelt eines der &auml;ltesten und eintr&auml;glichsten Instrumente kubanischer Au&szlig;enpolitik. Seit 1963, als eine st&auml;ndige Brigade nach Algerien entsandt wurde, geh&ouml;ren medizinische Missionen zum diplomatischen Kerngesch&auml;ft der Insel. Den Anfang machte drei Jahre zuvor eine kleine Delegation, die Fidel Castro nach einem verheerenden Erdbeben nach Chile schickte. Nach offiziellen Angaben aus Havanna haben seither mehr als 400.000 Besch&auml;ftigte des Gesundheitswesens in mindestens 164 L&auml;ndern gearbeitet; 2025 waren nach Regierungsangaben &uuml;ber 24.000 Fachkr&auml;fte in rund 50 Staaten im Einsatz.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Mehr Devisen als der Tourismus</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">&Ouml;konomisch ist das Programm f&uuml;r Kuba kaum zu ersetzen. Das US-Au&szlig;enministerium beziffert die Einnahmen f&uuml;r die Jahre 2018 bis 2020 auf j&auml;hrlich sechs bis acht Milliarden Dollar &ndash; mehr als 40 Prozent der gesamten Exporterl&ouml;se der Insel. In manchen Jahren &uuml;bertraf der Export von Gesundheitspersonal damit die Einnahmen aus dem Tourismus.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die Konstruktion ist dabei entscheidend: Empf&auml;ngerstaaten stellen die kubanischen &Auml;rztinnen und Pflegekr&auml;fte in aller Regel nicht selbst an. Sie schlie&szlig;en Vertr&auml;ge mit dem Gesundheitsministerium MINSAP oder mit der staatlichen Vermarktungsgesellschaft <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/kuba-kundigt-neue-strategie-fur-medizin-tourismus-an">Comercializadora de Servicios M&eacute;dicos Cubanos (CSMC)</a></strong>. Havanna beh&auml;lt so die Kontrolle &uuml;ber Auswahl, Einsatzorte &ndash; und &uuml;ber die Geldfl&uuml;sse.<br>&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Ein Teil der internationalen Vertr&auml;ge l&auml;uft zudem &uuml;ber ANTEX S.A., ein Unternehmen aus dem Umfeld der <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/das-kubanische-schattenimperium-wie-eine-geheim-elite-um-raul-castro-das-land-ausblutet">GAESA</a></strong>, des von den Streitkr&auml;ften kontrollierten Wirtschaftskonglomerats. Kritiker beschreiben GAESA seit Jahren als &bdquo;Blackbox" der kubanischen &Ouml;konomie: ein Bereich, in dem erhebliche Ressourcen an parlamentarischer oder &ouml;ffentlicher Kontrolle vorbei bei der Milit&auml;rf&uuml;hrung landen. Zahlungen der Gastl&auml;nder laufen Berichten zufolge &uuml;ber die ebenfalls GAESA-nahe Banco Financiero Internacional (BFI) &ndash; wohin die Mittel am Ende flie&szlig;en, ist von au&szlig;en praktisch nicht nachvollziehbar.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Vorwurf Zwangsarbeit</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Was f&uuml;r Havanna Solidarit&auml;t ist, nennen unabh&auml;ngige UN-Fachleute, die Interamerikanische Menschenrechtskommission (CIDH) und das Europ&auml;ische Parlament ein System mit Merkmalen von Sklaverei und Zwangsarbeit. Im Juli sanktionierte das US-Au&szlig;enministerium Einrichtungen und Funktion&auml;re, die an der Verwaltung der Auslandsmissionen beteiligt sind, wegen Beg&uuml;nstigung von Menschenhandel.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Im Zentrum der Kritik steht die Gehaltsverteilung. Die in Madrid ans&auml;ssige Organisation Prisoners Defenders geht davon aus, dass der kubanische Staat zwischen 85 und 94 Prozent der von den Gastl&auml;ndern gezahlten Summen einbeh&auml;lt. &bdquo;Im Durchschnitt beh&auml;lt die kubanische Regierung 85 Prozent der mit den Gastl&auml;ndern vereinbarten Geh&auml;lter ein", sagt Gr&uuml;nder Javier Larrondo gegen&uuml;ber dem Nachrichtenportal <em>Di&aacute;logo Am&eacute;ricas.</em> In Mexiko habe seine Organisation 94 Prozent nachweisen k&ouml;nnen, in Brasilien 90 Prozent.<br>&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Ein im April ver&ouml;ffentlichter CIDH-Bericht dokumentiert dar&uuml;ber hinaus die Einbehaltung von P&auml;ssen und Einschr&auml;nkungen der Bewegungsfreiheit. H&auml;ufig d&uuml;rfen Ehepartner und Kinder nicht mitreisen. Wer die Mission verl&auml;sst, gilt als &bdquo;Deserteur" und verliert die w&auml;hrend des Einsatzes angesparten Anspr&uuml;che. Tausende haben das dennoch getan.</span></div><h2 class="wsite-content-title">Streit um Qualifikationen</h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Ein zweiter Konfliktpunkt betrifft die Nachpr&uuml;fbarkeit von Abschl&uuml;ssen. In Mexiko, wo die Regierung zwischen 2022 und 2024 rund 24 Millionen Dollar f&uuml;r kubanisches Personal aufwendete, warf eine Recherche von Fuerza Informativa Azteca Fragen zu Qualifikationen und Vertragstransparenz auf. Larrondo f&uuml;hrt das auf die Vertragskonstruktion zur&uuml;ck: Beglaubigte Studiennachweise seien den Beh&ouml;rden der Gastl&auml;nder schlicht nie vorgelegt worden.<br>&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">In Brasilien hatte das Programm &bdquo;Mais M&eacute;dicos" f&uuml;r &auml;hnliche Debatten gesorgt, weil kubanische &Auml;rzte von der sonst &uuml;blichen Anerkennungspr&uuml;fung befreit waren. &Auml;rzteverb&auml;nde sprachen von einem doppelten Standard.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Wei&szlig;e Kittel als Au&szlig;enpolitik</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">&Uuml;ber die Einnahmen hinaus sind die Brigaden ein Instrument politischer Projektion. Ehemalige Teilnehmer berichten, einzelne Missionen dienten auch als Tarnung f&uuml;r Geheimdienstpersonal &ndash; zur &Uuml;berwachung der eigenen Leute ebenso wie zum Aufbau lokaler Netzwerke. Prisoners Defenders zufolge waren von den &uuml;ber 700 Mitgliedern der kubanischen Mission in Bolivien im Jahr 2019 nur gut 200 tats&auml;chlich &Auml;rzte. Im selben Jahr beendete Ecuador seine Kooperationsabkommen, nachdem die Regierung nach den Oktoberprotesten kubanischen Staatsb&uuml;rgern Beteiligung an destabilisierenden Aktivit&auml;ten vorgeworfen hatte.<br><br>Nicht zuletzt, argumentiert Larrondo, habe das Programm Kuba ein Netz von Verb&uuml;ndeten in internationalen Institutionen verschafft &ndash; in der UNO, der WHO und der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation PAHO.</span><br></div><div class="paragraph"><font size="1">Quellen:&nbsp;<a href="https://www.eurasiareview.com/09082026-beyond-health-care-the-strategic-role-of-cubas-overseas-medical-missions-analysis/" style="">Eurasia Review</a>, <a href="https://dialogo-americas.com/articles/beyond-health-care-the-strategic-role-of-cubas-overseas-medical-missions/" style="">Di&aacute;logo Am&eacute;ricas</a>, <a href="https://www.prisonersdefenders.org/" style="">Prisoners Defenders</a>, <a href="https://www.oas.org/en/iachr/" style="">Interamerikanische Menschenrechtskommission (CIDH)</a>, <a href="https://www.state.gov/" style="">U.S. Department of State</a>&nbsp;<br>Die zentralen Vorw&uuml;rfe stammen aus einer Analyse von Di&aacute;logo Am&eacute;ricas. Die Publikation ist kein unabh&auml;ngiges Medium: Di&aacute;logo bezeichnet sich selbst als digitales Fachmagazin f&uuml;r Milit&auml;r- und Sicherheitspersonal, herausgegeben vom U.S. Southern Command &ndash; dem f&uuml;r Lateinamerika zust&auml;ndigen Regionalkommando des US-Verteidigungsministeriums.&nbsp;</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kuba auf Platz eins: So viele Asylsuchende wie nie in Brasilien]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kuba-auf-platz-eins-so-viele-asylsuchende-wie-nie-in-brasilien]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kuba-auf-platz-eins-so-viele-asylsuchende-wie-nie-in-brasilien#comments]]></comments><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 03:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/kuba-auf-platz-eins-so-viele-asylsuchende-wie-nie-in-brasilien</guid><description><![CDATA[11.08.2026 11:00 UhrZwischen Januar und Juni 2026 haben mehr als 20.000 Kubaner in Brasilien Asyl beantragt – nach einem Rekordjahr 2025, in dem Migranten von der Insel erstmals Venezolaner als größte Antragstellergruppe ablösten.Abbildung: SymbolbildMehr als 20.000 Kubaner beantragen in nur sechs Monaten Asyl in BrasilienZwischen Januar und Juni 2026 haben 20.372 kubanische Staatsbürger in Brasilien Asyl beantragt: Die Zahlen vom Observatorium für internationale Migration (OBMigra) des b [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">11.08.2026 11:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/572642043.jpeg" alt="Bild" style="width:100%;max-width:1025px"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Zwischen Januar und Juni 2026 haben mehr als 20.000 Kubaner in Brasilien Asyl beantragt &ndash; nach einem Rekordjahr 2025, in dem Migranten von der Insel erstmals Venezolaner als gr&ouml;&szlig;te Antragstellergruppe abl&ouml;sten.</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="265788620471989930" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg06.met.vgwort.de/na/266e5a20782d4b5991952e49f82bc1ab" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung: Symbolbild</font></div><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Mehr als 20.000 Kubaner beantragen in nur sechs Monaten Asyl in BrasilienZwischen Januar und Juni 2026 haben 20.372 kubanische Staatsb&uuml;rger in Brasilien Asyl beantragt:</span> Die Zahlen vom Observatorium f&uuml;r internationale Migration (OBMigra) des brasilianischen Justizministeriums<span style="color:rgb(42, 42, 42)">&nbsp;reihen sich ein in eine Entwicklung, die sich seit Jahren beschleunigt: Bereits 2025 verzeichnete Brasilien mit &uuml;ber 41.000 kubanischen Asylantr&auml;gen einen historischen H&ouml;chstwert &ndash; und erstmals l&ouml;sten Kubaner damit Venezolaner als gr&ouml;&szlig;te Gruppe unter allen Asylsuchenden im Land ab. Von insgesamt 75.599 Antr&auml;gen entfielen 41.919, also rund 55 Prozent, auf kubanische Staatsangeh&ouml;rige, ein Anstieg von 88 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Arbeit, Strom, ein w&uuml;rdiges Leben</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Was Brasilien f&uuml;r viele Kubaner attraktiv macht, zeigt das Beispiel des 57-j&auml;hrigen Jos&eacute; Ram&iacute;rez. F&uuml;r ihn gebe es in seinem Alter kaum noch Auswanderungsalternativen, sagt er gegen&uuml;ber dem Nachrichtenportal <em>14ymdio</em>. Angezogen habe ihn vor allem, dass Brasilien Asylsuchenden eine Arbeitserlaubnis und Zugang zu staatlichen Sozialleistungen gew&auml;hrt. Inzwischen arbeitet er als Hilfskraft in einem Klimaanlagenbetrieb in Volta Redonda, einer Stadt im Bundesstaat Rio de Janeiro, in der sich zahlreiche kubanische Migranten niedergelassen haben. Ram&iacute;rez geh&ouml;rte k&uuml;rzlich zu einer Gruppe kubanischer Gl&auml;ubiger, die sich dort zu einem Bibelkreis traf, um f&uuml;r ihre Heimat zu beten. Was ihm Brasilien biete, fasst er einfach zusammen: Freiheit, verl&auml;sslichen Strom, ausreichend Nahrung und einen w&uuml;rdigen Lohn.</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Auch die Caritas-Mitarbeiterin Larissa Getirana sieht in der vergleichsweise offenen brasilianischen Migrationspolitik einen entscheidenden Faktor &ndash; gerade in einer Zeit, in der die USA unter Pr&auml;sident Donald Trump und europ&auml;ische Staaten ihre Grenzen zunehmend abriegeln. Anders als anderswo habe sich migrationsfeindliche Stimmung in Brasilien bislang nicht zu einer relevanten politischen Kraft entwickelt, betont sie gegen&uuml;ber <em>WuncNews</em>.<br><br>&#8203;Hinter den nackten Zahlen steht eine humanit&auml;re Notlage auf der Insel. Fehlende Treibstoffe, andauernde Stromausf&auml;lle und eine akute Medikamentenknappheit z&auml;hlen zu den zentralen Gr&uuml;nden, warum immer mehr Kubaner das Land verlassen. Expertenf&uuml;hren den sprunghaften Anstieg der Antragszahlen unmittelbar auf die Versorgungskrise und die fortschreitende Verarmung der Bev&ouml;lkerung infolge des wirtschaftlichen Zusammenbruchs zur&uuml;ck.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Der Weg &uuml;ber Roraima</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die meisten Kubaner erreichen Brasilien nicht direkt, sondern &uuml;ber einen beschwerlichen Landweg durch Guyana. Ein gemeinsamer Bericht der Internationalen Organisation f&uuml;r Migration (IOM) dokumentiert einen deutlichen Anstieg kubanischer Einreisen &uuml;ber organisierte Schlepper-Netzwerke. Wichtigster Transitpunkt ist die Br&uuml;cke Macuxis in Cant&aacute;, die von Guyana kommend nach Boa Vista im Bundesstaat Roraima f&uuml;hrt. Mindestens 7.687 Kubaner haben dort inzwischen ihr Asylverfahren eingeleitet.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Viele kubanische &Auml;rzte und Dozenten an</span> der Universidade Federal de Roraima (UFRR) sind urspr&uuml;nglich im Rahmen von Kooperationsabkommen zwischen der Hochschule und der kubanis<span style="color:rgb(42, 42, 42)">chen Regierung in den 1990er-Jahren ins Land gekommen. Diese migratorischen Verbindungen wirken bis heute nach und erleichtern nachfolgenden Generationen kubanischer Migranten den Weg.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Brasilien als Durchgangsstation</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">F&uuml;r viele Kubaner ist Brasilien nicht das eigentliche Ziel, sondern nur eine Zwischenstation. Laut dem IOM-Bericht reisten allein zwischen Januar und Oktober des Vorjahres rund 11.000 Kubaner &uuml;ber die brasilianische Grenze weiter nach Uruguay. Gleichzeitig hat Brasilien seine Politik an anderer Stelle versch&auml;rft: Seit 2024 ist es f&uuml;r einen Teil der Ankommenden nicht mehr m&ouml;glich, direkt am wichtigsten internationalen Flughafen des Landes in S&atilde;o Paulo Asyl zu beantragen. Nach Einsch&auml;tzung von Experten soll diese Ma&szlig;nahme verhindern, dass Brasilien lediglich als Zwischenstation auf dem Weg in die USA missbraucht wird &ndash; und zugleich dem Kampf gegen Menschenhandel dienen.</span></div><div class="paragraph"><font size="1">Quellen:&nbsp;<a href="https://www.14ymedio.com/migracion/20-000-cubanos-solicitaron-asilo_1_1129652.html" style="">14ymedio</a>, <a href="https://www.wunc.org" style="">Wunc News</a>, <a href="https://www.folhabv.com.br" style="">Folha BV</a>, <a href="https://www.gov.br/abin" style="">Abin/OIM</a>, <a href="https://www.gov.br/mj/pt-br/assuntos/seus-direitos/migracoes/portal-de-imigracao-laboral/portal-de-imigracao-laboral" style="">OBMigra</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[100 Jahre Fidel Castro: Glückwünsche aus Moskau und Peking]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/100-jahre-fidel-castro-gluckwunsche-aus-moskau-und-peking]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/100-jahre-fidel-castro-gluckwunsche-aus-moskau-und-peking#comments]]></comments><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 02:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/100-jahre-fidel-castro-gluckwunsche-aus-moskau-und-peking</guid><description><![CDATA[11.08.202612:00 UhrPutin und Xi Jinping haben Kuba zum 100. Geburtstag Fidel Castros offizielle Grußbotschaften geschickt und dabei die engen Bindungen ihrer Länder zur Insel bekräftigt.Abbildung:&nbsp;Fidel Castro at the United Nations&nbsp;von&nbsp;Bernard Gotfryd&nbsp;&nbsp;Zuschnitt KUBAKUNDE, CC0 1.0Zum offiziell 100. Geburtstag von Fidel Castro – geboren am 13. August 1926, wobei Historiker das tatsächliche Geburtsjahr wegen einer nachträglich ausgestellten Taufurkunde bis heute anz [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">11.08.202612:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/369761049.jpg?1786441789" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>Putin und Xi Jinping haben Kuba zum 100. Geburtstag Fidel Castros offizielle Gru&szlig;botschaften geschickt und dabei die engen Bindungen ihrer L&auml;nder zur Insel bekr&auml;ftigt.