Neues aus Kuba
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Kuba kämpft derzeit mit einer gravierenden Welle der Mücken-Krankheiten Dengue, Chikungunya und Oropouche-Fieber. Ein Drittel der Bevölkerung ist laut Behörden bereits betroffen. Das Auswärtige Amt empfiehlt eine konsequente Expositionsprophylaxe. Reisende sollten Vorsicht walten lassen und Symptome frühzeitig ärztlich abklären.
15.11.2025 06:00 Uhr
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Kuba setzt verstärkt auf Solarenergie, um seine langanhaltende Stromkrise zu bewältigen. Bereits 32 der geplanten 51 Solarparks sind ans nationale Netz angeschlossen und liefern täglich Strom, während weitere Anlagen bis Ende 2025 folgen sollen.
12.10.2025 08:18 Uhr
US-Präsident Donald Trump sorgte mit umstrittenen Äußerungen über Paracetamol und Autismus für Schlagzeilen – und brachte dabei Kuba ins Spiel. Er behauptete, in dem Inselstaat gebe es „praktisch keinen Autismus“, weil das Medikament dort kaum verfügbar sei.
23.09.2025 07:15 Uhr
Kuba steckt mitten in einer schweren Energiekrise: In Teilen der Insel bleiben täglich bis zu 19 Stunden lang die Lichter aus. Landesweit rechnet die Regierung mit anhaltenden Stromausfällen über die Sommermonate – und das trotz angekündigter Maßnahmen wie dem Ausbau von Solarparks oder kurzfristiger Wartungen an Kraftwerken,
Angesichts wirtschaftlicher Notlagen, Naturkatastrophen und Versorgungsengpässen hat das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) seine Aktivitäten in Kuba im Jahr 2024 massiv ausgeweitet. Der aktuelle Länderbericht dokumentiert umfassende Hilfsmaßnahmen für über 1,3 Millionen Menschen.
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Kunden beobachten, wie ein Roboter ihr Essen im Restaurant „Doña Alicia“ in Havanna bringt, Mittwoch, 15. April 2025. (Bildquelle: The Gazette © Ramon Esoinosa/AP)
Trotz anhaltender Stromausfälle, eingeschränktem Internetzugang und wirtschaftlicher Engpässe setzt das Restaurant Doña Alicia in Havanna auf digitale Innovation: Mit Touchscreen-Menüs, sprachgesteuerten Systemen und einer Roboter-Bedienung hebt sich das Lokal deutlich vom kubanischen Alltag ab.
Trotz wachsender Internetverbreitung bleibt der Online-Zugang in Kuba stark eingeschränkt – staatliche Zensur, Netzsperren und technische Hürden prägen den digitalen Alltag auf der Karibikinsel. In einer aktuellen Analyse bewertet der Tech-Blog Gizmodo, welche VPN-Dienste sich aktuell am besten für Kuba eignen.
Kuba setzt verstärkt auf erneuerbare Energien: Der nahezu fertiggestellte Solarpark „La Sabana“ in der Provinz Granma soll bald ans Netz gehen und mit einer Leistung von 21 MW zur Stabilisierung der Stromversorgung beitragen. Parallel dazu treiben die Behörden den Ausbau weiterer Solarprojekte voran.
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Lepra gilt in Kuba offiziell als unter Kontrolle, doch die Zahl der Neuinfektionen bleibt besorgniserregend hoch. Jährlich werden rund 200 neue Fälle registriert, darunter auch Kinder. Mangelnde Hygiene, beengte Wohnverhältnisse und unzureichende medizinische Versorgung begünstigen die Verbreitung.
Kuba plant eine umfassende Reform der Landgesetze, die neue Regelungen für Besitz, Nutzung und Erbrecht einführt, die staatliche Kontrolle über Agrarflächen aber beibehält. Während ausländische Investoren profitieren könnten, bleiben kubanische Landwirte in ihren Rechten stark eingeschränkt. Die Regierung behält sich zudem das Recht vor, ungenutztes Land zu enteignen.
(Bildquelle: Perodico Giron © Raúl Navarro González)
Die Central Termoeléctrica Antonio Guiteras in Matanzas befindet sich in einem alarmierenden Zustand. Das Kraftwerk, eine der wichtigsten Stromquellen des Landes, ist durch Korrosion, mangelnde Wartung und jahrelange Vernachlässigung stark beschädigt, während die Arbeiter unter prekären Bedingungen und ohne ausreichende Sicherheitsausrüstung versuchen den Koloss am Laufen zu halten. Die anhaltenden Probleme der Anlage verschärfen die ohnehin prekäre Energieversorgung Kubas – mit massiven Auswirkungen auf die Bevölkerung.
