Neues aus Kuba
|
Mexiko hält an seiner humanitären Hilfe für Kuba fest – trotz der von US-Präsident Donald Trump angekündigten gegen die Karibikinsel gerichteten Zölle. Außenminister Juan Ramón de la Fuente verweist auf völkerrechtliche Verpflichtungen und zentrale Prinzipien der mexikanischen Außenpolitik.
01.02.2026 08:00 Uhr
0 Kommentare
Überquellende Müllberge prägen das Bild Havannas und machen die strukturelle Krise Kubas sichtbar. Treibstoffmangel, defekte Fahrzeuge und fehlendes Personal legen die Müllabfuhr lahm, staatliche Gegenmaßnahmen bleiben bislang wirkungslos. Die hygienischen Zustände verschärfen gesundheitliche Risiken, insbesondere durch Dengue und Chikungunya.
31.01.2026 08:55 Uhr
Die neue US-Zölle gegen Länder, die Kuba mit Öl beliefern, verschärfen die ohnehin dramatische Energiekrise auf der Insel. Mexikos Präsidentin Sheinbaum warnt vor einer humanitären Krise auf der Insel. Stromausfälle, Treibstoffmangel und knappe Reserven bringen Kubas Grundversorgung an den Rand des Zusammenbruchs.
31.01.2026 06:30 Uhr
Die Erdöllieferungen nach Kuba sind eines der sensibelsten Themen für die kubanische Wirtschaft, die sich in einer tiefen Krise befindet, und auch eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Regierung, die die Daten über den Erhalt von Kraftstoffen und ihre Verträge mit verbündeten Ländern streng geheim hält.
30.01.2026 05:45 Uhr
Nach der Entführung von Nicolás Maduro spekulieren Beobachter, ob ein innerer Machtakteur ähnlich wie in Venezuela das System der Insel verändern könnte – ein kubanischer „Delcy-Rodríguez-Moment“. Die Regierung hält an Kontrolle und Repression fest, Washington sondiert diskret Optionen. Für die Bevölkerung prägen Stromausfälle, Lebensmittel- und Medikamentenmangel den Alltag, während die Migrationswelle historische Ausmaße erreicht.
26.01.2026 10:20 Uhr
Kuba ringt um seine Energieversorgung. Der fast vollständige Ausfall venezolanischer Öllieferungen zwingt die Regierung, neue und ungewöhnliche Wege zu gehen. Neue Satellitendaten zeigen ungewöhnliche Treibstoffimporte: Havanna bezieht wohl erstmals Treibstoff aus Afrika.
25.01.2026 12:00 Uhr
Mexiko prüft unter wachsendem Druck der USA die Fortführung seiner Öllieferungen nach Kuba. Washington erwägt schärfere Sanktionen und eine mögliche Ölblockade, um die kubanische Regierung unter Druck zu setzen. Präsidentin Claudia Sheinbaum verteidigt die Lieferungen offiziell als humanitäre Hilfe – intern wächst jedoch die Sorge, dass ein Festhalten an der Politik das Verhältnis zu den Vereinigten Staaten belastet.
24.01.2026 08:30 Uhr
Havanna erlebt derzeit lange Warteschlangen vor Tankstellen – eine direkte Folge des abrupten Endes der Öl-Lieferungen aus Venezuela. Rund 30 Prozent des kubanischen Energiebedarfs fallen dadurch weg, staatliche Reserven reichen nicht aus, um die Lücke kurzfristig zu schließen.
24.01.2026 07:40 Uhr
Der Oberste Volksgerichtshof Kubas hat die lebenslange Haftstrafe gegen den ehemaligen Wirtschaftsminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten Alejandro Gil bestätigt. Der hochrangige Politiker, einst enger Vertrauter von Präsident Díaz-Canel, gilt als ranghöchster Fall politischer Strafverfolgung in Kuba seit 15 Jahren.
24.01.2026 07:10 Uhr
Der kubanische Staat erkennt künftig das Recht auf einen würdigen Tod an. Ein neues Gesetz schafft die Grundlage für Sterbehilfe, lässt deren Anwendung jedoch offen. Ohne ergänzende Durchführungsnorm bleibt die Regelung vorerst ein rechtlicher Rahmen ohne praktische Konsequenzen.
24.01.2026 07:00 Uhr
Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel hat seine Solidarität mit Venezuela bekräftigt und die Fortsetzung der bilateralen Beziehungen angekündigt. In einem Telefonat mit der venezolanischen Präsidentin Delcy Rodríguez verurteilte er die Festnahme von Nicolás Maduro und Cilia Flores und betonte die strategische Partnerschaft.
23.01.2026 09:09 Uhr
Wie reagieren Kubas Verbündete auf den wachsenden Druck der USA? Die internationale Unterstützung könnte entscheidend sein, um die Stabilität der Inselnation und ihre Fähigkeit, Herausforderungen zu bewältigen, zu stärken.
23.01.2026 08:42 Uhr
Neue Chancen für Kuba: Slowakei signalisiert Investitionsinteresse unter klaren Bedingungen23/1/2026
Bei Gesprächen in Prag betonen Kuba und Slowakei wirtschaftliche Chancen – Investitionen sollen erleichtert werden. Reformen und garantierte Bedingungen sind Voraussetzung. Die aktuelle Krise der kubanischen Wirtschaft macht die Öffnung dringend notwendig.