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="143112789214804615" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/274b7f90bac143159a27e0eafde2108b" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung:&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fidel_Castro,_Prime_Minister_of_Cuba._Castro_at_the_United_Nations,_New_York_(cropped).jpg" target="_blank" style="">Fidel Castro at the United Nations</a>&nbsp;von&nbsp;<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/en:Bernard_Gotfryd" target="_blank" style="">Bernard Gotfryd</a><span style="color: rgb(51, 51, 51);">&nbsp;&nbsp;Zuschnitt KUBAKUNDE,</span> <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/legalcode" target="_blank" style="">CC0 1.0</a></font></div><div class="paragraph">Zum offiziell 100. Geburtstag von Fidel Castro &ndash; geboren am 13. August 1926, wobei Historiker das tats&auml;chliche Geburtsjahr wegen einer nachtr&auml;glich ausgestellten Taufurkunde bis heute anzweifeln &ndash; haben die Pr&auml;sidenten Russlands und Chinas Botschaften nach Havanna geschickt.&nbsp;Wladimir Putin und Xi Jinping w&uuml;rdigten darin den 2016 verstorbenen Revolutionsf&uuml;hrer als historische Symbolfigur und nutzten den Anlass, um die engen Beziehungen zwischen ihren L&auml;ndern und Kuba zu bekr&auml;ftigen.<br><br>Putins Botschaften gingen sowohl an General Ra&uacute;l Castro als auch an Staatspr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel. Der russische Pr&auml;sident bezeichnete Fidel Castro darin als Symbolfigur f&uuml;r Freiheit, Gerechtigkeit und Patriotismus und hob dessen Rolle beim Aufbau der Partnerschaft zwischen Havanna und Moskau hervor. &Uuml;berbracht wurde die Nachricht von Mikhail Schwydkoi, der betonte, in Russland werde die Erinnerung an Fidel Castro als etwas Besonderes bewahrt. In seiner an D&iacute;az-Canel gerichteten Botschaft bekr&auml;ftigte Putin zudem die fortdauernde Solidarit&auml;t Russlands mit dem kubanischen Volk und verwies auf die aus seiner Sicht bedeutenden wirtschaftlichen und sozialen Fortschritte, die unter Castros F&uuml;hrung erzielt worden seien. Castro habe in Russland aufrichtigen Respekt genossen, so Putin, der zugleich Ra&uacute;l Castro Gesundheit und Wohlergehen w&uuml;nschte.<br><br>Auch aus Peking kam eine Gru&szlig;botschaft: Staats- und Parteichef Xi Jinping richtete sich sowohl an die Mitglieder der kubanischen Kommunistischen Partei als auch an die gesamte Bev&ouml;lkerung der Insel. Xi erinnerte daran, dass Fidel Castro sein Leben der Verteidigung der nationalen Souver&auml;nit&auml;t und dem Aufbau des Sozialismus gewidmet habe. Besonders hervorgehoben wurde die historische Rolle Kubas als erstes lateinamerikanisches Land, das diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China aufnahm. Die Beziehungen zwischen beiden L&auml;ndern seien inzwischen zu einem Referenzpunkt f&uuml;r die Zusammenarbeit sozialistischer Staaten und L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens geworden, schrieb Xi und betonte die gemeinsame Ablehnung &auml;u&szlig;erer Einmischung.<br><br>Verlesen wurde die chinesische Botschaft von Liu Haixing, Mitglied des Zentralkomitees der KPCh und Leiter von dessen Internationaler Abteilung, im Rahmen des ersten internationalen Kolloquiums &bdquo;Fidel: Verm&auml;chtnis und Zukunft" in Havanna. Haixing erinnerte in seiner Rede an eine Aussage Mao Zedongs, wonach gemeinsame Erfahrungen und K&auml;mpfe beide V&ouml;lker f&uuml;r immer verbunden h&auml;tten. Er betonte zudem Chinas Einsatz f&uuml;r eine multipolare Weltordnung und rief dazu auf, Fidels Verm&auml;chtnis nicht nur zu erinnern, sondern fortzuf&uuml;hren.<br></div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: <a href="https://www.telesurtv.net/presidentes-rusia-china-mensaje-cuba-fidel/" target="_blank" style="">TeleSur</a>&nbsp;</font></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Mehr zum Thema</font></h2><div class="paragraph"><strong><font size="4">&gt;&gt;&nbsp;<a href="https://www.kubakunde.de/fidel-castro/f" target="_blank">Fidel Castro - Ein Leben f&uuml;r die Revolution</a></font></strong></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Díaz-Canel kondoliert Kolumbien nach schwerem Erdbeben]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/diaz-canel-kondoliert-kolumbien-nach-schwerem-erdbeben]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/diaz-canel-kondoliert-kolumbien-nach-schwerem-erdbeben#comments]]></comments><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 01:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/diaz-canel-kondoliert-kolumbien-nach-schwerem-erdbeben</guid><description><![CDATA[11.08.2026 11:00 UhrNach der Erdbebenkatastrophe in Kolumbien mit Dutzenden Toten sichert Kubas Staatschef Díaz-Canel dem Nachbarland seine Solidarität zu.Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: YouTube Video. Rechte beim Uploadenden.Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Montag (10.) weite Teile Kolumbiens erschüttert und eine der schwersten Naturkatastrophen des Landes in jüngerer Zeit ausgelöst. Nach vorläufigen Angaben kamen mindestens 132 Menschen ums Leben, mehr als 570 wurden ver [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">11.08.2026 11:00 Uhr</font><br></div><div><div id="109031217249121488" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="width:100%; aspect-ratio:16/9; overflow:hidden; position:relative; background:#000; isolation: isolate; border-radius: 2px;"><img src="https://img.youtube.com/vi/UHltPvuyYCk/maxresdefault.jpg" style="position:absolute; top:0.00%; left:-23.17%; width:124%; height:auto; max-width:none !important; min-width:100%; display:block; border:none; margin:0; padding:0;" alt="Bildquelle: Video von YouTube"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Nach der Erdbebenkatastrophe in Kolumbien mit Dutzenden Toten sichert Kubas Staatschef D&iacute;az-Canel dem Nachbarland seine Solidarit&auml;t zu.</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="768925200553015582" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg06.met.vgwort.de/na/266e5a20782d4b5991952e49f82bc1ab" width="1" height="1" alt=""></div></div><div><div id="615214743658951144" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/26f03a36277c4f448c2702fc189540e7" width="1" height="1" alt=""></div></div><div><div id="607056743549769821" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="text-align:right; margin-top:6px;"><font size="1" style="color:#777; font-family: sans-serif;">Abbildung: Symbolbild/Screenshot. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UHltPvuyYCk" target="_blank" style="color:#777; text-decoration:underline;">Bildquelle: YouTube Video</a>. Rechte beim Uploadenden.</font></div></div></div><div class="paragraph">Ein Erdbeben der St&auml;rke 7,4 hat am Montag (10.) weite Teile Kolumbiens ersch&uuml;ttert und eine der schwersten Naturkatastrophen des Landes in j&uuml;ngerer Zeit ausgel&ouml;st. Nach vorl&auml;ufigen Angaben kamen mindestens 132 Menschen ums Leben, mehr als 570 wurden verletzt. 32 St&auml;dte riefen den roten Alarm aus, die Regierung erkl&auml;rte den nationalen Notstand.<br><br>Aus Havanna meldete sich noch am selben Abend Kubas Staatschef Miguel D&iacute;az-Canel zu Wort. In einer Erkl&auml;rung auf seinen Social-Media-Kan&auml;len sprach er dem kolumbianischen Volk und der Regierung sein Beileid aus und bedauerte die Todesopfer, Verletzten und Sch&auml;den, die das Beben insbesondere im Departamento Choc&oacute; angerichtet habe. Die kubanische F&uuml;hrung reiht sich damit in eine Welle internationaler Solidarit&auml;tsbekundungen ein, die nach der Katastrophe eingegangen sind &ndash; darunter auch eine Unterst&uuml;tzungszusage der USA in H&ouml;he von 15,5 Millionen Dollar.<br><br>Kolumbiens Pr&auml;sident Abelardo de la Espriella koordiniert die Nothilfe gemeinsam mit seinem Kabinett aus mehreren Provinzen &ndash; unter anderem Pereira, der Kaffeeregion, Choc&oacute; und Cali. Am schwersten betroffen sind laut der Vereinigung kolumbianischer Hauptst&auml;dte Pereira, Cali, Manizales, Quibd&oacute; und Armenia, wo Geb&auml;ude einst&uuml;rzten und Krankenh&auml;user, Flugh&auml;fen sowie der Nahverkehr beeintr&auml;chtigt sind. Mehrere Stra&szlig;enkorridore wurden gesperrt, in Cali und Manizales gelten Ausgangssperren.<br>&#8203;<br>Die Ausrufung des nationalen Notstands soll es den Beh&ouml;rden erleichtern, institutionelle Kapazit&auml;ten zu b&uuml;ndeln und die Nothilfe zu beschleunigen.</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Havanna feiert Fidel: Konferenz zum 100. Geburtstag mit 1.500 Delegierten aus 63 Ländern]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/havanna-feiert-fidel-konferenz-zum-100-geburtstag-mit-1500-delegierten-aus-63-landern]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/havanna-feiert-fidel-konferenz-zum-100-geburtstag-mit-1500-delegierten-aus-63-landern#comments]]></comments><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 00:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/havanna-feiert-fidel-konferenz-zum-100-geburtstag-mit-1500-delegierten-aus-63-landern</guid><description><![CDATA[11.08.2026 12:00UhrVon Moskau bis Windhoek: Zum offiziellen 100. Geburtstag Fidel Castros bekunden Staats- und Parteivertreter weltweit Solidarität mit Kuba.Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: Video. Rechte beim Uploadenden.In Havanna läuft seit Montag ( 10.) eine dreitägige internationale Konferenz zum 100. Geburtstag von Fidel Castro, an der laut kubanischen Angaben rund 1.500 Delegierte aus 63 Ländern teilnehmen. Die Tagung „Fidel: Vermächtnis und Zukunft" bildet den Auftakt  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">11.08.2026 12:00Uhr</font></div><div><div id="215936194434092153" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="width:100%; aspect-ratio:16/9; overflow:hidden; position:relative; background:#000; isolation: isolate; border-radius: 2px;"><img src="https://img.youtube.com/vi/Fd1y-MPEkpE/maxresdefault.jpg" style="position:absolute; top:-1.25%; left:-29.20%; width:152%; height:auto; max-width:none !important; min-width:100%; display:block; border:none; margin:0; padding:0;" alt="Bildquelle: Video von YouTube"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Von Moskau bis Windhoek: Zum offiziellen 100. Geburtstag Fidel Castros bekunden Staats- und Parteivertreter weltweit Solidarit&auml;t mit Kuba.</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="132693792282922254" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg06.met.vgwort.de/na/280e77f8be8d423e825ed505799b0892" width="1" height="1" alt=""></div></div><div><div id="738374535732948266" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="text-align:right; margin-top:6px;"><font size="1" style="color:#777; font-family: sans-serif;">Abbildung: Symbolbild/Screenshot. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Fd1y-MPEkpE" target="_blank" style="color:#777; text-decoration:underline;">Bildquelle: Video</a>. Rechte beim Uploadenden.</font></div></div></div><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">In Havanna l&auml;uft seit Montag ( 10.) eine dreit&auml;gige internationale Konferenz zum 100. Geburtstag von Fidel Castro, an der laut kubanischen Angaben rund 1.500 Delegierte aus 63 L&auml;ndern teilnehmen. Die Tagung &bdquo;Fidel: Verm&auml;chtnis und Zukunft" bildet den Auftakt zu den Feierlichkeiten, die am Donnerstag mit einem Festakt im Teatro Karl Marx in Havanna sowie einer Karawane zum Geburtsort Castros in Bir&aacute;n ihren H&ouml;hepunkt finden sollen.&nbsp;<br><br>&#8203;Zur Er&ouml;ffnung w&uuml;rdigte Ren&eacute; Gonz&aacute;lez Barrios vom <em>Centro de Estudios Fidel Castro</em> den historischen Moment, ordnete ihn zugleich aber in aktuelle internationale Konflikte ein: Er sprach von einem V&ouml;lkermord am pal&auml;stinensischen Volk und einem von Israel und den USA gef&uuml;hrten Krieg gegen den Iran, w&auml;hrend gleichzeitig die Blockade gegen Kuba fortbestehe.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">D&iacute;az-Canel: Von der Kolonialgeschichte zu den Folgen der Blockade</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Staatspr&auml;sident und Parteichef Miguel D&iacute;az-Canel bezeichnete die Anreise so vieler Delegierter angesichts der wirtschaftlichen Lage des Landes als Ausdruck von Mut und Solidarit&auml;t. In seiner rund 45-min&uuml;tigen Rede zeichnete er den Kontrast zwischen dem vorrevolution&auml;ren Kuba und der Gegenwart nach: Vor 1959 h&auml;tten 70 Prozent der Sch&uuml;ler auf dem Land keine Lehrkr&auml;fte gehabt, 95 Prozent der Kinder seien von Parasiten betroffen gewesen, und knapp die H&auml;lfte des Landes habe sich in der Hand einer kleinen Elite und US-amerikanischer Unternehmen befunden. Heute verf&uuml;ge Kuba mit 77,7 Jahren &uuml;ber eine der h&ouml;chsten Lebenserwartungen Lateinamerikas und komme auf neun &Auml;rzte pro 1.000 Einwohner.<br>&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Zugleich benannte D&iacute;az-Canel die aktuellen Auswirkungen der US-Blockade: 98.500 notwendige Operationen k&ouml;nnten derzeit nicht durchgef&uuml;hrt werden, nur 30 Prozent der ben&ouml;tigten Medikamente seien verf&uuml;gbar, und 34.000 Schwangeren fehle der Zugang zu notwendigen Vorsorgeuntersuchungen. Die laufenden Wirtschaftsreformen bezeichnete er ausdr&uuml;cklich nicht als R&uuml;ckkehr zum Kapitalismus &ndash; die Produktionsmittel blieben in der Hand des Volkes &ndash;, rief aber zu kritischem Nachdenken &uuml;ber den Sozialismus des 21. Jahrhunderts auf. Seine Rede endete mit dem Bekenntnis, man ergebe sich nicht und gehe nicht auf Knien, worauf der Saal mit Sprechch&ouml;ren reagierte.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Gru&szlig;botschaften aus Moskau und Peking</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Sowohl Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin als auch Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping richteten Botschaften an die kubanische F&uuml;hrung. Putins Gru&szlig;wort wurde von einem Vertreter der Russischen F&ouml;deration &uuml;berbracht; darin w&uuml;rdigte er Fidel Castro als Symbolfigur f&uuml;r Freiheit, Gerechtigkeit und Patriotismus und betonte dessen Beitrag zum Ausbau der Beziehungen zwischen Havanna und Moskau. In einer zweiten, an D&iacute;az-Canel gerichteten Botschaft bekr&auml;ftigte Putin die unver&auml;nderte Solidarit&auml;t Russlands mit dem kubanischen Volk.<br>&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Xi Jinpings Gru&szlig;wort wurde von Liu Haixing, dem f&uuml;r internationale Beziehungen zust&auml;ndigen Funktion&auml;r im Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas, &uuml;berbracht. Er erinnerte an Castros lebenslanges Eintreten f&uuml;r nationale Souver&auml;nit&auml;t und den Aufbau des Sozialismus und hob hervor, dass Kuba 1960 als erstes Land Lateinamerikas diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik aufgenommen habe. Die Beziehungen zwischen beiden L&auml;ndern seien mittlerweile zu einem Referenzpunkt f&uuml;r die Zusammenarbeit sozialistischer und L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens geworden.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Stimmen aus Afrika, Europa und Lateinamerika</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Namibias Premierminister Tjitunga Elijah Ngurare erinnerte an die kubanischen Milit&auml;rmissionen im s&uuml;dlichen Afrika seit 1975 gegen Kolonialismus und Apartheid und erkl&auml;rte, ohne Kuba und Fidel lasse sich im s&uuml;dlichen Afrika nicht &uuml;ber Freiheit sprechen. Aus Europa &uuml;berbrachte Walter Baier, Vorsitzender der Partei der Europ&auml;ischen Linken, Gr&uuml;&szlig;e linker und progressiver Kr&auml;fte und bezeichnete die Blockade als &ouml;konomischen Krieg und stillen V&ouml;lkermord; er forderte, Kuba von der US-Liste angeblicher Terrorismus-Unterst&uuml;tzer zu streichen. Jos&eacute; Luis Cantella von der spanischen Kommunistischen Partei ging auf j&uuml;ngste &Auml;u&szlig;erungen von Donald Trump und Marco Rubio ein, die Kuba als Bedrohung f&uuml;r die USA darstellen, und erkl&auml;rte, ein Angriff auf Kuba richte sich gegen alle.