Die anhaltende Energiekrise in Kuba hat massive Auswirkungen auf die Telekommunikationsnetze der Karibikinsel. Viele Funkstationen von ETECSA fallen bei Stromausfällen aus, was zu erheblichen Einschränkungen bei Anrufen, SMS und der Nutzung von Online-Diensten führt. Als Notlösung empfiehlt die Regierung, auf das veraltete 2G-Netz umzusteigen – eine Maßnahme, die auf breite Kritik stößt.
Sauberes Trinkwasser für Cocodrilo: Erste Entsalzungsanlage auf der Isla de la Juventud eingeweiht6/2/2025 ![]() ![]() ![]()
Nach jahrelangem Konsum von brackigem Wasser können die Bewohner des kubanischen Küstendorfes Cocodrilo erstmals auf eine gesicherte Trinkwasserversorgung zählen. Mit Unterstützung Japans wurde die erste Meerwasserentsalzungsanlage auf der Isla de la Juventud eingeweiht.
iPhones können sich jetzt direkt mit dem satellitengestützten Internetdienst Starlink verbinden. Diese Innovation könnte auch für Kuba bedeutend sein, wo abgelegene Regionen oft ohne Internet sind. Doch vor allem regulatorische Hürden könnten die Einführung verhindern.
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Der Internetkonsum in Kuba steigt auf durchschnittlich 9,9 GB pro Nutzer im Monat. Trotz Fortschritten wie der Einführung der Plattform „SOBERANÍA“ und dem Ausbau digitaler Verwaltungsportale bleibt die digitale Transformation des Landes eine Herausforderung. Hohe Kosten und schleppende Fortschritte behindern die Internetnutzung der Bevölkerung.
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Zum dritten Mal innerhalb von zwei Monaten ist auf Kuba das Stromnetz zusammengebrochen. Der jüngste Blackout wurde durch die Notabschaltung des größten Kraftwerks der Insel, Antonio Guiteras, ausgelöst. Die marode Infrastruktur, jahrelange Wartungsrückstände und ein massives Produktionsdefizit verschärfen die Krise.
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Die Lateinamerikanische Schule für Medizin (ELAM) feierte ihr 25-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung 1999 hat sie über 31.000 Ärzte aus 120 Ländern ausgebildet – kostenlos und mit dem Ziel, benachteiligte Gemeinschaften medizinisch zu versorgen. Ein Modell mit weltweiter Strahlkraft.
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In Kuba wurde das erste IAEO-Kollaborationszentrum für Meeresforschung in einem kleinen Inselstaat offiziell ernannt. Das Zentrum für Umweltstudien in Cienfuegos wird nukleare und isotopische Techniken nutzen, um Umweltverschmutzung, Mikroplastik und Ozeanveränderungen zu untersuchen. Ziel ist die Stärkung wissenschaftlicher Kapazitäten in der Region sowie der Schutz von Meeresökosystemen und Lebensmittelsicherheit.
Auch Kuba folgt der Argumentation, durch Zeitverschiebung Energie sparen zu können, und stellt im Frühjahr und Herbst die Uhren um. Während man in Europa aber schon an diesem Wochenende an den Chronometern dreht, wartet man damit auf der Karibikinsel, wo schon zweimal fast tausend Tage lang ununterbrochen Sommerzeit war, etwas länger.
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Vor der Küste Kubas wurden im Jahre 2000 mysteriöse, geometrische Strukturen in großer Tiefe entdeckt. Handelt es sich um natürliche Formationen oder die Überreste einer antiken Zivilisation? Bis heute bleiben viele Fragen offen.
Sonaraufnahme der Struktur (Bildquelle: Mundogump © N. a. )
Eine deutsch-kubanische Forschungskooperation erzielt Fortschritte in der Krebsforschung. In gemeinsamen Projekten werden innovative Therapieansätze entwickelt, die das Potenzial haben, die Behandlung von Tumorerkrankungen zu verbessern.
Ausbreitung des Oropouche-Virus in Kuba: Fast 12.000 Verdachtsfälle und ungewöhnliche Komplikationen29/9/2024
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