23.01.2026 08:29 Uhr
Mexiko liefert offiziell Erdöl nach Kuba und bekräftigt damit eine jahrzehntelange energiepolitische und humanitäre Unterstützung. Präsidentin Claudia Sheinbaum verteidigt die Lieferungen als rechtlich einwandfrei und historisch gewachsen. Die 80.000 Barrel Treibstoff sollen helfen, die akute Stromkrise auf der Insel abzufedern, wo lange Blackouts den Alltag prägen.
Kuba rechnet für 2026 nur mit einem marginalen Wirtschaftswachstum von einem Prozent. Nach einem erneuten BIP-Rückgang in diesem Jahr bleibt die wirtschaftliche Lage angespannt. Hohe Inflation, Defizite im Staatshaushalt, anhaltende Knappheit bei Lebensmitteln und Medikamenten sowie Stromausfälle prägen weiterhin den Alltag der Bevölkerung.
19.12.2025 09:03 Uhr
Kuba verschärft den Kampf gegen Korruption und Amtsmissbrauch: Präsident Miguel Díaz-Canel kündigte einen „Krieg ohne Gnade“ gegen Bürokraten, gleichgültige und korrupte Funktionäre an. Díaz-Canel betont, dass Korruption die wirtschaftliche Entwicklung hemmt und die Bevölkerung belastet.
19.12.2025 08:55 Uhr
Die Kommunistische Partei Kubas verschiebt ihren für 2026 geplanten Parteitag auf unbestimmte Zeit – ein seltener Schritt, der die Tiefe der aktuellen Staats- und Wirtschaftskrise offenlegt. Auf Initiative von Raúl Castro soll die Parteiführung ihre Kräfte auf die Bewältigung von Inflation, Energieknappheit und Versorgungskrisen bündeln.
Auf einem Parteiplenum fordert Präsident Miguel Díaz-Canel einen veränderten Arbeitsstil der Kommunistischen Partei und kritisiert offen Bürokratismus und institutionelle Trägheit. Zugleich verteidigt die Führung das umstrittene Reform- und Sparprogramm der Regierung, das unter Bedingungen von Strommangel, Inflation und Devisenknappheit umgesetzt wird.
14.12.2025 17:00 Uhr
Kuba macht Dollarisierung offiziell: Neues Gesetzespaket regelt Zahlung in Dollar und Euro12/12/2025
Kuba hat ein umfassendes Gesetzespaket veröffentlicht, das einen umfassenden Rechtsrahmen für Transaktionen in Fremdwährungen schafft. Die Maßnahmen sollen laut Havanna nur vorübergehend gelten, unterstreichen jedoch die wachsende Bedeutung von US-Dollar und Euro im täglichen Geschäft.
12.12.2025 07:17 Uhr
Kuba erlebt derzeit eine beispiellose Energiekrise: Mehr als zwei Drittel des Landes sind von Stromausfällen betroffen, die teilweise über 20 Stunden täglich andauern. Experten warnen, dass kurzfristige Verbesserungen unwahrscheinlich sind. Die Krise verschärft die ohnehin angespannte Lage in Kuba, wo wirtschaftliche, gesundheitliche und soziale Probleme gleichzeitig eskalieren.
10.12.2025 10:25 Uhr
Die Inflation auf Kubas staatlich regulierter Markt ist im November 2025 leicht gesunken und liegt bei 14,95 Prozent. Damit bricht eine monatelange Aufwärtstendenz, Ökonomen warnen jedoch, dass die reale Inflation, die auch den informellen Markt umfasst, deutlich höher liegen dürfte.
10.12.2025 10:15 Uhr
Ende November 2025 sind in Kuba 1.192 Menschen aus politischen Gründen inhaftiert. Besonders besorgniserregend sind die 34 minderjährigen Gefangenen sowie die 461 Häftlinge mit schweren Erkrankungen,
10.12.2025 09:45 Uhr
![]()
In Kuba gewinnen die sogenannten „mercados piratas“, zunehmend an Bedeutung. Trotz rechtlicher Grauzone decken diese Märkte einen wesentlichen Teil des Bedarfs der Bevölkerung, insbesondere angesichts hoher Preise und Versorgungslücken in staatlichen Geschäften. Sie spiegeln nicht nur die Anpassungsfähigkeit der Kubaner wider, sondern auch die wachsende Rolle der informellen Wirtschaft in der Inselgesellschaft.
30.11.2025 09:06 Uhr
Kuba verschärft seine Kritik am militärischen Vorgehen der USA in der Karibik. Außenminister Bruno Rodríguez wirft Washington vor, durch ein umfangreiches Marine- und Luftwaffenaufgebot den venezolanischen Luftraum elektronisch zu stören und damit eine gefährliche Eskalation zu provozieren.
30.11.2025 08:40 Uhr
Der geheim gehaltene zweite Prozess gegen Kubas ehemaligen Wirtschaftsminister Alejandro Gil Fernández hat in Havanna für Unruhe gesorgt. Hinter verschlossenen Türen wurden ihm schwere Wirtschaftsdelikte vorgeworfen, während zugleich Hinweise auf interne Machtkämpfe im kubanischen Führungskreis laut wurden.
30.11.2025 08:15 Uhr
|










RSS-Feed