</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Weitere Gru&szlig;worte kamen von den Kommunistischen Parteien Portugals und Vietnams sowie von Jo&atilde;o Pedro St&eacute;dile von der brasilianischen Landlosenbewegung MST, der daran erinnerte, dass Castro fr&uuml;h vor den Folgen des Klimawandels gewarnt habe. Als einzige Rednerin sprach eine Vertreterin S&uuml;dafrikas, die Kubas medizinischen Einsatz gegen die Ebola-Epidemie w&uuml;rdigte.<br>&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die Konferenz l&auml;uft noch bis Mittwoch mit einem umfangreichen Begleitprogramm zu Leben und Wirken Fidel Castros, bevor am Donnerstag der eigentliche 100. Geburtstag mit zentralen Feierlichkeiten in Havanna und Bir&aacute;n begangen wird.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Umstrittenes Geburtsjahr</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">W&auml;hrend offizielle kubanische Stellen und die internationale Berichterstattung durchg&auml;ngig den 13. August 1926 als Geburtsdatum Fidel Castros nennen, gilt dieses Datum unter Historikern nicht als unumstritten. Einige Castro-Biografen pl&auml;dieren f&uuml;r 1927 als tats&auml;chliches Geburtsjahr. Hintergrund ist eine 1941 neu ausgestellte Taufbescheinigung, auf der das Geburtsdatum offenbar um ein Jahr vordatiert wurde &ndash; damit der junge Fidel das Alterslimit f&uuml;r die Aufnahme in ein Jesuitenkolleg in Havanna erf&uuml;llte, f&uuml;r das er urspr&uuml;nglich zu jung gewesen w&auml;re.</span><br></div><div class="paragraph"><font size="1">Quellen:&nbsp;<a href="https://www.telesurtv.net/presidentes-rusia-china-mensaje-cuba-fidel/" target="_blank" style="">teleSUR</a>,&nbsp;<a href="https://www.granma.cu/cien-con-fidel" target="_blank" style="">Granma</a>, <a href="https://www.prensa-latina.cu/2026/08/10/diaz-canel-llama-a-salvar-la-revolucion-del-cerco-de-eeuu/" target="_blank" style="">Prensa Latina</a></font></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Mehr zum Thema</font></h2><div class="paragraph"><strong><font size="4">&gt;&gt;&nbsp;<a href="https://www.kubakunde.de/fidel-castro">Fidel Castro - Ein Leben f&uuml;r die Revolution</a></font></strong></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[CIA-Task-Force für Kuba: Havanna spricht von psychologischer Kriegsführung]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/cia-task-force-fur-kuba-havanna-spricht-von-psychologischer-kriegsfuhrung]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/cia-task-force-fur-kuba-havanna-spricht-von-psychologischer-kriegsfuhrung#comments]]></comments><pubDate>Mon, 10 Aug 2026 02:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/cia-task-force-fur-kuba-havanna-spricht-von-psychologischer-kriegsfuhrung</guid><description><![CDATA[10.08.2026 08:00 UhrHavanna reagiert empört auf die Enthüllung einer neuen CIA-Task-Force für Kuba.&nbsp;Kubas Präsident Díaz-Canel kritisiert die Berichterstattung als psychologische Kriegsführung zur Begründung verschärfter Sanktionen gegen sein Land.Abbildung:&nbsp;Centro Habana&nbsp;von&nbsp;Antonio Schubert, Zuschnitt KUBAKUNDE, CC BY-SA 2.0Eine Recherche der New York Times hat eine neu aufgebaute, geheime CIA-Sondereinheit für Kuba öffentlich gemacht. Kubas Präsident Miguel Día [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">10.08.2026 08:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/695180883.jpg?1786339653" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>Havanna reagiert emp&ouml;rt auf die Enth&uuml;llung einer neuen CIA-Task-Force f&uuml;r Kuba.&nbsp;Kubas Pr&auml;sident D&iacute;az-Canel kritisiert die Berichterstattung als psychologische Kriegsf&uuml;hrung zur Begr&uuml;ndung versch&auml;rfter Sanktionen gegen sein Land.</strong><br></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="359391342333843162" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/2467283aae9e460fbc18e1d0becd1824" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung:&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Centro_Habana_(35638742144).jpg" target="_blank" style="">Centro Habana</a>&nbsp;von&nbsp;<a href="https://www.flickr.com/people/33192910@N07" target="_blank" style="">Antonio Schubert</a><span style="color: rgb(51, 51, 51);">, Zuschnitt KUBAKUNDE,</span> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/legalcode" target="_blank" style="">CC BY-SA 2.0</a></font></div><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Eine <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/cia-richtet-geheime-cuba-task-force-ein" target="_blank">Recherche der New York Times</a></strong> hat eine neu aufgebaute, geheime CIA-Sondereinheit f&uuml;r Kuba &ouml;ffentlich gemacht. Kubas Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel bezeichnete die Berichterstattung dar&uuml;ber&nbsp; als Instrument psychologischer Kriegsf&uuml;hrung, mit dem Washington die versch&auml;rften Sanktionen gegen die Insel begr&uuml;nden wolle.&nbsp;</span>&nbsp;<br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Ausl&ouml;ser der aktuellen Debatte ist ein Bericht der New York Times, wonach die CIA in den vergangenen Monaten eine neue Sondereinheit f&uuml;r Kuba aufgebaut hat. Der Recherche zufolge, die sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen st&uuml;tzt, geh&ouml;ren der Einheit Fallbearbeiter f&uuml;r die Anwerbung und F&uuml;hrung von Agenten sowie Spezialisten f&uuml;r Cyberoperationen und verdeckte Einflussnahme an. Ziel sei es, Konflikte innerhalb der kubanischen F&uuml;hrung sichtbar zu machen und einen Wandel hin zu Funktion&auml;ren zu beg&uuml;nstigen, die eher zu Zugest&auml;ndnissen gegen&uuml;ber Washington bereit w&auml;ren.</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Kubas Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel reagierte am Samstag mit scharfer Kritik. Die Ver&ouml;ffentlichungen &uuml;ber die CIA-Operationen seien Teil einer gezielten "guerra psicol&oacute;gica" &ndash; einer psychologischen Kriegsf&uuml;hrung, die dazu diene, die Versch&auml;rfung der wirtschaftlichen und politischen Sanktionen gegen die Insel zu rechtfertigen, erkl&auml;rte er.<br><br></span>Kubas Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel reagierte am Samstag mit scharfer Kritik. Die Ver&ouml;ffentlichungen &uuml;ber die CIA-Operationen seien keine zuf&auml;lligen Leaks, sondern Teil eines gezielten Plans der US-Regierung zur psychologischen Kriegsf&uuml;hrung, erkl&auml;rte er.<span style="color:rgb(42, 42, 42)"></span><br></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Eine neue Einheit mit begrenztem Mandat</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die Gr&uuml;ndung einer CIA-Sondereinheit f&uuml;r Kuba ist historisch kein Novum. Bereits 1960 hatte der Geheimdienst eine erste Cuba Task Force eingerichtet, die sp&auml;ter die gescheiterte Invasion in der Schweinebucht im April 1961 verantwortete. Von diesem Vorg&auml;nger unterscheidet sich die aktuelle Einheit den Rechercheergebnissen zufolge in einem zentralen Punkt: Sie verf&uuml;gt &uuml;ber kein Mandat zur Ausbildung bewaffneter Stellvertreterkr&auml;fte oder zur Durchf&uuml;hrung t&ouml;dlicher Operationen. Ihr Auftrag beschr&auml;nkt sich demnach auf nachrichtendienstliche Aufkl&auml;rung und verdeckte Einflussnahme.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Ein weiteres Detail der Recherche betrifft die geheimdienstliche Priorisierung Kubas: Im sogenannten National Intelligence Priorities Framework, mit dem US-Regierungen turnusm&auml;&szlig;ig ihre Aufkl&auml;rungsschwerpunkte festlegen, sei die Insel demnach in die h&ouml;chste Kategorie eingestuft worden &ndash; neben China, Russland und Iran.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Sanktionen, Terrorliste und Milit&auml;rpr&auml;senz</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">D&iacute;az-Canel brachte die Enth&uuml;llungen in seiner Erkl&auml;rung mit der Politik von US-Au&szlig;enminister Marco Rubio sowie mit der von der Trump-Regierung verfolgten Sanktionsstrategie in Verbindung. Diese Politik ziele nach seiner Darstellung direkt auf die Deviseneinnahmen der Insel und auf die Energieversorgung.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die &Auml;u&szlig;erungen reihen sich in eine Serie von Vorw&uuml;rfen ein, die der kubanische Pr&auml;sident in den vergangenen Wochen erhoben hat. Erst k&uuml;rzlich hatte er der US-Regierung einen "Plan kollektiver Erstickung" gegen die kubanische Bev&ouml;lkerung vorgeworfen. Auch die fortbestehende F&uuml;hrung Kubas auf der US-Liste der Terrorismus-Sponsorstaaten bezeichnete er erneut als Vorwand f&uuml;r sch&auml;rfere Sanktionen &ndash; eine Einsch&auml;tzung, die nach kubanischer Darstellung auch von UN-Sonderberichterstattern geteilt werde, die vor den Auswirkungen einseitiger Sanktionen auf V&ouml;lkerrecht und Souver&auml;nit&auml;t gewarnt haben.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Zeitlich f&auml;llt die Debatte mit einer ausgeweiteten Pr&auml;senz des US-S&uuml;dkommandos (Southcom) in der Karibik zusammen. Kubanische Stellen f&uuml;hren Engp&auml;sse bei Kraftstoff, Stromversorgung, Transport und im Gesundheitswesen auf die US-Sanktionen zur&uuml;ck; Washington begr&uuml;ndet seinen Kurs demgegen&uuml;ber mit Menschenrechts- und Sicherheitsbedenken gegen&uuml;ber der kubanischen Regierung.</span></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Stromkrise in Kuba: Wochenende brachte Ausfälle für 70 Prozent des Landes]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/stromkrise-in-kuba-wochenende-brachte-ausfalle-fur-70-prozent-des-landes]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/stromkrise-in-kuba-wochenende-brachte-ausfalle-fur-70-prozent-des-landes#comments]]></comments><pubDate>Mon, 10 Aug 2026 01:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/stromkrise-in-kuba-wochenende-brachte-ausfalle-fur-70-prozent-des-landes</guid><description><![CDATA[10.08.2026 08:00 UhrSieben landesweite Stromausfälle in einem Jahr: Kubas Energienetz kollabiert reihenweise. Für das Wochenende waren erneut massive Abschaltungen angekündigt worden.Abbildung: Symbolbild/Screenshot. Bildquelle: Video. Rechte beim Uploadenden.Kuba hat am&nbsp; Sonntag (9.)&nbsp; einen der schwärzesten Tage seiner andauernden Energiekrise durchlebt. Die staatliche Stromgesellschaft Unión Eléctrica (UNE) hatte für die Abendstunden – die Zeit des höchsten Verbrauchs – S [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">10.08.2026 08:00 Uhr</font></div><div><div id="578610757398972316" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="width:100%; aspect-ratio:16/9; overflow:hidden; position:relative; background:#000; isolation: isolate; border-radius: 2px;"><img src="https://img.youtube.com/vi/A5hKbx9FlJw/maxresdefault.jpg" style="position:absolute; top:0.00%; left:0.00%; width:100%; height:auto; max-width:none !important; min-width:100%; display:block; border:none; margin:0; padding:0;" alt="Bildquelle: Video von YouTube. Sieben landesweite Stromausf&auml;lle in einem Jahr: Kubas Energienetz kollabiert reihenweise. F&uuml;r das Wochenende waren erneut massive Abschaltungen angek&uuml;ndigt worden."></div></div></div><div class="paragraph"><strong>Sieben landesweite Stromausf&auml;lle in einem Jahr: Kubas Energienetz kollabiert reihenweise. F&uuml;r das Wochenende waren erneut massive Abschaltungen angek&uuml;ndigt worden.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="222872547115886567" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/2634ad4d827a4548aa09e6276bd27e1d" width="1" height="1" alt=""></div></div><div><div id="224643600826531597" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><div style="text-align:right; margin-top:6px;"><font size="1" style="color:#777; font-family: sans-serif;">Abbildung: Symbolbild/Screenshot. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=A5hKbx9FlJw" target="_blank" style="color:#777; text-decoration:underline;">Bildquelle: Video</a>. Rechte beim Uploadenden.</font></div></div></div><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Kuba hat am&nbsp; Sonntag (9.)&nbsp; einen der schw&auml;rzesten Tage seiner andauernden Energiekrise durchlebt. Die staatliche Stromgesellschaft Uni&oacute;n El&eacute;ctrica (UNE) hatte f&uuml;r die Abendstunden &ndash; die Zeit des h&ouml;chsten Verbrauchs &ndash; Stromausf&auml;lle f&uuml;r bis zu 70 Prozent der Bev&ouml;lkerung angek&uuml;ndigt. Es war der vorl&auml;ufige Tiefpunkt einer Woche, in der das nationale Stromnetz (SEN) bereits zweimal komplett zusammengebrochen war.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die Zahlen, die die UNE im Vorfeld des Sonntags ver&ouml;ffentlicht hatte, sprachen eine deutliche Sprache: Einer erwarteten Spitzenlast von 3.250 Megawatt stand eine verf&uuml;gbare Erzeugungskapazit&auml;t von gerade einmal 1.015 Megawatt gegen&uuml;ber. Das ergab ein Defizit von 2.235 Megawatt &ndash; die tats&auml;chlich abgeschaltete Leistung d&uuml;rfte mit rund 2.265 Megawatt sogar noch etwas h&ouml;her gelegen haben, da die Beh&ouml;rden lieber kontrolliert vom Netz nehmen, als unkoordinierte Zusammenbr&uuml;che zu riskieren.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Am Dienstag vergangener Woche hatte die UNE das Netz nach einem 36-st&uuml;ndigen doppelten Total-Blackout f&uuml;r wiederhergestellt erkl&auml;rt &ndash; der siebte landesweite Ausfall in diesem Jahr, dazu kamen zahlreiche regionale Teilzusammenbr&uuml;che. In Havanna reihten sich zuletzt Abschaltungen von &uuml;ber 20 Stunden am St&uuml;ck an gerade einmal zwei bis drei Stunden Versorgung. In den Provinzen berichteten Bewohner von &uuml;ber zwei Tagen ganz ohne Strom.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Marode Kraftwerke, blockierte &Ouml;limporte</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die Ursachen der Krise sind vielschichtig, aber gut dokumentiert. Seit Mitte 2024 k&auml;mpft die Karibikinsel mit einem strukturellen Energiedefizit, das sich seit Januar durch die von den USA versch&auml;rfte &Ouml;lblockade dramatisch zugespitzt hat &ndash; eine Ma&szlig;nahme, die die Vereinten Nationen als Versto&szlig; gegen internationales Recht eingestuft haben.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Hinzu kommt eine v&ouml;llig veraltete Kraftwerksflotte: Von den 16 thermoelektrischen Erzeugungseinheiten des Landes standen zuletzt sieben still, wegen Defekten oder Wartungsarbeiten. Diese Anlagen, die auf heimisches Roh&ouml;l setzen und damit theoretisch nicht direkt von der US-Blockade betroffen w&auml;ren, liefern normalerweise rund 40 Prozent des Strommixes &ndash; tun es aber wegen ihres desolaten Zustands aktuell nicht zuverl&auml;ssig.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Weiter 40 Prozent entfallen auf dieselbetriebene Generatoren, die auf importiertes Diesel und Schwer&ouml;l angewiesen sind &ndash; also direkt unter der Blockade leiden. Die verbleibenden 20 Prozent stammen aus Erdgas und erneuerbaren Energien, wobei Solarenergie mit chinesischer Unterst&uuml;tzung zuletzt sp&uuml;rbar ausgebaut wurde.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Regierung sprach von &bdquo;extrem angespannter" Lage</font></h2><div class="paragraph">Havannas Regierung selbst beschrieb den Zustand des nationalen Stromnetzes im Vorfeld des Wochenendes offen als &bdquo;akut", &bdquo;kritisch" und &bdquo;extrem angespannt" &ndash; eine ungew&ouml;hnlich unverbl&uuml;mte Wortwahl, die sowohl auf die US-Sanktionen als auch auf die hausgemachten strukturellen Probleme verweist.<br><br>Nach Sch&auml;tzungen ben&ouml;tigt Kuba t&auml;glich rund 100.000 Barrel &Ouml;l, um seinen Energiebedarf zu decken. Nur 40.000 Barrel davon stammen aus eigener F&ouml;rderung &ndash; der Rest muss importiert werden, was angesichts der Blockade und leerer Devisenkassen zunehmend schwerf&auml;llt.<br><br>Die wirtschaftlichen Folgen sind gravierend: Nach einem kumulierten R&uuml;ckgang der Wirtschaftsleistung von 15 Prozent zwischen 2020 und 2025 k&ouml;nnte die kubanische Wirtschaft laut unabh&auml;ngigen Prognosen in diesem Jahr um bis zu weitere 6,5 Prozent schrumpfen. Fabriken stehen still, K&uuml;hlketten rei&szlig;en ab, und der Alltag der Menschen richtet sich zunehmend nach dem Rhythmus der Stromsperren statt nach Uhrzeiten.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle:&nbsp;<a href="https://efe.com/mundo/2026-08-09/cuba-largos-apagones-crisis-energetica/" style="">EFE</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Peking hilft Havanna: 5.000 Solarsysteme gegen Kubas Blackouts]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/peking-hilft-havanna-5000-solarsysteme-gegen-kubas-blackouts]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/peking-hilft-havanna-5000-solarsysteme-gegen-kubas-blackouts#comments]]></comments><pubDate>Sun, 09 Aug 2026 02:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/peking-hilft-havanna-5000-solarsysteme-gegen-kubas-blackouts</guid><description><![CDATA[09.08.2026 08:00 UhrKliniken, Kindergärten , Bankfilialen: 5.000 neue chinesische Photovoltaik-Systeme sollen Kubas löchriges Stromnetz entlasten. Gemessen am Tagesdefizit ist ihr Beitrag jedoch minimal.Abbildung:&nbsp;Photovoltaik in Santiago de Cuba 2026&nbsp;von&nbsp;Escla,&nbsp;Zuschnitt KUBAKUNDE, CC BY-SA 4.0Während Kubas Stromnetz in diesem Jahr bereits zum siebten Mal flächendeckend zusammengebrochen ist, hat China der Karibikinsel am Freitag (7.) erneut unter die Arme gegriffen: 5.0 [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">09.08.2026 08:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/474313437.jpg?1786257237" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>Kliniken, Kinderg&auml;rten , Bankfilialen: 5.000 neue chinesische Photovoltaik-Systeme sollen Kubas l&ouml;chriges Stromnetz entlasten. Gemessen am Tagesdefizit ist ihr Beitrag jedoch minimal.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="862941357144676259" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/211298dfa2934504a212196348e01ac9" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung:&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Solar_panels_in_Santiago_de_Cuba_2026-07.jpg" target="_blank" style="">Photovoltaik in Santiago de Cuba 2026</a>&nbsp;von&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Escla" target="_blank" style="">Escla</a><span style="color: rgb(51, 51, 51);">,&nbsp;Zuschnitt KUBAKUNDE,</span> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode" target="_blank" style="">CC BY-SA 4.0</a></font></div><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">W&auml;hrend Kubas Stromnetz in diesem Jahr bereits zum siebten Mal fl&auml;chendeckend zusammengebrochen ist, hat China der Karibikinsel am Freitag (7.) erneut unter die Arme gegriffen: 5.000 Photovoltaik-Systeme gehen als zweite Spende innerhalb einen Jahres an l&auml;ndliche Haushalte, Kliniken, Kinderheime und Bankfilialen in allen 169 Gemeinden Kubas. Die &Uuml;bergabe fand im Ministerium f&uuml;r Au&szlig;enhandel und ausl&auml;ndische Investitionen in Havanna statt.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Gegen&uuml;ber der ersten Charge vom vergangenen November wurden die technischen Daten sp&uuml;rbar verbessert: Mit einer Leistung von 3,6 Kilowatt und einer gegen&uuml;ber den Vorg&auml;ngermodellen verdoppelten Speicherkapazit&auml;t von 14,3 Kilowattstunden sollen sich die neuen Anlagen besser an die maroden Strukturen des kubanischen Nationalnetzes (SEN) anpassen.</span> <span style="color:rgb(42, 42, 42)">Verwaltet werden die von Chinas Agentur f&uuml;r Entwicklungszusammenarbeit bereitgestellten Systeme von kubanischer Seite.</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Der chinesische Botschafter in Havanna, Hua Xin, bezeichnete die Lieferung als "Geschenk des chinesischen Volkes" und ordnete sie in die Kooperation im Rahmen der Neuen Seidenstra&szlig;e ein &ndash; mit einem symbolischen Verweis auf den Revolutionsf&uuml;hrer Fidel Castro. Kubas Vizepremier und Au&szlig;enhandelsminister &Oacute;scar P&eacute;rez-Oliva Fraga dankte Peking f&uuml;r dessen "dauerhafte Unterst&uuml;tzung" und betonte, die Hilfe komme angesichts der Lage im Energiesektor zu einem "besonders bedeutsamen" Zeitpunkt.</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die erste Tranche von ebenfalls 5.000 Systemen war im November 2025 an Regionen im Osten der Insel gegangen, die nach dem Hurrikan Melissa von der Stromversorgung abgeschnitten waren.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein?</font></h2><div class="paragraph">Die Regierung in Havanna macht vor allem die versch&auml;rften US-Sanktionen f&uuml;r die Energiekrise verantwortlich; unabh&auml;ngige Fachleute verweisen zus&auml;tzlich auf jahrzehntelange Investitionsl&uuml;cken und die Alterung der Infrastruktur &ndash; die meisten W&auml;rmekraftwerke des Landes stammen noch aus den 1960er- und 1970er-Jahren und fallen regelm&auml;&szlig;ig aus.<br><br>Wie gro&szlig; die L&uuml;cke tats&auml;chlich ist, zeigen die Zahlen der staatlichen Stromgesellschaft Uni&oacute;n El&eacute;ctrica (UNE): Erst wenige Tage vor der chinesischen Spende hatte die Beh&ouml;rde mit einem Erzeugungsdefizit von 2.380 Megawatt den h&ouml;chsten seit Beginn der offiziellen Datenerfassung 2022 registrierten Wert gemeldet, bei einer f&uuml;r die Nacht erwarteten Verf&uuml;gbarkeit von lediglich 850 Megawatt gegen&uuml;ber einer Nachfrage von 3.200 Megawatt. Der Juli 2026 ging bereits als schw&auml;chster Erzeugungsmonat der kubanischen Geschichte in die Statistik ein, mit an nur drei von 31 Tagen ein Defizit unter 2.000 Megawatt und einem Monatsdurchschnitt von rund 1.793 Megawatt.&nbsp;<br><br>Gemessen an diesen Gr&ouml;&szlig;enordnungen bleibt die chinesische Spende &uuml;berschaubar: 5.000 Anlagen mit je 3,6 Kilowatt Leistung summieren sich auf rund 18 Megawatt installierte Kapazit&auml;t &ndash; selbst unter optimalen Bedingungen also weniger als ein Prozent eines durchschnittlichen Tagesdefizits.<br><br>Allerdings ist die Lieferung nicht isoliert zu betrachten. China hat Kuba nach Branchenangaben in den vergangenen Jahren bereits mit rund 47 Megawatt Photovoltaik-Leistung f&uuml;r etwa 25.000 Haushalte unterst&uuml;tzt und weitere Kooperationsprojekte mit einer Kapazit&auml;t von bis zu 1.000 Megawatt in Aussicht gestellt. Zusammen mit dem kubanischen Regierungsplan, bis 2028 landesweit 92 Solarparks mit rund 2.000 Megawatt Gesamtleistung zu errichten, zeichnet sich eine Strategie ab, die auf dezentrale Erg&auml;nzung statt auf die Reparatur der maroden Gro&szlig;kraftwerke setzt.&nbsp;<br>&#8203;<br>Kurzfristig &auml;ndert das wenig an der Lage der Menschen vor Ort: Die Haushalts- und Institutionsanlagen wirken vor allem dort, wo die zentrale Versorgung ohnehin am unzuverl&auml;ssigsten ist &ndash; in abgelegenen Landgemeinden, Kliniken und sozialen Einrichtungen. F&uuml;r das strukturelle Problem eines im Schnitt um fast 1.800 Megawatt unterversorgten Landes bleibt die Spende, gemessen an den nackten Zahlen, jedoch eher ein symbolischer als ein systemver&auml;ndernder Beitrag.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quellen:&nbsp;<a href="https://www.14ymedio.com/cuba/china-entrega-5-000-sistemas_1_1129584.html" target="_blank" style="">14ymedio</a>, <a href="https://www.telesurtv.net/china-dona-cuba-5000-sistemas-fotovoltaicos/" target="_blank" style="">teleSUR</a>, <a href="https://www.periodicocubano.com/al-borde-del-colapso-cuba-rompe-record-con-nuevo-deficit-energetico-mas-alto-del-ano/" target="_blank" style="">Peri&oacute;dico Cubano</a>, <a href="https://diariodecuba.com/cuba/1785702808_68294.html" target="_blank" style="">Diario de Cuba</a>, <a href="https://www.jingsun-power.com/info/opportunities-and-challenges-of-cuba-s-solar-m-102861322.html" target="_blank" style="">Jingsun Power</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA["Stilles Gaza": UN-Menschenrechtsexperten warnen vor Eskalation in Kuba]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/stilles-gaza-un-menschenrechtsexperten-warnen-vor-eskalation-in-kuba]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/stilles-gaza-un-menschenrechtsexperten-warnen-vor-eskalation-in-kuba#comments]]></comments><pubDate>Sun, 09 Aug 2026 01:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/stilles-gaza-un-menschenrechtsexperten-warnen-vor-eskalation-in-kuba</guid><description><![CDATA[09.08.2026„Nahrung darf nie als politisches Druckmittel eingesetzt werden" – mit deutlichen Worten verurteilen UN-Sonderberichterstatter die jüngsten US-Sanktionen gegen Kuba.&nbsp;Mehr als 7.000 Container mit Lebensmitteln und Medikamenten stecken derzeit in kubanischen Häfen fest, weil Reedereien den Weitertransport verweigern. Landesweite Stromausfälle von teils über 20 Stunden, ein kollabierender Nahverkehr und zeitweise ausgesetzter Schulunterricht prägen den Alltag auf der Insel ? [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">09.08.2026</font></div><div class="paragraph"><strong>&bdquo;Nahrung darf nie als politisches Druckmittel eingesetzt werden" &ndash; mit deutlichen Worten verurteilen UN-Sonderberichterstatter die j&uuml;ngsten US-Sanktionen gegen Kuba.&nbsp;</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="520764960865480512" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/220da62d43ef46ac86a3721c12c6db57" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Mehr als 7<strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/warum-tausende-container-mit-lebensmitteln-und-medikamenten-fur-kuba-feststecken" target="_blank">.000 Container mit Lebensmitteln und Medikamenten</a></strong> stecken derzeit in kubanischen H&auml;fen fest, weil Reedereien den Weitertransport verweigern. Landesweite Stromausf&auml;lle von teils &uuml;ber 20 Stunden, ein kollabierender Nahverkehr und <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/wegen-us-blockade-kuba-verkurzt-schuljahr-und-streicht-aufnahmeprufungen" target="_blank">zeitweise ausgesetzter Schulunterricht</a></strong> pr&auml;gen den Alltag auf der Insel &ndash; zuletzt kam es bereits zum dritten gro&szlig;en landesweiten Netzzusammenbruch. In Teilen Havannas t&uuml;rmt sich zudem unabgeholter M&uuml;ll, was die Gefahr von Krankheitsausbr&uuml;chen erh&ouml;ht.<br>&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Vor diesem Hintergrund haben mehrere UN-Sonderberichterstatter nun in ungew&ouml;hnlich scharfer Form gewarnt. Sie griffen dabei eine Formulierung auf, die k&uuml;rzlich vier Mitglieder des US-Kongresses bei einem Besuch der Insel <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/us-demokraten-vergleichen-kuba-embargo-mit-stillem-gaza">gepr&auml;gt</a></strong> hatten: Kuba drohe zu einem &bdquo;stillen Gaza" zu werden.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Woher die Krise kommt</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Ausgangspunkt der aktuellen Eskalation ist eine seit Januar bestehende faktische &Ouml;lblockade der USA: Ein <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/trump-verscharft-kuba-kurs-strafzolle-fur-alle-ol-lieferanten">Pr&auml;sidialerlass der Trump-Regierung</a></strong> droht s&auml;mtlichen L&auml;ndern, die Kuba mit Treibstoff beliefern, mit Strafz&ouml;llen. Besonders schwer wiegt der Ausfall Venezuelas als bisherigem Hauptlieferanten &ndash; das Land hatte zuvor bis zu 100.000 Barrel t&auml;glich nach Kuba geschickt, bis die venezolanische Staatsf&uuml;hrung um Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro Anfang Januar von den USA gewaltsam aus dem Amt entfernt wurde. Ersatzlieferungen, die Kuba danach auf dem Weltmarkt organisierte, wurden von der US-K&uuml;stenwache abgefangen.<br>&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Seit Juni 2026 hat Washington die einseitigen Sanktionen gegen zentrale Sektoren der kubanischen Wirtschaft kontinuierlich ausgeweitet. Eine&nbsp;<strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/washington-dreht-weiter-an-der-sanktionsschraube-gegen-havanna" target="_blank">am 23. Juli verk&uuml;ndete Sanktionsrunde</a></strong> traf gezielt Energieunternehmen und blockiert damit Treibstoffbeschaffung selbst f&uuml;r humanit&auml;re Zwecke &ndash; zu einem Zeitpunkt, an dem Kuba ohnehin unter akuter Treibstoffknappheit leidet. Energie-, Transport-, Bew&auml;sserungs- und Grundversorgungssysteme fielen laut den Experten inzwischen gleichzeitig aus und tr&auml;fen Frauen, Kinder, &auml;ltere Menschen sowie die l&auml;ndliche Bev&ouml;lkerung &uuml;berproportional stark.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Die Warnung der UN-Experten</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Zu den Unterzeichnern des gemeinsamen Kommuniqu&eacute;s z&auml;hlen der fr&uuml;here griechische Au&szlig;enminister George Katrougalos, die Sonderberichterstatterin f&uuml;r einseitige Zwangsma&szlig;nahmen Zaina Jallad, die Sonderberichterstatterin f&uuml;r das Recht auf Nahrung Sof&iacute;a Monsalve Su&aacute;rez, mehrere Mitglieder der UN-Arbeitsgruppe zu den Rechten von Landbev&ouml;lkerung sowie der indische Entwicklungsrechts-Sonderberichterstatter Surya Deva.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die Experten warnen eindringlich vor dem Einsatz von Nahrungsmitteln als politisches Druckmittel: &bdquo;Nahrung darf niemals als Instrument politischen Drucks eingesetzt werden", so die Experten. Ma&szlig;nahmen, die einer Bev&ouml;lkerung wissentlich die Existenzgrundlage entz&ouml;gen, verletzten die grundlegendsten Garantien des Rechts auf Leben und untergr&uuml;ben die Menschenw&uuml;rde im Kern.&nbsp;Zudem verweisen sie auf Warnungen von UN-Organisationen vor Ort, wonach wiederholte Netzzusammenbr&uuml;che und lange Stromausf&auml;lle die Gesundheitsversorgung beeintr&auml;chtigen und zu kritischen Engp&auml;ssen bei Medikamenten sowie in der Krebsbehandlung f&uuml;hren.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Kritisch &auml;u&szlig;ern sich die Experten auch zu einem a</span>m 20. Juli ver&ouml;ffentlichten <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/neuer-us-bericht-uber-kuba-die-behauptung-von-der-ideologischen-hauptstadt-im-faktencheck" target="_blank">Bericht</a></strong> des US-Au&szlig;enministeriums mit dem Titel &bdquo;Kuba: Die Hauptstadt des Kommunismus im 21. Jahrhundert", der Kuba als vielschichtige Bedrohung f&uuml;r die nationale Sicherheit der USA und die Stabilit&auml;t der Hemisph&auml;re darstellt. Der Bericht liefere keine konkreten Belege daf&uuml;r, dass Kuba Terrorismus oder subversive Aktivit&auml;ten unterst&uuml;tze &ndash; aus Sicht der <span style="color:rgb(42, 42, 42)">Experten scheinen ausschlie&szlig;lich politische und ideologische Erw&auml;gungen die fortgesetzten Zwangsma&szlig;nahmen zu rechtfertigen. Die einseitigen Ma&szlig;nahmen verstie&szlig;en zudem gegen Artikel 2 der UN-Charta und seien Teil einer umfassenderen, auf einen Regimewechsel zielenden Strategie, die auch das jahrzehntealte Embargo umfasse.<br>&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die Experten verlangen von Washington, s&auml;mtliche Bedrohungen gegen die kubanische Souver&auml;nit&auml;t einzustellen und v&ouml;lkerrechtswidrige Ma&szlig;nahmen zur&uuml;ckzunehmen. UN-Sicherheitsrat und Generalversammlung sollten sich dringend mit dem Thema befassen, da es den Weltfrieden ber&uuml;hre.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Rubios Position: Druck ohne Kompromiss</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Wie konsequent Washington seinen Kurs fortsetzen will, machte US-Au&szlig;enminister Marco Rubio k&uuml;rzlich im Gespr&auml;ch mit dem Nachrichtenportal Axios deutlich. Er k&uuml;ndigte weitere Versch&auml;rfungen und erkl&auml;rte, jeder kubanische Versuch, neue Umgehungsmechanismen f&uuml;r die Sanktionen zu entwickeln, werde umgehend mit noch engeren Restriktionen beantwortet Ein Aussitzen der Lage komme f&uuml;r Havanna nicht infrage, das Thema werde die kommenden zweieinhalb Jahre bestimmen. Reformbem&uuml;hungen der kubanischen Regierung wertet Rubio lediglich als taktisches Man&ouml;ver zur Zeitgewinnung (mehr dazu:</span> <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/rubio-droht-havanna-keine-fluchtwege-mehr-fur-kuba">Rubio droht Havanna: &bdquo;Keine Fluchtwege&ldquo; mehr f&uuml;r Kuba</a></strong>).&nbsp;<span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die j&uuml;ngste <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/washington-sanktioniert-kubas-verteidigungsminister-und-sieben-weitere-militars">Sanktionsrunde</a></strong>&nbsp;traf zudem Verteidigungsminister &Aacute;lvaro L&oacute;pez Miera sowie weitere Unternehmen und Einzelpersonen, denen Rubio Waffenk&auml;ufe in Russland und China vorwirft.&nbsp;</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">&#8203;Vereinte Nationen suchen nach Auswegen</font></h2><div class="paragraph">W&auml;hrend die Rhetorik aus Washington kaum Kompromissbereitschaft erkennen l&auml;sst, bem&uuml;ht sich UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres um pragmatische L&ouml;sungen. Er best&auml;tigte Gespr&auml;che mit mehreren interessierten Staaten &uuml;ber <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/un-verhandelt-mit-mehreren-staaten-uber-humanitare-treibstofflieferungen-fur-kuba" target="_blank">m&ouml;gliche Treibstofflieferungen</a></strong> an Kuba. Sein stellvertretender Sprecher Farhan Haq verwies auf die ernste Sorge der Organisation &uuml;ber die gravierende Treibstoffknappheit des Landes und sprach von ersten, wenn auch begrenzten Fortschritten bei der Versorgung aus humanit&auml;ren Gr&uuml;nden. Ob bereits konkrete Zusagen einzelner L&auml;nder vorliegen, lie&szlig; er offen.<br>&#8203;<br>Ob der internationale Druck ausreicht, um die von den UN-Experten bef&uuml;rchtete Eskalation abzuwenden, bleibt vorerst ungewiss. Die diplomatischen Fronten zwischen Havanna und Washington bleiben derweil verh&auml;rtet.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quellen:&nbsp;<a href="https://www.ohchr.org/en/press-releases/2026/08/cuba-un-experts-condemn-new-us-sanctions-humanitarian-crisis-deepens">OHCHR</a>, <a href="https://www.jornada.com.mx/noticia/2026/08/06/mundo/relatores-de-la-onu-exigen-a-eu-cesar-hostilidad-contra-cuba-y-alertan-riesgo-de-una-gaza-silenciosa" target="_blank">La Jornada</a>, <a href="https://www.reuters.com/world/americas/us-issues-new-cuba-related-sanctions-2026-08-06/" target="_blank">Reuters</a>, <a href="https://www.axios.com/2026/08/07/marco-rubio-cuba-pressure-campaign" target="_blank">Axios</a>, <a href="https://www.democrata.es/en/international/the-un-is-in-contact-with-several-countries-to-send-fuel-to-cuba-amid-a-wave-of-blackouts/" target="_blank">Democrata</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kubas Tourismus fällt unter Pandemie-Niveau]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kubas-tourismus-fallt-unter-pandemie-niveau]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kubas-tourismus-fallt-unter-pandemie-niveau#comments]]></comments><pubDate>Sat, 08 Aug 2026 22:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/kubas-tourismus-fallt-unter-pandemie-niveau</guid><description><![CDATA[08.2026 07:00Uhr​Kubas Tourismus stürzt ab: Im Juni 2026 kamen nur 28.100 internationale Besucher – 76,7 Prozent weniger als im Vorjahr. US-Treibstoffsanktionen und der Rückzug großer Hotelketten treffen eine der wichtigsten Devisenquellen der Insel ins Mark.Abbildung:&nbsp;&nbsp;La Habana airport, User: (WT-shared) Gobbler at wts wikivoyage, Zuschnitt KUBAKUNDE, CC BY-SA 3.0Kuba hat einen Tourismuseinbruch erlitten, der selbst die dunkelsten Monate der Corona-Pandemie in den Schatten ste [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">08.2026 07:00Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:10px;text-align:right"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/editor/996169981.JPG?1786163885" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong>&#8203;Kubas Tourismus st&uuml;rzt ab: Im Juni 2026 kamen nur 28.100 internationale Besucher &ndash; 76,7 Prozent weniger als im Vorjahr. US-Treibstoffsanktionen und der R&uuml;ckzug gro&szlig;er Hotelketten treffen eine der wichtigsten Devisenquellen der Insel ins Mark.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="600646645311427757" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg06.met.vgwort.de/na/1c73e67074f44bfdb470ec362ff19862" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung:&nbsp;<span style="color: rgb(51, 51, 51);">&nbsp;</span><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:La_Habana_airport.JPG" target="_blank" style="">La Habana airport</a><span style="color: rgb(51, 51, 51);">, User: (WT-shared) Gobbler at wts wikivoyage, Zuschnitt KUBAKUNDE,</span> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode" target="_blank" style="">CC BY-SA 3.0</a></font></div><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Kuba hat einen Tourismuseinbruch erlitten, der selbst die dunkelsten Monate der Corona-Pandemie in den Schatten stellt. Nach Angaben der kubanischen Statistikbeh&ouml;rde ONEI kamen im Juni 2026 lediglich 28.100 internationale Reisende auf die Insel &ndash; ein R&uuml;ckgang von 76,7 Prozent gegen&uuml;ber den 120.409 Besuchern im Juni des Vorjahres. Damit liegt der Wert sogar unter dem des Jahres 2021, als Kuba mitten in der Pandemie noch 35.795 Besucher im Juni verzeichnete &ndash; zu einer Zeit, als die meisten L&auml;nder der Welt ihre Grenzen f&uuml;r Reisende geschlossen hielten.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die Zahlen kommen mit rund zwei Wochen Versp&auml;tung: &Uuml;blicherweise ver&ouml;ffentlicht die ONEI ihre Statistiken bereits um den 25. des Folgemonats. Diesmal lie&szlig; die Beh&ouml;rde sich bis Anfang August Zeit &ndash; so lange, dass in Havanna kaum noch jemand mit einer Ver&ouml;ffentlichung gerechnet hatte.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Treibstoffembargo legt Flugverkehr lahm</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Ursache des Einbruchs ist vor allem ein von Washington am 29. Januar 2026 verh&auml;ngtes Treibstoff-Embargo, das den internationalen Flugverkehr nach Kuba de facto paralysiert hat. Die kanadischen Fluggesellschaften <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/air-canada-sunwing-und-westjet-stoppen-kuba-fluge-auf-unbestimmte-zeit" target="_blank">Air Canada, WestJet und SunWing</a></strong> stellten ihre Kuba-Verbindungen wegen des akuten Kerosinmangels auf der Insel ein. Die Folgen zeigen sich besonders drastisch bei den traditionell wichtigsten Herkunftsl&auml;ndern: Aus Kanada, bislang Kubas gr&ouml;&szlig;tem Quellmarkt, kamen im Juni gerade einmal 698 Besucher &ndash; ein Einbruch von 98,3 Prozent gegen&uuml;ber den 40.722 Kanadiern im Juni 2025. Noch dramatischer fiel der R&uuml;ckgang bei russischen Reisenden aus: Von 7.706 im Juni 2025 sackte die Zahl auf gerade noch 99 im Juni 2026 &ndash; ein Minus von 98,7 Prozent.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Auch andere M&auml;rkte brachen ein: Aus Spanien kamen im Juni nur 704 Reisende, hinzu kamen 1.969 Mexikaner und 1.010 Kolumbianer. Fast die H&auml;lfte aller internationalen Besucher &ndash; 13.194 Menschen beziehungsweise 47 Prozent &ndash; waren im Juni Exil-Kubaner, die ihre Familien besuchten. An zweiter Stelle standen US-B&uuml;rger mit 5.429 Besuchern, trotz der Sanktionen weiterhin eine der am besten angebundenen Nationalit&auml;ten, w&auml;hrend Spanien nur &uuml;ber eine einzige Direktverbindung (Air Europa) sowie einen w&ouml;chentlichen Flug mit Air China verf&uuml;gt.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Erstes Halbjahr: Einbruch um 60,7 Prozent</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">F&uuml;r das gesamte erste Halbjahr 2026 weist die ONEI 387.591 internationale Besucher aus &ndash; ein R&uuml;ckgang von 60,7 Prozent gegen&uuml;ber den 985.606 Besuchern im Vorjahreszeitraum. Kanada b&uuml;&szlig;te dabei 70,3 Prozent seiner Besucherzahlen ein (126.937 statt 428.118), blieb aber trotzdem gr&ouml;&szlig;ter Einzelmarkt. Die USA verzeichneten ein Minus von 53,8 Prozent auf 31.001 Besucher, Russland einen R&uuml;ckgang von 66,8 Prozent auf 21.235. Auch die f&uuml;r Kuba wirtschaftlich enorm wichtigen Besuche der Exil-Kubaner gingen zur&uuml;ck: um 38,2 Prozent auf 74.068 Personen im ersten Halbjahr</span><br></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Sieben Hotelketten haben Kuba verlassen</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Versch&auml;rft wird die Krise durch den <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/spaniens-hotelketten-verlassen-kuba-melia-iberostar-und-barcelo-ziehen-sich-komplett-zuruck">R&uuml;ckzug internationaler Hotelbetreiber</a></strong>. Die kubanische Regierung r&auml;umte im Juli ein, dass sieben ausl&auml;ndische Ketten das Land verlassen haben, die zusammen 46 Prozent aller Hotelzimmer der Insel &ndash; mehr als 80.000 Zimmer &ndash; verwalteten. Betroffen sind die spanischen Ketten Meli&aacute;, Iberostar und Barcel&oacute;, die kanadische Blue Diamond, die indonesische Archipelago International sowie die t&uuml;rkische ATG. Grund sind sekund&auml;re US-Sanktionen, die ausl&auml;ndische Unternehmen f&uuml;r Gesch&auml;fte auf der Insel mit Strafma&szlig;nahmen bedrohen.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Der Tourismussektor, neben &Uuml;berweisungen aus der Diaspora und Dienstleistungsexporten eine der drei wichtigsten Devisenquellen Kubas, hatte sich bereits seit der Corona-Pandemie nie vollst&auml;ndig erholt. Nun hat der versch&auml;rfte Druck aus Washington ihn praktisch zum Erliegen gebracht. Die Kontraste zur Boomzeit k&ouml;nnten kaum gr&ouml;&szlig;er sein: 2018 und 2019, in der Sp&auml;tphase der von Barack Obama eingeleiteten diplomatischen Ann&auml;herung, kamen noch 4,6 beziehungsweise 4,2 Millionen Touristen j&auml;hrlich auf die Insel. 2025 waren es nur noch rund 1,8 Millionen &ndash; weit unter dem Regierungsziel von 2,6 Millionen. 2024 lag die Zahl bei 2,2 Millionen, 2023 bei 2,4 Millionen.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Havanna setzt auf Privatsektor-Reformen</font></h2><div class="paragraph">Die kubanische Regierung reagiert mit wirtschaftspolitischen Kurskorrekturen. Im Rahmen eines im Juni verabschiedeten <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/mit-allen-und-zum-wohle-aller-kuba-veroeffentlicht-reformpaket-zur-wirtschaftlichen-liberalisierung-und-dezentralisierung" target="_blank">Pakets von 176 Wirtschaftsreformen</a></strong>, das die Zentralverwaltungswirtschaft schrittweise dezentralisieren und liberalisieren soll, d&uuml;rfen private Unternehmen k&uuml;nftig auch im Tourismussektor aktiv werden &ndash; etwa im Hotelmanagement, bei Autovermietungen, im Reisetransport sowie als Reiseagenturen und -f&uuml;hrer. Geplant ist zudem eine Sondersteuer von einem Prozent auf diese neuen privaten Tourismus-Gesch&auml;fte, mit der die Regierung Nachhaltigkeit und Au&szlig;enwirkung der Branche f&ouml;rdern will.<br>&#8203;<br>Offiziell gibt sich die Regierung demonstrativ zuversichtlich: Just in der Woche der Zahlenver&ouml;ffentlichung feierte die staatliche Hotelgruppe Cubanacan ihr 39-j&auml;hriges Bestehen. Die Vizepr&auml;sidentin f&uuml;r Marketing, Yaima Su&aacute;rez, sprach gegen&uuml;ber der Staatspresse davon, man wolle den Tourismus trotz der versch&auml;rften Sanktionen weiter ankurbeln &ndash; unter anderem, indem man bestehende Flugverbindungen optimal nutze und auf alternative Anreisewege f&uuml;r treue Stammg&auml;ste setze, auch f&uuml;r Besuche bei kubanischen Familienangeh&ouml;rigen. Angesichts anhaltender Stromausf&auml;lle, Wassermangels und leerer Regale bleibt allerdings fraglich, wie tragf&auml;hig solche Ank&uuml;ndigungen sind, solange kaum Flugzeuge auf der Insel landen.</div><div class="paragraph">Quellen:&nbsp;<a href="https://www.onei.gob.cu/sites/default/files/publicaciones/2026-08/arribo-de-viajeros-visitantes-internacionales-junio-2026.pdf" target="_blank">ONEI</a>,&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/CubanacanHoteles/posts/-la-cuenta-regresiva-ha-comenzadoel-pr%C3%B3ximo-5-de-agosto-cubanacan-celebrar%C3%A1-su-3/1568652715302751/" target="_blank">Cubabancan/facebook</a></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kuba reagiert auf Stromkrise: Zollfreiheit für Solar- und Windtechnik]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kuba-reagiert-auf-stromkrise-zollfreiheit-fur-solar-und-windtechnik]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/kuba-reagiert-auf-stromkrise-zollfreiheit-fur-solar-und-windtechnik#comments]]></comments><pubDate>Sat, 08 Aug 2026 21:04:47 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/kuba-reagiert-auf-stromkrise-zollfreiheit-fur-solar-und-windtechnik</guid><description><![CDATA[08.08.2026 23:00 UhrWer Solarpaneele, Windkraftanlagen oder Biogasanlagen nach Kuba importiert, zahlt künftig keinen Zoll mehr – ein Versuch, private wie gewerbliche Investitionen in die marode Stromversorgung zu mobilisieren.Abbildung: Das KI-generierte Symbolbild zeigt keine reale Szene.Stundenlange Stromausfälle gehören für die meisten Kubanerinnen und Kubaner inzwischen zum Alltag – im laufenden Jahr erlebte die Insel bereits sieben landesweite Blackouts, insgesamt zwölf innerhalb v [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">08.08.2026 23:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/kuba-lockert-zo-lle-fu-r-solartechnik_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Wer Solarpaneele, Windkraftanlagen oder Biogasanlagen nach Kuba importiert, zahlt k&uuml;nftig keinen Zoll mehr &ndash; ein Versuch, private wie gewerbliche Investitionen in die marode Stromversorgung zu mobilisieren.</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="794707765765408115" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg06.met.vgwort.de/na/209978a11e2f4b56b2677ca3586f0faf" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung: Das KI-generierte Symbolbild zeigt keine reale Szene.</font><br></div><div class="paragraph">Stundenlange Stromausf&auml;lle geh&ouml;ren f&uuml;r die meisten Kubanerinnen und Kubaner inzwischen zum Alltag &ndash; im laufenden Jahr erlebte die Insel bereits sieben landesweite Blackouts, insgesamt zw&ouml;lf innerhalb von zwei Jahren. Anfang August legten gleich drei aufeinanderfolgende Ausf&auml;lle gro&szlig;e Teile des Landes tagelang lahm. Nun versucht die Regierung, mit steuerlichen Anreizen gegenzusteuern: Zwei neue Resolutionen des Finanzministeriums sollen Investitionen in erneuerbare Energien erleichtern.<br><br>Die am Freitag (7.)&nbsp; in der <a href="https://www.mfp.gob.cu/ficheros/publicaciones/P-GOC[156-2026].pdf">Gaceta Oficial (Ausgabe Nr. 66)</a> ver&ouml;ffentlichte und am Samstag in Kraft getretene Resolution 180/2026 befreit Privatpersonen wie Unternehmen von Einfuhrz&ouml;llen auf eine breite Palette an &Ouml;kotechnik: Photovoltaikanlagen samt Ersatzteilen, Solarwasserheizer, solarbetriebene Pumpen, kleine Windkraftanlagen, Biodigestoren, Biogas-Pumpsysteme, Solarbeleuchtung und solarbetriebene Klimaanlagen. Auch Ladestationen f&uuml;r Elektrofahrzeuge, sofern sie mit erneuerbarer Energie betrieben werden, sowie Anlagen zur Biomasseverarbeitung fallen k&uuml;nftig unter die Zollbefreiung.<br><br>Die Regelung geht &uuml;ber reine Einfuhrerleichterungen hinaus: Wer als Unternehmen oder Privatperson &ndash; laut Vizeministerin f&uuml;r Finanzen und Preise, Yenisley Ortiz &ndash; im Rahmen "sozialer Verantwortung" in erneuerbare Energien investiert, etwa an Polikliniken, Entbindungsheimen, Familienberatungsstellen, Mehrfamilienh&auml;usern, Wohnungen stromabh&auml;ngiger Patienten oder kommunalen Wasserpumpwerken, kann mit einem Nachlass bei der Gewinn- beziehungsweise Einkommensteuer rechnen. Damit l&ouml;st und vereinheitlicht die neue Resolution fr&uuml;here, seit Februar 2026 geltende Steuerverg&uuml;nstigungen f&uuml;r Solarpaneele, Batterien und Wechselrichter in einem einzigen Regelwerk.<br><br>Erg&auml;nzend passt die zweite neue Norm, Resolution 179/2026, eine Regelung vom Mai an: Der garantierte Ankaufspreis von 90 kubanischen Pesos pro Kilowattstunde f&uuml;r ins staatliche Stromnetz eingespeiste Energie gilt k&uuml;nftig nicht mehr nur f&uuml;r Solarstrom, sondern auch f&uuml;r Energie aus Biomasse und Windkraft.<br><br>Die Ma&szlig;nahmen fallen in eine Zeit doppelten Drucks auf Kubas Energieversorgung: Zum einen fehlt es dem Land strukturell an Erzeugungskapazit&auml;t, zum anderen blockieren die USA seit Januar den Import von Roh&ouml;l und Erd&ouml;lderivaten in die Karibikinsel &ndash; Au&szlig;enminister Marco Rubio hatte Havanna zuletzt &ouml;ffentlich vor Erwartungen an ein Nachlassen des Drucks <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/rubio-droht-havanna-keine-fluchtwege-mehr-fur-kuba">gewarnt</a></strong>. In der Praxis bedeutet das f&uuml;r weite Teile der Insel, dass der Strom im Schnitt rund zwanzig Stunden am Tag ausf&auml;llt.<br><br>Die Regierung setzt daher verst&auml;rkt auf den Ausbau von Solarparks und dezentrale L&ouml;sungen bis hin zu Privathaushalten &ndash; ein Kurswechsel, der auch nichtstaatliche Akteure st&auml;rker einbinden soll als fr&uuml;here Regelungen.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quellen: <a href="https://efe.com/mundo/2026-08-08/cuba-nuevas-normas-uso-energias-renovables-crisis-energetica/" style="">EFE</a>, <a href="http://www.cubadebate.cu/noticias/2026/08/08/cuba-actualiza-beneficios-fiscales-para-energias-renovables-con-alcance-a-sectores-estatal-y-no-estatal-video/" style="">Cubadebate</a>, <a href="https://www.radiorebelde.cu/nuevos-beneficios-fiscales-para-impulsar-las-energias-renovables-en-cuba-08082026/" style="">Radio Rebelde</a>, <a href="https://www.abc.com.py/internacionales/2026/08/08/cuba-aprueba-nuevas-normas-para-el-uso-de-las-energias-renovables-en-medio-de-la-crisis/" style="">ABC Color</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Rubio droht Havanna: „Keine Fluchtwege“ mehr für Kuba]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/rubio-droht-havanna-keine-fluchtwege-mehr-fur-kuba]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/rubio-droht-havanna-keine-fluchtwege-mehr-fur-kuba#comments]]></comments><pubDate>Sat, 08 Aug 2026 01:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/rubio-droht-havanna-keine-fluchtwege-mehr-fur-kuba</guid><description><![CDATA[08.08.2026 07:00 UhrMarco Rubio macht klar, dass Washingtons Druckkampagne gegen Kuba erst beginnt. Trotz wirtschaftlicher Öffnung in Havanna sieht er nur Verzögerungstaktik – und kündigt weitere Sanktionen an.Abbildung: Symbolbild&nbsp;&nbsp;Secretary of State Rubio, Juli 2026&nbsp;von Presidential Communications Office, Zuschnitt KUBAKUNDE, CC0 1.0In einem ausführlichen Gespräch mit dem US-Portal Axios erklärte Außenminister Marco Rubio, man wolle der kubanischen Führung unmissverst? [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">08.08.2026 07:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/published/162770746.jpg?1786166434" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Marco Rubio macht klar, dass Washingtons Druckkampagne gegen Kuba erst beginnt. Trotz wirtschaftlicher &Ouml;ffnung in Havanna sieht er nur Verz&ouml;gerungstaktik &ndash; und k&uuml;ndigt weitere Sanktionen an.</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="136622482376360149" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/1ccb2c2f41fb43f18e66d8f5d7480cfe" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung: Symbolbild&nbsp;<span style="color: rgb(51, 51, 51);">&nbsp;</span><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2026-07-22_%E2%80%93_President_Marcos,_Secretary_of_State_Rubio_commit_to_build_further_on_PH-US_longstanding_(05).jpg" target="_blank" style="">Secretary of State Rubio, Juli 2026</a><span style="color: rgb(51, 51, 51);">&nbsp;von</span> <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/en:Presidential_Communications_Office" target="_blank" style="">Presidential Communications Office</a><span style="color: rgb(51, 51, 51);">, Zuschnitt KUBAKUNDE,</span> <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/legalcode" target="_blank" style="">CC0 1.0</a></font></div><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">In einem ausf&uuml;hrlichen Gespr&auml;ch mit dem US-Portal Axios erkl&auml;rte Au&szlig;enminister Marco Rubio, man wolle der kubanischen F&uuml;hrung unmissverst&auml;ndlich klarmachen: Es gebe keine Ventile mehr, durch die das Land dem wirtschaftlichen Druck entkommen k&ouml;nne.&nbsp;</span><span><span>Die USA seinen nicht in Eile und setzen auf "Geduld und Beharrlichkeit". Jedes Mal, wenn Havanna versuche, einen neuen Mechanismus zu erschlie&szlig;en, um "den Hals aus der Schlinge zu ziehen", werde Washington diesen Weg sofort blockieren. Er stellte klar: "Sie k&ouml;nnen uns gewiss nicht aussitzen. Das wird in den n&auml;chsten zweieinhalb Jahren nicht verschwinden"</span><span>.</span></span>&nbsp;<br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Der Axios-Journalist Marc Caputo beschreibt das Ergebnis der monatelangen Kampagne mit einer drastischen Formulierung: Kuba sei inzwischen zu einer De-facto-Kolonie der Vereinigten Staaten geworden &ndash; abh&auml;ngig von seinem Erzfeind f&uuml;r Lebensmittel, Treibstoff, Medikamente und selbst f&uuml;r Dollar, die &uuml;ber R&uuml;ck&uuml;berweisungen und informelle Geldkuriere ins Land gelangen. Ohne eigenes Erd&ouml;l, ohne Zugang zu internationalem Bankwesen und ohne funktionierende Reedereien bezieht die Insel das N&ouml;tigste &uuml;ber US-Kan&auml;le oder Zwischenh&auml;ndler mit US-Lizenz &ndash; h&auml;ufig mit Verbindungen nach S&uuml;dflorida.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Sanktionsspirale ohne Ende</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">&#8203;</span><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Rubio machte deutlich, dass die j&uuml;ngste wirtschaftliche &Ouml;ffnung Kubas &ndash; auf dem Papier die weitreichendste privatwirtschaftliche Liberalisierung seit 1959 &ndash; aus seiner Sicht nur Zeitschinderei sei. Das Regime simuliere Reformen, w&auml;hrend es nach Wegen suche, die Sanktionen zu umgehen. Die Botschaft an Havanna sei klar: Man solle nicht darauf warten, dass der Druck von selbst nachlasse, denn das werde in den kommenden zweieinhalb Jahren nicht geschehen.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Der Au&szlig;enminister k&uuml;ndigte weitere Versch&auml;rfungen an und betonte, die Administration habe keine Eile. Sein Ziel: Wenn diese Regierung ende, solle Kuba sich mindestens auf einem unumkehrbaren Weg in eine andere Zukunft befinden &ndash; eine Aussage, die manche Beobachter als vorsichtige Anpassung urspr&uuml;nglich deutlich optimistischerer Prognosen lesen, wonach ein Regimewechsel binnen Wochen bevorstehe.</span></div><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Inzwischen stehen mehr als 40 staatliche und ausl&auml;ndische Unternehmen sowie 38 Einzelpersonen auf US-Sanktionslisten, letztere mit Visa-Beschr&auml;nkungen oder Aberkennung des Aufenthaltsstatus belegt. Parallel dazu mehren sich Klagen unter Titel III des Helms-Burton-Gesetzes gegen Firmen, die mit nach 1959 verstaatlichtem Eigentum Gesch&auml;fte machen.</span><span style="color:rgb(42, 42, 42)"><br><br></span>Paradox an der Lage: W&auml;hrend internationale Investoren &ndash; Bergbaufirmen, Hotelketten, Reedereien &ndash; sich aus Cuba zur&uuml;ckziehen, w&auml;chst gleichzeitig der Handel mit den USA selbst. Weil andere Bezugsquellen wegbrechen, bleibt Kuba kaum eine Alternative, als Treibstoff und Grundg&uuml;ter &uuml;ber US-Kan&auml;le oder lizenzierte Zwischenh&auml;ndler zu beziehen. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen die US-Treibstoffexporte auf die Insel entsprechend auf 96 Millionen Dollar, mehr als die H&auml;lfte davon allein im Juni.&nbsp;<span style="color:rgb(42, 42, 42)">Pr&auml;sident des US-Cuba Trade and Economic Council, bezeichnete das Sanktionsprogramm gegen&uuml;ber Axios als das wirkungsvollste, das sein seit 1994 bestehender Verband je gegen ein Zielland erlebt habe.</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Ein mit dem Treibstoffhandel vertrauter Gesch&auml;ftsmann berichtete Axios zudem von kubanischen Firmen, die wegen der lahmgelegten Bankverbindungen bereits menschliche Kuriere mit schweren Goldketten nach Miami schickten, um sie dort als Tauschware einzusetzen.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Das Ende der venezolanischen Lebensader</font><br></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Als zentralen Ausl&ouml;ser der aktuellen Notlage nennt Rubio das Ende der venezolanischen &Ouml;llieferungen. Bis zum 3. Januar hatte Caracas t&auml;glich rund 100.000 Barrel geliefert, von denen Kuba nach Rubios Angaben etwa die H&auml;lfte zur Devisenbeschaffung weiterverkaufte. Seit der Verhaftung Nicol&aacute;s Maduros und dem darauffolgenden vollst&auml;ndigen &Ouml;lembargo Ende Januar hat die Insel praktisch keinen externen Sponsor mehr &ndash; zum ersten Mal in ihrer Geschichte, wie Rubio betont, fehle Kuba ein ausl&auml;ndischer Geldgeber und verwies auf die zuvor oft geringere Priorit&auml;t, die Washington dem Thema einr&auml;umte.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Ungekl&auml;rte Machtfrage in Havanna</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">US-Regierungsvertreter &auml;u&szlig;erten gegen&uuml;ber Axios anhaltende Zweifel an Ra&uacute;l Guillermo Rodr&iacute;guez Castro, dem als "El Cangrejo" bekannten Enkel Ra&uacute;l Castros, der als informeller Ansprechpartner f&uuml;r einen m&ouml;glichen Machtwechsel gehandelt wird. Ohne offizielles Amt sei unklar, welchen Status er nach dem Abtreten seines Gro&szlig;vaters &uuml;berhaupt noch habe.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Zur k&uuml;rzlich bekannt gewordenen geheimen CIA-Arbeitsgruppe zu Kuba &auml;u&szlig;erte sich ein hochrangiger Regierungsvertreter zur&uuml;ckhaltend: Es handele sich um nichts grunds&auml;tzlich Neues, man wolle dem Regime lediglich signalisieren, dass man es beobachte.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Milit&auml;roption bleibt im Raum</font></h2><div class="paragraph">&Uuml;ber dem gesamten wirtschaftlichen Druckszenario schwebt weiterhin die von Pr&auml;sident Trump wiederholt ins Spiel gebrachte M&ouml;glichkeit einer milit&auml;rischen Aktion, &auml;hnlich der gegen Venezuela. Ein aktuelles Positionspapier des Au&szlig;enministeriums mit dem Titel "Kuba: Die Hauptstadt des Kommunismus des 21. Jahrhunderts" liefere laut Regierungsvertretern die argumentative Grundlage f&uuml;r weitere Schritte &ndash; wobei Rubio offenlie&szlig;, was genau das bedeuten k&ouml;nnte.<br><br>Unterdessen bestimmen Stromausf&auml;lle den Alltag auf der Insel: verk&uuml;rzte Schuljahre, zusammengebrochener &ouml;ffentlicher Nahverkehr, Krankenh&auml;user am Limit, liegengebliebener M&uuml;ll mangels Treibstoff f&uuml;r die M&uuml;llabfuhr. Ein von US-Medien berichteter vollst&auml;ndiger &Ouml;lblockade-Plan sei laut internen Quellen verworfen worden &ndash; aus Sorge vor einer offenen humanit&auml;ren Krise.<br></div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle:&nbsp;<a href="https://www.axios.com/2026/08/07/marco-rubio-cuba-pressure-campaign" style="">Axios</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Das Labyrinth der kubanischen Stromversorgung]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/das-labyrinth-der-kubanischen-stromversorgung]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/das-labyrinth-der-kubanischen-stromversorgung#comments]]></comments><pubDate>Sat, 08 Aug 2026 00:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/das-labyrinth-der-kubanischen-stromversorgung</guid><description><![CDATA[08.08.2026 08:00 UhrStändige Störfälle, Treibstoffmangel, äußere Zwänge: Kubas Stromnetz gleicht einem Labyrinth ohne Ausgang. Sieben landesweite Kollapse 2026 zeigen, wie tief die Krise bereits sitzt – und wie wenig Auswege real bleiben.Kubas Nationales Elektrosystem (SEN) wirkt wie gefangen in einem Labyrinth ohne Ausgang. Ständige Störfälle, akuter Treibstoffmangel, äußere Zwänge und eine praktisch nicht mehr vorhandene Reservekapazität lassen kaum Spielraum, um der Krise zu en [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">08.08.2026 08:00 Uhr</font></div><div class="paragraph"><strong>St&auml;ndige St&ouml;rf&auml;lle, Treibstoffmangel, &auml;u&szlig;ere Zw&auml;nge: Kubas Stromnetz gleicht einem Labyrinth ohne Ausgang. Sieben landesweite Kollapse 2026 zeigen, wie tief die Krise bereits sitzt &ndash; und wie wenig Auswege real bleiben.</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="461212683913691108" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg06.met.vgwort.de/na/1df1c14aee7945c8ae9965415cc50e8f" width="1" height="1" alt=""></div></div><div><div id="764009210268762471" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg07.met.vgwort.de/na/1ccb2c2f41fb43f18e66d8f5d7480cfe" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Kubas Nationales Elektrosystem (SEN) wirkt wie gefangen in einem Labyrinth ohne Ausgang. St&auml;ndige St&ouml;rf&auml;lle, akuter Treibstoffmangel, &auml;u&szlig;ere Zw&auml;nge und eine praktisch nicht mehr vorhandene Reservekapazit&auml;t lassen kaum Spielraum, um der Krise zu entkommen. Wie prek&auml;r die Lage tats&auml;chlich ist, zeigte sich in der ersten Augustwoche besonders deutlich: Auf eine partielle Abschaltung im Westen der Insel folgten binnen 24 Stunden zwei vollst&auml;ndige Netzkollapse &ndash; insgesamt die siebte landesweite St&ouml;rung im laufenden Jahr 2026, von der laut mehreren Medienberichten zeitweise mehr als neun Millionen Menschen betroffen waren.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Nach Einsch&auml;tzung des kubanisch-amerikanischen &Ouml;konomen Ricardo Torres, der die Krise f&uuml;r das Fachmagazin IEEE Spectrum analysierte, kann die kubanische Regierung an einem durchschnittlichen Tag nur 50 bis 70 Prozent des landesweiten Strombedarfs decken. Das SEN stehe damit nicht nur in einer akuten Krise, sondern am Rand eines systemischen Zusammenbruchs &ndash; die Folge von 35 Jahren unzureichender Investitionen und Wartung an einem Netz, das gr&ouml;&szlig;tenteils nach 1959 aufgebaut wurde.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Eine Kette von Kollapsen seit 2024</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die Energiekrise schwelt bereits seit Jahren, doch 2024 markierte einen Wendepunkt. Am 18. Oktober jenes Jahres l&ouml;ste der pl&ouml;tzliche Ausfall des W&auml;rmekraftwerks Antonio Guiteras den ersten gro&szlig;en landesweiten Blackout aus. Wie Torres erl&auml;utert, waren daf&uuml;r auch die veralteten Schutzsysteme des Netzes mitverantwortlich: Sie konnten die St&ouml;rung weder rechtzeitig erkennen noch isolieren, und es standen nicht gen&uuml;gend Reservekapazit&auml;ten bereit, um die Instabilit&auml;t in der Erzeugung auszugleichen &ndash; wodurch eine Wiederherstellung praktisch unm&ouml;glich wurde. Im November legte Hurrikan Rafael das Netz erneut lahm, im Dezember folgte ein dritter landesweiter Ausfall, wiederum ausgel&ouml;st durch das Kraftwerk Antonio Guiteras.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Auch 2025 brachte keine Stabilisierung. 2026 versch&auml;rfte sich die Lage durch die verst&auml;rkte Erd&ouml;lblockade und US-Sanktionen noch einmal deutlich: Am 16. M&auml;rz ereignete sich mit 29 Stunden und 29 Minuten der bislang l&auml;ngste Ausfall des Jahres, nur f&uuml;nf Tage sp&auml;ter der n&auml;chste. Im Juli kamen drei weitere Kollapse in kurzem Abstand hinzu &ndash; am 6., 10. und 14. Juli &ndash;, womit der Monat&nbsp; als historisch schlechtester der kubanischen Stromerzeugung endete. Anfang August setzte sich die Serie fort: Am Samstag traf es mehrere westliche Provinzen, am Sonntagabend um 22:43 Uhr folgte der sechste landesweite Kollaps des Jahres, und w&auml;hrend der Wiederherstellungsarbeiten am Montag brach das System laut UNE erneut zusammen &ndash; offiziell mit Verweis auf "bestehende Wetterereignisse".</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Bereits am 29. Juli hatte die UNE ein Rekorddefizit von 2.380 Megawatt prognostiziert, bei einer verf&uuml;gbaren Leistung von nur 850 Megawatt gegen&uuml;ber einer Nachfrage von 3.200 Megawatt. Nach Berechnungen von Torres, gest&uuml;tzt auf t&auml;gliche UNE-Meldungen, lag das durchschnittliche t&auml;gliche Defizit 2025 bereits bei rund 1.600 Megawatt &ndash; Tendenz seither deutlich steigend.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Saures &Ouml;l, kaputte Kessel: Die technischen Wurzeln der Krise</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Hinter den einzelnen St&ouml;rf&auml;llen steht ein tieferliegendes technisches Problem. Kubas W&auml;rmekraftwerke, die nahezu vollst&auml;ndig mit Roh&ouml;l oder Heiz&ouml;l betrieben werden, laufen gr&ouml;&szlig;tenteils mit minderwertigem, hochschwefelhaltigem heimischem Roh&ouml;l. Dessen korrosive Eigenschaften beschleunigen den Verschlei&szlig; von Kesseln, Turbinen und Rohrleitungen erheblich, verk&uuml;rzen die Lebensdauer der Anlagen und verursachen h&auml;ufige, kostspielige Ausf&auml;lle. Das mit rund 330 Megawatt gr&ouml;&szlig;te Kraftwerk des Landes, Antonio Guiteras in Matanzas, f&auml;llt immer wieder aus, weil schlicht nicht gen&uuml;gend Ersatzteile f&uuml;r Reparaturen vorhanden sind. In den ersten f&uuml;nf Monaten des Jahres 2025 stand demnach im Schnitt nur rund ein Drittel der gesamten kubanischen Kraftwerkskapazit&auml;t &uuml;berhaupt zur Verf&uuml;gung.<br><br>Kein Kraftwerk steht so sinnbildlich f&uuml;r den Zustand des kubanischen Stromnetzes wie die Anlage in Matanzas &ndash; der gr&ouml;&szlig;te Einzelblock des Landes und zentral f&uuml;r die Stabilit&auml;t des westlichen Teilnetzes. Allein bis Juli 2026 z&auml;hlten unabh&auml;ngige Medien mehr als 15 St&ouml;rf&auml;lle. Verantwortliche der UNE und des Energieministeriums r&auml;umen eine erhebliche aufgelaufene Wartungsschuld ein, konzentriert vor allem auf Kesselkomponenten. Die seit &uuml;ber einem Jahrzehnt &uuml;berf&auml;llige General&uuml;berholung wurde zuletzt Ende 2025 erneut verschoben.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Versch&auml;rft wird die Lage durch den R&uuml;ckzug ausl&auml;ndischer Nothilfe: Ab 2019 hatte Kuba schwimmende Kraftwerksschiffe des t&uuml;rkischen Betreibers Karpowership angemietet, um Erzeugungsl&uuml;cken zu schlie&szlig;en &ndash; 2023 lagen acht davon vor Havanna, Mariel und Santiago de Cuba. Weil die kubanische Regierung die hohen Leasingraten nicht mehr aufbringen konnte, zogen die Betreiber ihre Schiffe ab und nahmen damit mehrere hundert Megawatt Kapazit&auml;t mit sich.</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Auch die Investitionspolitik der vergangenen anderthalb Jahrzehnte tr&auml;gt zur heutigen Krise bei: Nach Daten des staatlichen Statistikamts ONEI flossen zwischen 2010 und 2024 rund 32 Prozent aller kubanischen Investitionen in touristische Infrastruktur wie Hotels, w&auml;hrend nur etwa 12 Prozent auf den Energiesektor entfielen &ndash; eine Schieflage, die den heutigen Investitionsstau mit erkl&auml;rt.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Leere Tanks: Das Eingest&auml;ndnis der Regierung</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Im Zentrum der akuten Krise steht der fast vollst&auml;ndige Zusammenbruch der Treibstoffversorgung. Bereits im Mai 2026 r&auml;umte Energie- und Bergbauminister Vicente de la O Levy &ouml;ffentlich ein, dass Kuba weder &uuml;ber Diesel noch &uuml;ber Heiz&ouml;l verf&uuml;ge und auch keinerlei Reserven mehr habe. Er bezeichnete die Lage als "extrem angespannt" und r&auml;umte den Unmut der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber die Blackouts offen ein.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Das Land ben&ouml;tigt nach eigenen Angaben rund 100.000 Barrel Roh&ouml;l t&auml;glich, f&ouml;rdert aber nur etwa 40.000 Barrel aus eigenen Quellen. Seit dem versch&auml;rften US-&Ouml;lembargo, das die Regierung von Donald Trump im Januar 2026 verh&auml;ngte, sind regul&auml;re &Ouml;llieferungen weitgehend zum Erliegen gekommen; lediglich vereinzelte Tanker &ndash; darunter eine russische Lieferung von rund 100.000 Tonnen Roh&ouml;l im M&auml;rz &ndash; erreichten die Insel.&nbsp;</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Besonders hart trifft der Mangel die dezentrale Stromerzeugung &uuml;ber dieselbetriebene Notstromaggregate, die einst rund 40 Prozent des nationalen Energiemixes stellten. Nach Angaben des Generaldirektors f&uuml;r Elektrizit&auml;t stehen inzwischen 106 dieser Anlagen still, was einem Verlust von 890 Megawatt entspricht; weitere strategische Anlagen ohne Treibstoff summieren sich auf zus&auml;tzliche 1.203 Megawatt.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Alltag im Ausnahmezustand</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die kubanische Regierung verk&uuml;ndet jeden Morgen zwischen 7 und 8 Uhr &ouml;ffentlich das erwartete Erzeugungsdefizit, woraufhin Provinzverantwortliche festlegen m&uuml;ssen, welche Ortschaften wie lange vom Netz genommen werden &ndash; im Schnitt 19 Stunden, teils &uuml;ber 24 Stunden am St&uuml;ck. Havanna wird dabei aus politischen und wirtschaftlichen Gr&uuml;nden tendenziell bevorzugt, was in anderen Landesteilen f&uuml;r Unmut sorgt; doch selbst in der Hauptstadt m&uuml;ssen Haushalte in den betroffenen Stromkreisen inzwischen mit mindestens vier Stunden t&auml;glicher Unterbrechung rechnen. K&uuml;hlschr&auml;nke verlieren ihre K&uuml;hlleistung, Lebensmittel verderben, Gesch&auml;fte m&uuml;ssen schlie&szlig;en, Schulkinder nutzen ihre Handys als Taschenlampen, bis der Akku leer ist.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Gibt es einen Ausweg?</font></h2><div class="paragraph">Die Regierung setzt ihre Antwort vor allem auf mittel- bis langfristige Sicht, durch den Ausbau erneuerbarer Energien. Mit chinesischer Unterst&uuml;tzung entstehen derzeit mehr als 90 Solarparks mit einer geplanten Gesamtkapazit&auml;t von bis zu 2.000 Megawatt; inzwischen sind &uuml;ber 1.300 Megawatt an installierter Photovoltaik-Leistung tats&auml;chlich am Netz. 2025 stieg der Anteil erneuerbarer Energien am kubanischen Gesamtverbrauch dadurch von 3 auf 10 Prozent. &Ouml;konomisch ist die Rechnung eindeutig: Solarstrom kostet die Insel nach Regierungsangaben nur sechs bis sieben US-Cent pro Kilowattstunde, fossil erzeugter Strom dagegen &uuml;ber zwanzig Cent.<br><br>Doch genau hier offenbart sich das eigentliche Dilemma der kubanischen Energiewende: Die installierte Solarkapazit&auml;t allein l&ouml;st die Blackout-Krise nicht &ndash; weil dem Land in gro&szlig;em Ma&szlig;stab die Speicherkapazit&auml;t fehlt, um den tags&uuml;ber erzeugten Solarstrom f&uuml;r die Abend- und Nachtstunden nutzbar zu machen. Ausgerechnet dann, wenn die meisten Kollapse des Netzes auftreten, liefert die Photovoltaik keinen einzigen Megawatt. Energie- und Bergbauminister Vicente de la O Levy hat dieses Paradox selbst &ouml;ffentlich einger&auml;umt: Je instabiler das Nationale Elektrosystem sei, desto st&auml;rker m&uuml;sse man ausgerechnet jene Solarparks drosseln, die als neue Kapazit&auml;t hinzugekommen seien &ndash; ein schwaches Netz kann die Schwankungen der Solareinspeisung schlicht nicht ausgleichen, ohne selbst weiter destabilisiert zu werden.<br><br>Als Antwort darauf hat Kuba 2026 mit dem Aufbau gro&szlig;er Batteriespeichersysteme (BESS &ndash; Battery Energy Storage Systems) begonnen. Im Juli ging die erste Anlage dieser Art, ein 50-Megawatt-Batteriespeicher am Umspannwerk El Cotorro in Havanna, tats&auml;chlich in Betrieb: Er speichert &uuml;bersch&uuml;ssigen Solarstrom tags&uuml;ber und speist ihn nachts wieder ins Netz ein, um rund um die Uhr Stabilit&auml;t zu liefern. Drei weitere Anlagen gleicher Gr&ouml;&szlig;enordnung sind geplant &ndash; am Standort CUJAE in Havanna, in Cueto (Holgu&iacute;n) und in Bayamo (Granma) &ndash;, was in der Summe rund 200 Megawatt an Speicherkapazit&auml;t erg&auml;be. Ziel ist es, damit mittelfristig mehr als 900 Megawatt an Solarleistung tags&uuml;ber tats&auml;chlich nutzbar zu machen und so zumindest die Blackouts am Tag zu reduzieren.<br><br>Das Problem: Gemessen am chronischen Defizit des Systems, das zeitweise &uuml;ber 2.000 Megawatt betr&auml;gt, ist ein einzelner 50-Megawatt-Speicher kaum mehr als ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein. Entsprechend n&uuml;chtern fiel die Reaktion vieler Kubaner auf die Inbetriebnahme in El Cotorro aus &ndash; die Blackouts blieben sp&uuml;rbar unver&auml;ndert. Auch der in Texas ans&auml;ssige Energieexperte Jorge Pi&ntilde;&oacute;n best&auml;tigte gegen&uuml;ber CNN, dass Kuba trotz stark gestiegener Batterieimporte weiterhin keine Speichersysteme im f&uuml;r das &ouml;ffentliche Netz n&ouml;tigen Ma&szlig;stab besitzt. Die Regierung selbst r&auml;umt ein, dass die Investitionen zwar Stabilit&auml;t br&auml;chten, das grundlegende Erzeugungsdefizit damit aber nicht unmittelbar behoben sei.<br><br>Ob eine umfassendere L&ouml;sung von au&szlig;en kommt, bleibt unterdessen offen: Au&szlig;enminister Bruno Rodr&iacute;guez erkl&auml;rte Ende Juni, dass Gespr&auml;che mit den USA keine Fortschritte zeigten. Unabh&auml;ngig davon bliebe selbst bei gelockertem Embargo das Infrastrukturproblem bestehen. Der US-Thinktank Cuba Study Group bezifferte den Sanierungsbedarf des kubanischen Stromnetzes im Fr&uuml;hjahr auf mindestens 6,6 Milliarden US-Dollar; nach j&uuml;ngeren Sch&auml;tzungen von Branchenvertretern k&ouml;nnten es sogar acht bis zehn Milliarden US-Dollar sein, verteilt &uuml;ber drei bis f&uuml;nf Jahre Bauzeit &ndash; eine Summe, die weit &uuml;ber das hinausgeht, was einzelne Solarparks oder Batteriespeicher kurzfristig leisten k&ouml;nnen.<br>&#8203;<br>Wer es sich leisten kann, behilft sich unterdessen selbst: Immer mehr Haushalte, Betriebe und Krankenh&auml;user installieren eigene Benzin- oder Solargeneratoren, deren Dauerbrummen inzwischen zum akustischen Alltag kubanischer St&auml;dte geh&ouml;rt. Ein reparierter Kessel, zus&auml;tzlicher Treibstoff f&uuml;r eine Anlage, ein neuer Solarpark oder ein weiterer Batteriespeicher k&ouml;nnen jeweils nur einen kleinen Teil des Problems lindern. Eine tats&auml;chliche Sanierung des SEN erfordert dagegen &uuml;ber Jahre hinweg anhaltende, koordinierte Investitionen in Erzeugung, &Uuml;bertragung, Wartung, Speicherung und Effizienz gleichzeitig. Solange der Druck aus Washington anh&auml;lt, die Treibstofftanks leer bleiben und die Speicherkapazit&auml;t ein Bruchteil des tats&auml;chlichen Bedarfs ist, d&uuml;rfte die Reihe der Blackouts kaum abrei&szlig;en.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quellen:&nbsp;<a href="https://oncubanews.com/cuba/economia/el-laberinto-del-sistema-electrico-de-cuba/" target="_blank" style="">OnCubaNews</a>, <a href="https://spectrum.ieee.org/cuba-energy-crisis" target="_blank" style="">IEEE Spectrum</a>, <a href="https://larepublica.pe/mundo/2026/08/03/cuba-sufre-su-sexto-apagon-nacional-del-ano-y-mas-de-9-millones-de-personas-permanecen-sin-electricidad-200637" target="_blank" style="">La Rep&uacute;blica</a>,&nbsp;&#8203;<a href="https://www.pv-magazine-latam.com/2026/07/03/cuba-pone-en-marcha-su-primer-banco-de-baterias-de-50-mw/" target="_blank" style="">pv magazine Latinoam&eacute;rica</a>, <a href="https://cnnespanol.cnn.com/2026/05/13/latinoamerica/cuba-revolucion-solar-ayuda-china-trax" target="_blank" style="">CNN Espa&ntilde;ol</a>, <a href="https://www.resumenlatinoamericano.org/2026/03/03/cuba-apuesta-por-almacenamiento-energetico-en-baterias-para-fortalecer-la-estabilidad-electrica" target="_blank" style="">Resumen Latinoamericano</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[UN verhandelt mit mehreren Staaten über humanitäre Treibstofflieferungen für Kuba]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/un-verhandelt-mit-mehreren-staaten-uber-humanitare-treibstofflieferungen-fur-kuba]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/un-verhandelt-mit-mehreren-staaten-uber-humanitare-treibstofflieferungen-fur-kuba#comments]]></comments><pubDate>Fri, 07 Aug 2026 22:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/un-verhandelt-mit-mehreren-staaten-uber-humanitare-treibstofflieferungen-fur-kuba</guid><description><![CDATA[06.08.2026 09:00 UhrDie Vereinten Nationen stehen nach eigenen Angaben in Gesprächen mit mehreren Staaten, um Kuba aus humanitären Gründen mit dringend benötigtem Treibstoff zu versorgen.&nbsp;Abbildung:&nbsp;United Nations Headquarters&nbsp;von&nbsp;Вени Марковски | Veni Markovski, Zuschnitt KUBAKUNDE, CC BY-SA 4.0Die Vereinten Nationen bemühen sich, gemeinsam mit interessierten Staaten Treibstoff für humanitäre Zwecke nach Kuba zu bringen. Der stellvertretende UN-Sprecher F [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">06.08.2026 09:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:10px;text-align:right"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/editor/964762602.JPG?1785999169" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die Vereinten Nationen stehen nach eigenen Angaben in Gespr&auml;chen mit mehreren Staaten, um Kuba aus humanit&auml;ren Gr&uuml;nden mit dringend ben&ouml;tigtem Treibstoff zu versorgen.&nbsp;</span></strong><br></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="709509361499406199" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg06.met.vgwort.de/na/188d4d7952db4c2982e6db6e9e6c583a" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung:&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:United_Nations_Headquarters.JPG" target="_blank" style="">United Nations Headquarters</a>&nbsp;von&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:%D0%92%D0%B5%D0%BD%D0%B8_%D0%9C%D0%B0%D1%80%D0%BA%D0%BE%D0%B2%D1%81%D0%BA%D0%B8" target="_blank" style="">&#1042;&#1077;&#1085;&#1080; &#1052;&#1072;&#1088;&#1082;&#1086;&#1074;&#1089;&#1082;&#1080; | Veni Markovski</a><span style="color: rgb(51, 51, 51);">, Zuschnitt KUBAKUNDE,</span> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode" target="_blank" style="">CC BY-SA 4.0</a></font></div><div class="paragraph">Die Vereinten Nationen bem&uuml;hen sich, gemeinsam mit interessierten Staaten Treibstoff f&uuml;r humanit&auml;re Zwecke nach Kuba zu bringen. Der stellvertretende UN-Sprecher Farhan Haq erkl&auml;rte bei einer Pressekonferenz, man spreche mit mehreren L&auml;ndern, die bereit seien, Kuba zu helfen, damit die Insel den f&uuml;r ihre humanit&auml;ren Bed&uuml;rfnisse notwendigen Treibstoff erh&auml;lt. Bemerkenswert ist dabei, dass die Aussage diesmal direkt aus dem B&uuml;ro von UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres stammt &ndash; ein im Vergleich zu fr&uuml;heren Erkl&auml;rungen h&ouml;heres Gewicht.<br><br>Konkrete Angaben zu den m&ouml;glichen Geberl&auml;ndern machte Haq nicht. Auch auf die Frage, ob es "positive" Signale gebe &ndash; eine unterschwellige Anspielung darauf, ob die USA ihre seit Ende Januar verh&auml;ngte &Ouml;lblockade gegen die Insel lockern k&ouml;nnten &ndash; reagierte er ausweichend. Bislang gab es dazu <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/russischer-oltanker-mit-100000-tonnen-in-kuba-vollstandig-entladen">nur eine Ausnahme</a></strong>: Am 31. M&auml;rz erreichte der russische Tanker Anatoly Kolodkin mit rund 730.000 Barrel Roh&ouml;l den Hafen von Matanzas &ndash; die einzige derartige Lieferung innerhalb von sechs Monaten.<br><br>Nach Haqs Worten beobachten die Vereinten Nationen die "ernsten Versorgungsengp&auml;sse" beim Treibstoff auf der Insel mit Sorge. Diese tragen ma&szlig;geblich zur Energiekrise bei, die nicht nur die Stromversorgung und Wasserwirtschaft, sondern auch Wirtschaft und Logistik l&auml;hmt. Man habe in den vergangenen Monaten begrenzte Fortschritte bei der Beschaffung kleinerer Treibstoffmengen erzielt und arbeite weiter daran, so der Sprecher.<br><br>Bereits im M&auml;rz und erneut im Juli hatte Francisco Pich&oacute;n, UN-Koordinator in Cuba, in mehreren Interviews &uuml;ber Verhandlungen mit den USA berichtet, um Treibstoff f&uuml;r den Transport tausender humanit&auml;rer Hilfsg&uuml;ter zu beschaffen, die mangels Transportm&ouml;glichkeiten in Lagern feststeckten. Eine L&ouml;sung sei bislang nicht erreicht worden, r&auml;umte er im Juli ein &ndash; wenngleich es gelungen sei, &uuml;ber den Privatsektor kleinere Mengen zu erwerben. F&uuml;r die Umsetzung des vollst&auml;ndigen Aktionsplans reiche dies jedoch nicht aus; n&ouml;tig sei ein umfassenderes Vorgehen.<br><br></div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: Dem&oacute;crata (<a href="https://t1p.de/q4h5e" target="_blank" style="">https://t1p.de/q4h5e</a>)</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[CIA richtet geheime Cuba Task Force ein]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/cia-richtet-geheime-cuba-task-force-ein]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/cia-richtet-geheime-cuba-task-force-ein#comments]]></comments><pubDate>Fri, 07 Aug 2026 21:30:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/cia-richtet-geheime-cuba-task-force-ein</guid><description><![CDATA[07.08.2026 23:30 UhrDie USA verstärken ihren verdeckten Druck auf Kuba: Die CIA hat eine geheime Einheit gebildet, um die politische Führung in Havanna zu unterwandern und zu spalten.&nbsp;Die CIA hat einem Bericht der New York Times zufolge im Verborgenen eine eigene Cuba Task Force aufgebaut. Sie soll dem US-Geheimdienst erlauben, rasch mehr finanzielle, personelle und technische Mittel gegen die Insel zu mobilisieren – mit dem erklärten Ziel, Risse innerhalb der kubanischen Führungsrieg [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">07.08.2026 23:30 Uhr</font></div><div class="paragraph"><strong>Die USA verst&auml;rken ihren verdeckten Druck auf Kuba: Die CIA hat eine geheime Einheit gebildet, um die politische F&uuml;hrung in Havanna zu unterwandern und zu spalten.&nbsp;</strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="997512208957680096" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/2330bdb93eea41549508fbdfee19c035" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die CIA hat einem Bericht der New York Times zufolge im Verborgenen eine eigene Cuba Task Force aufgebaut. Sie soll dem US-Geheimdienst erlauben, rasch mehr finanzielle, personelle und technische Mittel gegen die Insel zu mobilisieren &ndash; mit dem erkl&auml;rten Ziel, Risse innerhalb der kubanischen F&uuml;hrungsriege zu erzeugen.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Ein Instrument mit historischer Vorgeschichte</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Bereits 1960 hatte die CIA eine Cuba Task Force eingerichtet. Deren Mitglieder organisierten damals die von der Agency unterst&uuml;tzte, letztlich gescheiterte Invasion in der Schweinebucht im Jahr darauf. Die neue Version hat laut den mit der Angelegenheit vertrauten Personen, auf die sich die Times beruft, ein deutlich engeres Mandat: Sie soll keine bewaffnete kubanische Partnertruppe aufbauen und ist nicht f&uuml;r t&ouml;dliche Operationen freigegeben. Allerdings gilt eine Task Force innerhalb der CIA als flexibles Instrument, dessen Befugnisse der US-Pr&auml;sident jederzeit &auml;ndern kann.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Zur neuen Einheit geh&ouml;ren demnach Case Officers, die Agenten anwerben und f&uuml;hren, Analysten, Cyber-Spezialisten sowie Fachleute f&uuml;r verdeckte Einflussoperationen. Ihre Aufgabe: Informationen &uuml;ber Geldfl&uuml;sse und Gesch&auml;fte kubanischer Funktion&auml;re sammeln und auswerten, um am Ende gezielt Druck auf die politische Elite der Insel auszu&uuml;ben &ndash; mit dem Ziel, als "hart" wahrgenommene Funktion&auml;re durch pragmatischere, Washington-freundlichere Figuren zu ersetzen.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Kuba als Priorit&auml;t eins</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Der Aufbau der Task Force f&auml;llt zusammen mit einer generellen Versch&auml;rfung der US-Geheimdienstaktivit&auml;ten gegen&uuml;ber Kuba. Jede US-Regierung legt ihre Aufkl&auml;rungspriorit&auml;ten in einem Dokument namens National Intelligence Priorities Framework (NIPF) fest. Die Trump-Regierung hat Kuba darin k&uuml;rzlich als "Priority 1" eingestuft &ndash; in einer Reihe mit China, Iran und Russland.<br>&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Als Folge richten laut Times-Bericht auch andere US-Dienste, darunter die NSA und die National Geospatial-Intelligence Agency, mehr Aufkl&auml;rungsmittel, einschlie&szlig;lich Satelliten, auf die Insel. Diese zus&auml;tzlichen Informationen sollen dem US-Milit&auml;r helfen, seine Optionen f&uuml;r ein m&ouml;gliches milit&auml;risches Vorgehen gegen Kuba zu aktualisieren, sollte Trump sich f&uuml;r diesen Weg entscheiden. Zuvor hatten US-Offizielle demnach &uuml;ber veraltete Erkenntnisse zu kubanischen Absichten, milit&auml;rischen F&auml;higkeiten und Verteidigungsanlagen geklagt.</span></div><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Der kubanische Vize-Au&szlig;enminister Carlos Fern&aacute;ndez de Coss&iacute;o reagierte auf Anfrage der Times mit scharfer Kritik. Die Absichten der CIA seien keine &Uuml;berraschung, da Kuba seit Langem Ziel von Spionage, Subversion und Destabilisierung durch die Agency sei &ndash; Terrorismus eingeschlossen. Gleichzeitig werfe das US-Au&szlig;enministerium Kuba vor, eine Bedrohung darzustellen, obwohl das Land lediglich sein Recht auf legitime Selbstverteidigung wahrnehme, so seine sinngem&auml;&szlig;e Position.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Vom Dialog zur Drohkulisse</font></h2><div class="paragraph"><span style="color:rgb(42, 42, 42)">2015, gegen Ende von Barack Obamas zweiter Amtszeit, reisten CIA-Direktor John Brennan nach Havanna, um mit Alejandro Castro, dem Sohn des damaligen Pr&auml;sidenten Ra&uacute;l Castro, &uuml;ber eine engere geheimdienstliche Zusammenarbeit zu sprechen &ndash; etwa gegen Drogenkartelle und Terrornetzwerke. Diese Gespr&auml;che versandeten jedoch sp&auml;ter, wobei sich beide Seiten gegenseitig vorwarfen, vereinbarte vertrauensbildende Schritte nicht umgesetzt zu haben.</span><br><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Im Mai dieses Jahres schickte Trump seinen CIA-Direktor John Ratcliffe nach Havanna, um sich mit Ra&uacute;l G. Rodr&iacute;guez Castro zu treffen &ndash; einem Enkel Ra&uacute;l Castros, der unter den Spitznamen "Raulito" oder "El Cangrejo" (die Krabbe) bekannt ist. Ratcliffes Botschaft: Die CIA betrachte die kubanische F&uuml;hrung als ernstzunehmenden Gegner und potenziellen k&uuml;nftigen Partner zugleich. Zugleich signalisierte er, Kuba laufe die Zeit davon, um von Trump geforderte grundlegende Ver&auml;nderungen umzusetzen &ndash; andernfalls k&ouml;nne dem Land dasselbe Schicksal wie Venezuela drohen.<br>&#8203;</span><br><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Der schnelle Sturz von Nicol&aacute;s Maduro und die anschlie&szlig;ende &Uuml;bernahme der venezolanischen &Ouml;lressourcen durch die USA haben laut Times-Bericht bei einigen Trump-Beratern die Erwartung gen&auml;hrt, die kubanische Regierung k&ouml;nnte bereits vor den US-Zwischenwahlen im November fallen. Andere in der Administration rechnen jedoch damit, dass entschlossenere Schritte gegen Havanna erst nach einem Ende des Kriegs mit dem Iran folgen, der bislang erhebliche Ressourcen und Aufmerksamkeit gebunden habe &ndash; trotz des von den USA verh&auml;ngten &Ouml;lembargos, dem sich Kuba bislang widerstandsf&auml;hig gezeigt hat.</span></div><h2 class="wsite-content-title"><font size="5">Eine wechselhafte Geschichte der CIA-Pr&auml;senz in Havanna</font></h2><div class="paragraph">W&auml;hrend des Kalten Kriegs unterhielt die Agency in Havanna nur eine vergleichsweise kleine Station, weil kubanische Dienste amerikanische Offiziere &auml;u&szlig;erst effektiv &uuml;berwachten &ndash; was Anwerbung und Treffen mit Quellen auf der Insel extrem erschwerte.<br><br>In den 2000er-Jahren r&uuml;ckte Kuba geheimdienstlich in den Hintergrund, da die CIA ihre Ressourcen auf die Kriege im Irak und in Afghanistan sowie andere mutma&szlig;liche Terror-Hochburgen konzentrierte. W&auml;hrend Trumps erster Amtszeit schloss die Agency ihre Station in Havanna dann vollst&auml;ndig, nachdem mehrere dort stationierte Offiziere &uuml;ber eine mysteri&ouml;se Erkrankung geklagt hatten, die sp&auml;ter als "Havanna-Syndrom" bekannt wurde. Erst 2024, gegen Ende der Amtszeit von Joe Biden, wurde die Station wiederer&ouml;ffnet &ndash; allerdings unter erschwerten Bedingungen, da die Beamten dort weiterhin unter nahezu st&auml;ndiger &Uuml;berwachung standen und in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschr&auml;nkt waren.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quelle: <a href="https://www.nytimes.com/2026/08/05/us/politics/cia-cuba-task-force.html" target="_blank" style="">NYT</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Washington sanktioniert Kubas Verteidigungsminister und sieben weitere Militärs]]></title><link><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/washington-sanktioniert-kubas-verteidigungsminister-und-sieben-weitere-militars]]></link><comments><![CDATA[https://www.kubakunde.de/neues/washington-sanktioniert-kubas-verteidigungsminister-und-sieben-weitere-militars#comments]]></comments><pubDate>Fri, 07 Aug 2026 02:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kubakunde.de/neues/washington-sanktioniert-kubas-verteidigungsminister-und-sieben-weitere-militars</guid><description><![CDATA[07.08.2026 08:00 UhrDie US-Regierung hat fünf staatliche Unternehmen und acht kubanische Funktionäre mit Sanktionen belegt – darunter erstmals den amtierenden Verteidigungsminister. Washington wirft ihnen vor, Waffenlieferungen und militärische Kooperation mit Russland, China und dem Iran zu ermöglichen.Abbildung:&nbsp;Mil.ru, Cuban defence minister , Zuschnitt KUBAKUNDE, CC BY 4.0Die US-Regierung hat am Donnerstag (7.) neue Sanktionen gegen den kubanischen Militärapparat verhängt. Betro [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="1">07.08.2026 08:00 Uhr</font></div><div><div class="wsite-image wsite-image-border-none" style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"><a><img src="https://www.kubakunde.de/uploads/2/3/6/8/23680458/editor/usa-verha-ngen-neue-sanktionen-gegen-kubanisches-milita-r.png?1786081012" alt="Die US-Regierung hat f&uuml;nf staatliche Unternehmen und acht kubanische Funktion&auml;re mit Sanktionen belegt" style="width:auto;max-width:100%"></a><div style="display:block;font-size:90%"></div></div></div><div class="paragraph"><strong><span style="color:rgb(42, 42, 42)">Die US-Regierung hat f&uuml;nf staatliche Unternehmen und acht kubanische Funktion&auml;re mit Sanktionen belegt &ndash; darunter erstmals den amtierenden Verteidigungsminister. Washington wirft ihnen vor, Waffenlieferungen und milit&auml;rische Kooperation mit Russland, China und dem Iran zu erm&ouml;glichen.</span></strong></div><div><!--BLOG_SUMMARY_END--></div><div><div id="890163493923851477" align="left" style="width: 100%; overflow-y: hidden;" class="wcustomhtml"><img src="https://vg06.met.vgwort.de/na/1aab6e6017474b0caae1323ab4bc13dd" width="1" height="1" alt=""></div></div><div class="paragraph" style="text-align:right;"><font size="1">Abbildung:&nbsp;<span style="color: rgb(51, 51, 51);">Mil.ru,</span> <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cuban_defence_minister_in_Moscow_01.jpg" target="_blank" style="">Cuban defence minister</a> <span style="color: rgb(51, 51, 51);">, Zuschnitt KUBAKUNDE,</span> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode" target="_blank" style="">CC BY 4.0</a></font></div><div class="paragraph">Die US-Regierung hat am Donnerstag (7.) neue Sanktionen gegen den kubanischen Milit&auml;rapparat verh&auml;ngt. Betroffen sind f&uuml;nf staatliche Unternehmen sowie acht Funktion&auml;re, darunter erstmals der amtierende Verteidigungsminister &Aacute;lvaro L&oacute;pez Miera. Au&szlig;enminister Marco Rubio erkl&auml;rte, die Ma&szlig;nahmen richteten sich gegen Akteure, die milit&auml;rische Beziehungen Havannas und Waffenlieferungen an das kubanische Regime erm&ouml;glichten.<br><br>Auf der Sanktionsliste stehen die Au&szlig;enhandelsfirma Tecnoimport, die Handelsgesellschaft Duna S.A., die Milit&auml;rindustrie-Union UIM sowie das R&uuml;stungsunternehmen Yuri Gagarin. Auch die staatliche Export-Import-Firma Tecnotex ist betroffen &ndash; eine Tochtergesellschaft des bereits zuvor sanktionierten Milit&auml;rkonzerns <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/das-kubanische-schattenimperium-wie-eine-geheim-elite-um-raul-castro-das-land-ausblutet">GAESA</a></strong>, der gro&szlig;e Teile der kubanischen Wirtschaft kontrolliert.<br><br>Neben L&oacute;pez Miera treffen die Sanktionen unter anderem Generalstabschef Roberto Legr&aacute; Sotolongo, den Leiter der Au&szlig;enbeziehungen des Verteidigungsministeriums, Jos&eacute; Antonio Rem&oacute;n Rodr&iacute;guez, sowie dessen Wirtschaftsdirektor Oscar Enrique Biosca Gallego. Ebenfalls betroffen sind die kubanischen Milit&auml;rattach&eacute;s in Russland und China, M&oacute;nica Mili&aacute;n G&oacute;mez und Waldo P&eacute;rez Cort&eacute;s, sowie zwei Direktoren der UIM und von Tecnoimport.<br><br>Rubio bezeichnete die kubanische Regierung als Sponsor des Terrorismus, der seinen Geheimdienst- und Milit&auml;rapparat nutze, um die USA auszuspionieren und als Plattform f&uuml;r Aktivit&auml;ten von Russland, China und dem Iran gegen Washington zu dienen. Kubas milit&auml;rische und geheimdienstliche Institutionen seien zudem zentrale Instrumente innerer Repression, insbesondere &uuml;ber <strong><a href="https://www.kubakunde.de/neues/das-kubanische-schattenimperium-wie-eine-geheim-elite-um-raul-castro-das-land-ausblutet">GAESA</a></strong>.<br><br>Die Sanktionen bedeuten, dass Verm&ouml;genswerte der genannten Firmen und Personen in den USA eingefroren werden und US-B&uuml;rgern sowie -Unternehmen Gesch&auml;fte mit ihnen untersagt sind. Sie reihen sich ein in die Kampagne der Trump-Administration gegen die kubanische F&uuml;hrung, die zuvor bereits Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel sanktioniert und strafrechtliche Vorw&uuml;rfe gegen Ex-Pr&auml;sident Ra&uacute;l Castro erhoben hatte. Washington h&auml;lt zudem ein Erd&ouml;lembargo gegen die Insel aufrecht, das die ohnehin angespannte wirtschaftliche und humanit&auml;re Lage weiter versch&auml;rft hat.</div><div class="paragraph"><font size="1">Quellen:&nbsp;<a href="https://oncubanews.com/cuba-ee-uu/eeuu-sanciona-a-cinco-entidades-y-ocho-funcionarios-del-aparato-militar-cubano/" target="_blank">OnCubaNews</a>, <a href="https://efe.com/mundo/2026-08-06/cuba-eeuu-sanciones-militares/" target="_blank">EFE</a></font></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>